Sam Wilson Im Zeichen des Todes

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Inhaltsangabe zu „Im Zeichen des Todes“ von Sam Wilson

Mit jedem Opfer wird seine Fährte blutiger ...
Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod … Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …

Ich habe das Buch auf Seite 96 abgebrochen

— fraeulein_lovingbooks

Der Klappentext klang sehr Vielversprechend und dementsprechend waren die Erwartungen auch sehr hoch. Daran kam das Buch leider ncht ganz

— bookweb

Mein Tipp: Vergesst den Klappentext, dieser hat bei mir andere Vorstellungen von der Geschichte geweckt, als sie tatsächlich war.

— NicoleP

Auf den ersten Blick eine interessante Geschichte, jedoch leider weit weg von einem Thriller - ohne Spannung und Zusammenhang.

— martina400

langatmig und wenig spannend

— niklas1804

enttäuschende, langweilige Storry, bei der der Autor leider sehr viel Potential verschenkt hat

— Buchmagie

Durch die schlecht ausgearbeiteten Figuren und die etwas langatmige erste Hälfte konnte mich das Buch nicht so ganz überzeugen

— Knorke

An den Haaren herbei gezogene Geschichte, mit zwei völlig planlosen "Ermittlern" in einer Welt, die ohne Erklärung bleibt.

— sollhaben

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  • Im Zeichen des Todes

    Im Zeichen des Todes

    fraeulein_lovingbooks

    15. August 2017 um 18:45

    Inhalt Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod …Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …(Quelle: Klappentext)  Meine Meinung Ich habe das Buch auf Seite 96 abgebrochen. Das Buch beginnt mit einer Auflistung der Sternzeichen und erklären, welche Eigenschaften die Menschen dieses Sternzeichens haben. An sich ganz interessant.Danach folgt die Geschichte von Rachel, die sich gleich am ersten Tag ihres neuen Jobs verspätet – als sie schließlich an dem Haus ankommt, in dem sie als Putzfrau engagiert ist, kommt ihr etwas komisch vor und sie ruft die Polizei an. Einige Minuten später wird sie entführt. Im Anschluss folgt Burton mit seiner Begehung des Tatortes und seinem Besuch bei der Astrologin Lindi. Ein anderer Erzählstrang erzählt die Geschichte von Daniel, der sich ein Baby kauft. Bis dahin konnte mich die Geschichte nicht von sich überzeugen, da sich alles in die Länge zieht und man nicht zu Potte kommt. An sich ist es eine interessante Idee, das die Sternzeichen das Leben dominieren und alles bestimmen, aber es grenzt auch an Rassismus und eine Unterteilung in Gut und Böse. Jedes einzelne Sternzeichen hat eine eigene Schule und nie darf gemischt werden. Wenn zwei Stiereltern ein Fischkind bekommen, müssen sie in die Gegend der Fische ziehen, damit das Kind dort zur Schule gehen kann. Damit das nicht passiert holt man das Kind lieber früher auf die Welt, wenn man nicht im Vorfeld aufgepasst und nachgerechnet hat. Das Sternzeichen steht auf jeder Seite in Mittelpunkt und das nervte einfach nur. Dazu kamen die farblosen Charaktere, mit denen man einfach nicht warm werden konnte. Spannung war keine vorhanden, was mich sehr enttäuscht hat.Von wegen Thriller… Von mir gibt´s keine Lese- oder Kaufempfehlung.  Stern

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  • Gesellschaftskritisch und teilweise spannend

    Im Zeichen des Todes

    bookweb

    07. August 2017 um 01:40

    Inhalt:In San Celeste bestimmt nicht die Hautfarbe oder die Religionszugehörigkeit zu welcher „gesellschaftlichen Gruppe“ eine Person gehört, sondern das Sternzeichen unter dem Man geboren wurde. Das Tierkreiszeichen bestimmt das gesammte Leben, von der Geburt an bis zum Tod.Der Polizeichef Peter Williams wird ermordet. Detective Jerome Button soll zusammen mit der Astroprofilerein Lindiwe „Lindi“ Childs herausfinden, wer den Mord verübt hat. Bei den Ermittlungen geraten die Ermittler selbst tiefer in die ganze Sache hinein als ihnen Lieb sein kann.Parallel dazu wird, in einem zweiten Handlungsstrang von Daniel Lapton erzählt, der, erst nach dem Tod seines Vaters erfährt, dass er eine uneheliche Tochter hat, die ihm 17 Jahre lang vorenthalten wurde.Meine Meinung:Der Klappentext klang sehr Vielversprechend und dementsprechend waren die Erwartungen auch sehr hoch.Die Grundidee und Aussage des Buches ist auch wirklich sehr positiv anzumerken. Jeder Mensch ist nun mal verschieden und ein „Schubladensystem“ wie die Tierkreiszeichen aus dem Buch kann nicht funktionieren. Sam Wilson äußert „versteckt“ Kritik an der bestehenden Gesellschaft, in der äußerliche Merkmale wie Hautfarbe oder Merkmale wie die Religionszugehörigkeit über den gesellschaftlichen Stand entscheiden und nicht die wirklichen Charaktermerkmale zählen.Der zum Fall der Mordserie parallel laufende Handlungsstrang um Daniel Lapton ist doch ein sehr verwirrender „Schnörkel“ der nichts mit dem Fall zu tun hat. Außerdem sind mir persönlich die Sternzeichen zu stark betont, was für die Aussage des Buches verständlicherweise auch notwendig ist.Der Konflikt zwischen dem Jagfinstinkt von Detective Button und der Fukusiertheit auf die Macht der Sterne durch Lindi Childs machen die Handlung wiederrum interessant. Außerdem steht Thriller dauf und bis zu einem gewissen Grad ist auch Thriller drin.Alles in allem ein solides, gesellschaftskritisches mit etwas Spannungsspaß.Daher vergebe ich:3 von 5 Sternen

