Samantha King Sag, wer stirbt

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Inhaltsangabe zu „Sag, wer stirbt“ von Samantha King

Madeleine liebt ihre Kinder abgöttisch. Aber am 10. Geburtstag der Zwillinge wird ihre Mutterliebe auf eine grausame Probe gestellt: Ein maskierter Mann steht vor der Tür und fordert sie mit gezogener Waffe zu einer unmenschlichen Entscheidung auf. Ein Kind muss sterben. "Welches wählst du?"

Ich habe mitgerätselt und mitgefiebert. Am Schluss gab es für mich noch einige offene Fragen, die mich ratlos zurückließen.

— gedankenbuecherei

Nach zähem Start hat mich die Story doch noch gepackt...

— Igela

schwere Kost, sehr emotional, etwas langatmig, erst ab Mitte etwas actionreicher, etwas enttäuschend

— littlecalimero

Es lohnt sich am Ball zu bleiben, denn nach der Hälfte gewinnt die Story durch einen Plottwis extrem an Fahrt!

— lauravoneden

Anders als erwartet, aber nach anfänglichen Schwierigkeiten wendungsreich, unterhaltsam und spannend.

— steffis-und-heikes-Lesezauber

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  • Ein Familiendrama

    Sag, wer stirbt

    Ilary

    13. December 2017 um 13:36

    Angesprochen hat mich der Klappentext - er hörte sich interessant an und ich hoffte auf ein fesselndes Lesevergnügen.   Der Prolog begann auch erwartungsgemäß spannend und endete mit der Frage „Welches (Kind) wählst du?“ Und nun dachte ich, in die Welt von Madeleine einzutauchen und nachzuvollziehen, wie sie zu welcher Entscheidung kommt und was sich daraus entwickelt. Soweit meine Gedanken bzw. meine Erwartungshaltung.   Die Geschichte selbst beginnt drei Monate später als Madeleine in der Ich-Form berichtet und man erfährt sehr schnell für welches Kind sie sich entschieden hat. In ihrer Schockstarre spricht sie nicht mehr, aber in ihren Gedanken berichtet sie, wie sie ihren Ehemann Dom kennen gelernt hat, über ihre ähnlich gelagerte Vergangenheit, aber auch über ihre Schuldgefühle bezüglich ihrer Entscheidung. Weshalb hat sie sich gegen die lebhafte Annabel und für den eher ruhigen Aiden entschieden? Die Erzählung verlangt vom Leser schon viel Durchhaltevermögen, weil die Spannung schlichtweg auf der Strecke bleibt und es mehr zu einem Familiendrama wird. Erst, wenn man sich bis zum Teil 2 durchgebissen hat, erkennt man den Thriller und es gibt ab jetzt etliche, interessante Wendungen. Aber so richtig gepackt hat es mich nicht, weil man als Krimileser durchaus erahnen kann, wie die Geschichte weiter gehen bzw. enden wird. Ich habe zwar bis zum Schluß durchgehalten, gebe aber zu, daß ich zwischendurch auch quer gelesen habe. Von diesem Thriller bzw. Drama hatte ich mir nach der Kurzbeschreibung tatsächlich mehr erwartet!

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  • Spannend, aber unvollständig!

