Engelskalt

von Samuel Bjørk 
4,1 Sterne bei330 Bewertungen
Engelskalt
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (252):
NancyHs avatar

...wie immer spannend bis zum Schluss, konnte es nicht aus der Hand legen

Kritisch (14):
antonmarias avatar

Langatmig, sprachlich banal und langweilig in Figuren und Handlungen. Nach den ersten 100 Seiten abgebrochen.

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Inhaltsangabe zu "Engelskalt"

Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: Ich reise allein. Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442482252
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:20.04.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.04.2015 bei Der Hörverlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    tanteruebennases avatar
    tanteruebennasevor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend mit Schwächen
    Spannend mit Schwächen

    Wie schon vielen Rezensenten vor mir fällt mir die Sterne-Vergabe hier sehr schwer, denn: die Protagonisten, das Ermittlerteam gefallen mir sehr gut (so ein bisschen kaputte Persönlichkeit gehört ja inzwischen fast zum guten Ton). Der Plot selbst, der Aufbau und die Auflösung waren spannend - wenn da nicht die Nebenschauplätze wären. Für meinen Geschmack gab es zu viel Nebengeschichten, die deutlich kompakter hätten ausfallen können oder sogar ganz wegbleiben. Auch alles rund um die Gemeinde ist zwar mäßig in die Auflösung eingebunden, aber am Ende doch so unwichtig und - für mich - noch mit Fragezeichen versehen. Schade, sonst hätte es sicher 4 oder 5 Sterne verdient, so aber haben die Abweichungen dazu geführt dass ich das Buch doch öfter aus der Hand gelegt habe als es sonst der Fall gewesen wäre.

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    eskimo81s avatar
    eskimo81vor 7 Monaten
    Tick Tack

    Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen. Aufgehängt wie ein Engel, mit einem Springseil aufgehängt. Holger Munch beschliesst, Mia dazu zu holen. Er ahnt aber nicht, dass sie sich auf dei Insel Hitra zurückgezogen hat um sich umzubringen. Als sie die Fotos des Tatorts studiert fällt ihr etwas auf, was noch niemandem aufgefallen ist. Es wird nicht bei einem Mädchen bleiben...

    Selten war ich so am zweifeln beim schreiben einer Rezi wie bei diesem Buch. Ich bin regelrecht gespalten. Was bewerte ich? Den Inhalt, die Protagonisten oder der Spannungsbogen? Was soll ich sagen, wie viele Sterne vergeben? Ich kann auf die Vergabe von Sternen nicht verzichten, das prüft das System - es ist zwingend diese anzugeben. Also, was soll ich machen?
    Ich habe mich für die Spannung entschieden - schliesslich ist es ein Thriller. Also muss es spannend und fesselnd sein. Das war es - definitiv.

    Die Protagonisten Munch und Mia - naja, die nerven mit der Zeit. Und ganz ehrlich, ist es authentisch wenn Ermittler selber so geschädigt sind? Werden die wirklich auf Fälle losgelassen? Manchmal war es wirklich zu viel des Guten. Der Inhalt, ne interessante Story, nur manchmal wars auch hier zu viel. Zu schnell, zu viele Fakten auf kleinem Raum. Zu viele ähnliche Namen.

    Fazit: Alles in allem ein sehr spannender und fesselnder Thriller, der mir grundsätzlich gefallen hat. Die Protagonisten waren manchmal sehr nervig, der Inhalt manchmal zu viel, zu schnell - aber der Spannungsbogen war konstant hoch und das gefiel mir. Selten war ich so gespalten wie bei diesem Buch. Empfehlen kann ich es, wenn jemand was spannendes sucht, aber wer sympathische Protagonisten sucht wird hier definitiv enttäuscht.