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  • Im Zeichen des Todes

    Im Zeichen des Todes

    NicoleP

    12. July 2017 um 20:28

    Detective Jerome Burton lebt in einer Gesellschaft, in der weder die Hautfarbe noch die Religion Menschen verbindet oder trennt. Es ist das jeweilige Sternzeichen, unter dem man geboren wurde, welches das gesamte zukünftige Leben bestimmen wird. Es ist ein System, welches keine Ausnahmen kennt.Als Polizeichef Peter Williams ermordet wird, ist die Aufregung groß. Burton soll gemeinsam mit der Astroprofilerin Lindi Childs herausfinden, wer dahinter steckt. In einem zweiten Handlungsstrang geht es um Daniel Lapton. Er erfährt, dass er eine Tochter hat, und begibt sich auf die Suche nach ihr. Sein Status als „Steinbock-Geborener“ macht es ihm einfach, verschlossene Türen auf dieser Suche zu öffnen.Polizeichef Williams bleibt nicht das einzige Opfer, und bald wird ein Zusammenhang klar. Jedes Opfer stirbt in dem Element (Feuer, Erde, Wasser oder Luft), das seinem Sternzeichen entspricht.Am Anfang des Buches wird diese merkwürdige Ordnung der Gesellschaft anhand der Einteilung der Sternzeichen und deren Platz in der Gemeinschaft kurz erläutert. Sam Wilson zeigt mit der Geschichte, dass man Menschen nicht in Schubladen stecken kann.Dieser Thriller ist eine gut verpackte Kritik an unserer Gesellschaft, was aufmerksame Leser auch bei der Erwähnung von vergangenen Ereignissen im Roman erkennen werden. Burtons und Childs Suche nach dem Täter ist eher zweitrangig – trotzdem spannend gehalten.In einem weiteren Erzählstrang verfolgt der Leser die Entwicklung von Daniel. Anfangs kann dies verwirrend sein, bis man erkennt, dass beide Handlungsstränge nicht auf der gleichen Zeitebene spielen. Leider fand ich keinen richtigen Bezug zu den Charakteren. Sie blieben mir über das gesamte Buch fern. Die Emotionen der Figuren kamen nicht bei mir an.Trotz des „Astro-Einschlages“ ist es kein Fantasy-Roman. Der Blick in die Sterne und deren Bedeutung ist ein Gesellschaftsmodell und keine übersinnliche Magie-Welt. Der Buchtitel „Im Zeichen des Todes“ hat bei mir falsche Erwartungen geweckt. Der Originaltitel „Zodiac“ kommt der Geschichte um einiges näher. Mein Tipp: Vergesst den Klappentext, dieser hat bei mir andere Vorstellungen von der Geschichte geweckt, als sie tatsächlich war.Ich danke dem Bloggerportal und dem Penhaligon-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.

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  • Im Ziechen des Todes

    Im Zeichen des Todes

    martina400

    27. February 2017 um 22:04

    Inhalt: Die Welt und Lebensgemeinschaften sind in Sternzeichen unterteilt - gleich und gleich gesellt sich gerne. Natürlich gibt es auch immer wieder "Unfälle", wo die Eltern unterschiedliche Sternzeichen haben und demzufolge auch ihre Kinder, was wiederum zu Problemen führt. Deshalb geschehen schreckliche Morde, immer mit einem Element als Hinweis. Detektiv Burton und die Astrologin Linda ermitteln in diesem Fall und geraten tiefer in die Sache als ihnen lieb ist. Cover: Das Cover ist total ansprechend. Die Nebeldecke verbirgt geheimnisvolles und die gegensätzlichen Farben von rot und grau stechen ins Auge und machen das Cover interessant. Meine persönliche Meinung: Die Idee hinter dieser Geschichte ist ganz gut. Es ist einmal ein anderer Ansatz, die Bevölkerung mit ihren Lebens- und Verhaltensweisen in Sternzeichen zu unterteilen und so zusammen zu fassen. Es ist einfach etwas Neues und macht somit neugierig auf die Geschichte. Leider gelingt es dem Autor nicht einen Spannungsbogen aufzubauen. Normalerweise bringt jeder Thriller einen Nervenkitzel mit, der hier komplett fehlt. Es werden zwei Geschichten erzählt, wobei man erst nach ca. 400 Seiten merkt, wie sie zusammenhängen. Zuvor sind beide Geschichten wirr, langweilig und undurchschaubar. Die Ermittlungen der Detektivs sind so fahrlässig, dass es schon komisch wirkt. Sie stoßen nicht wirklich auf Spuren und kommen auf ihre nächsten Schritte eher zufällig oder einfach durch ein neues Opfer. Der Einstieg mit dem Mord und der Entführung gelang gut. Leider erfuhr man erst wieder 400 Seiten später davon. Es scheint wie vergessen. Der Autor macht hier Zeitsprünge innerhalb der Geschichte von heute in die Vergangenheit, dann wieder Jahre später bis ins Jetzt. Diese Zeitsprünge kann man im Nachhinein verstehen, gelingen ihm aber beim Schreiben nicht und der Leser hat den Eindruck als wäre die Tatsache der Entführung einfach nicht mehr beachtet worden vom Detektive. Die Idee mit den Sternzeichen ist kreativ, aber alle Handlungsweisen nach den Sternen zu befragen, ist irgendwie seltsam oder zu wenig ausreichend beschrieben. Die Astrologin und der Ermittler spielen zwar eine Rolle, aber wirklich etwas beitragen zur Klärung des Mordes tun sie nicht - das ist jedenfalls mein Eindruck. Es tut mir wirklich leid für den Autor eine so schlechte Kritik zu geben, doch dieser Thriller ist kein Thriller. Der Ansatz und die Idee dahinter sind zwar gut, die Ausführung aber langweilig und schlecht. Zugute halten kann man ihm aber noch einen lockeren Schreibstil, der ein rasches Lesen ermöglicht. Fazit: Auf den ersten Blick eine interessante Geschichte, jedoch leider weit weg von einem Thriller - ohne Spannung und Zusammenhang.