    Sag, wer stirbt

    gedankenbuecherei

    10. December 2017 um 09:45

    MEINE MEINUNG: Der Klappentext von Sag, wer stirbt, ist kurz und knapp gehalten und beschreibt ein unvorstellbar grausames Szenario, das mich sehr neugierig machte. Das Buch wird mit einem Prolog eröffnet, der bereits die Auflösung des Klappentextes offenbart. Die Tragödie ist bereits passiert und der Leser steigt direkt bei Maddies Entscheidung ein. Das hat mich zunächst sehr überrascht, da ich durch den Klappentext natürlich etwas ganz anderes erwartet habe. Andererseits war ich zugleich auch sehr neugierig, da ich so gar keine Vorstellung davon hatte, was sich hinter dieser Geschichte stattdessen verbergen könnte. Trotzdem wurde die Leselust durch die komplette Ungewissheit auch ein wenig gehemmt. Die Geschichte wurde danach Stück für Stück aufgerollt, erzählt aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Maddie. Die Handlung ist, neben dem Prolog, in vier größere Teilabschnitte gegliedert. Der erste Abschnitt wirkt wie ein langer Monolog aus der Sicht der Protagonistin Madeleine, Hauptbestandteil sind viele Erinnerungen an das Leben vor der Tragödie, zusammen mit den Schuldgefühlen, die Maddie plagen, weil sie sich für ein Kind entschieden hat. Nach der Tragödie ist sie selbstverständlich desorientiert und verwirrt, was die Autorin wirklich sehr gut rüber bringen konnte. Ihr Schmerz ist deutlich spürbar, sie kämpft um die Liebe ihres lebendigen Kindes, kann dies durch ihr Trauma aber nicht nach außen tragen. Immer wieder gibt es neue Rückblicke in die Vergangenheit, die Madeleine Stück für Stück auf die richtige Fährte bringen. Die Erinnerungen bilden die Puzzleteile, die am Ende ein Gesamtbild ergeben sollen. Im zweiten Teil der Geschichte, der eine überraschende Wendung hervorbrachte, hatte ich sehr schnell einen Verdacht, der sich am Ende dann auch bestätigte. Allerdings wusste die Autorin, wie sie immer wieder Zweifel streuen und auf eine falsche Fährte locken konnte. Das sorgte durchgängig für Spannung und Neugier, die mich das Buch kaum aus der Hand legen ließen. Was mich ein kleines bisschen störte, war die Tatsache, dass neben der eigentlichen Straftat noch ein weiteres Verbrechen eine große Rolle spielte. Das war für mich etwas zu viel des Guten, da ich auch nicht wirklich den Zusammenhang zwischen den beiden Taten herstellen konnte. Zwar verbindet die Autorin diese, aber ich glaube, das Buch hätte auch gut ohne das zweite Verbrechen funktioniert. Am Ende der Geschichte fällt das auch eher unter den Tisch, was ich ziemlich schade fand, da das Ganze für mich dann noch sinnloser erschien. Besonders toll fand ich die vier Teilabschnitte, die alle eine überraschende Wendung parat hielten. So wurde es garantiert nicht langweilig, kontinuierlich war eine gewisse Spannung vorhanden. Der Schreibstil von Samantha King hat mir auch sehr gut gefallen, man war immer direkt im Geschehen und konnte sich gut in die Figuren, besonders in Maddie, hineinversetzen. Als nicht so gut gelungen, empfand ich das Ende. Viel zu viele offene Fragen, die ich mir noch gestellt habe, die aber nicht geklärt wurden. Das war für mich eigentlich die einzige große Schwachstelle des Thrillers. FAZIT: Samantha King hat einen Thriller erschaffen, der mich von Anfang an fesseln konnte. Ein wenig hat mich die Geschichte an Lauf, Jane, Lauf! Von Joy Fielding erinnert, das mich ja auch komplett überzeugen konnte. Immer wieder gab es Spannungskicks, die es mir schwer machten, das Buch aus der Hand zu legen. Ein bisschen mehr ‚Action‘ hätte es meiner Meinung nach geben können, das Buch war für mich auch ein wenig mehr Familiendrama als Thriller. Der einzige, größere Kritikpunkt, sind die ungeklärten Fragen am Ende der Geschichte. Alles in Allem bekommt Sag, wer stirbt eine klare Leseempfehlung von mir!

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  • Zäher Start!

