Im Zeichen des Todes

von Sam Wilson 
2,1 Sterne bei20 Bewertungen
Im Zeichen des Todes
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Ein in die irreführender Klappentext, denn er hält absolut nicht was er verspricht! Nach Spannung sucht man in diesem buch vergebens ...

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Reizvolle Idee, die schlecht umgesetzt wurde.

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Inhaltsangabe zu "Im Zeichen des Todes"

Mit jedem Opfer wird seine Fährte blutiger ...

Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod … Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734105388
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:19.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Janna_KeJasBlogs avatar
    Janna_KeJasBlogvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein in die irreführender Klappentext, denn er hält absolut nicht was er verspricht! Nach Spannung sucht man in diesem buch vergebens ...
    Im Zeichen der Spannungslosigkeit

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de |

    Inhalt laut Verlag

    Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod … Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …

    Der Klappentext klingt doch grandios, oder?! Genau das dachte ich mir auch, als ich ihn las, doch wie es gerne mal ist, kann dieser Text nicht zwangsläufig halten was er verspricht …

    Die Tierkreiszeichen bestimmen über deinen Stand innerhalb der Gesellschaft! Zu Beginn werden die einzelnen Sternzeichen und ihre Eigenschaften beschrieben und ich wurde direkt in die Ereigniskette geworfen. Bereits auf den ersten einundzwanzig Seiten wird eine Leiche gefunden und die Entführung einer Zeugin beschrieben. Während der Polizist Burton sich mit der Profilerin und Astrologin Lindi auf die Suche nach dem Täter begibt, macht sich Daniel auf die Suche nach seiner Tochter.

    Ich hätte meine Rezension auch „Im Zeichen des Blabla“ nennen können, denn genau das sind die ersten rund 150 Seiten, anders kann ich es leider nicht beschreiben. Zu sehr verliert sich der Autor in uninteressanten Details, die keinerlei Rolle für die eigentliche Geschichte spielen! Beschreibungen wie die Protagonistin ausatmet oder das Einstreuen interessanter Aspekte, die dann nicht weiter verfolgt werden.

    Eigentlich wollte ich das Buch abbrechen, doch dann kamen fünfzig wirklich sehr interessante Seiten, die Spannung für den weiteren Verlauf versprachen! Experimente an einer Schule, Details über Burton und Daniels Rolle innerhalb der Geschichte. Fragen entstanden, Neugierde entwickelte sich und ich flog durch die Seiten. Manchmal lohnt sich ein etwas längerer Atem beim Lesen und ich mag ja lieber einen schleppenden Anfang, als ein enttäuschendes Ende!

    "Je länger du von anderen getrennt bist, desto klarer wird dir, dass du sie brauchst, und desto stärker wird dein Wille, deinen dir zugeteilten Platz einzunehmen."
    (S. 163)

    Das wird ja richtig interessant!? Den Willen brechen, um Menschen zu zwingen sich den gesellschaftlichen Fesseln zu fügen. Rassismus und Stigmatisierung. Gewalt und Mord. Parallelen zu geschichtlichen Ereignissen, sowie aktuellen Nachrichten. Ein Kastensystem angelehnt an den Hinduismus, umgewandelt für die Astrologie. Der Tag der Geburt bestimmt über den Beruf, die gesellschaftliche Stellung und den Charakter.

    Klingt nach einem Pageturner!? Falsch gedacht! Was sich auf diesen Seiten als spannungsgeladener Thriller ausgab, welcher die Intoleranz unter den Menschen auf Ebene der Tierkreiszeichen erzählt, entpuppte sich ganz schnell wieder zu der anfänglichen Kritik und der Überlegung, dass Buch nun endgültig beiseite zu legen.

    Dumm nur wenn man ein solch neugieriger Mensch, wie ich es bin, ist! Dann klappt das nicht so gut mit dem Abbrechen … Grundlegend fällt mir das nicht schwer, aber es standen noch ein, zwei Fragen im Raum die ich beantwortet haben wollte. Hätte ich mir sparen können!

