Samantha Hunt Nixenkuss

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Inhaltsangabe zu „Nixenkuss“ von Samantha Hunt

»Nixenkuss« ist ein spektakulärer Roman, der an Pfiff, Raffinesse und Erfindungsgabe seinesgleichen sucht. Samantha Hunt ist ein Phänomen. Denn es ist ihr gelungen, eine Wundergeschichte so frisch, modern und aufrecht zu erzählen, dass kein Zweifel bleibt: einer Welt voll Tristesse und Traurigkeit begegnet man am besten, indem man ihr als Nixe gegenübertritt.

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  • Zwischen dem Meer und dem Himmel liegt der Horizont und weit dahinter die Wahrheit ...

    Nixenkuss

    Azrael

    04. September 2014 um 17:55

    "Du bist ein Nixe!", sagte ihr Vater immer an sie gewandt, bevor er vor 11 Jahren im Meer verschwand. Er hat sich umgebracht, denken die Bewohner des kleinen verschrobenen Küstendorfes, doch unsere namenlose Heldin weiß es besser. Er ist zurück gegangen ins Meer, dorthin wo er herkam und es sie selbst auch immer mehr hinzieht. Aber dann ist da ja noch Jude, der wesentlich ältere Iraksoldat, in den sie sich schon als junges Mädchen unsterblich verliebt hat. Jetzt ist sie 19 und Jude, seit er aus dem Krieg zurück gekehrt ist verändert. Doch wenn er ihr nicht bald ihre Liebe beweist, wird ihr Vater aus dem Meer steigen und ihn töten. Oder ist es doch wie in der Sage um die Nixe Undine und man wird sie zwingen ihren Liebsten selbst zu töten, sollte er ihre Liebe verschmähen, denn sie ist ja eine Nixe und darf eigentlich keinen Sterblichen lieben ... Zwischen Wahn und Wirklichkeit beginnt die Welt der Märchen und genauso grausam und hoffnungslos romantisch ist auch dieses Buch. Es steckt voll fremdartiger Schönheit, wirkt manchmal vollkommen der Zeit entrückt und ist einem doch seltsam vertraut. Man fragt sich bis zum Schluss selbst, was wahr ist und was nur ihren Hoffnungen entsprungen. Nur eines weiß man am Ende sicher, es gibt ewige Liebe und sie kann so wirr sein wie die tosende See und ebenso gewaltig und mitreisend. Die Wahrheit lässt sich nicht definieren und auch nicht das was wir sind oder zu sein glauben.Die ganze Geschichte wurde in einem kleines tristen Dorf angesiedelt, direkt am Meer mit Bewohnern von denen jeder wartend hinaus auf den Ozean blickt und dabei selbst längst zwischen der Gischt verloren gegangen ist. Die Autorin schafft es jedes Gefühl in Metaphern über das Meer zum Ausdruck zu bringen und das mit solch einer Klarheit und Poesie, dass man sich irgendwo zwischen Märchenwelt und grauer Realität wiederfindet, ohne zu wissen, wo das eine beginnt und das andere aufhört.Der Titel scheint beinahe zu verspielt für ein solch grausames Märchen, doch zum Schluss setzten sich die ganzen Kapitel wie die Flicken einer Patchworkdecke zu einer schier unglaublichen Geschichte zusammen und auch der Titel macht Sinn. Was bleibt ist das Meer und die Hoffnung, dass es dieses mal die Rettung bedeutet, wo es sonst nur nimmt. Fazit: Ein modernes Märchen über eine junge Frau, die der tristen Realität mit der festen Überzeugung begegnet eine Nixe zu sein. Die Geschichte spiegelt das Erwachsenwerden, Hoffnung in einer hoffnungslosen Zeit und die Liebe wieder. Man ist bis zum Schluss selbst hin und her gerissen zwischen dem Glauben und dem Zweifel, ob sie nicht doch einfach nur verrückt ist. Und gerade, wenn man sich sein Urteil gebildet hat, wird einem gezeigt, wie transparent doch die Wirklichkeit ist. Undefinierbar, kalt und rein. Stürmisch und zerstörerisch wie die See oder warm und voller Hoffnung wie der Kuss einer Nixe!

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  • Rezension zu "Nixenkuss" von Samantha Hunt

    Nixenkuss

    Die Buchprüferin

    14. May 2011 um 20:32

    Das klingt natürlich cool: „Scheiß aufs Festland. Ich bin eine Nixe.“ Ich mag Texte, die ein bisschen krachert daherkommen (krachert heißt so viel wie derb hier in Bayern, klingt aber ... knackiger), also habe ich mich guten Mutes in dieses grade mal 216 Seiten starke Buch vertieft. In die Geschichte der Ich-Erzählerin, die den traumatisierten Irak-Heimkehrer Jude liebt und selbst noch immer unter dem Trauma leidet, dass ihr Vater einst ins Meer ging und nicht wiederkam. Außerdem mag ich AutorInnen, die mit der Sprache spielen, auf sie achtgeben, sie hegen und pflegen, bis sie so aufblüht, dass die Kritiker das Buch einfach als „Verwirrend schön“ und „wahrhaft abgründigen und dennoch hochromantischen Debütroman“ loben müssen. Wunderbar ziehen sich Motive durchs ganze Buch, wie zum Beispiel die lexikalisch anmutenden Worterklärungen, die vom Großvater herrühren – er war einst Schriftsetzer und hat immer noch eine Leidenschaft für Wörterbücher, die seine Enkelin irgendwie teilt. Und natürlich mag ich fantastische Elemente, die eben das Verwirrende in der ganzen Schönheit erzeugen und einen ins Grübeln bringen, was jetzt echt ist und was nicht. Leider habe ich ein Problem mit dem Wahnsinn. Genauer gesagt mit der Durchgeknalltheit der Ich-Erzählerin, der in aller Breite, Süße und schmelzenden Poesie die Seiten durchdringt. Zuerst ging es noch, etwa über ein Fünftel des Buches konnte ich diese naive und sanfte Form der Verrücktheit genießen, bis ich merkte, dass es immer so weiterging. „Ich bin verliebt, und darunter leidet meine Sehkraft“ – das ist niedlich, künstlerisch hochstehend, hat auch was Selbstironisches, aber nach 100 Seiten hätte ich am liebsten geplärrt: Verrückt sein ist nicht niedlich, es ist nicht romantisch, es ist nicht poetisch! Es ist das alles auch (weil irgendwie alles auf der Welt fast alle Aspekte haben kann, je nach Blickwinkel), aber es ist auch brutal, extrem verstörend und zerstörerisch. Auch Selbstmord hat in der Regel nur wenige poetische Seiten, und es widerstrebt mir, ihn romantisiert zu sehen. Sicher kann man dieses Buch lieben; es ist nicht schwer, mir das vorzustellen. Sicher war es auch schön, es zu schreiben – sich der langsamen Strömung dieses meerbesessenen Herzens, dieses in ästhetischer Auflösung befindlichen Verstandes hinzugeben. Empfehlen kann ich es aber nur denen unter uns, die am Verrücktsein den romantischen Aspekt genießen können und wollen.

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  • Rezension zu "Nixenkuss" von Samantha Hunt

    Nixenkuss

    Petruscha

    20. February 2010 um 23:20

    Eine fantasievolle Liebesgeschichte mit fantastischen Elementen. Großartig und verstörend.

  • Rezension zu "Nixenkuss" von Samantha Hunt

    Nixenkuss

    Canadia

    29. April 2008 um 19:27

    Ein verwirrendes Buch, das aber poetisch gefangenhält

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