    Sag, wer stirbt

    Igela

    04. December 2017 um 14:38

    Am Tag des 10.Geburtstags der Zwillinge Aidan und Annabel klingelt es an der Türe der Familie Castle. Die Mutter Maddie ist mitten in den Partyvorbereitungen und erschrickt. Vor der Türe steht ein Mann und verlangt, dass sie wählen soll, welches der Kinder sie retten will. Das andere Kind wird von ihm erschossen.  "Sag wer stirbt" ist das Debüt der Autorin und man darf gespannt sein auf weitere Bücher. Obwohl mir der Start in das Buch eher zäh vorkam…In Ich Form und monologartig geht es nämlich in den ersten Kapiteln vor allem um die Gefühle und Gedanken von Maddie. Sehr wenig Handlung haben bei mir das Gefühl aufkommen lassen, dass die Autorin auf der Stelle tritt und etliche Wiederholungen haben nicht unbedingt für Abwechslung gesorgt. Erst nach und nach versteht man, warum immer nur die Gedanken der Mutter thematisiert werden. Sie leidet unter selektiven Mutismus. Wäre das eher erwähnt worden, hätte ich diese zähen ersten hundert Seiten vielleicht in einem ganz anderen Licht gesehen.  Ebenfalls ein grosses Thema in der ersten Hälfte des Buches sind die Beziehungen innerhalb der Familie. Die Mutter-Tochter Beziehung, sowie die Mutter- Sohn  Beziehung aber auch die der Eheleute untereinander. Maddie hat einen der Zwillinge, gezwungenerweise, ausgewählt weiterleben zu dürfen, das andere Kind muss sterben. Wen wählen? Hat man als Mutter seine Vorlieben, das einfachere Kind oder aber ist dies ein Bauchentscheid? Der Fokus ist ganz klar nicht darauf ausgerichtet, welches Kind Maddie wählt…sondern warum sie so entscheidet wie sie sich entscheidet. Nach hundert Seiten wandelt sich die Story plötzlich, wird greifbarer und die Handlung nimmt stetig zu. Was mit einer Ahnung begann, wird mehr und mehr Gewissheit. Einige überraschende Wendungen haben der Story die dringend nötige Spannung eingeflösst. Der Schreibstil hat mir grundsätzlich gefallen, generell ist alles ein wenig zu sehr in die Länge gezogen. Egal ob Gespräche oder Gedanken. Zudem ist die Story chronologisch nicht geordnet. Man muss immer wieder aufpassen, die Handlung richtig einzuordnen, da eine Zeitangabe fehlt. So wirkt der Aufbau etwas chaotisch. Die Geschichte hat mich trotzdem gepackt, ich musste einfach wissen ob meine Vermutungen betreffend geheimnisvoller Mann und eine Straftat, die Maddies Tochter betrifft, richtig ist. Ich lag richtig!

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  • Wenn Du die Wahl hast zwischen Deinen Kindern- was tust Du?

