Samuel Bjørk Engelskalt

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Inhaltsangabe zu „Engelskalt“ von Samuel Bjørk

Dunkel, abgründig, zum Fürchten gut. Die Spannungssensation aus Norwegen

Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch wendet sich an seine Kollegin Mia Krüger, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Kind bleiben wird …

(2 mp3-CDs, Laufzeit: 12h 58)

packender Thriller

— Herzensbuecher

Spannender Thriller. Auch als Hörbuch überzeugend.

— mareike91

Gruselig und manchmal schwer um weiter zu zuhören. Trotzdem gut!

— EnysBooks

Spannend, düster, tolle Charactere, leicht abwegige Story. Überragender Sprecher!

— Gruenente

Ein durchaus spannender, düsterer Thriller aus Norwegen, mit kleinen Schwächen.

— Lesen_ist

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  • Düster, brutal und beklemmend

    Engelskalt

    Ritja

    24. March 2016 um 18:36

    Anfangs dachte ich, ich werde die knapp 13 Stunden nicht durchhalten.  Die Handlung startete zäh und schleppend und sehr düster. Erst ab den 15. Track begann die Geschichte interessant zu werden und so langsam kam ich mit den einzelnen Charakteren zurecht. Erst einmal in Fahrt wurde die Geschichte jedoch immer besser und spannender. Mia Krüger findet einen Weg aus ihrem Tief und Holger Munch ist auch als Kommissar recht gut gelungen. Viele Charaktere werden sehr gut beschrieben und der Sprecher schafft es mit seiner Stimme die Figuren bildlich werden zu lassen. Die Morde (Kinder) und die Umstände in denen sie leb(t)en sind beklemmend und sorgen für eine Gänsehaut.   Es gibt mehrere Handlungsstränge, die Samuel Bjørk am Ende zusammen laufen lässt. Die Sprünge zwischen den Handlungen waren nicht immer rund und gelungen. Immer wieder werden recht brutale und auch traurige Szenen eingefügt, die nichts für schwache Nerven sind. Manchmal verlor sich der Autor und hatte etwas Mühe wieder zu seiner Geschichte zurückzukehren. Das Ende war recht schnell und eine Szene jagte die Nächste. Ich fand es etwas zu schnell und zu reißerisch, aber für ein Debüt ist es ein guter Start.

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  • Engelskalt - Ein Fall für Kommissar Munch 1 von Samuel Bjørk *Spoiler*

