Sameena Jehanzeb

 4,5 Sterne bei 97 Bewertungen
Autorin von Winterhof, Was Preema nicht weiß und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sameena Jehanzeb (©Daniel Hammelstein Fotografie)

Lebenslauf von Sameena Jehanzeb

Sameena Jehanzeb wurde 1981 in Bonn geboren. Bei Tag ist sie diplomierte und selbstständige Grafikdesignerin, Illustratorin und Scherenschnittkünstlerin, eine nimmermüde Sarkasmusschleuder und Katzenbändigerin. Bei Nacht wird sie zur Geschichtenweberin und verfasst Abenteuer in den Bereichen Fantasy und Science-Fiction.

Sowohl beim Schreiben als auch beim künstlerisch-handwerklichen Arbeiten setzt sie sich am liebsten mit phantastischen Themen, Sagen und Märchen auseinander oder begibt sich auf einen Ausflug in die Zukunft.

Alle Bücher von Sameena Jehanzeb

Cover des Buches Winterhof (ISBN: 9783946955153)

Winterhof

 (55)
Erschienen am 05.10.2018
Cover des Buches Was Preema nicht weiß (ISBN: 9783966983068)

Was Preema nicht weiß

 (20)
Erschienen am 05.05.2020
Cover des Buches BRÏN (ISBN: 9783940611574)

BRÏN

 (13)
Erschienen am 15.08.2017
Cover des Buches Runa: Eine kurze Geschichte vom Winterhof (ISBN: B07XZ9LCRR)

Runa: Eine kurze Geschichte vom Winterhof

 (5)
Erschienen am 17.09.2019
Cover des Buches BRÏN (ISBN: 9783969664490)

BRÏN

 (3)
Erschienen am 20.01.2021
Cover des Buches Winterhof (ISBN: 9783966982627)

Winterhof

 (1)
Erschienen am 02.10.2020

Neue Rezensionen zu Sameena Jehanzeb

Cover des Buches Was Preema nicht weiß (ISBN: 9783966983068)zeilenrauschens avatar

Rezension zu "Was Preema nicht weiß" von Sameena Jehanzeb

Preemas Suche nach ihrer Vergangenheit
zeilenrauschenvor einem Monat

„Was Preema nicht weiß“ ist ein sehr ungewöhnliches Buch. So ganz scheint es nirgendwo richtig reinzupassen. Es ist ebenso Dystopie wie queere Liebesgeschichte, Thriller oder Mysteryroman. In Preemas Suche nach ihrer Erinnerung verbinden sich Fragen der Identität, Kultur, Freundschaft, Verlust und Schuld zu einem wirklich spannenden Gesamtwerk. Gerade die verschiedenen Komponenten haben dieses Buch für mich zu einem besonderen Leseerlebnis gemacht.

Die Autorin versteht es meisterhaft, ihre Leser*innen in die Irre zu führen. Bis zum Ende habe ich keine der Wendungen und Enthüllungen vorhergesehen. Mir hat auch die futuristische Welt gefallen, die sie erschaffen hat und die darin verknüpfte Selbstverständlichkeit von queerer Liebe. Alle Charaktere fand ich authentisch, lebensecht und vielfältig gestaltet. Preema selbst ist schon etwas älter, was ich zur Abwechslung auch mal sehr schön fand.

Zuletzt möchte ich noch die Illustrationen positiv hervorheben, die sich im Laufe der Geschichte weiterentwickeln.

Von mir also eine absolute Leseempfehlung und ich kann absolut verstehen, weshalb sie mit diesem Buch den Selfpublishing-Preis gewonnen hat.

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Cover des Buches Runa: Eine kurze Geschichte vom Winterhof (ISBN: B07XZ9LCRR)Sancro82s avatar

Rezension zu "Runa: Eine kurze Geschichte vom Winterhof" von Sameena Jehanzeb

Eine gute Ergänzung zum Winterhof
Sancro82vor einem Monat

Im Prinzip handelt es sich bei dem Büchlein "Runa" um das Kennenlernen von Runa und der Schneekönigin. Runa kennt man bereits aus dem Winterhof und ist auch dort eine interessante Persönlichkeit. Man kann die Geschichte natürlich auch vor dem Buch "Winterhof" lesen, da es eine Vorgeschichte von "Winterhof" ist und dadurch vielleicht auch die Vorfreude auf diesen steigert. Ich habe es jetzt nach "Winterhof" gelesen und finde es ist eine gute Ergänzung zu der Geschichte bzw. man lernt Runa noch ein bisschen besser kennen und verstehen. Für diesen kurzen Ausflug in die Welt vom Winterhof vergebe ich gerne 5 Sterne.