    Sag, wer stirbt

    littlecalimero

    27. November 2017 um 18:50

    Sag, wer stirbt von Samantha Young vom Harper Collings VerlagVielen Dank an NetGalley, dass ich das Buch testlesen und meine Bewertung abgeben durfte!Inhalt: Maddie ist verheiratete Mutter von Zwillingen- Aidan und Annabel,und bereitet ihren 10.Geburtstag vor. Doch an diesem Tag muss sie sich für das Leben eins ihrer Kinder entscheiden, denn ein vermummter Bewaffneter steht vor der Tür und zwingt sie, ihre Entscheidung zu treffen. Welche Wahl trifft sie?Mein Fazit: Ich fand die kurze Inhaltsangabe schon sehr raffiniert und spannend, habe sofort überlegt, wie ich jemals entscheiden würde, wenn ich vor dieser Frage stünde und gleichzeitig tauchte die Frage auf: So eine kurze Frage, aber 432 Seiten, die darüber sprechen, was wird mich erwarten?Ich muss ehrlich gestehen, ich habe ein paar Mal überlegt, ob ich das Buch weiterlese oder überfliege, denn einerseits konnte ich die Gefühle von Maddie wirklich verstehen, diese Angst, warum sie sich gerade für das Kind entschieden hat und was sie dazu gebracht hat, ihr Gedächtnis wieder zu füllen, denn seit diesem Erlebnis hat sie Blackouts, Gedächtnislücken, ein Wirrwarr aus Gefühlen uvm.Auch ihr Mann Dom ist keine große Hilfe, denn von ihm kommt meist nur der Satz, ich wollte Euch ein besseres Leben bieten, wo ist der Dank?Ca. zur Hälfte des Buches kommt eine erstaunliche, nicht vorhersehbare Wende, und nimmt nun endlich etwas mehr Fahrt auf und immer mehr Puzzleteile setzen sich zusammen und das Ende ist auch anders, als anfangs gedacht.Es wird in der Ich-Form geschrieben, so taucht man tief in die Gefühlswelt von Maddie ein, was einerseits interessant ist, gerade wenn sie Erinnerungen von ihren Kindern, von ihrer Freundin, ihrer Ehe und vieles durchlebt, aber auch die ganzen Zweifel. Natürlich weiß man, wenn ein Buch in der Ich-Form geschrieben wird, dann lebt der Erzähler natürlich bis zum Schluss, egal was auch vorweg passiert ist..Die Autorin hat eine interessante Geschichte geschrieben, die aber leider nicht ganz ausgereift war.Inhaltlich schon spannend, dennoch mit zu viel Längen, mit zu viel Gefühlsduselei, teilweise wollte man Maddie schütteln und sagen, so jetzt aber mal weiter und hör endlich auf, so melancholisch zu sein, sondern kämpf doch mal und zeig, was in Dir steckt. Das hat mir leider nicht so gut gefallen, denn sie hat ja immer wieder beteuert, wie sehr sie doch ihre Kinder liebt und alles drum geben würde, und dennoch verfällt sie in Selbstmitleid und Selbstzweifel.Ihren Mann Dom hat man auch unterschiedlich wahrgenommen, je nach Geschehen, ob zu Hause, mit seiner Arbeit, in Verbindung mit seiner Frau und den Kindern und dann kam der schräge, aber irgendwie auch liebenswerte und dennoch nicht ganz durchschaubare Onkel Max, der die Kinder und Maddie gern mochte, aber kein gutes Verhältnis zum Bruder hatte. Trotzdem spannend, wie beide so in die Geschichte integriert wurden und eben noch die beste Freundin von Lucy, die viel geholfen hat, ihr Mut gemacht hat und sich gekümmert hat, aber immer Zweifel blieben, ob sie auch wirklich eine aufrichtige Freundin war!?Der Titel ist gut gewählt, das Cover könnte man für die Entscheidung von Maddie zwischen ihren beiden Kindern sehen, wen sie eher gewählt hätte, deswegen auch das zu beiden Seiten auseinander laufende Blut. Ich sehe in diesem roten Fleck aber z.B. unten zwei Kindergesichter, und oben wie ein Gehirn, was die Gedächtnislücken von Maddie erklären könnte, auf jeden Fall raffiniert und ich finde es gut, wenn ein Cover und Titel zur Phantasie anregt und es könnte natürlich auch ganz anderes interpretiert werden.Mein Gesamteindruck war mittelmäßig, es hatte Potenzial, aber teilweise fehlte mir da was, um die Spannung über die ganze Länge des Buches zu halten, deswegen wähle ich die goldene Mitte zur Beurteilung.

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  • Anders, aber gut!

    Sag, wer stirbt

    lauravoneden

    27. November 2017 um 11:08

    Man könnte meinen, dass Maddie ein perfektes Leben führt. Sie ist verheiratet und hat zwei wunderbare Zwillinge. Zum Geburtstag der Zwillinge steht plötzlich ein Mann vor der Tür, der sie vor eine grausame Entscheidung stellt - sie muss sich für eines ihrer Kinder entscheiden. 'Sag, wer stirbt' ist der Debütroman der Autorin und spielt in England. Die Story ist in mehrere Teile aufgeteilt, so dass man nicht gleich zu Beginn, die auf dem Klappentext beschriebene Szene zu lesen bekommt. Man rollt die Story gewissermaßen von hinten auf, denn das Buch beginnt damit, dass Maddie aus dem Koma aufwacht und sich nur schemenhaft an die Ereignisse erinnern kann. Die erste Hälfte des Buches ist quasi ein ellenlanger innerer Monolog von Maddie, die sich fragt, was nun eigentlich geschehen ist und sich außerdem mit großen Schuldgefühlen plagt, da sie sich offensichtlich tatsächlich für eines ihrer Kinder entschieden hat. Hat sie dieses Kind schon immer bevorzugt? Warum genau hat sie dieses Kind gewählt? Solche Fragen geistern ihr durch den Kopf, während sie versucht zu realisieren, was wirklich geschehen ist. Bis zur Hälfte des Buches war ich daher etwas resigniert, da mir diese ganzen Gedankengänge von Maddie irgendwann zu viel und vor allem zu langatmig wurden. Dann jedoch nahm die Geschichte durch einen Twist extrem an Fahrt auf, so dass ich durch die letzte Hälfte nur so durchgerauscht bin. Der Schreibstil der Autorin war außerdem sehr flüssig, so dass ich eben auch in den längeren Passagen am Ball bleiben konnte. 'Sag, wer stirbt' ist definitiv eine Geschichte, die ich so noch nicht gelesen habe. Wäre der Beginn nicht so monoton und langatmig gewesen, wäre es ein Kandidat für 5 Sterne gewesen, so jedoch musste ich einen Stern abziehen.