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    DeniiseLaPazzas avatar
    DeniiseLaPazzavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Er schafft es den Leser zu fesseln und bis zum Schluss der Geschichte im Dunkeln tappen zu lassen.
    Spannung, die unter die Haut geht

    Als Leser fragt man sich ständig, wer nun der grausame Mörder ist. Genau diese Spannung erzeugt der Autor wirklich sehr grandios. Er schafft es den Leser zu fesseln und bis zum Schluss der Geschichte im Dunkeln tappen zu lassen. Jeden Tag, nachdem ich von der Schule nach Hause gekommen bin, konnte ich es kaum erwarten weiter zu lesen, denn die Figuren und die Handlung waren einfach unbeschreiblich gut ausgeführt, dass es fast besser als ein läpperlicher Traum war. Jedoch gab es eine Stelle, die ich bis jetzt noch nicht ganz begriffen habe. Vielleicht erübrigt sich das bald, wenn ich es ein zweites Mal lese.

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    E
    Ellie_77vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieses Buch ist einfach der Wahnsinn! Die Story ist spannend bis zum Schluss und die vielen Szenenwechsel machen es so abwechslungsreich!
    Mehr als nur BEGEISTERT!!

    Dieses Buch zieht Dich nach 2 Seiten in einen Bann! Die Story ist perfekt und obwohl ein paar Rechtschreibfehler drinnen sind, liest sich das Buch sehr schnell und es bleibt bis zum Schluss spannend! Samuel Bjork hat leider nur dieses eine Buch geschrieben, was ich wirklich sehr, sehr traurig finde, weil dieser Autor es schafft ab der ersten Seite bis zur letzten Seite  die Geschichte nicht absurd oder unrealistisch darzustellen. Bestes Buch und "Engelskalt" muss von jedem Thriller-Liebhaber gelesen werden! Es ist einfach nur komplett atemberaubend und begeisterte mich auch beim zweiten Mal lesen.

    -E

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    Kodabaers avatar
    Kodabaervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender und mitreißender norwegischer Thriller. Gelungener erster Teil einer neuen Reihe um ein interessantes Ermittler Team.
    Engelskalt ... ein spannender und mitreißender Thriller

    Kurzrezension:

    Zu Beginn des Buches hatte ich so meine Probleme mit den vielen Schauplätzen und vielen verschiedenen Charakteren. Da kommt für mich auf den ersten 100 Seiten nicht genug Spannung auf. Wenn man aber dran bleibt wird man belohnt mit einem sehr ausgeklügelten und spannenden Thriller. Obwohl man aus vielerlei Sichtweisen Informationen bekommt bleibt bis zum Schluss offen, wer der Serienmörder wirklich ist. Sehr gut gemacht. 

    Mia, Holger und ihr Team finde ich sehr speziell, aber liebenswürdig. Der zweite Teil der Reihe wird auf jeden Fall auf meiner Wunschliste landen.

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    B
    BRichardvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Guter Beginn führt über zähen Mittelteil in ein schwaches und überhastetes Ende.
    Ziemlich enttäuschend

    Es fängt interessant an! Man erhofft sich von Klappentext und Einstieg neue, frische Charaktere und einen spannenden Fall. Man spürt auch das Bemühren des Autors, mit seinen Protagonisten neue Wege gehen zu wollen. Der übergewichtige Kommissar Holger Munch, die lebensmüde Polizistin Mia, der liebenswerte Neuling und NERD Gabriel.
     
    Die Handlungsstränge splitten sich schnell auf und als geübter Thriller-Leser freut man sich bereits früh auf eine spannende und überraschende Auflösung, die dann alle Geschichten in einem großen und stimmigen Zusammenhang bringt.
    Leider erfüllt sich die Hoffnung nicht wirklich.

    Holger Munchs Charakter bleibt die gesamte Handlung durchgehend gleich. Keine echte Entwicklung, auch keine wirkliche Einsicht in seine Gefühlswelt. Dagegen immer wieder und viel zu üppig Einsichten in Mias Gefühlswelten, die - weil redundant erzählt - immer nerviger werden, statt mir die Figur nahe zu bringen. Mia wirkt ziemlich künstlich. Kein glaubwürdiger Charakter. Irgendwie hab ich nie eine echte Person vor mir gesehen, sondern immer nur so ein Figurenkonzept, bei dem versucht wird, die Besonderheiten zu betonen. Tabletten, Drogen, Suff, Todessehnsucht und trotzdem die Superbullin und Legende als Ermittlerin, die aber ständig hektisch wirkt und die andere nur deshalb überragt, weil die zum großen Teil farblos und mittelmäßig erscheinen. Mias Außergewöhnlichkeit zeigt sich deshalb meistens in überbetonten Hinweisen des Autors darauf, dass es so wäre, und weniger in überzeigenden Aktionen und Verhaltensweisen der Figur, die mich als Leser eher davon überzeugen würden. Show, don't tell könnte man auch in diesem Zusammenhang sagen.

