Sam Wilson

 2.1 Sterne bei 20 Bewertungen

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Im Zeichen des Todes

Im Zeichen des Todes

 (20)
Erschienen am 19.02.2018

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Rezension zu "Im Zeichen des Todes" von Sam Wilson

Im Zeichen der Spannungslosigkeit
Janna_KeJasBlogvor 6 Monaten

| © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de |

Inhalt laut Verlag

Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod … Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …

Der Klappentext klingt doch grandios, oder?! Genau das dachte ich mir auch, als ich ihn las, doch wie es gerne mal ist, kann dieser Text nicht zwangsläufig halten was er verspricht …

Die Tierkreiszeichen bestimmen über deinen Stand innerhalb der Gesellschaft! Zu Beginn werden die einzelnen Sternzeichen und ihre Eigenschaften beschrieben und ich wurde direkt in die Ereigniskette geworfen. Bereits auf den ersten einundzwanzig Seiten wird eine Leiche gefunden und die Entführung einer Zeugin beschrieben. Während der Polizist Burton sich mit der Profilerin und Astrologin Lindi auf die Suche nach dem Täter begibt, macht sich Daniel auf die Suche nach seiner Tochter.

Ich hätte meine Rezension auch „Im Zeichen des Blabla“ nennen können, denn genau das sind die ersten rund 150 Seiten, anders kann ich es leider nicht beschreiben. Zu sehr verliert sich der Autor in uninteressanten Details, die keinerlei Rolle für die eigentliche Geschichte spielen! Beschreibungen wie die Protagonistin ausatmet oder das Einstreuen interessanter Aspekte, die dann nicht weiter verfolgt werden.

Eigentlich wollte ich das Buch abbrechen, doch dann kamen fünfzig wirklich sehr interessante Seiten, die Spannung für den weiteren Verlauf versprachen! Experimente an einer Schule, Details über Burton und Daniels Rolle innerhalb der Geschichte. Fragen entstanden, Neugierde entwickelte sich und ich flog durch die Seiten. Manchmal lohnt sich ein etwas längerer Atem beim Lesen und ich mag ja lieber einen schleppenden Anfang, als ein enttäuschendes Ende!

"Je länger du von anderen getrennt bist, desto klarer wird dir, dass du sie brauchst, und desto stärker wird dein Wille, deinen dir zugeteilten Platz einzunehmen."
(S. 163)

Das wird ja richtig interessant!? Den Willen brechen, um Menschen zu zwingen sich den gesellschaftlichen Fesseln zu fügen. Rassismus und Stigmatisierung. Gewalt und Mord. Parallelen zu geschichtlichen Ereignissen, sowie aktuellen Nachrichten. Ein Kastensystem angelehnt an den Hinduismus, umgewandelt für die Astrologie. Der Tag der Geburt bestimmt über den Beruf, die gesellschaftliche Stellung und den Charakter.

Klingt nach einem Pageturner!? Falsch gedacht! Was sich auf diesen Seiten als spannungsgeladener Thriller ausgab, welcher die Intoleranz unter den Menschen auf Ebene der Tierkreiszeichen erzählt, entpuppte sich ganz schnell wieder zu der anfänglichen Kritik und der Überlegung, dass Buch nun endgültig beiseite zu legen.

Dumm nur wenn man ein solch neugieriger Mensch, wie ich es bin, ist! Dann klappt das nicht so gut mit dem Abbrechen … Grundlegend fällt mir das nicht schwer, aber es standen noch ein, zwei Fragen im Raum die ich beantwortet haben wollte. Hätte ich mir sparen können!

Die Puzzleteile beginnen sich zusammenzufügen, doch anstatt mit ungeahnten Ereignissen und Wendungen zu überraschen, bestätigte sich mein Verdacht nur. Und hier spreche ich nicht von den letzten, sondern von rund zweihundert Seiten! Ein Verlauf den ich so oder so ähnlich erwartet hatte, mit Antworten die ich nicht hätte wissen müssen. Will heißen, ich hätte es abbrechen sollen. Auf den letzten Seiten beginnen sich, wie gerne in diesem Genre genutzt, die Ereignisse zu überschlagen und kommen mit einem Ende daher, welches mich unzufrieden zurücklässt. Und dazwischen wieder ganz viel Beschreibungen, die um mindestens hundert Seiten hätten gekürzt werden können!