    Engelskalt

    yullana

    26. February 2016 um 10:17

    Kurzbeschreibung Dunkel, abgründig, zum Fürchten gut. Die Spannungssensation aus Norwegen Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch wendet sich an seine Kollegin Mia Krüger, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Kind bleiben wird … -------------------------------------------------------------------------------- Meine Empfehlung mit Spoilern Die Begeisterung lässt nicht nach - Wie bereits angekündigt habe ich mir ein weiteres Hörbuch geholt, dass von Dietmar Wunder gelesen wird. Ich hatte eher das Gefühl mir einen Thriller im Fernseher anzusehen, so bildlich und gekonnt liest er vor. Der Thriller "Engelskalt" versprach mit seinem schaurigem Cover spannend zu werden - leider hält er nicht das, was ich erwartet habe und konnte mich daher nicht überzeugen. Der Plot an sich klang ganz spannend, es mangelt aber an Einfallsreichtum und im Allgemeinen an der Umsetzung. Das Thema ist etwas gewagt gewählt und nicht für jedermann, da die Opfer Kinder sind. Für ein Debütroman hat sich der Autor Samuel Bjork hier eindeutig aufs Glatteis gewagt und mich mit seiner Vorstellung nicht sonderlich beeindruckt. Mehr oder weniger, hätte man  auch noch aus dem vorhandenen Plot ein weiteres Buch machen können, ohne dass es zu Verwirrungen gekommen wäre. Ich finde den Schreibstil ganz schön gewöhnungsbedürftig und die verschiedenen Fälle sonderbar. Teilweise trivial ausführliche, abgehackte Sätze und zu viele Handlungsstränge, mit vielen wichtigen darunter, die relativ abgeflacht abgehandelt werden. Ständige Wiederholung der Namen (Vor- und Nachname), immer wieder und kurz hintereinander in ein und dem selben Kapitel nerven und unterbrechen den Lesefluss. Die Geschichte kann mit nichts Neuem aufwarten, alles ist schon mal da gewesen und die Spannung wird durch Horrer-Schocker-Szenen aufrechterhalten. Ob der Stil jetzt skandinavisch ist oder nicht, ich konnte mich mit diesem Buch einfach nicht anfreunden. Rein Sprachlich fand ich es ganz ansprechend, leider wird man direkt am Anfang der Geschichte in den erschreckend düsteren Thriller gestürzt und ein Schocker jagt den Nächsten.  In der Mitte kann die Spannung nicht gehalten  werden, bevor man zum großen Finale schlittert. Ist das so gewollt vom Autor oder ein verzweifelter Versuch, einen spannenden Thriller zu erzwingen? Wenn der Autor die Ereignisse und Chronologie des Geschehen aus Sicht von mehreren Protagonisten und Zeiten, vor allem aus Sicht von Holger Munch und der depressiven Mia Krüger schildert, so zeigt er die Vorkommnisse aus wechselnden Perspektiven. Eins muss ich wirklich mal anmerken: sind in diesem Buch nur grausame Lebenserfahrungen und psychisch Kranke Individuen vertreten? So scheint es zumindest. Ganz ehrlich, wer lässt einen Selbstmord gefährdeten Junky wie Mia als Ermittlerin arbeiten? Das ist bloß eine der Merkwürdigkeiten, die mich persönlich stören, aber diese hat es wirklich in sich. Absolut jeder Protagonist - ob jung oder alt - hat übertrieben mit Selbstzweifel oder psychischen Problem zu kämpfen. Am schlimmsten und nervigsten empfand ich das bei der Ermittlerin Mia Krüger. Sie ist Suizid gefährdet und wiederholt immer die selbe Laier: "Ich möchte meiner verstobenen Schwester folgen". Das habe ich im ersten Kapitel schon verstanden, es musste nicht bis zum großen Finale so weiter gehen. Ach ja, da wäre noch der unzurechnungsfähige Täter, der jahrelange Planung betrieben hat und auf so vielen Gebieten spezialisiert ist, dass es fast schon unheimlich ist. Den Grund des Täters für die grausame Rache, kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen. Das mag aber daran liegen, dass ich nicht so ein geistiger Krüppel bin. Wie kann so eine Geistig kranke Person nicht auffallen, bis es zu Spät ist? Ich habe die Geschichte bis zum Ende angehört und auf eine logische Auflösung gehofft, bin jedoch immer noch etwas verwirrt. Fazit - Bewertung: 3,5 Sterne Gut das ich "Engelskalt" als Hörbuch hatte, wenn ich das Buch selbst gelesen hätte, dann wäre spätestens ab der Mitte für mich Schluss gewesen. Der Plot  an sich hat mir echt gut gefallen,  obwohl es so ein beklemmendes Thema umfasst, aber für die Umsetzung des Autors kann ich nicht mehr als 3,5 Sterne vergeben! Ich habe mir die Entscheidung wirklich nicht einfach gemacht, es ist aber leider so, dass mich dieses Buch in einen Zweispalt versetzt hat.

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  • Engelskalt - Holger Munch & Mia Krüger #1 – Samuel Bjørk