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Cover des Buches BRÏN (ISBN: 9783969664490)CookieBook22s avatar

Rezension zu "BRÏN" von Sameena Jehanzeb

Brïn sollte Bestandteil jedes Bücheruniversums werden!
CookieBook22vor 2 Monaten

Nachdem ich bereits die Bücher „Winterhof“ und „Was Preema nicht weiß“ von Sameena Jehanzeb kennenlernen durfte (beide sind ebenfalls hier auf Lovelybooks besprochen), habe ich ihr Erstlingswerk Brïn zum Release der Neuausgabe 2021 direkt über die Autorin selbst bezogen. In ihrer Widmung weist sie mich darauf hin, mich vor unschuldig wirkenenden Pfützen in Acht zu nehmen … und tatsächlich stellt eine solche das Leben der Protagonistin Juno gehörig auf den Kopf.

Juno gelangt durch eine solche Pfütze, die als Portal fungiert, ans andere Ende des Universums und strandet auf Brïn, einem Planeten, auf dem Magie existiert und die Bewohner Brïnae diese vor Bedrohungen von Innen und Außen beschützen müssen. Gleichzeitig bekommt es allen voran Shi Kamika, eine Weltenwächterin aus der Gruppe der Beschützer*innen Brïns, zusätzlich mit einem bestialischen Mörder zu tun, der sein ganz eigenes Ziel zu verfolgen scheint …

Mehr sei zum Inhalt – hier in Anlehnung an den Klappentext verfasst – nicht verraten, um den Leser*innen nicht die Spannung zu nehmen. Ich kann aber bereits an dieser Stelle betonen, dass sich eine Lektüre unbedingt lohnt!

Die oben skizzierte Handlung entwickelt sich in drei zunächst eigenständigen großen Plotsträngen, in denen die Charaktere eingeführt und das Universum um Brïn vorgestellt werden. Recht schnell laufen diese jedoch zusammen und ergeben eine fantastische, in Teilen fast epische Erzählung um die großen Emotionen Freundschaft und Liebe, Trauer und Leid, Bedrohung und Frieden, Hass und Glück. All das mit einer gehörigen Portion Magie.

Wie schon in meinen anderen Rezensionen zu Sameena Jehanzebs Büchern kann ich den Schreibstil und die Erzählweise der Autorin nur positiv hervorheben. Sie versteht ihr Handwerk und hat bereits in ihrem Debüt einen unverwechselbaren Stil.
Unterschiedliche Perspektiven in abwechslungsreiche Szenen, Witz, Tragik, fantastische Abenteuer- und Thrill-Elemente sind erzähltechnisch so miteinander verwoben, dass sie sich nicht nur abwechseln, sondern ein großes stimmiges Ganzes ergeben.
Auch dieses Buch habe ich nahezu durchgelesen und hätte danach gerne weiter auf Brïn verweilt.

Die beiden Protas haben mich direkt gepackt. Besonders Shi Kamika, deren Identität eine geheimnisvolle ist, ist mir ans Herz gewachsen. Sie hat ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen, was sie einerseits zu einer starken Frau reifen ließ, sie andererseits jedoch auch verletzlich macht. Dies wird sehr schön in ihrer Anziehung zu Juno hin herausgearbeitet, deren Gefühlswelt sie ebenfalls gehörig durcheinanderwirbelt. Als Leser habe ich durchgehend mitgefiebert, ob sich Kamika und ihre „Hübsche“ eine Chance geben.