    Die Puzzleteile beginnen sich zusammenzufügen, doch anstatt mit ungeahnten Ereignissen und Wendungen zu überraschen, bestätigte sich mein Verdacht nur. Und hier spreche ich nicht von den letzten, sondern von rund zweihundert Seiten! Ein Verlauf den ich so oder so ähnlich erwartet hatte, mit Antworten die ich nicht hätte wissen müssen. Will heißen, ich hätte es abbrechen sollen. Auf den letzten Seiten beginnen sich, wie gerne in diesem Genre genutzt, die Ereignisse zu überschlagen und kommen mit einem Ende daher, welches mich unzufrieden zurücklässt. Und dazwischen wieder ganz viel Beschreibungen, die um mindestens hundert Seiten hätten gekürzt werden können!

    Leider ein Thriller der nicht hält, was der Klappentext verspricht und das Potenzial der mehr als interessanten Grundidee nicht nutzt …

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    Alison_Frasers avatar
    Alison_Fraservor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Reizvolle Idee, die schlecht umgesetzt wurde.
    Reizvolle Idee, die schlecht umgesetzt wurde.

    Hier war es der Klappentext, der mich gecatcht hat, ich fand die Idee zur Geschichte innovativ und habe mich auf eine spannende Umsetzung gefreut. Leider habe ich sie nicht bekommen.

    Die Welt in der Geschichte ist grausam und skupellos, alleine das Sternzeichen, in das die Menschen hineingeboren werden, entscheidet über ihr Schicksal. Leider wird nicht erwähnt, wieso sich das Wertesystem an den Sternzeichen orientiert, ich habe es daher auch nicht verstehen können. Das war eines der Punkte, die mich hier gestört haben.

    Weiterhin negativ aufgefallen ist mir die Vorhersehbarkeit der Geschichte, was bei einem Thriller nicht sein darf. Ein Genreeinsteiger blickt vielleicht nicht sofort durch, wer aber häufiger Thriller oder ähnliche Spannungsromane liest, steigt sofort dahinter. Schade, dass ich früher Bescheid wusste als die Ermittler, die übrigens nicht nur unfähig sind, sondern absolut blass gezeichnet sind und vor Klischees nur so triefen.

    Die Geschichte ist oberflächlich und wenig spannend, außerdem mangelt es an Tiefgang. Hier wurde dermaßen viel Potenzial verschludert, dass es schade um die Idee ist.

    Gefallen hat mir jedoch die Erzählweise aus zwei verschiedenen Perspektiven und der Schreibstil des Autors. Alleine die beiden Dinge waren es, die mich das Buch haben beenden lassen. Die Worte werden geschickt gewählt, die zweite Hälfte war fesselnd geschrieben.

    Leider kann ich hier keine Empfehlung aussprechen, denn die Geschichte würde höchstens als Dystopie durchgehen und nicht als Thriller.

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    fraeulein_lovingbookss avatar
    fraeulein_lovingbooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich habe das Buch auf Seite 96 abgebrochen
    Im Zeichen des Todes

    Inhalt

    Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod …
    Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …
    (Quelle: Klappentext)

     

    Meine Meinung

    Ich habe das Buch auf Seite 96 abgebrochen.

    Das Buch beginnt mit einer Auflistung der Sternzeichen und erklären, welche Eigenschaften die Menschen dieses Sternzeichens haben. An sich ganz interessant.
    Danach folgt die Geschichte von Rachel, die sich gleich am ersten Tag ihres neuen Jobs verspätet – als sie schließlich an dem Haus ankommt, in dem sie als Putzfrau engagiert ist, kommt ihr etwas komisch vor und sie ruft die Polizei an. Einige Minuten später wird sie entführt. Im Anschluss folgt Burton mit seiner Begehung des Tatortes und seinem Besuch bei der Astrologin Lindi. Ein anderer Erzählstrang erzählt die Geschichte von Daniel, der sich ein Baby kauft. Bis dahin konnte mich die Geschichte nicht von sich überzeugen, da sich alles in die Länge zieht und man nicht zu Potte kommt.