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  • Gähnende Langeweile

    Im Zeichen des Todes

    bieberbruda

    26. February 2017 um 14:45

    Wenn die Sterne Gesetzt sind: Wirst du als Widder zur Unterschicht gehören oder gemeinsam mit den Steinböcken die Stadt regieren? Inhalt: In San Celeste bestimmen die Sternzeichen die Art und Weise wie das Leben der Einwohner verlaufen. Das betrifft beispielsweise die zur Wahl stehenden Berufe und das Ansehen innerhalb der Gesellschaft. Ermittler Jerome Burton soll gemeinsam mit der Astrologin/Profilerin Lindi Childs den grausamen Mord am ehemaligen Polizeichef ermitteln. Und das ungleiche Ermittlerpaar muss schnell feststellen, dass dies nicht der einzige Mord sein wird. Handelt es sich tatsächlich um astrologisch angehauchte Ritualmorde? Meine Meinung: Die ersten Seiten geben einen Überblick über das Kastensystem der dystopischen Stadt und die Geschichte startet dann mit dem grausamen Fund des Polizeichefs. Diese Einteilung der Sternzeichen und der erste Mord und ziehen einen sehr schnell in den Bann. Doch die anfängliche Begeisterung fällt schnell ab und das Buch plätschert über sehr weite Strecken vor sich hin. Es kommt keinerlei Spannung auf, die Charaktere bleiben praktisch durchgängig blass und die Geschichte eher wirr und arg konstruiert. Im letzten Drittel kommt dann wieder Spannung auf, aber bis dahin hatte ich schon fast das Interesse verloren und verfolgte den Ausgang der Geschichte eher gleichgültig. Schade, denn der Genre-Mix und die Grundidee des Krimis sind durchaus interessant und man hätte viel mehr aus dem Stoff machen können. Fazit: Ein gähnend langweiliger Thriller, durch den ich mich regelrecht durchquälen musste. Ich kann leider nur 1,5 Sterne vergeben.

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  • Neue Idee, deren Ausführung noch hapert

    Im Zeichen des Todes

    SillyT

    07. February 2017 um 13:57

    Als der ehemalige Polizeichef der Stadt San Celeste grausam ermodet in seinem Garten gefunden wird, beginnt sein ehemaliger Schüler Detective Jerome Burton mit seinen Ermittlungen, dabei wird er von der Profilerin Lindi Childs unterstützt. Gemeinsam beginnen sie mit der Suche nach dem brutalen Mörder. Doch die Kriterien, nach denen hier ermittelt wird, entsprechen völlig neuen Gesetzen, den Gesetzen der Sterne. Denn in dieser Zeit zählt, wann ein Mensch unter welchem Sternzeichen geboren wurde. So gelten z. B. die Menschen, die unter dem Sternzeichen des Widders geboren wurden, als besonders aggressiv und auch sonst werden die Menschen schon nach ihrem Sternzeichen in bestimmte Kategorien eingeteilt. Doch ist dieses System wirklich das wahre? Childs glaubt an die Sterne, aber Burton, der glaubt eher an die gewöhnliche Jagd nach dem Verbrecher. Meine Meinung: Dieser Thriller lockte mich gleich mit seinem doch sehr geheimnisvollen Äußeren und auch der Klappentext verspricht sehr viel Spannung und mal etwas ganz anderes. Doch die Umsetzung konnte mich nicht völlig überzeugen, zwar ist der Schreibstil recht leicht verständlich und auch dementsprechend gut zu lesen, jedoch hatte ich irgendwie den Eindruck, dass der Thrilleranteil und der Hintergrund mit den Sternengesetzen nicht so richtig zusammenpassen wollten. So fand ich z. B den Einstieg in das Buch durchweg gelungen und spannend und zunächst hatte ich den Eindruck, hier einen Thriller zu lesen, wie es halt auch andere gibt. Der Einbau der Sternzeichen in diese ganze Story passte aber irgendwie nicht so richtig in das Gesamtbild und ich hatte an so manch einer Stelle Verständnisprobleme. Mir fehlten hier einfach eine gehörige Portion an Hintergrundinformationen, die ich mir erst so nach und nach während des Lesens zusammengereimt habe, die aber eher auf meine eigenen Vermutungen beruhen, als auf vorhandene Erläuterungen. Ich hätte es gut gefunden, wenn es irgendwo ein Raster gegeben hätte, in dem man die angenommenen Eigenschaften eines Sternzeichens erklärt hätte. So tappte ich sowohl über die politischen Hintergründe, als auch über die Charaktereigenschaften eher im Dunklen. Durch diese Verwirrungen, die das Ganze für mich stiftete, wurde auch die zu Beginn vorhandene Spannung dann leider immer weniger und es wurde zunächst mal recht langatmig, Das Tempo wurde hier viel zu sehr gebremst und ich hatte den Eindruck, dass der reine Fall des Thrillers viel mehr Spannung gebracht hätte. Erst ab ca. Mitte des Buches gab es dann wieder mehr Tempo und es wurde interessanter, nur leider war ich bis dahin doch ein wenig demotiviert, weiterzulesen. Erzählt wird das Ganze durch einen personellen Erzähler, der die Perspektive immer mal wieder wechselt. So konnte man sowohl den beiden Ermittlern Burton und Childs zusehen und auch ein wenig das persönliche kennenlernen, als auch eine zweite Linie verfolgen. Nämlich die des reichen Daniel Lapton, der auf der Suche nach seiner Tochter ist, doch die Zusammenhänge waren mir aber hier eine ganze Zeit lang ein Rätsel. Die Ermittler blieben mir leider zu blass und Burtons Art zu ermitteln ist mir manchmal zu anstrengend, allerdings vermute ich mal, dass dies mit an den ungewöhnlichen Ansätzen liegt, die hier die Profilerin bietet. Auch sonst ist mir Burton als Protagonist nicht sehr sympathisch, dafür bleibt er einfach zu emotionslos und nüchtern. Selbst private Geschehnisse bleiben in seinen Augen eher nüchtern geschildert. Auch Childs war mir noch zu oberflächlich und auch das Hineinversetzen in ihren Charakter fiel mir schwer. Auch bei den weiteren Charakteren hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, so machten sie leider einen austauschbaren Eindruck. Lediglich Daniel fand ich noch ganz interessant, aber seine Rolle war mir recht lange unklar.   Mein Fazit: Eigentlich schade, dass die sehr ansprechende Grundidee nicht mit klarer Linie ausgeführt wurde, denn mir hat diese Hintergrundgeschichte rund um die Sternbilder eigentlich gut gefallen und es hätte sehr interessant sein können. Auch hätte man diese vorurteilbildende Vorgaben auf Grund der Zeit, in der man geboren wurde, wirklich hervorragend zu aktuellen Geschehnisse passen können. So bleibt alles zu blass und auch der Thriller brachte keine großen Wendungen und Drehungen, bei denen ich mitfiebern konnte. Einzig der gut lesbare Schreibstil konnte mich hier bei der Stange halten, doch im Großen und Ganzen hatte ich mir hier viel mehr versprochen.