    Engelskalt

    Lesen_ist

    08. September 2015 um 18:17

    Inhalt Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: »Ich reise allein.« Kommissar Holger Munch wendet sich an seine Kollegin Mia Krüger, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Kind bleiben wird. Meine Meinung Als ich auf der Suche nach guten Hörbüchern war, um mein Guthaben bei Audible aufzubrauchen, bin ich bei diesem hier hängengeblieben. Ein norwegischer Thriller mit vielen guten Bewertungen. Im Prolog wird erzählt, wie eine Frau ein Kind bekommt, am 28.8.2006. Leider war die Mutter Bluterin und starb bei der Geburt. Das neugeborene Kind verschwindet von der Säuglingsstation. 2 Wochen darauf wird ein schwedischer Krankenpfleger erhängt in seiner Wohnung aufgefunden. Es gibt einen Brief mit vier Worten: »Es tut mir leid«. Sechs Jahre später. Es kleines Mädchen wird im Wald mit einem Springseil aufgehängt gefunden. Sie trägt ein eigens genähtes Kleidchen, eine Schultasche mit Schulbüchern und ein Schild um den Hals von einer Fluggesellschaft: »Ich reise allein«. Kommissar Holger Munch bekommt den Fall und ist auf dem Weg zu Mia Krüger, seiner ehemaligen Kollegin. Sie hat sich auf die Insel Hitra zurückgezogen. Mia hat ihre eigenen Probleme. Sie nimmt viele verschiedene Tabletten und trinkt dazu Alkohol. In 12 Tagen wird sie sterben. Leider kommt hier mein erster Kritikpunkt: Das erste Kapitel mit Mia ist zeitlich 11 Tage bevor Holger Munch sich auf dem Weg zu ihr befindet. Es gibt keinen Hinweis auf diese zeitliche Differenz und ich fand das anfangs leicht verwirrend, weil es in den Kapiteln mit Mia eine Art Countdown gibt, bis dann Munch bei ihr auftaucht. Diese ersten Kapitel mit Mia dienen dazu, sie kennenzulernen. Was in der Vergangenheit passiert ist und wieso sie vorhat, Suizid zu begehen. Bald wird ein zweites Mädchen gefunden, wieder aufgehängt im Wald, alles wie beim ersten Kind. Diese Morde kommen ganz ohne Blutvergießen aus, aber Mord an Kindern geht immer unter die Haut. Wehrlose kleine Mädchen, die demnächst eingeschult werden sollten, angezogen wie Puppen und aufgehängt wie kleine Engel. Dass hier ein Psychopath am Werk ist, steht außer Zweifel. Samuel Bjørk spielt sehr mit dem psychologischen Aspekt seiner Charaktere. Mia Krüger ist in einem sehr schlechten psychischen und physischen Zustand und soll helfen diesen absolut kranken Täter zu finden. Keine leichte Aufgabe. Sie ist nicht auf der Höhe, so vollgepumpt mit Medikamenten und Alkohol, aber sie sieht was andere nicht sehen, spürt was andere nicht fühlen. Holger Munch ist im Vergleich zu ihr ein Sonnenschein, obwohl er auch seine Probleme hat. Diese beiden Protagonisten sind ein sehr interessantes Duo. Die Charakterbildung ist anfänglich sehr gut gelungen, wird aber später im Buch von der Geschichte etwas beiseitegeschoben und vernachlässigt. Es kommen immer wieder neue Charaktere ins Spiel, manche sind absolut nebensächlich, haben ein Opfer gefunden und verschwinden wieder aus der Geschichte. Andere bekommen einen eigenen Erzählstrang, der zwar spannend ist, aber eher dazu dient den Leser in die Irre zu führen. Mit fast jedem neuen Kapitel verfolgt man jemand anderes und der Fall selbst kommt nur langsam voran. Ich finde, Samuel Bjørk hätte weniger versuchen sollen, Verwirrung zu stiften, weil der Fall selbst schon spannend genug war. Ein zu viel an nebensächlichen Figuren und Handlungen lenken zu sehr von den Hauptpersonen und Ereignisse ab. Die vielen weiblichen Namen die mit »M« anfangen fand ich wenig einfallsreich: Mia, Miriam, Marion, Margrete, Marlin … und das sind nicht alle. Das setzt sich in abgemilderter Form bei den Nachnamen der männlichen Personen fort. Vielleicht ist das Teil des Verwirrspiels, das Bjørk mit dem Leser treibt. Die Geschichte ist wirklich spannend und bald glaubt man zu wissen, wer hier kleine Mädchen ermordet. Dann nimmt alles eine dramatische Wendung, das Tempo steigert sich und alles scheint verloren. Viele Themen werden aufgegriffen, auch wenn sie am Ende nicht alle mit dem Fall direkt zu tun haben: sektenähnliche Zustände, Gewalt gegen Kinder, Missbrauch, Vernachlässigung, Drogen- und Alkoholsucht und natürlich psychische Erkrankungen. Es hat mich etwas irritiert, dass nicht alles in der einen Richtung aufgeklärt wird. Vielleicht nebensächlich, trotzdem stört es mich. Wozu dann das Ganze mit einbauen, wenn Fragen unbeantwortet bleiben? Polizeischutz für gefährdete Personen gibt es nicht, das fand ich sehr unwahrscheinlich. Ein durchaus spannender, düsterer Thriller aus Norwegen. Leider etwas zu viel an Nebengeschichte um die Spannung zu erhöhen, was aber gar nicht notwendig gewesen wäre. Mehr Augenmerk auf den Hauptcharakteren hätte mir besser gefallen. Ein paar Fragen blieben unbeantwortet, was ich bei einem Thriller nicht leiden kann. Trotz meiner Kritikpunkte merke ich mir den Autor vor, weil es hier sehr viel Potenzial gibt! Das zweite Buch mit Munch und Krüger wird auf meine Wunschliste wandern. Sprecher Dietmar Wunder hat dieses Hörbuch meisterhaft gesprochen. Die vielen Figuren, männlich, weiblich und auch kindlich, kann man mit Leichtigkeit auseinanderhalten. Mit viel Leidenschaft und Emotionen lässt er die Figuren lebendig werden. Er erhöht oder verlangsamt das Tempo der Geschichte perfekt und fesselt den Hörer. Noch ein sehr empfehlenswerter Sprecher auf meiner Liste.