    Obwohl sich im Verlauf auch ein Team herauskristallisiert, hat man nie das Gefühl, an einer echten Teamarbeit einer eingespielten Gruppe Ermittlern teilzuhaben, sondern man folgt hauptsächlich zwei promblembeladenen Einzelgängern , die meisten völlig emotional und spontan und somit selten professionell handeln auf ihren Solopfaden, während das Team nur Beiwerk ist, das irgendwie vor sich hinwurstelt - oft nur als Stichwortgeber für Holger und Mia.

    Einzig der Charakter des jungen Gabriels sticht hervor und bei dem hatte ich auch einen echten Typen vor Augen. Er wirkt von allen am normalsten und ist witzigerweise als Neuling derjenige, der den besten und professionellsten Eindruck macht. Hartnäckig, konzentriert und einsatzfreudig. Während er fast ständig im Büro mit dem Fall beachäftigt ist, machen die anderen Personen um ihn herum nicht immer einen konzentriertesten Eindruck.

    Der Handlungsstrang mit dieser sektenähnlichen Religionsgemeinschaft, dem verrückten Priester und seinem ebenso verrückten Zögling und den beiden Jungen, die eines der Opfer fanden,  bekommt viel zu viel Raum, ohne die eigentliche Geschichte voranzubringen. Ein literarischer Blinddarm. Man fragt sich am Ende, was das nun mit der eigentlichen Story zu tun haben soll. Oder habe ich da was überlesen? Diese Geschichte wirkt eher drangeschraubt als vielschichtig und versickert dann auch vorzeitig etwas aufgeblasen dramatisch.

    Das Gesamtkonzept des Romans wirkt deshalb nicht gut ausballanciert. Im Mittelteil verflüchtigt sich die Spannung zwischen den manchmal etwas banalen Nebenhandlungen und am Ende wird dann zu schnell und zu kurzatmig noch mal ein richtiges Feuerwerk abgebrannt. Ja, da kriegen wir noch mal den viel Irrsinn und Psychokram als Auflösung geboten, aber mir war das das lange zu wenig und dann  zu viel des Guten - besser gesagt zu viel des Bösen. Die Lösung etwas zu überraschend an den Haaren herbeigezogen.

    Wie sagt man doch so schön: Dieser Roman bleibt in guten Ansätzen stecken. Mir wird von den Hauptpersonen zuviel uninteressantes "Nebenbei" geboten und der Spannungsbogen wirkt nicht ausjustiert. Mia hat mich besonders genervt. Ich würde kein zweites Buch lesen wollen, in dem sie mitspielt. Komm, Mia, komm! Das wurde echt überstrapaziert!

    Am Ende liest sich mein Urteil recht vernichtend, aber ich will für "Engelskalt" gerechterweise eine Einstufung als Durchschnittskrimi vornehmen.

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    jenny_wens avatar
    jenny_wenvor 2 Jahren
    Krüger & Munch mit Luft nach oben, trotzdem spannend