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  • Grotesker Sternzeichen-Thriller

    Im Zeichen des Todes

    NiWa

    24. January 2017 um 08:38

    Die Stadt San Celeste wird von einer Mordserie heimgesucht. Ermittler Jerome Burton ist mit dem Fall betraut und bekommt eine Astrologin zur Seite gestellt. Denn im San Celeste dieser Welt geben die Sterne den Tod und die gesellschaftliche Stellung an.Bei diesem Buch handelt es sich um eine groteske Mischung aus Dystopie, Thriller und Krimi, die zumindest sehr besonders zu lesen ist. Tragende Themen sind allerdings Korruption und Machtmissbrauch, wodurch es eher zu einem politischen Thriller wird. In dieser Welt ist die Astrologie gesellschaftliches Gesetz. Menschen werden ihrem Sternzeichen nach in Kasten gedrängt, leben diesem aufgezwungenen Umfeld entsprechend und haben keine Chance, sich dieser Rolle zu entwinden.Die Sternzeichen-Thematik hat mich sofort neugierig gemacht, denn sie hat einen interessanten dystopischen Zugang versprochen, der aber leider zu einem wirren System verkommen ist. Auf den ersten Seiten wird man über die Sternzeichen aufgeklärt. Sie enthalten einen kurzen Infotext über Eigenschaften, Lebenswandel und Berufsaussichten. Hiervon habe ich mir einiges versprochen, aber gut umgesetzt wurde es nicht. Mich wundert, dass dieses System von den Menschen kaum in Frage gestellt wird, dass die Signifikanz des Sternzeichens in allen Bereichen besteht und dass man absolut keine Informationen dazu erhält, wie dieses System entstanden ist bzw. auch nicht, wie es sich überhaupt halten kann. Es liest sich wenig durchdacht, man kann es nicht nachvollziehen, was nicht nur für den Leser sondern auch für die Figuren gilt. Denn immer wieder kommt hervor, dass sie selbst nicht wirklich an die Astrologie glauben bzw. die Realität nicht dem Horoskop entspricht. In groben Zügen konnte ich natürlich Parallelen zu Rassismus erkennen. Hier zeigt der Autor, wie Menschen aufgrund ihrer Herkunft in Rollen gedrängt werden, wie sie ihrem sozialen Milieu nur schwer entkommen können und wie ein Rad das nächste dreht, weil es der folgenden Generation ähnlich ergeht.Trotzdem hatte ich beim Lesen das Gefühl, als ob es ursprünglich ein normaler Action-Thriller war, der im Nachhinein mit der Sternzeichen-Thematik aufgepeppt wurde, um dem Roman vielleicht mehr Raffinesse zu verleihen.Die Protagonisten sind an der Oberfläche geblieben. Burton ist der gute Cop, der einfach nur seinen Job erledigen will. Dabei hat er es nicht leicht und legt sich mit den Bossen im Polizeirevier an. Lindi wird als beratende Astrologin zum Fall hinzugezogen, was in der ‚normalen‘ Welt wohl der Profilerin der Story entspricht. Dann gibt es noch Daniel, den man lange Zeit nicht einordnen kann. Diese Figur hat mir besonders gut gefallen, weil ihn eine düstere Atmosphäre umgibt.Mit diesem Thriller lässt man sich auf viele Perspektivenwechsel ein. Ähnlich wie im Fernsehen kommt es zu laufenden Szenenwechseln, die an sich recht spannend zu verfolgen sind. Besonders die Eingangs- und die Abschlussszene haben es mir angetan. In diesen beiden Sequenzen hat der Autor sein Potential gezeigt und ich hoffe, dass er in ähnlicher Qualität weiter schreibt. Vom Aufbau und der Handlung her erinnert mich das Buch stark an typische Polizei-Action-Serien, in denen nach dem üblichen Schema F gearbeitet wird, die Spannungskurve mit der Korruption steigt und die klischeehaften Figuren laufend gegen den Strom schwimmen. Man merkt wohl, dass mich dieser Ablauf nicht begeistern kann.„Im Zeichen des Todes“ hat mir leider nicht gefallen. Mir war der Rahmen zu überfrachtet, die Charaktere waren meinem Geschmack nach zu ausgehöhlt und die Handlung ist zu fadenscheinig geblieben. Trotzdem denke ich, dass es Lesern gefallen wird, die kriminalistische Polit-Thriller mögen und sich auf die Macht der Sterne einlassen können.