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  • Anders als erwartet...

    Sag, wer stirbt

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    19. November 2017 um 08:54

    Kurzbeschreibung:Madeleine liebt ihre Kinder abgöttisch. Aber am 10. Geburtstag der Zwillinge wird ihre Mutterliebe auf eine grausame Probe gestellt: Ein maskierter Mann steht vor der Tür und fordert sie mit gezogener Waffe zu einer unmenschlichen Entscheidung auf. Ein Kind muss sterben. "Welches wählst du?"Meinung:Ich muss ja sagen, dass ich durch den Titel und die Kurzbeschreibung schon eine recht genaue Vorstellung hatte, wie die Grundhandlung aufgebaut sein würde. Ich hatte erwartet, die im Klappentext angekündigte Tat hautnah mitzuerleben und Zeuge zu werden, wie Maddie diese unmögliche Entscheidung treffen muss und ich war gespannt, was sie sich alles für Argumente einfallen lassen würde. Und ich muss ehrlich sagen, genau auf diesen Thriller hatte ich mich auch gefreut.Umso enttäuschter war ich erstmal, als man bereits im Prolog erfährt, für welches ihrer beiden Kinder sich Maddie entschieden hat, der 10. Geburtstag bereits vorbei ist und die Geschichte danach Stück für Stück aufgerollt wird. Denn Maddie hat seit dem grauenvollen Tag Erinnerungslücken und versucht krampfhaft herauszufinden, wie es zu ihrer schrecklichen Entscheidung kommen konnte und was genau passiert ist, außer dass sie eines ihrer Kinder hat sterben lassen. Und dabei findet sie schnell Hinweise dafür, dass ziemlich viel im Argen war…Bei diesem Thriller spielt der Aufbau eine ziemlich bedeutenden Rolle. Es gibt nämlich neben dem Prolog noch 4 größere Teilabschnitte. Und jeder dieser Teile bringt eine spannende Wendung mit sich und dabei ändern sich auch immer ein wenig die zu Grunde liegenden Gegebenheiten.So fand ich in meiner Enttäuschung über die frühe Enthüllung von Maddies Entscheidung den ersten Teil eher etwas mau. Es geht vor allem um Maddies Leid und ihre Erinnerungen, wie sie ihren Ehemann Dom kennengelernt und ihre Kinder bekommen hat. Bereits da hab ich eine Vermutung anstellen können, wer hinter dem Täter steckt.Umso erstaunter war ich nach Beginn von Teil 2, denn wie gesagt, bringt dieser eine große und unerwartete Wendung mit sich und dieses Schema zieht sich dann auch die restliche Geschichte durch. Und auch wenn sich meine Vermutung mit dem Täter am Ende bestätigt hat, war der Weg zur Auflösung doch mit ein paar falschen Fährten gespickt, sodass ich zumindest kurzzeitig immer mal wieder unsicher wurde und neu ins Überlegen kam. Dabei hat sich doch auch immer kontinuierlich unterschwellige Spannung aufgebaut, die mir gut gefallen hat, auch wenn ich den Drama-Anteil in der Geschichte schon recht groß fand.Der Schreibstil hat mir recht gut gefallen, die Geschichte hat sich nämlich zu jeder Zeit sehr schnell und flüssig lesen lassen. Ich konnte Maddies Leid und ihre Verwirrung gut nachvollziehen und war auch immer gespannt, was nun wirklich hinter allem steckt. Die Wendungen haben mich zumeist wirklich überrascht und nochmal einen neuen Spannungskick gebracht.Fazit:„Sag, wer stirbt“ ist kein klassischer Thriller, sondern hat auch viel von einem Familiendrama. Und auch die Kurzbeschreibung sorgt eher für falsche Erwartungen. Nachdem man sich aber damit abgefunden hat, dass die Geschichte ganz anderes ist, als erwartet und man den etwas schwierigen ersten Teil hinter sich hat, gibt es wirklich einige interessante Wendungen, deutliche Thriller- und Spannungselemente und eine sehr solide und unterhaltsame Geschichte. Deshalb vergebe ich knappe 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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