    Inhalt:
    Ein totes Mädchen, im Baum aufgehängt, mit einem Schild um den Hals "Ich reise allein". Alle Kinder wären im Sommer eingeschult worden. Doch wer steckt hinter diesen grausamen Morden? Was hat auch die Puppenkleidung an den Kindern zu sagen? Kommissar Holger Munch wird zu dem Fall hinzugezogen. Aber ohne Mia Krüger will er nicht arbeiten. Er holt sie aus ihrer Einsamkeit zurück. Sie hat sich auf die Insel Hitra zurück gezogen, eigentlich um sich dort das Leben zu nehmen. Holger findet sie in einem desolaten Zustand vor, sagt aber nichts. Lässt einfach die  Unterlagen liegen und begibt sich zum Steg. Dort wartet er auf die Entscheidung Mias.
    Mein erster Thriller aus Norwegen und mich faszinierte gleich die dunkle, regnerische Atmosphäre, die der Autor hier geschaffen hat.   Holger Munch ist für mich kein Ermittler gewesen, wie jeder andere. Munch ist ein ganz normaler Mensch, der auch mit seinen Problemen zu kämpfen hat. Er hat Übergewicht, ist Kettenraucher und sagt von sich, dass er das Rauchen braucht, da er ohne dem nicht denken kann. Doch irgendwie machte das diesen Charakter für mich wieder total sympathisch, wobei ich bei Mia Krüger echt eine längere Zeit brauchte, um mit ihr warm zu werden. Als Leser erfährt man im Laufe des Buches immer mehr, warum Mia und Holger so sind, wie sie sind.  Allerdings standen mir die beiden zu sehr im Vordergrund. Denn selbst in Norwegen arbeitet man als Team zusammen und das restliche Team war mir leider zu sehr außen vor. Das fand ich persönlich sehr schade, denn eigentlich löst ein Team gemeinsam den Fall und nicht nur 2 Leute.
    Der Fall an sich war in meinen Augen auch sehr spannend. Klar, es handelt sich um Kinder, und nicht jeder kann damit umgehen. Aber hier hat der Autor die Emotionalität weggelassen. Bei den Morden ist er nicht zu sehr ins Detail gegangen. Ich glaube, das hätte ich auch nicht wirklich vertragen können. In gewisserweise wusste man, wie es am Ende ausgeht, und was dahinter steckt. Doch ich habe lange überlegt, wer denn der Täter sein könnte. 
    Etwas Durchhaltevermögen sollte man allerdings mitbringen, denn so wirklich nimmt die Story erst nach ca. 150 Seiten an Fahrt auf. Ich finde, es lohnt sich aber.
    Ich habe mich hier mal wieder vollkommen vom Cover leiten lassen, denn ich finde es sehr einfach gestaltet, und trotzdem hat es mich extrem angesprochen.
    Mein Fazit:
    Ich hoffe, dass die anderen Charaktere auch noch mehr in Erscheinung treten werden, das die Charaktere Mia und Holger weiter entwickelt werden. 4 Sterne für den Auftakt der Krüger & Munch-Reihe von Samuel Bjørk.

    Die Krüger & Munch-Reihe:
    - Engelskalt - Federgrab

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    M
    MutZurLebenskunstvor 2 Jahren
    Lebendige Charaktere, spannende Handlung

    "Engelskalt" habe ich als Hörbuch gehört und war manchmal versucht, noch etwas im Auto sitzen zu bleiben oder langsamer zu bügeln, um länger zuhören zu können. Samuel Bjørk hat Charaktere geschaffen, die mir nach kurzer Zeit wie Bekannte erschienen, deren Schicksal und Entscheidungen mich interessierten. Da ist es verzeihlich, dass er das auch bei Personen getan hat, deren Charakter mir für die weitere Handlung im Nachhinein unnötig erschien. Den Spaziergänger, der die erste Leiche entdeckt, schildert der Autor mitsamt seiner Beziehung zu seiner Frau und deren Hund, als müsse der Leser ihn unbedingt verstehen. Muss er nicht, finde ich. 
    Mia Krüger, zugleich lebensmüde und intuitiv hochbegabt, braucht diese lebendige Schilderung. Ebenso Holger Munch, ihr Kollege und leitender Ermittler. Die dritte Figur, deren Charakterisierung mir besonders viel Freude gemacht hat, ist der junge Hacker Gabriel. 
    Mia erkennt schnell, dass es nicht bei einer Leiche bleiben wird, und schon steht die Frage im Raum oder im Leserkopf: Wird es dem Team um Munch gelingen, weitere Opfer zu verhindern? Die Spannung bleibt bis zum Schluss. Geschickt, dass der Leser etwas früher als Munch ahnt, dass dessen geliebte Enkelin genau in die 'Zielgruppe' des Täters oder der Täterin passt. 
    Der Autor steigert die Spannung lehrbuchmäßig, bis die Lösung in allerletzter Sekunde gelingt. Täter oder Täterin, ich will nicht zu viel verraten, habe ich zwischendurch geahnt, habe aber geschwankt. Auch das ist, wie es sich gehört. Plotaufbau und die Beziehungen der Ermittler, berufliche und private Verwicklungen, folgen einem Muster, das so bekannt ist, weil es so gut unterhält. Dem Autoren ist ausgezeichnete Unterhaltung und Spannung für mich gelungen. 
    Wenn man es nicht hört, sondern liest, ist es sicher ein gutes Buch für Zugreisen, Urlaub und abends auf der Couch.