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    • 9
  • Gute Idee, aber...

    Im Zeichen des Todes

    ForeverAngel

    24. January 2017 um 07:30

    Wir befinden uns in einer Zeit, in der die Astrologie über das Leben der Menschen bestimmt. In welchen Kindergarten sie gehen, welche Jobs sie bekommen, wie hoch ihre Karrieremöglichkeiten sind, welche Ehepartner zu ihnen passen - über all das bestimmt nicht mehr und nicht weniger als das Tierkreiszeichen, in dem sie geboren wurden. Dieses Schubladensystem geht sogar so weit, dass die Profiler in dieser Welt anhand von Horoskopen erkennen wollen, wer als Mörder geboren wurde und wer nicht. Im Zeichen des Todes ist ein dystopisch angehauchter Kriminalroman. Als der Polizeichef auf beinahe rituelle Art und Weise ermordet wird und gleichzeitig ein junges Mädchen verschwindet, ermitteln Detective Burton und Astrologin Lindi zusammen in dem Fall. Relativ schnell wird klar, dass sie es scheinbar mit einem Serienmörder zu tun haben. In einem zweiten Erzählstrang geht es um Steinbock Daniel, der erfährt, dass er eine Tochter im Teenageralter hat und sich nun auf die Suche nach ihr macht. Wie diese beiden Handlungen miteinander in Verbindung stehen, wird recht schnell deutlich und irgendwie hat die Krimihandlung es nicht geschafft, mich zu fesseln. Auch nach 200 Seiten noch habe ich vergebens darauf gewartet, dass die Geschichte mich endlich packt. Für einen Thriller war mir Im Zeichen des Todes einfach viel zu langweilig. Dabei ist die Grundidee sehr spannend, vor allem das leicht dystopische Setting. Die Stadt San Celest sieht sich mit einer aufständischen Widderfront konfrontiert, denn die Widder gelten seit jeher als die Unterschicht, sie leben in Armut und haben einen starken Hang zur Kriminalität. Allerdings war mir der ganze Astrologiekram zwischendurch viel zu kompliziert beziehungsweise zu schlecht erklärt. Welche Charaktereigenschaften welchen Sternzeichen zugeordnet werden, kann man immer wieder nachlesen, auch wenn das ständige Blättern nervig ist. Aber scheinbar grundlegende Begriffe wie Fragenhoroskop, Radixhoroskop, die Häuser, die Elemente, Geburtenhoroskope für Tatverdächtige und Horoskope für Tatzeiten, ... Wie all das funktioniert und was genau hinter den Begriffen steckt, mit denen hier um sich geworfen wird, wird kaum erklärt, sodass ich oft mit dicken Fragenzeichen im Gesicht dasaß. Im Zeichen des Todes hörte sich sehr vielversprechend an, aber ich bin leider nicht reingekommen. Die Figuren sind mir völlig gleichgültig, einige Regeln dieser Welt sind mir zu schlecht erklärt und die Kriminalhandlung konnte mich leider auch nicht mitreißen. (c) Books and Biscuit

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  • Im Zeichen des Todes

    Im Zeichen des Todes

    niklas1804

    22. January 2017 um 14:48

    Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod … Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt … Ich habe mir von diesem Buch eine spannende Thriller-Dystopie erhofft......doch die Story entpuppt sich als eine spannungsarme, langatmige und sehr abstruse Handlung, die den Leser nur in seltenen Fällen mal mitreißen kann. Das ist sehr schade, denn gerade der Klappentext und das Cover versprechen hier wirklich einiges!Unter anderem hat mich die Art und Weise von "Profilerin" Lindi sehr gestört. Mit Hilfe von astrologischen Mitteln Mörder finden... nicht nur sehr "speziell" und abstrus (auch wenn die gesamte Geschichte natürlich eher im Bereich Dystopie/Fantasy anzusiedeln ist), sondern auch in einer absurden Art total unglaubwürdig.Der Autor hat bei diesem Buch versucht, zwei Gernes in eines zu packen - und ist dabei gescheitert.Schade, da der Stil und die Erzählweise eigentlich ganz angenehm waren. Aber klar, wenn die Geschichte natürlich dann keine Spannung bringt, kann der beste Erzählstil nicht mehr weiterhelfen. Fazit: Idee gut, Umsetzung... bescheiden. Ein Genre-Mix, der nicht aufgeht und jegliches Lesevergnügen erstickt.