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  • Immer die gleiche Leier ...

    Engelskalt

    Gwhynwhyfar

    07. September 2015 um 14:39

    Hörbuch, 12 Stunden, 57 Minuten gesprochen von Dietmar Wunder Im Wald wird die Leiche eines Kindes gefunden, aufgehängt an einem Springseil. Das Kind trägt Puppenkleidung und um den Hals hängt ein Schild, auf dem steht: Ich reise allein. Schnell ist die Näherin der Kleidung gefunden. Die berichtet, acht gleiche Sets genäht zu haben. In den Fingernagel des Mädchens ist eine 1 geritzt. Die Polizei arbeitet auf Hochtouren. Der Ermittler ist der stark übergewichtige, schmuddlige, ständig übel gelaunte Holger Much. Seine Kollegin Mia war gerade dabei, sich auf den Weg zu machen, sich umzubringen, dröhnt sich mit Tabletten voll. Sie ist die Profilerin. Ich frage mich, was ist so faszinierend daran, Ermittler als kranke Typen, drogensüchtige Nerds darzustellen? Es ist mir zu einfach, ständig dieser Mode zu folgen, mittlerweile nervt es. Schwierigen Typen darstellen, durchgeknallte Charakter und schon hat man seinen Ermittler zusammengestellt … Eigentlich ist das billig, in ständiger Kopie. Selbstverständlich ist es wesentlich schwieriger, einen „normalen“ Menschen zu einem interessanten Charakter zu verhelfen. Die Geschichte ist langatmig und hat viele Wiederholungsschlaufen. Zum Ende nimmt die Geschichte Fahrt auf, leider viel zu spät. Das Buch ist drehbuchartig nach bekanntem Schemata gestrickt und birgt keine Überraschungen. Es ist kein schlechtes Buch, kommt aber über den Durchschnittsbereich nicht hinweg. Weder befasst sich der Autor mit einem Thema, noch versucht er für mich interessante Figuren aufzubauen. Es ist müssig, immer die gleiche Geschichte in neuem Gewand aufgetischt zu bekommen. 

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  • Großartiges Hörerlebnis - absolut spannend

    Engelskalt

    reading-books

    27. July 2015 um 13:42

    “Engelskalt” von Samuel Bjork begeisterte mich bereits mit dem grandiosen Buchcover, welches (glücklicherweise) auch beim Hörbuch Anwendung findet. Es ist einfach gehalten, aussagestark und fesselt direkt. Natürlich musste ich bei diesem Titel wissen worum es geht, was passiert und vor allem wie es umgesetzt ist. Da Thriller meiner Ansicht nach als Hörbuch eine ganz eigene Wirkung erzielen, wollte ich “Engelskalt” unbedingt hören und nicht lesen. Gelesen wird das Hörbuch von Dietmar Wunder, einem Sprecher, den ich bisher nicht kannte. Mit “Engelskalt” konnte er mich aber direkt überzeugen. Seine Stimme ist angenehm und ungemein vielseitig. Langeweile kommt hier nicht auf, was natürlich auch am Buch liegt. Es ist eines der ersten Bücher des Autors und so war sicherlich auch etwas Neugier in meiner Entscheidung für dieses Hörbuch enthalten. Bisher konnten mich skandinavische Thriller-Autorin aber meist mit Leichtigkeit fesseln. Die Handlung beginnt fast unmittelbar. Ein aufgehängtes Mädchen, eine depressive Polizistin und ein Kommissar, der einem tragischen Helden gleich kommt. Holger Munch und seine Kollegin Mia sind zwei starke Charaktere, deren Eigenheiten vom Sprecher noch gut unterstützt werden. Unterschiedliche Stimmlagen verdeutlichen ihre Ansichten und Gemütszustände. Mittels unterschiedlicher Lesegeschwindigkeiten zieht Wunder den Zuhörer mit Leichtigkeit in seinen Bann und ehe ich mich versah, war schon die erste Stunde um. Spannung von der ersten Minute an, wodurch es ziemlich schwierig ist einmal ein Pause einzulegen. Die Hörprobe beinhaltet eine der Szenen, welche das Können von Dietmar Wunder verdeutlichen. Ich finde es fällt vielen Sprechern schwer eine Frau beim Lesen so wiederzugeben, dass sie auch als Frau wahrgenommen wird. Es handelt sich hier sicherlich nur um Feinheiten in der Stimmlage und Aussprache, doch Dietmar Wunder ließt Mia’s Part nach meinem Gefühl etwas weicher als beispielsweise jenen von Holger Munch. Das ist beachtlich und letztlich auch das, was mich so sehr bei diesem Sprecher begeistern konnte. Aber zurück zum Buch. Die Spannung baut sich mit schrittweise immer weiter auf. Ich weiß nicht wie es im Buch wirkt, der Schreibstil scheint jedoch gut zu sein. Es hörte sich insgesamt sehr flüssig und ohne große Durststrecken. Im Stil war es nicht zu einfach gehalten, mitunter gab es auch genauere Erklärungen jedoch ohne das Hörerlebnis zu beeinträchtigen. “Engelskalt” ist definitiv ein Buch, das als Hörbuch überzeugt – unter anderem natürlich auch dank des großartigen Sprechers. Aus diesem Grund erhält das Hörbuch aus dem Hörverlag von mir auch die vollen 5 Sterne und eine klare Hörempfehlung.

