Samuel Benchetrit Rimbaud und die Dinge des Herzens

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Inhaltsangabe zu „Rimbaud und die Dinge des Herzens“ von Samuel Benchetrit

Vom 'kleinen Prinzen' der Pariser Vorstadt Der kleine Junge Charly sucht in der denkbar feindlichen Umgebung der Pariser Vorstädte einen Tag lang nach seiner Mutter und nimmt uns dabei mit auf eine Reise in eine überraschende Welt voller Hoffung und Poesie. Jeder Hörer wird den lebensmutigen, weisen Charly ins Herz schließen und nicht mehr daraus entlassen. 'Weißt du, Charly, im Leben muss man lieben und zwar sehr. Diejenigen, die den Schmerz fürchten, glauben nicht an das Leben.'

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    Rimbaud und die Dinge des Herzens
    engineerwife

    engineerwife

    09. December 2015 um 14:19

    Also, ich habe tapfer zu Ende gehört, da der Sprecher Leonard Hohm das Buch wirklich schön poetisch gelesen hat, wie es für diese Art Lektüre angebracht ist. Mehr konnte ich der Geschichte aber nicht wirklich abgewinnen. Der kleine Charly plant bereits mit seinen zehn Jahren die Hochzeit mit der Liebe seines Lebens, sucht auf eigenen Faust nicht nur seine Mutter im Gefängnis sondern auch noch seinen drogenabhängigen Bruder Henry im Großstadtdschungel Paris, also ich weiß ja nicht … das Ende war für mich auch nicht wirklich schlüssig und befriedigend. Schade.    

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  • Rezension zu "Rimbaud und die Dinge des Herzens" von Samuel Benchetrit

    Rimbaud und die Dinge des Herzens
    Lesefee86

    Lesefee86

    04. April 2012 um 13:26

    Die Vorraussetzungen für ein gutes Leben, sind bei Charly nur schlecht gegeben: Er wächst in einer Pariser Vorstadt auf, die alles andere als zu den "guten" Vierteln zählt. Sein Bruder ist drogenabhängig und oft ist es die Polizei, die ihn nach Hause bringt. Eines Morgens aber, muss er mit ansehen, dass die Polizei nicht seinen Bruder, sondern seine Mutter mitnimmt. Verzweifelt versucht er Henry zu finden, der wieder einmal verschwunden ist. Alleine läuft er durch die Stadt, schwänzt die Schule und begegnet den unheimlichsten Gestalten. Trotz der Sorge um seine geliebte Mama ist er glücklich, als seine heimliche Liebe Melanie endlich mit ihm sprich und ihn beachtet. Sie freunden sich an und er will fast nicht gehen. Doch noch immer muss er Henry finden um ihn die Geschichte von Mama zu erzählen. Henry aber ist alles andere als gut zu finden. Erst Stunden später scheint jemand seinen Bruder gesehen zu haben. Charly macht sich auf zu einer der gefährlichsten Gegenden und muss sich einem Bruder gegenüber wieder finden, den es alles andere als überrascht, das seine Mutter im Gefängnis sitzt... Die Geschichte um Charly ist richtig herzerwärmend. Trotz all der widrigen Umstände und Gegebenheiten, ist der Junge dennoch eine Ausgeburt an Freude. Er wächst in einem der heruntergekommendsten Viertel Frankreichs auf, sieht aber dennoch die Schönheit in all den Dingen um ihn herum. Auf der Suche nach seinem großen Bruder, begleitet Charly den Hörer und Leser durch die nicht ganz so schönen Teile Frankreichs. Er zeigt die Unterschiede zwischen den Armen und Reichen auf, und scheint dennoch mit alle dem glücklich. Sein Leben ist geprägt von Drogen, Streit, Müll und Alleinsein. Nur Mama war immer für ihn da, hat ihn beschützt - und plötzlich ist sie weg. Niemand ist da, niemand kann ihm helfen. Seine Freunde aber stehen ihm bei und als er seinen Bruder findet, erzählt er ihm die traurige Wahrheit - die aber noch lange nicht so schlimm ist, wie Charly sie sich ausgemalt hat. Dieses Hörbuch bringt einen ob der doch traurigen Beschreibungen und Geschehnisse immer wieder zum schmunzeln und lässt die Freude in einem erstrahlen. Das Hörbuch zeugt von Mut, Stärke und Lebenswillen. Auch die Liebe spielt, wenn noch in kindlicher Form, eine große Rolle - denn es ist die Liebe, oder Schwärmereri, die hilft Charly trotz der Einsamkeit nicht in Traurigkeit zu versinken. Es ist schön wie Melanie und er zueinander finden, obwohl ihre Lebenswege sich nur ab und an in der Schule begegnen. Ein heiteres Hörbuch, das nachdenklich macht, Hoffnung übermittelt und von einer Leichtigkeit berührt ist, die das Herz flattern lässt. Wer den "kleinen Prinz" mochte, wird "Rimbaud" lieben.

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