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  • enttäuschende, langweilige Storry, bei der der Autor leider sehr viel Potential verschenkt hat

    Im Zeichen des Todes

    Buchmagie

    16. January 2017 um 13:32

    Rezi zu: „Im Zeichen des Todes“ Autor: Sam Wilson Genre: Thriller Verlag: penhaligon   Buchinhalt: Die Handlung spielt in einem gnadenlosen System, in dem die Geburtsstunde, also das Sternzeichen darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Die Sterne sind hier Gesetz.   Eine grausame Mordserie erschüttert nun die Stadt, das erste Opfer der Polizeichef von San Celest. Detectiv Jerome Burton und Profilerin Lindi Childs werden mit ihren ersten Fall betraut, wobei letzteren die Aufgabe zufällt die astrologische Komponenten der Gewalttaten zu deuten und die Verdächtigen nach ihren Sternzeichen und ihren zugeordneten Eigenschaften zu beurteilen. Die ersten Verdächtigen sind auch schnell im Kreis der Widdergeborenen gefunden, denn ihnen werden Charaktereigenschaften wie Verbrechen und Gewalt zugeordnet. Doch so einfach ist der Fall nun doch nicht zu lösen, denn sie haben es mit einem der gefährlichsten Verbrecher zu tun, den die Stadt je gesehen hat.   Meinung: Die Idee des Thrillers ist einmal etwas ganz anderes und hat mich neugierig gemacht. Ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet in welche Gesellschaft man lebt klingt auf den ersten Blick ja auch vielversprechend. Leider habe ich einen sehr oberflächlichen und doch sehr langweiligen Thriller vorgefunden. Es mangelt enorm an Tiefgang und Spannung.   Ich will es mal so ausdrücken, so wie ein Maler sein Bild farbig in Szene setzt, sollte es ein Autor mit Worten schaffen seinen Roman farblich und gut vorstellbar an den Leser zu bringen. Dieser Roman wirkte leider nur grau, weder der Hintergrund noch die Hauptprotagonisten wurden bildlich und gut vorstellbar beschrieben. Es gab weder tiefgehende Beschreibungen über die Gesellschaft in der die Protagonisten lebten, noch warum man hier so auf die jeweiligen Sternzeichen fixiert ist.   So blieben auch der Polizist und die Profilerin völlig unscheinbar, sie hatten weder Persönlichkeit noch etwas das vermochte sich gut in sie hineinzuversetzen. Leider wurden sie auch im Großen und Ganzen als sehr naiv dargestellt, stellenweise schon sehr unwissend und kompliziert, was mich zum Schluss einfach genervt hat.   Die Handlung allgemein hat Potential, was leider vom Autoren verschenkt wurde, vergeblich habe ich auf Spannung gehofft, es ging nur sehr schleppend voran und zum Ende hin musste ich mich zwingen das Buch nicht zur Seite zur legen. Selten war ich von einem doch solch vielversprechenden Roman so enttäuscht wie bei diesem.   Fazit: eine langweilige Handlung, bei der der Autor leider sehr viel Potential verschenkt hat

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  • Erst die zweite Hälfte konnte mich überzeugen

    Im Zeichen des Todes

    Knorke

    15. January 2017 um 20:24

    Das Buch fiel mir erst wegen des außergewöhnlichen Covers auf (das übrigens gar nichts mit der Geschichte zu tun hat^^). Auch der Klapptext klang interessant und deswegen wagte ich mich an diesen etwas anderen Thriller Das Buch spielt in einer Welt, in der Sternzeichen eine große Beachtungen finden. Sie sind so wichtig, dass man Menschen nach ihren Sternzeichen sortiert und ihnen Verhaltensweisen unterstellt, die sie deswegen haben müssten. Aus diesem Grund leben diejenigen, deren Sternzeichen als schwach oder gewaltätig gelten, in Armut, während andere durch ihre Sternzeichen priveligert behandelt werden. In dieser Welt geschieht nun eine Mordserie an Menschen, aus der oberen Schicht. Detective Burton, ein zuverlässiger Stier, versucht diese mit Hilfe der Astrologin Lindi aufzuklären, doch lange Zeit tappen sie im Dunkeln. Neben Burton erzählt noch ein gewisser "Daniel", ein reicher Steinbock, von seinem Leben, bei dem man sich eine ganze Weile fragt, wohin die Geschichte eigentlich gehen soll. Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Buch in der ersten Hälfte nicht begeistern konnte. Die Geschichte beginnt zwar sehr rasant mit dem ersten Mord, doch danach passiert sehr wenig. Burton wirkt bei seinen Ermitttlungen wenig kompetent und ermittelt (vermutlich wegen der Astrologin an seiner Seite) in komische Richtungen. Erst die zweite Hälfte der Geschichte konnte mich irgendwie mitreißen, da sie sich von den klassischen Ermittlungen eines Polizeibeamten immer mehr wegbewegt und einige Dinge geschehen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Außerdem fand ich die Welt, die der Autor erschaffen hat, wirklich spannend. Die Idee, den Sternzeichen so viel Gewicht zu geben und daraus resultierend, eine Welt voller Vorurteile zu schaffen, hat mich fasziniert. Gleichzeitig kann man doch eine Menge auf unsere Welt übertragen, gerade in Richtung Fremdenhass. Außerdem wäre ich glücklicher gewesen, wenn die Geschichte nicht aus der Sicht des Polizists geschrieben worden wäre. Wie gesagt empfand ich seine Ermittlungen als merkwürdg und ermüdend. Dazu war einfach der Charakter "Burton" sehr blass und das obwohl er einer der Protagonisten war. Wenn überhaupt, war er mir durch seine häufige Emotionslosigkeit eher unsympathisch. Aus diesem Grund war mir sein Schicksal auch völlig egal. Auch die anderen Figuren in seinem Umfeld blieben mir einfach viel zu blass und austauschbar. Einzig und allein Daniel fand ich wirklich interessant und mit ihm habe ich sogar bis zu einem gewissen Punkt mitgefiebert. Alles in allem muss ich sagen, dass mir sowohl die Grundidee als auch die Richtung, in die sich die Geschichte entwickelt hat, gefallen haben. Auch die Spannung steigerte sich immer weiter und obwohl mich die Auflösung der Morde nicht sonderlich überrascht hat, hat mir auch das Ende gut gefallen. Lediglich die Figuren, allen voran der Protagonist, waren teilweise viel zu blass, austauschbar und unausgereift, weswegen mich das Buch nicht völlig überzeugen konnte.  Fazit Ein Buch, dass sowohl durch die Grundidee als auch durch eine wirklich interessante Umsetzung überzeugen konnte. Die schlecht ausgearbeiteten Figuren, die schlechtere erste Hälfte und auch die Tatsache, dass das Buch für mich mal wieder mehr ein Krimi als ein Thriller war, sorgen jedoch dafür, dass ich dem Buch nicht die volle Punktzahl geben kann, auch wenn ich es trotzdem ganz gerne gelesen habe und vergeben 3 von 5 Dreamcatchern.