    An sich ist es eine interessante Idee, das die Sternzeichen das Leben dominieren und alles bestimmen, aber es grenzt auch an Rassismus und eine Unterteilung in Gut und Böse. Jedes einzelne Sternzeichen hat eine eigene Schule und nie darf gemischt werden. Wenn zwei Stiereltern ein Fischkind bekommen, müssen sie in die Gegend der Fische ziehen, damit das Kind dort zur Schule gehen kann. Damit das nicht passiert holt man das Kind lieber früher auf die Welt, wenn man nicht im Vorfeld aufgepasst und nachgerechnet hat. Das Sternzeichen steht auf jeder Seite in Mittelpunkt und das nervte einfach nur. Dazu kamen die farblosen Charaktere, mit denen man einfach nicht warm werden konnte. Spannung war keine vorhanden, was mich sehr enttäuscht hat.
    Von wegen Thriller…

    Von mir gibt´s keine Lese- oder Kaufempfehlung.

     Stern

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    bookwebvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Klappentext klang sehr Vielversprechend und dementsprechend waren die Erwartungen auch sehr hoch. Daran kam das Buch leider ncht ganz
    Gesellschaftskritisch und teilweise spannend

    Inhalt:

    In San Celeste bestimmt nicht die Hautfarbe oder die Religionszugehörigkeit zu welcher „gesellschaftlichen Gruppe“ eine Person gehört, sondern das Sternzeichen unter dem Man geboren wurde. Das Tierkreiszeichen bestimmt das gesammte Leben, von der Geburt an bis zum Tod.

    Der Polizeichef Peter Williams wird ermordet. Detective Jerome Button soll zusammen mit der Astroprofilerein Lindiwe „Lindi“ Childs herausfinden, wer den Mord verübt hat. Bei den Ermittlungen geraten die Ermittler selbst tiefer in die ganze Sache hinein als ihnen Lieb sein kann.

    Parallel dazu wird, in einem zweiten Handlungsstrang von Daniel Lapton erzählt, der, erst nach dem Tod seines Vaters erfährt, dass er eine uneheliche Tochter hat, die ihm 17 Jahre lang vorenthalten wurde.

    Meine Meinung:

    Der Klappentext klang sehr Vielversprechend und dementsprechend waren die Erwartungen auch sehr hoch.
    Die Grundidee und Aussage des Buches ist auch wirklich sehr positiv anzumerken. Jeder Mensch ist nun mal verschieden und ein „Schubladensystem“ wie die Tierkreiszeichen aus dem Buch kann nicht funktionieren. Sam Wilson äußert „versteckt“ Kritik an der bestehenden Gesellschaft, in der äußerliche Merkmale wie Hautfarbe oder Merkmale wie die Religionszugehörigkeit über den gesellschaftlichen Stand entscheiden und nicht die wirklichen Charaktermerkmale zählen.
    Der zum Fall der Mordserie parallel laufende Handlungsstrang um Daniel Lapton ist doch ein sehr verwirrender „Schnörkel“ der nichts mit dem Fall zu tun hat. Außerdem sind mir persönlich die Sternzeichen zu stark betont, was für die Aussage des Buches verständlicherweise auch notwendig ist.
    Der Konflikt zwischen dem Jagfinstinkt von Detective Button und der Fukusiertheit auf die Macht der Sterne durch Lindi Childs machen die Handlung wiederrum interessant. Außerdem steht Thriller dauf und bis zu einem gewissen Grad ist auch Thriller drin.

    Alles in allem ein solides, gesellschaftskritisches mit etwas Spannungsspaß.
    Daher vergebe ich:
    3 von 5 Sternen

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    NicolePs avatar
    NicolePvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mein Tipp: Vergesst den Klappentext, dieser hat bei mir andere Vorstellungen von der Geschichte geweckt, als sie tatsächlich war.
    Im Zeichen des Todes

    Detective Jerome Burton lebt in einer Gesellschaft, in der weder die Hautfarbe noch die Religion Menschen verbindet oder trennt. Es ist das jeweilige Sternzeichen, unter dem man geboren wurde, welches das gesamte zukünftige Leben bestimmen wird. Es ist ein System, welches keine Ausnahmen kennt.