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  • Meine klare Kaufempfehlung (4,5 Sterne)

    Engelskalt

    Kanya

    27. May 2015 um 17:54

    Inhalt Ein sechsjähriges Mädchen wird tot aufgefunden: mit Puppenkleid und Tornister zurechtgemacht und mit einem Springseil an einem Baum aufgehangen. Kommissar Holger Munch wird mit dem Fall betraut und stellt sein Team zusammen, darunter auch die psychisch schwer angeschlagene Mia Krüger und der Hacker Gabriel Mørk. Schnell erkennen sie, dass weitere Opfer folgen werden und auch Verbindungen zu Holger Munchs Privatleben treten auf. Meine Meinung Ich hatte anfangs ein paar Probleme in die Story einzusteigen und kam ein bisschen durcheinander, welche Person nun wohl im weiteren Verlauf wirklich wichtig ist. Das hat sich aber schnell gelegt. Die verschiedenen Handlungsstränge der Story blieben aber lange erhalten und erst spät kommen die Zusammenhänge heraus. Das allein schon steigert die Spannung der Geschichte, die aber auch so schon ein paar Wendungen nimmt, die ich nicht erwartet hätte. Spannung bis zuletzt! Besonders gelungen finde ich auch das Charakter-Design der verschiedenen Personen. Holger Munch, der seine Vater-Rolle besser im Beruf als in seiner Familie ausleben kann, trotzdem aber den Kontakt zu seiner Enkelin sucht... Mia Krüger, süchtig nach Tabletten und Alkohol und noch immer unter dem Tod ihrer Schwester leidend, die dann plötzlich wieder ins Leben zu finden versucht... Die Brüder, die sich um sich selbst kümmern müssen... Die Leute von der Kirche... und auch Gabriel Mørk, der Nerd, der ganz neu in die Polizeiarbeit einsteigt und sich erst in allem einfinden muss und eigentlich gar nicht mal so die große Rolle im Hörbuch spielt, aber einfach gut rüberkommt, weil man sich mit ihm noch am ehesten identifizieren kann (zumindest ging es mir so). Man kann jedenfalls nicht sagen, dass Samuel Bjørk sich einfache oder besonders typische Charaktere überlegt hätte. Um zum Schluss noch mal ein paar Worte über den Sprecher zu verlieren: Dietmar Wunder gehört definitiv zu meinen Favouriten und hat mich auch bei diesem Hörbuch kein bisschen enttäuscht. Definitiv auch eine sehr gute Wahl für dieses Hörbuch! Fazit Ich gebe "Engelskalt" 4 1/2 von 5 Sternen. Der Abzug kommt nur, weil ich anfangs die oben genannten Probleme beim Einfinden in die Story hatte und weil mich das Hörbuch nicht ganz so sehr wie "Shining" fesseln konnte (Das habe ich mir als Voraussetzung für volle 5 Sterne gemacht). Trotzdem meine ganz klare Kaufempfehlung! Dieses Hörbuch ist mehr als nur "irgendein Hörbuch für zwischendurch" - es lohnt sich, sofern man dieses Genre mag.

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