Samuel Beckett Nacht und Träume

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Inhaltsangabe zu „Nacht und Träume“ von Samuel Beckett

Auf Einladung der BBC schreibt Samuel Beckett 1956 sein erstes Hörspiel Alle, die da fallen. Sein Biograph James Knowlson nennt es "trotz der gattungsgemäßen Verschiedenheit das komische Gegenstück zu Endspiel". Dieses Hörspiel ist der Beginn einer Reihe kurzer, dramatischer Stücke, die im Gesamtwerk von Samuel Beckett an zentraler Stelle stehen. Ab jetzt wendet er sich neben dem Theater auch anderen Medien zu, dem Radio, dem Film und dem Fernsehen, und wie ein Netz legen sich Motive und Querverweise über die in diesem Band veröffentlichten Stücke. Es sind vor allem Motive, die sich den Inspirationen Becketts durch die Malerei und die Musik verdanken. So ist nicht zufällig Nacht und Träume der Titel eines späten Schubert-Liedes. Diese Ausgabe zum hundertsten Geburtstag des großen Minimalisten Samuel Beckett enthält zum ersten Mal außer Eleutheria, Warten auf Godot, Endspiel und Glückliche Tage sämtliche Stücke - Theaterstücke, Hörspiele, Pantomimen, Fernsehspiele -, die bisher in Einzelausgaben verstreut erschienen sind, chronologisch geordnet in einem Band.

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  • Ein breiter Reigen „kurzer“ Einblicke in die Welt Becketts

    Nacht und Träume

    michael_lehmann-pape

    25. April 2014 um 11:59

    Ein breiter Reigen „kurzer“ Einblicke in die Welt Becketts Kurze und knappe Informationen zum Entstehungsjahr der Stücke samt vielleicht dem ein oder anderen knappen Verweis auf die Technik der Stücke, mehr als diese erläuternden, wenigen Anmerkungen am Ende gibt das Buch nicht mit auf den Weg und überlässt es damit dem Leser in unaufdringlicher und guter Weise, einen ganz eigenen Zugang zu diesem Teil des Beckettschen Werkes zu finden. 28 Stücke an der Zahl versammelt dieses Buch, von Hörspeilen über Pantomimen zu Theaterstücken zu Fernsehspielen und einem Film (sinnigerweise auch „Film“ betitelt). Stücke, an denen (gerade an den „Pantomimen“ die akribische Arbeitsweise und der innere Faden Becketts deutlich werden. Akribisch allein schon in der Weise, dass der Leser beim Lesen der Pantomimen umgehend die Umsetzung plastisch vor sich sieht und dennoch Raum verbleibt für einen Aufführenden, eigene Akzente zu setzen, mit den „Pfiffen“, dem „Tau“, der „Karaffe“ einen zwar vorgegebenen Handlungsablauf zu sehen, in diesem aber jeweils Raum für das „Spiel mit den Dingen“ und den eigenen Händen zu finden. Wie auch in den Stücken selbst immer die „Regie“ mit eingearbeitet ist, Emotionen wie „Außer sich“, „schockiert“ „in ermutigendem Ton“ schon beim Lesen der Szenen die Interpretation und die Emotion mit auf den Weg gibt. Auch hier aber ohne völlig einzuengen, eher, um der inneren Struktur des Gemeinten, Gesagten und Darzustellenden eine klare Rahmung und Richtung aufzuweisen. „Man sieht mich nicht, man sieht nicht, was ich tu, man sieht nicht, was ich hab, und man sagt, er öffnet nichts, er hat nichts zu öffnen, er ist in seinem Kopf“. Bis dann einige Momente später ein „Ich öffne und schließe“ folgt. Eine innere Beschreibung vielleicht auch dessen, was Beckett an sich selbst spürt und beobachtet, wie das eigene Schaffen erlebt wird. Auch wenn im Zusammenhang von „Cascando“, dem die Zitate entnommen sind, andere Schwerpunkte noch gelegt werden und im fast mythischen sich dann auflösen wird. Das ist im Übrigen alles beileibe keine leichte Kost, die sich hier im Buch versammelt. Stücke, die die Innovationskraft Becketts zeigen, welche die innere Mitarbeit des Lesers fordern. Interessant (und anstrengend in Teilen) zu lesen, vor allem ein Bonbon in Bezug auf die Fernseharbeiten Becketts, die hier umfassend vor Augen geführt werden (das bekannteste „He Joe“ natürlich auch). Wobei „Film“ noch eher die umfassende Vorarbeit inklusive Skizzen von Szenen aufzeigt. Ein intensiver, interessanter Einblick in „anderes Schaffen“ von Beckett, das von vielen Seiten her die Kreativität des Autors beleuchtet.

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