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    angi_stumpfs avatar
    angi_stumpfvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schon wieder eine neue Lieblingsreihe entdeckt! :D Tolle Ermittler und eine spannende Story!
    Genialer Reihenauftakt!

    Die Geschichte:
    Ein Spaziergänger macht eine schreckliche Entdeckung: ein kleines Mädchen in einem seltsamen Kleid hängt tot an einem Baum, um ihren Hals trägt sie eine Botschaft, auf ihrem Rücken eine Schultasche. Was will der Mörder damit ausdrücken?
    Das müssen Kommissar Holger Munch und sein Team herausfinden … und das wird zu einer extrem schweren und obendrein gefährlichen Aufgabe. Die Hinweise deuten immer mehr auf einen persönlichen Bezug zu Holger hin, was die Sache noch verzwickter macht. Eine große Hilfe bei den Ermittlungen ist Mia Krüger: eine junge Polizistin mit bewegter Vergangenheit, die leider gerade eine schwere Phase durchmacht …

    Meine Meinung:
    Anfangs lernen wir die beiden Hauptermittler Holger Munch und vor allem seine (Ex-)Kollegin Mia Krüger näher kennen. Mia hat den Tod ihrer Zwillingsschwester niemals verkraftet und befindet sich gerade in einer sehr depressiven Phase. Doch Holger braucht sie, denn Mias Fähigkeiten könnten die entscheidenden Hinweise liefern in einem Fall, in dem es um zwei tote kleine Mädchen geht.
    Die beiden Ermittler waren mir gleich sympathisch, genau wie praktisch der ganze Rest des ungewöhnlichen Teams. Obgleich vor allem Mia und Holger auch einiges an privaten Problemen mit sich herumschleppen, wirken sie nie verbittert. Es macht einfach Spaß, sie und ihre Kollegen bei der Arbeit zu begleiten. Kluge, engagierte Leute, die sich immer aufeinander verlassen können. Keine Intrigen oder Sticheleien, naja, abgesehen natürlich vom Umgang mit einem unangenehmen Vorgesetzten.

    Die Ermittlungen wirken auch recht glaubwürdig, es ist alles prima nachvollziehbar und nicht übertrieben, wie es oft in Thrillern der Fall ist. An Spannung fehlt es trotzdem an keiner Stelle. Das liegt auch daran, dass man einige der involvierten Personen schnell ins Leserherz schließt und deshalb noch mehr mit ihnen mitfiebert.
    Durch den flüssig lesbaren und sehr lebendigen Schreibstil mit vielen Dialogen fliegen die Seiten nur so dahin. Die Story fesselt, einige Überraschungen und Wendungen sorgen zusätzlich für beste Unterhaltung.
    Mir hat der Auftakt zur neuen Reihe super gefallen und ich freue mich schon sehr auf Nachschub.
    Das Ende des Buches lässt noch einige Fragen offen. Nicht zum Fall an sich, denn der wurde stimmig aufgelöst, aber im Privatleben der Ermittler liegt noch einiges im Argen.
    Die Kombination zwischen Kriminalfall und Nebenschauplätzen ist dem Autor übrigens bestens gelungen, denn alles wirkt wie aus einem Guss, nichts erscheint überflüssig oder unpassend – einfach toll geschrieben!

    Fazit:
    Genialer Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht! Ein tolles Team, über das ich unbedingt noch mehr lesen will! Thrillerunterhaltung vom Feinsten: spannend, emotional und super durchdacht!