    Als Polizeichef Peter Williams ermordet wird, ist die Aufregung groß. Burton soll gemeinsam mit der Astroprofilerin Lindi Childs herausfinden, wer dahinter steckt. In einem zweiten Handlungsstrang geht es um Daniel Lapton. Er erfährt, dass er eine Tochter hat, und begibt sich auf die Suche nach ihr. Sein Status als „Steinbock-Geborener“ macht es ihm einfach, verschlossene Türen auf dieser Suche zu öffnen.

    Polizeichef Williams bleibt nicht das einzige Opfer, und bald wird ein Zusammenhang klar. Jedes Opfer stirbt in dem Element (Feuer, Erde, Wasser oder Luft), das seinem Sternzeichen entspricht.

    Am Anfang des Buches wird diese merkwürdige Ordnung der Gesellschaft anhand der Einteilung der Sternzeichen und deren Platz in der Gemeinschaft kurz erläutert. Sam Wilson zeigt mit der Geschichte, dass man Menschen nicht in Schubladen stecken kann.

    Dieser Thriller ist eine gut verpackte Kritik an unserer Gesellschaft, was aufmerksame Leser auch bei der Erwähnung von vergangenen Ereignissen im Roman erkennen werden. Burtons und Childs Suche nach dem Täter ist eher zweitrangig – trotzdem spannend gehalten.

    In einem weiteren Erzählstrang verfolgt der Leser die Entwicklung von Daniel. Anfangs kann dies verwirrend sein, bis man erkennt, dass beide Handlungsstränge nicht auf der gleichen Zeitebene spielen. Leider fand ich keinen richtigen Bezug zu den Charakteren. Sie blieben mir über das gesamte Buch fern. Die Emotionen der Figuren kamen nicht bei mir an.

    Trotz des „Astro-Einschlages“ ist es kein Fantasy-Roman. Der Blick in die Sterne und deren Bedeutung ist ein Gesellschaftsmodell und keine übersinnliche Magie-Welt. Der Buchtitel „Im Zeichen des Todes“ hat bei mir falsche Erwartungen geweckt. Der Originaltitel „Zodiac“ kommt der Geschichte um einiges näher. Mein Tipp: Vergesst den Klappentext, dieser hat bei mir andere Vorstellungen von der Geschichte geweckt, als sie tatsächlich war.

    Ich danke dem Bloggerportal und dem Penhaligon-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.

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    martina400s avatar
    martina400vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Auf den ersten Blick eine interessante Geschichte, jedoch leider weit weg von einem Thriller - ohne Spannung und Zusammenhang.
    Im Ziechen des Todes

    Inhalt: Die Welt und Lebensgemeinschaften sind in Sternzeichen unterteilt - gleich und gleich gesellt sich gerne. Natürlich gibt es auch immer wieder "Unfälle", wo die Eltern unterschiedliche Sternzeichen haben und demzufolge auch ihre Kinder, was wiederum zu Problemen führt. Deshalb geschehen schreckliche Morde, immer mit einem Element als Hinweis. Detektiv Burton und die Astrologin Linda ermitteln in diesem Fall und geraten tiefer in die Sache als ihnen lieb ist.

    Cover: Das Cover ist total ansprechend. Die Nebeldecke verbirgt geheimnisvolles und die gegensätzlichen Farben von rot und grau stechen ins Auge und machen das Cover interessant.

