Samantha King

 3,2 Sterne bei 25 Bewertungen

Lebenslauf von Samantha King

Samantha King ist eine frühere Lektorin und Psychotherapeutin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Kindern, die sie zu diesem Roman inspirierten, in London. Sag, wer stirbt ist ihr Debüt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Samantha King

Cover des Buches Sag, wer stirbt (ISBN: 9783959671569)

Sag, wer stirbt

 (21)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Sag, wer stirbt (ISBN: 9783961090549)

Sag, wer stirbt

 (4)
Erschienen am 13.11.2017

Neue Rezensionen zu Samantha King

Cover des Buches Sag, wer stirbt (ISBN: 9783961090549)N

Rezension zu "Sag, wer stirbt" von Samantha King

Was für eine Ausgangssituation in dieser Geschichte.
Neeeelevor 10 Monaten

Stell dir doch mal vor was das für ein Gefühl sein muss! Am 10. Geburtstag deiner Zwillinge, die du beide abgöttisch liebst, klingelt es an der Tür und als du öffnest, stellt dir ein maskierter Mann die Frage, welches deiner beiden Kinder er erschießen soll. Ein Kind muss sterben und du sollst wählen welches.

Das ist so eine unfassbare Ausgangssituation, dass es mich sofort angesprochen hat, obwohl es natürlich auch grausam und unmenschlich klingt. Für welches Kind sich Madeleine entscheidet erfahren wir schon gleich zu Anfang des Buches. Der Spannung allerdings tut das gar keinen Abbruch, denn wir wollen natürlich erfahren wer Madeleine diese Frage gestellt hat, ob der Täter gefasst werden kann und wie Madeleine und ihre Familie mit ihrer Entscheidung zurecht kommt.
Madeleine leidet seit dieser Tat an massiven Gedächtnislücken und muss sich nach und nach erinnern. Von diesen Erinnerungsfetzen erzählt das Buch und gibt uns als Leser mehr und mehr Einblick in Madeleines Leben und wie es überhaupt zu dieser unfassbaren Tat kommen konnte. Allerdings sind diese Erinnerungsfetzen auch dafür verantwortlich, dass das Buch sehr vorhersehbar wird. Es nimmt zwar immer mal wieder krasse Wendungen, die es spannend machen, allerdings wußte ich schon ziemlich früh, wer der Täter ist. Spannend fand ich das Buch aber trotzdem und habe es nicht bereut es gehört zu haben. Ich habe es als Hörbuch gehört und fand die Stimme von Nicole Engeln auch sehr passend zum Buch.

Für mich war es spannende kurzweilige Unterhaltung und ich würde es weiterempfehlen.

4*/5*

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Cover des Buches Sag, wer stirbt (ISBN: 9783959671569)

Rezension zu "Sag, wer stirbt" von Samantha King

trotz anfänglicher Längen sehr überzeugend
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Puuuuh, also dieses Buch hat mich wirklich Nerven gekostet. Alles fing damit an, dass die Story mit dem Ende anfing. Gleich auf der ersten Seite wird erklärt für wen Maddie sich entschieden hat und darauf folgen ca 35% der Seiten nur Selbstvorwürfe, bizarre Zustände und wir tauchen tief in Maddies Gedankenwelt ein. Am Anfang wenn man die gesamte Story noch nicht kennt kommt das furchtbar langatmig und zäh rüber, ich musste mich wirklich zwingen weiterzulesen und die Story hatte mich eigentlich überhaupt nicht interessiert.

Unvorstellbar war der Gedanke, dass hier noch Spannung aufkommen sollte. Ich konnte mir echt nicht vorstellen, was hier noch passieren sollte außer weiterem Gejammer und Vorwürfen, aber ich sollte mich so dermaßen täuschen!

Ab ca 35% kommt die Wendung! Sie kommt langsam angerollt und entwickelt sich zu einer wahren Sturmflut! Ich war so unendlich dankbar, dass es endlich losging und ich habe langsam begriffen, dass es völlig irrelevant ist, dass das Ende schon genannt wurde, weil sie Story die sich darum gewoben hat so mega spannend und vielschichtig ist, dass es das alles wieder wettmacht.

Eine Wendung folgt der nächsten und ich bin von einer Ohnmacht in die nächste gerutscht. Ich wurde so oft eiskalt erwischt und saß hier mit Schnappatmung, so dass ich den letzten Teil innerhalb von 2 Tagen inhaliert habe.

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und die Charaktere waren durchweg authentisch, die Story erschien mir trotz der vielen Wendungen am Ende nicht konstruiert und ich habe Samantha King alles abgenommen!

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Wer Thriller mag die unblutig aber psychologisch gut konstruiert sind, der ist hier richtig! Die ersten 35% sind wichtig für die gesamte Story, auch wenn sie vielleicht langweilig rüberkommen, LEST WEITER! Die Story ist so toll und mega spannend, ihr würdet echt etwas verpassen! Ich ziehe einen Stern ab, weil ich mich wirklich sehr durch den Anfang gequält habe, aber die 4 gebe ich aus vollem Herzen!

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Cover des Buches Sag, wer stirbt (ISBN: 9783959671569)A

Rezension zu "Sag, wer stirbt" von Samantha King

Ein etwas anderer Thriller
abuelitavor 4 Jahren

Ein etwas anderer Thriller, der mit einem kurzen und knappen Prolog überrascht. Es ist alles schon vorbei, die Entscheidung für eines der Kinder gefallen, der grauenhafte Tag vorüber.

Der Leser erlebt nun in Rückblicken aus Maddies Sicht, wie damals alles begann – ihre Hochzeit, die Schwangerschaft, das Leben danach. Dazu die extremen Schuldgefühle der Protagonistin, und die immer wieder kurzfristig aufblitzende Erkenntnis, dass ihr Leben doch nicht so perfekt war, wie sie zuerst dachte. 

Das hat die Autorin sehr gut gemacht; diese Verwirrung und der Schmerz von Maddie ist deutlich zu spüren. Verwirrend waren aber auch für den Leser, nicht nur für die Protagonistin, die Zeitsprünge – eben noch in der Küche waren Stunden vorbei und Maddie findet sich im Wohnzimmer wieder in einer ganz anderen Situation… und: sie ist verstummt, sie kann nicht mehr reden.

Bereits hier hatte ich eine Ahnung, was denn genau mit der jungen Mutter los war…und genau das bestätigte sich dann auch (genau wie mein Verdacht, wer denn nun der maskierte brutale Mann gewesen war). Und danach musste ich wirklich den Hut vor der Autorin ziehen: das ist eine sehr ungewöhnliche, aber auch sehr gute Perspektive. Mag sein, dass es dem einen oder anderen langweilig erschien – ich dagegen fand es faszinierend.

Wie gesagt, das wird im zweiten Teil dann aufgelöst und mehr kann ich dazu wirklich nicht sagen ohne zu spoilern. 

Was mir dagegen nun nicht gefiel – und das gibt auch den Punkteabzug – ist das zweite Verbrechen. Hier blieb doch einiges unklar und ich hätte es besser gefunden, das wegzulassen. Zudem gefiel mir der Schluss nicht sonderlich. Dieses „allumfassende Verständnis“ ist mir schon immer zuwider gewesen, so auch hier.
Und das Ganze hatte dadurch auch einige Längen dann, weil immer wieder etwas vorkam, das der Leser nun schon kannte.

All denen, die eher tiefgründige und doch spannende Geschichten mögen, kann ich dieses Buch durchaus empfehlen. 

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