Zwischen den beiden Protagonistinnen gibt es immer wieder Momente, an denen es die Autorin schafft, dass man ganz bei ihnen ist. Erzählerisch – das ist neben der großartig durchdachten Story für mich wirklich das Besondere an Brïn – wird man ganz in den Bann zwischen Juno und Kamika gezogen. Ich konnte das Knistern und die Spannung, die Freude und das Glück, die Enttäuschung und den Schmerz durchweg miterleben.
Sameena Jehanzeb gelingt es so zu erzählen, dass man jeden Moment der beiden ganz intensiv mitfühlt. An diesen Stellen fallen erzählte Zeit und Erzählzeit ganz eng zusammen. Ein Beispiel hierfür ist etwa ein Gespräch zwischen den Frauen aus einer Tanzszene, auf die sich die Leser*innen freuen dürfen:

Mit zittrigen Fingerspitzen strich sie Kamika hauchzart über das Gesicht. Kamika schluckte und ihre Stimme klang schwach, als sie weitersprach. »Weißt du, was du gerade mit mir machst, Juno?«
»Das kommt ganz darauf an …«
»Worauf?«
»Darauf, ob es dir gefällt.«
Die sonst so schlagfertige Wächterin blieb reglos stehen, ihre Pupillen weiteten sich, ihre ohnehin starren Schultern verspannten sich noch mehr. »Ob es mir gefällt? Bei den magischen Adern Brïns, spiele nicht mit mir, Juno.«
»Das mache ich nicht«, flüsterte die Lyre zurück. »Lass mich nur einen Kuss von dir stehlen. Mehr verlange ich nicht.«
»Bei einem Kuss würde es nicht bleiben.«
»Noch besser«, hauchte Juno. (S. 346)

Die Autorin mixt treffend Genres; grundsätzlich lässt sich Brïn jedoch als Fantasy mit Thrill- und Romance-Elementen charakterisieren. Aber über all das hinaus ist es weit mehr, weil so viele Motive verwoben, Parallelen gezogen und vielerlei Emotionen hervorgerufen werden, und letztlich somit die Welt Brïns geschaffen wird, die eine offenere, „multikulturelle Welt [ist], die die Menschen aus allen Nationen der Erde und aus verschiedenen irdischen Epochen beherbergt, wobei vereinzelt terranische Traditionen mit einfließen.“ (S. 7 – So hält es Kinobe in ihrem Leitfaden fest, in dem an entsprechenden Stellen Hintergründe zur Geschichte Brïns etc. erläutert werden). Hierdurch wird bereits plausibel, dass auch bekannte Personen aus unserer Geschichte aufeinandertreffen können – wer, das sei an dieser Stelle jedoch nicht verraten …

Auch optisch und habtisch ist das Buch ein Schatz. So bestechen sowohl das Cover, welches man sich immer wieder ansehen kann und m. E. sogar etwas Filmisches hat, als auch das Buchdesign mit den Kapitelzierden und Textrennern, durch die die Leser*innen ins Universum hineingezogen werden. Jede*r Leser*in merkt schnell: Brïn ist auch mit Blick auf sein äußeres Erscheinungsbild kein Buch „von der Stange“, wie man bei manchem Verlagsbuch den Eindruck haben kann. Bei Sameena Jehanzeb merkt man die Liebe zum eigenen Projekt bis in jede Seite hinein.
Im Einband begegnen drei großartig illustrierte Szenen mit den dazugehörigen Zitaten aus dem Buch, die mich absolut neugierig auf die Geschichte gemacht haben.

Das Buch ist allen „Sheroes, Heroes und In-Betweenoes“ gewidmet und sollte Einzug in ein jedes Bücheruniversum finden.

Wieder sprengt ein Buch der Bonner Autorin jegliche Bewertungsskala, weil es außergewöhnlich ist, weil es so viele Facetten bietet, weil es die Leser*innen mit seinen magischen Adern packt und sie ein Teil von Brïn werden – gleichzeitig Brïn aber auch mit seinen Leser*innen verbunden bleibt. 

Brïn hat eine Sogkraft, ist fesselnd bis bezaubernd und strahlt eine ganz besondere Magie aus. Ich wünsche mir mehr Bücher, die genau so sind.

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Hallo & herzlich Willkommen. 

Winterzeit ist Märchenzeit und ich hoffe, ihr seid zahlreich bei der Leserunde dabei. In unserer diesjährigen Anthologie kommen besonders oft die vermeintlichen Bösewichte zu Wort und außerdem haben sich auch einige Sagenadaptionen zu den Märchen gesellt. Deshalb bin ich besonders gespannt, was ihr von DURCH EISWÜSTEN UND FLAMMENMEERE handelt.

Ich freu mich auf regen Austausch!

1265 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Sameena Jehanzeb wurde am 14. Juli 1981 in Bonn (Deutschland) geboren.

Sameena Jehanzeb im Netz:

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von 43 Lesern aktuell gelesen

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