    Meine persönliche Meinung: Die Idee hinter dieser Geschichte ist ganz gut. Es ist einmal ein anderer Ansatz, die Bevölkerung mit ihren Lebens- und Verhaltensweisen in Sternzeichen zu unterteilen und so zusammen zu fassen. Es ist einfach etwas Neues und macht somit neugierig auf die Geschichte. Leider gelingt es dem Autor nicht einen Spannungsbogen aufzubauen. Normalerweise bringt jeder Thriller einen Nervenkitzel mit, der hier komplett fehlt. Es werden zwei Geschichten erzählt, wobei man erst nach ca. 400 Seiten merkt, wie sie zusammenhängen. Zuvor sind beide Geschichten wirr, langweilig und undurchschaubar. Die Ermittlungen der Detektivs sind so fahrlässig, dass es schon komisch wirkt. Sie stoßen nicht wirklich auf Spuren und kommen auf ihre nächsten Schritte eher zufällig oder einfach durch ein neues Opfer. Der Einstieg mit dem Mord und der Entführung gelang gut. Leider erfuhr man erst wieder 400 Seiten später davon. Es scheint wie vergessen. Der Autor macht hier Zeitsprünge innerhalb der Geschichte von heute in die Vergangenheit, dann wieder Jahre später bis ins Jetzt. Diese Zeitsprünge kann man im Nachhinein verstehen, gelingen ihm aber beim Schreiben nicht und der Leser hat den Eindruck als wäre die Tatsache der Entführung einfach nicht mehr beachtet worden vom Detektive. Die Idee mit den Sternzeichen ist kreativ, aber alle Handlungsweisen nach den Sternen zu befragen, ist irgendwie seltsam oder zu wenig ausreichend beschrieben. Die Astrologin und der Ermittler spielen zwar eine Rolle, aber wirklich etwas beitragen zur Klärung des Mordes tun sie nicht - das ist jedenfalls mein Eindruck. Es tut mir wirklich leid für den Autor eine so schlechte Kritik zu geben, doch dieser Thriller ist kein Thriller. Der Ansatz und die Idee dahinter sind zwar gut, die Ausführung aber langweilig und schlecht. Zugute halten kann man ihm aber noch einen lockeren Schreibstil, der ein rasches Lesen ermöglicht.

    Fazit: Auf den ersten Blick eine interessante Geschichte, jedoch leider weit weg von einem Thriller - ohne Spannung und Zusammenhang.

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    bieberbrudas avatar
    bieberbrudavor 2 Jahren
    Gähnende Langeweile

    Wenn die Sterne Gesetzt sind: Wirst du als Widder zur Unterschicht gehören oder gemeinsam mit den Steinböcken die Stadt regieren?

    Inhalt:
    In San Celeste bestimmen die Sternzeichen die Art und Weise wie das Leben der Einwohner verlaufen. Das betrifft beispielsweise die zur Wahl stehenden Berufe und das Ansehen innerhalb der Gesellschaft. Ermittler Jerome Burton soll gemeinsam mit der Astrologin/Profilerin Lindi Childs den grausamen Mord am ehemaligen Polizeichef ermitteln. Und das ungleiche Ermittlerpaar muss schnell feststellen, dass dies nicht der einzige Mord sein wird. Handelt es sich tatsächlich um astrologisch angehauchte Ritualmorde?

    Meine Meinung:
    Die ersten Seiten geben einen Überblick über das Kastensystem der dystopischen Stadt und die Geschichte startet dann mit dem grausamen Fund des Polizeichefs. Diese Einteilung der Sternzeichen und der erste Mord und ziehen einen sehr schnell in den Bann. Doch die anfängliche Begeisterung fällt schnell ab und das Buch plätschert über sehr weite Strecken vor sich hin. Es kommt keinerlei Spannung auf, die Charaktere bleiben praktisch durchgängig blass und die Geschichte eher wirr und arg konstruiert. Im letzten Drittel kommt dann wieder Spannung auf, aber bis dahin hatte ich schon fast das Interesse verloren und verfolgte den Ausgang der Geschichte eher gleichgültig.
    Schade, denn der Genre-Mix und die Grundidee des Krimis sind durchaus interessant und man hätte viel mehr aus dem Stoff machen können.

    Fazit:
    Ein gähnend langweiliger Thriller, durch den ich mich regelrecht durchquälen musste. Ich kann leider nur 1,5 Sterne vergeben.