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  • Etwas spannungsarm

    Im Zeichen des Todes

    SunshineSaar

    15. January 2017 um 14:46

    Ich habe mir von dem Thriller „Im Zeichen des Todes“ einiges erwartet – doch leider wurde ich sehr enttäuscht, denn mich konnte das Buch absolut nicht überzeugen.Die Story dreht sich um ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft, denn die Sterne sind Gesetz - und sie bringen den Tod. Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …Ich war sehr gespannt auf das Buch, da mich der Klappentext neugierig gemacht hat und ich einen spannenden Thriller erwartet habe. Doch leider war dem nicht so. Der Schreibstil ist zwar ok und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, aber die Story wird von Seite zu Seite immer absurder.Das Schicksal der Menschen wird in dem Buch durch das Sternzeichen vorbestimmt. Das hätte ja Potenzial gehabt, aber der Autor hat dies leider nicht genutzt. Zwar wirkt die Geschichte sehr rassistisch und dadurch auch sehr aktuell, aber die Story geht leider nur schleppend voran und ab der Mitte des Buches musste ich mich leider dazu zwingen, weiterzulesen. Zudem konnte ich mich mit keiner der Figuren wirklich identifizieren, da sie mir sehr flach beschrieben wurden. Für mich sollte ein Thriller spannend sein – von Anfang bis Ende. Doch bei „Im Zeichen des Todes“ ging die Spannung oft flöten, da manche Dinge einfach nicht nachvollziehbar waren. Schade, denn die Ausgangssituation hätte sehr großes Potenzial gehabt, aber leider hat der Autor das nicht genutzt. Schade, ich war leider nicht überzeugt.

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  • Überraschend unspektakulär

    Im Zeichen des Todes

    Phoenicrux

    07. January 2017 um 14:29

    Cover:Oben ist eine Skyline und unten versteckt sich hinter dem Nebel eine Art Brücke, was dem Cover schon einen sehr wagen Eindruck verleiht. Man erkennt auf den ersten Blick nicht um was es in dem Buch gehen könnte.Zum Buch:Einfach, unspektakulär geschrieben. Ich finde es gut das die Schrift des Titels wie eingestanzt wurde, das gibt dem Cover zusätzlich etwas anderes. Einfacher Einstieg in die Geschichte, man liest aus der Sicht von mehreren Personen, die sich immer abwechselt.Protagonisten:Egal ob Astrologin, Detective, verwöhnter Firmeninhaber oder Mörder, die Charaktere waren für mich sehr flach und haben keinen Wiedererkennungswert oder etwas markantes das mir in Erinnerung bleiben konnte. Stellenweise war es so wirr, als hätte der Autor selbst nicht gewusst wie seine Protagonisten sich entwickeln sollen. Für mich waren die Personen sehr schwach ausgearbeitet, entweder waren sie das eine oder das andere, Schubladen-Denken vom feinsten. Als wären sie alle dumme Schafe in der Gesellschaft und hätten keine eigene Meinung.Meine Meinung:Zu Anfang sehr schleppend und keine Spannung, ein Thriller sollte meiner Meinung dich mitfiebern und rätseln lassen, doch das war hier nicht der Fall. Es war langatmig und langweilig, obwohl ich mich mal wieder auf einen tollen Thriller gefreut habe, da das Thema des Buchs schon neugierig gemacht hat. Die Vorherbestimmtheit des ganzen Lebens, nur basierend auf dem Tag und der Uhrzeit wann man geboren wurde, klang für mich mal nach etwas ganz anderem. Anders war es, das gebe ich zu, doch nicht im positiven oder fesselnden Sinn. Ich war wirklich enttäuscht.