Leider ein Thriller der nicht hält, was der Klappentext verspricht und das Potenzial der mehr als interessanten Grundidee nicht nutzt …

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Alison_Frasers avatar

Rezension zu "Im Zeichen des Todes" von Sam Wilson

Reizvolle Idee, die schlecht umgesetzt wurde.
Alison_Fraservor 9 Monaten

Hier war es der Klappentext, der mich gecatcht hat, ich fand die Idee zur Geschichte innovativ und habe mich auf eine spannende Umsetzung gefreut. Leider habe ich sie nicht bekommen.

Die Welt in der Geschichte ist grausam und skupellos, alleine das Sternzeichen, in das die Menschen hineingeboren werden, entscheidet über ihr Schicksal. Leider wird nicht erwähnt, wieso sich das Wertesystem an den Sternzeichen orientiert, ich habe es daher auch nicht verstehen können. Das war eines der Punkte, die mich hier gestört haben.

Weiterhin negativ aufgefallen ist mir die Vorhersehbarkeit der Geschichte, was bei einem Thriller nicht sein darf. Ein Genreeinsteiger blickt vielleicht nicht sofort durch, wer aber häufiger Thriller oder ähnliche Spannungsromane liest, steigt sofort dahinter. Schade, dass ich früher Bescheid wusste als die Ermittler, die übrigens nicht nur unfähig sind, sondern absolut blass gezeichnet sind und vor Klischees nur so triefen.

Die Geschichte ist oberflächlich und wenig spannend, außerdem mangelt es an Tiefgang. Hier wurde dermaßen viel Potenzial verschludert, dass es schade um die Idee ist.

Gefallen hat mir jedoch die Erzählweise aus zwei verschiedenen Perspektiven und der Schreibstil des Autors. Alleine die beiden Dinge waren es, die mich das Buch haben beenden lassen. Die Worte werden geschickt gewählt, die zweite Hälfte war fesselnd geschrieben.

Leider kann ich hier keine Empfehlung aussprechen, denn die Geschichte würde höchstens als Dystopie durchgehen und nicht als Thriller.

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fraeulein_lovingbookss avatar

Rezension zu "Im Zeichen des Todes" von Sam Wilson

Im Zeichen des Todes
fraeulein_lovingbooksvor einem Jahr

Inhalt

Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod …
Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …
(Quelle: Klappentext)

 

Meine Meinung

Ich habe das Buch auf Seite 96 abgebrochen.

Das Buch beginnt mit einer Auflistung der Sternzeichen und erklären, welche Eigenschaften die Menschen dieses Sternzeichens haben. An sich ganz interessant.
Danach folgt die Geschichte von Rachel, die sich gleich am ersten Tag ihres neuen Jobs verspätet – als sie schließlich an dem Haus ankommt, in dem sie als Putzfrau engagiert ist, kommt ihr etwas komisch vor und sie ruft die Polizei an. Einige Minuten später wird sie entführt. Im Anschluss folgt Burton mit seiner Begehung des Tatortes und seinem Besuch bei der Astrologin Lindi. Ein anderer Erzählstrang erzählt die Geschichte von Daniel, der sich ein Baby kauft. Bis dahin konnte mich die Geschichte nicht von sich überzeugen, da sich alles in die Länge zieht und man nicht zu Potte kommt.

An sich ist es eine interessante Idee, das die Sternzeichen das Leben dominieren und alles bestimmen, aber es grenzt auch an Rassismus und eine Unterteilung in Gut und Böse. Jedes einzelne Sternzeichen hat eine eigene Schule und nie darf gemischt werden. Wenn zwei Stiereltern ein Fischkind bekommen, müssen sie in die Gegend der Fische ziehen, damit das Kind dort zur Schule gehen kann. Damit das nicht passiert holt man das Kind lieber früher auf die Welt, wenn man nicht im Vorfeld aufgepasst und nachgerechnet hat. Das Sternzeichen steht auf jeder Seite in Mittelpunkt und das nervte einfach nur. Dazu kamen die farblosen Charaktere, mit denen man einfach nicht warm werden konnte. Spannung war keine vorhanden, was mich sehr enttäuscht hat.
Von wegen Thriller…

Von mir gibt´s keine Lese- oder Kaufempfehlung.

 Stern

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