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    SillyTvor 2 Jahren
    Neue Idee, deren Ausführung noch hapert

    Als der ehemalige Polizeichef der Stadt San Celeste grausam ermodet in seinem Garten gefunden wird, beginnt sein ehemaliger Schüler Detective Jerome Burton mit seinen Ermittlungen, dabei wird er von der Profilerin Lindi Childs unterstützt. Gemeinsam beginnen sie mit der Suche nach dem brutalen Mörder. Doch die Kriterien, nach denen hier ermittelt wird, entsprechen völlig neuen Gesetzen, den Gesetzen der Sterne. Denn in dieser Zeit zählt, wann ein Mensch unter welchem Sternzeichen geboren wurde. So gelten z. B. die Menschen, die unter dem Sternzeichen des Widders geboren wurden, als besonders aggressiv und auch sonst werden die Menschen schon nach ihrem Sternzeichen in bestimmte Kategorien eingeteilt. Doch ist dieses System wirklich das wahre? Childs glaubt an die Sterne, aber Burton, der glaubt eher an die gewöhnliche Jagd nach dem Verbrecher.

    Meine Meinung:

    Dieser Thriller lockte mich gleich mit seinem doch sehr geheimnisvollen Äußeren und auch der Klappentext verspricht sehr viel Spannung und mal etwas ganz anderes. Doch die Umsetzung konnte mich nicht völlig überzeugen, zwar ist der Schreibstil recht leicht verständlich und auch dementsprechend gut zu lesen, jedoch hatte ich irgendwie den Eindruck, dass der Thrilleranteil und der Hintergrund mit den Sternengesetzen nicht so richtig zusammenpassen wollten. So fand ich z. B den Einstieg in das Buch durchweg gelungen und spannend und zunächst hatte ich den Eindruck, hier einen Thriller zu lesen, wie es halt auch andere gibt. Der Einbau der Sternzeichen in diese ganze Story passte aber irgendwie nicht so richtig in das Gesamtbild und ich hatte an so manch einer Stelle Verständnisprobleme. Mir fehlten hier einfach eine gehörige Portion an Hintergrundinformationen, die ich mir erst so nach und nach während des Lesens zusammengereimt habe, die aber eher auf meine eigenen Vermutungen beruhen, als auf vorhandene Erläuterungen. Ich hätte es gut gefunden, wenn es irgendwo ein Raster gegeben hätte, in dem man die angenommenen Eigenschaften eines Sternzeichens erklärt hätte. So tappte ich sowohl über die politischen Hintergründe, als auch über die Charaktereigenschaften eher im Dunklen.

    Durch diese Verwirrungen, die das Ganze für mich stiftete, wurde auch die zu Beginn vorhandene Spannung dann leider immer weniger und es wurde zunächst mal recht langatmig, Das Tempo wurde hier viel zu sehr gebremst und ich hatte den Eindruck, dass der reine Fall des Thrillers viel mehr Spannung gebracht hätte. Erst ab ca. Mitte des Buches gab es dann wieder mehr Tempo und es wurde interessanter, nur leider war ich bis dahin doch ein wenig demotiviert, weiterzulesen.

    Erzählt wird das Ganze durch einen personellen Erzähler, der die Perspektive immer mal wieder wechselt. So konnte man sowohl den beiden Ermittlern Burton und Childs zusehen und auch ein wenig das persönliche kennenlernen, als auch eine zweite Linie verfolgen. Nämlich die des reichen Daniel Lapton, der auf der Suche nach seiner Tochter ist, doch die Zusammenhänge waren mir aber hier eine ganze Zeit lang ein Rätsel. Die Ermittler blieben mir leider zu blass und Burtons Art zu ermitteln ist mir manchmal zu anstrengend, allerdings vermute ich mal, dass dies mit an den ungewöhnlichen Ansätzen liegt, die hier die Profilerin bietet. Auch sonst ist mir Burton als Protagonist nicht sehr sympathisch, dafür bleibt er einfach zu emotionslos und nüchtern. Selbst private Geschehnisse bleiben in seinen Augen eher nüchtern geschildert. Auch Childs war mir noch zu oberflächlich und auch das Hineinversetzen in ihren Charakter fiel mir schwer. Auch bei den weiteren Charakteren hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, so machten sie leider einen austauschbaren Eindruck. Lediglich Daniel fand ich noch ganz interessant, aber seine Rolle war mir recht lange unklar.  