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  • Sternkreiszeichen sind die neuen Auswahlkriterien

    Im Zeichen des Todes

    sollhaben

    02. January 2017 um 10:11

    Der Polizei Chef von San Celeste wird grausam ermordet in seinem Garten aufgefunden. Der Polizist Jerome Burton untersucht den Fall. Im zur Seite wird die Expertin Lindi Childs gestellt. Sie soll die astrologischen Komponenten dieser Gewalttat untersuchen, deuten und damit auch zur Aufklärung beitragen. Die Gesellschaft beurteilt Menschen über ihr Sternzeichen und damit an den ihnen zugeordneten Eigenschaften. Vor allem die Widder Geborenen haben hier zu leiden, denn ihnen werden hauptsächlich schlechte Gewohnheiten und Charakterzüge unterstellt. In diesem Sumpf aus Vermutungen und Gewalt gegen eine Menschengruppe müssen die zwei einen Weg finden, um den Mörder möglichst schnell zu ergreifen, denn als ein zweiter Mord an einem berühmten Moderator geschieht, ist klar, dass sich ein Serienmörder herumtreibt. Was halte ich davon?Eine unglaublich langweilige, unglaubwürdige, schlecht erzählte Geschichte mit zwei Ermittlern, die diesen Titel überhaupt nicht tragen dürften. Das wäre mein Fazit und hier noch meine nähere Begründung:Die beschriebene Welt ist grausam, komplett korrupt und es wird nicht erklärt, warum sich die Gesellschaft so auf die Sternzeichen fixiert. Gut, diese Frage müssen sich auch die Mitglieder des KKK stellen, warum der weiße Mensch besser als der schwarze ist. Doch selbst wenn ich diese Feststellung als gegeben ansehe, habe ich einfach Probleme, dass sie sämtliche Regierungen, Verwaltungen auf so etwas einlassen. Der Polizist und die Expertin bleiben für mich völlig unscheinbar und ausdruckslos. Vor allem jedoch komplett unwissend und unqualifiziert. Es gibt auf Seite 267 einen "Durchbruch" in den Ermittlungen, den ich bereits 120 Seiten früher hatte und das nicht, weil ich als Leser mehr Informationen hatte. Sondern weil ich mir die Zeichen der jeweiligen Kreise genau angesehen habe und auch die dazu passenden Eigenschaften. Weiters ist die Suche nach dem Täter völlig vorhersehbar und ohne Überraschungen oder Wendungen, das macht einen "Thriller" natürlich sehr langweilig.Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionexemplar erhalten und habe mich echt auf die Geschichte gefreut. Ich erwartet mir etwas in der Richtung von "Im Zeichen der Jungfrau" mit Rätseln und einer veränderten Gesellschaft. Bekommen habe ich eine absolut unrealistische Story, mit unsympathischen Charakteren mit einer Ausnahme - dem Mörder!

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    • 3
  • Die wahren Zeichen

    Im Zeichen des Todes

    walli007

    25. December 2016 um 10:56

    Das Tierkreiszeichen der Geburt bestimmt das Leben. Schon seit Jahrzehnten ist das Leben in San Celeste darauf ausgerichtet. Den Steinböcken ist das Herrschen ebenso vorbestimmt wie den Widdern das Verbrechen. Die Stiere sind loyal und zuverlässig, viele von ihnen arbeiten bei der Polizei. Unter ihnen der Ermittler Jerome Burton. Nachdem er einen spektakulären Fall gelöst hat, muss er nun die Untersuchung des Mordes an einem hochrangigen Polizisten übernehmen. Ihm zur Seite gestellt wird die astrologische Profilerin Lindi Childs. Es gibt nur wenige Spuren in dem Mordfall Williams, die vielversprechendste scheint zu sein, dass eine Putzhilfe verschwunden ist. Sie könnte den Mörder nach Beendigung der Tat überrascht haben. Eine interessante aber auch unheimliche Vorstellung, dass ein Tierkreiszeichen, dem man grundsätzlich eher zufällig angehört, das Leben bestimmen soll. Kaum zu glauben, dass man durch die Geburt in einem bestimmten Monat zum Verbrecher oder Aufwiegler wird. Parallelen zur wirklichen Welt, in der man abgestempelt wird, wegen Umständen, für die man nichts kann und für die man auch nicht verantwortlich ist, sind sicher beabsichtigt. Die Welt, die Sam Wilson in seinem ersten Roman entwirft, wirkt recht düster und wenig hoffnungsfroh. Welche Bestrebungen nach Macht gibt es, welche Gruppierungen halten die Fäden in der Hand. Kann es überhaupt eine Möglichkeit geben, dieser engstirnigen Erklärung der Gesellschaft zu entrinnen oder ein besseres und freieres Weltbild zu entwickeln. Die Ermittlung des Cops Burton, die relativ normal beginnt, nimmt bald recht seltsame Züge an. Wird Burton irgendwie fremd gesteuert? Und hat er überhaupt die Unterstützung seiner Dienststelle? Lindi Childs, die zunächst hofft, der Auftrag könne ihre Reputation verbessern, hilft ihm später fast widerwillig. Welche Auswirkung die Formung von Menschen nach einem holzschnittartig vorgeformten Bild haben kann, wird in dieser Thriller-Dystopie sehr deutlich gemacht. Menschen werden teilweise sehr hart angefasst, um unter ihr Zeichen zu passen. Anhand der sehr spannenden Mordermittlung wird man zum Nachdenken geleitet. Vielleicht ist man in einer freiheitlichen Gesellschaft, die keine ganz strengen Regeln vorgibt, nicht vielleicht doch besser aufgehoben als in einer, in der eine Gruppe zum Sündenbock gemacht wird? Sollte man sich überhaupt wundern, wenn diese sich einmal wehren? Und wenn sie sich wehren, geben sie damit denen recht, die es ja schon immer gesagt haben. Gefesselt möchte man dieses Erstlingswerk in einem Rutsch verschlingen, sich schütteln über die Gemeinheiten, die im Namen der herrschenden Ordnung geschehen, die doch nur aufgepfropft ist, um schließlich die Hoffnung zu hegen, dass doch alles gut wird, oder nicht? 4,5 Sterne

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