    Mein Fazit:

    Eigentlich schade, dass die sehr ansprechende Grundidee nicht mit klarer Linie ausgeführt wurde, denn mir hat diese Hintergrundgeschichte rund um die Sternbilder eigentlich gut gefallen und es hätte sehr interessant sein können. Auch hätte man diese vorurteilbildende Vorgaben auf Grund der Zeit, in der man geboren wurde, wirklich hervorragend zu aktuellen Geschehnisse passen können. So bleibt alles zu blass und auch der Thriller brachte keine großen Wendungen und Drehungen, bei denen ich mitfiebern konnte. Einzig der gut lesbare Schreibstil konnte mich hier bei der Stange halten, doch im Großen und Ganzen hatte ich mir hier viel mehr versprochen.

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    NiWas avatar
    NiWavor 2 Jahren
    Grotesker Sternzeichen-Thriller

    Die Stadt San Celeste wird von einer Mordserie heimgesucht. Ermittler Jerome Burton ist mit dem Fall betraut und bekommt eine Astrologin zur Seite gestellt. Denn im San Celeste dieser Welt geben die Sterne den Tod und die gesellschaftliche Stellung an.

    Bei diesem Buch handelt es sich um eine groteske Mischung aus Dystopie, Thriller und Krimi, die zumindest sehr besonders zu lesen ist. Tragende Themen sind allerdings Korruption und Machtmissbrauch, wodurch es eher zu einem politischen Thriller wird.

    In dieser Welt ist die Astrologie gesellschaftliches Gesetz. Menschen werden ihrem Sternzeichen nach in Kasten gedrängt, leben diesem aufgezwungenen Umfeld entsprechend und haben keine Chance, sich dieser Rolle zu entwinden.

    Die Sternzeichen-Thematik hat mich sofort neugierig gemacht, denn sie hat einen interessanten dystopischen Zugang versprochen, der aber leider zu einem wirren System verkommen ist. Auf den ersten Seiten wird man über die Sternzeichen aufgeklärt. Sie enthalten einen kurzen Infotext über Eigenschaften, Lebenswandel und Berufsaussichten. Hiervon habe ich mir einiges versprochen, aber gut umgesetzt wurde es nicht. Mich wundert, dass dieses System von den Menschen kaum in Frage gestellt wird, dass die Signifikanz des Sternzeichens in allen Bereichen besteht und dass man absolut keine Informationen dazu erhält, wie dieses System entstanden ist bzw. auch nicht, wie es sich überhaupt halten kann. Es liest sich wenig durchdacht, man kann es nicht nachvollziehen, was nicht nur für den Leser sondern auch für die Figuren gilt. Denn immer wieder kommt hervor, dass sie selbst nicht wirklich an die Astrologie glauben bzw. die Realität nicht dem Horoskop entspricht.

    In groben Zügen konnte ich natürlich Parallelen zu Rassismus erkennen. Hier zeigt der Autor, wie Menschen aufgrund ihrer Herkunft in Rollen gedrängt werden, wie sie ihrem sozialen Milieu nur schwer entkommen können und wie ein Rad das nächste dreht, weil es der folgenden Generation ähnlich ergeht.

    Trotzdem hatte ich beim Lesen das Gefühl, als ob es ursprünglich ein normaler Action-Thriller war, der im Nachhinein mit der Sternzeichen-Thematik aufgepeppt wurde, um dem Roman vielleicht mehr Raffinesse zu verleihen.

    Die Protagonisten sind an der Oberfläche geblieben. Burton ist der gute Cop, der einfach nur seinen Job erledigen will. Dabei hat er es nicht leicht und legt sich mit den Bossen im Polizeirevier an. Lindi wird als beratende Astrologin zum Fall hinzugezogen, was in der ‚normalen‘ Welt wohl der Profilerin der Story entspricht. Dann gibt es noch Daniel, den man lange Zeit nicht einordnen kann. Diese Figur hat mir besonders gut gefallen, weil ihn eine düstere Atmosphäre umgibt.

    Mit diesem Thriller lässt man sich auf viele Perspektivenwechsel ein. Ähnlich wie im Fernsehen kommt es zu laufenden Szenenwechseln, die an sich recht spannend zu verfolgen sind. Besonders die Eingangs- und die Abschlussszene haben es mir angetan. In diesen beiden Sequenzen hat der Autor sein Potential gezeigt und ich hoffe, dass er in ähnlicher Qualität weiter schreibt.

    Vom Aufbau und der Handlung her erinnert mich das Buch stark an typische Polizei-Action-Serien, in denen nach dem üblichen Schema F gearbeitet wird, die Spannungskurve mit der Korruption steigt und die klischeehaften Figuren laufend gegen den Strom schwimmen. Man merkt wohl, dass mich dieser Ablauf nicht begeistern kann.

    „Im Zeichen des Todes“ hat mir leider nicht gefallen. Mir war der Rahmen zu überfrachtet, die Charaktere waren meinem Geschmack nach zu ausgehöhlt und die Handlung ist zu fadenscheinig geblieben. Trotzdem denke ich, dass es Lesern gefallen wird, die kriminalistische Polit-Thriller mögen und sich auf die Macht der Sterne einlassen können.

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    ForeverAngels avatar
    ForeverAngelvor 2 Jahren
    Gute Idee, aber...

    Wir befinden uns in einer Zeit, in der die Astrologie über das Leben der Menschen bestimmt. In welchen Kindergarten sie gehen, welche Jobs sie bekommen, wie hoch ihre Karrieremöglichkeiten sind, welche Ehepartner zu ihnen passen - über all das bestimmt nicht mehr und nicht weniger als das Tierkreiszeichen, in dem sie geboren wurden. Dieses Schubladensystem geht sogar so weit, dass die Profiler in dieser Welt anhand von Horoskopen erkennen wollen, wer als Mörder geboren wurde und wer nicht.

    Im Zeichen des Todes ist ein dystopisch angehauchter Kriminalroman. Als der Polizeichef auf beinahe rituelle Art und Weise ermordet wird und gleichzeitig ein junges Mädchen verschwindet, ermitteln Detective Burton und Astrologin Lindi zusammen in dem Fall. Relativ schnell wird klar, dass sie es scheinbar mit einem Serienmörder zu tun haben. In einem zweiten Erzählstrang geht es um Steinbock Daniel, der erfährt, dass er eine Tochter im Teenageralter hat und sich nun auf die Suche nach ihr macht. Wie diese beiden Handlungen miteinander in Verbindung stehen, wird recht schnell deutlich und irgendwie hat die Krimihandlung es nicht geschafft, mich zu fesseln. Auch nach 200 Seiten noch habe ich vergebens darauf gewartet, dass die Geschichte mich endlich packt. Für einen Thriller war mir Im Zeichen des Todes einfach viel zu langweilig.

    Dabei ist die Grundidee sehr spannend, vor allem das leicht dystopische Setting. Die Stadt San Celest sieht sich mit einer aufständischen Widderfront konfrontiert, denn die Widder gelten seit jeher als die Unterschicht, sie leben in Armut und haben einen starken Hang zur Kriminalität. Allerdings war mir der ganze Astrologiekram zwischendurch viel zu kompliziert beziehungsweise zu schlecht erklärt. Welche Charaktereigenschaften welchen Sternzeichen zugeordnet werden, kann man immer wieder nachlesen, auch wenn das ständige Blättern nervig ist. Aber scheinbar grundlegende Begriffe wie Fragenhoroskop, Radixhoroskop, die Häuser, die Elemente, Geburtenhoroskope für Tatverdächtige und Horoskope für Tatzeiten, ... Wie all das funktioniert und was genau hinter den Begriffen steckt, mit denen hier um sich geworfen wird, wird kaum erklärt, sodass ich oft mit dicken Fragenzeichen im Gesicht dasaß.

    Im Zeichen des Todes hörte sich sehr vielversprechend an, aber ich bin leider nicht reingekommen. Die Figuren sind mir völlig gleichgültig, einige Regeln dieser Welt sind mir zu schlecht erklärt und die Kriminalhandlung konnte mich leider auch nicht mitreißen.

    (c) Books and Biscuit

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