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    Ennis avatar
    Ennivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hat mir wirklich richtig gut gefallen. Von diesem Ermittler-Team möchte ich gerne noch mehr lesen.
    Tolles Ermittlerteam und spannender Fall

    Fazit:

    Mir hat das Buch trotz der düsteren Stimmung wirklich gut gefallen. Es war äußerst spannend und einige Wendungen sehr überraschend.



    Inhalt:

    Ein sechsjähriges Mädchen wird an einem Springseil aufgehängt im Wald entdeckt. Um ihren Hals hängt ein Schild "Ich reise allein". Der Mord gibt Rätsel auf. Das eigentlich nicht mehr existierende Ermittlerteam um Kommissar Holger Munch wird wieder ins Leben gerufen. Doch ohne die begabte Polizistin Mia Krüger ist das Team nicht komplett. Sie wird kurzerhand ins Boot geholt und macht bereits eine wichtige Entdeckung - was hat ein vor 6 Jahren verschwundene Baby mit dem Fall zu tun?


    Meine Meinung:

    Bereits zu Beginn vielen mir die Gegensätze der beiden Ermittler sofort auf. Holger Munch ist ein beleibter, wirklich liebenswerter Mann, der mehr Wert auf seinen Verstand als seinen Körper legt. Er ist geschieden und konnte sich bislang nicht neu verlieben. Zu seiner erwachsenen Tochter hat er kein besonders enges Verhältnis - sein Job ging immer vor. Doch für seine kleine Enkeltochter tut er alles. Vielleicht sogar etwas zu viel. Für seine Kollegen ist Munch ein kluger und besonnener Chef, mit denen jeder gerne zusammenarbeitet.

    Mia ist seelisch kaputt. Erst verlor sie ihre Eltern, dann ihre geliebte Schwester Sigrid durch eine Überdosis. Zu Beginn des Buches befindet sie sich einsam und allein auf einer Insel. Sie hat einen Plan. Ihr Suizid steht kurz bevor - doch dann taucht Munch auf. Mia wird zwar von den Kollegen geachtet, aber einen richtigen Draht hat niemand zu ihr.

     

    Sogar die Nebendarsteller des Buches erhalten eine eigene, oft sehr tragische Geschichte von dem Autor. Daher kam ich teilweise etwas aus der Story raus, wenn ich erst am nächsten Tag weitergelesen habe. Ich nahm mir dann vor, nicht so viel Zeit verstreichen zu lassen. Dennoch kam ich schnell wieder rein, obwohl ich ab und an zurückblättern musste (passiert mir sonst nicht so häufig).

     

    Der Kriminalfall selbst ist äußerst verstrickt und daher spannend bis zum Ende. Die Atmosphäre des Buches war ziemlich düster. Dennoch brachten mich Charaktere wie der Polizei-Neuzugang Gabriel Mork oft zum Schmunzeln. Der Hacker stand eigentlich immer auf der anderen Seite, erkennt aber die Wichtigkeit seiner Arbeit. Er setzt alles daran, den Kindermörder zu finden und integriert sich erstaunlich schnell in dem alteingesessenen Team.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Cara_Eleas avatar

    Die Thriller-Entdeckung aus Norwegen!

    Es sieht aus wie ein Engel, das tote Mädchen, das an einem Baum im Wald hängt ...

    Dieser atmosphärisch dichte und packende Thriller von Samuel Bjørk über eine Reihe von Kindsmorden garantiert dir eine schockierende Story mit Suchtfaktor! Kommissar Holger Munch muss auf den Spürsinn seiner Kollegin Mia vertrauen, doch diese hat ein ganz eigenes Geheimnis.... Diesen Thriller mit Bestseller-Garantie solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen!

    Mehr zum Inhalt:
    Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ...

    Über den Autor:
    Hinter dem Pseudonym Samuel Bjørk steht der norwegische Autor, Dramatiker und Singer-Songwriter Frode Sander Øien. Er wurde 1969 geboren, schrieb im Alter von 21 Jahren sein erstes Bühnenstück und veröffentlichte seitdem zwei hochgelobte Romane sowie sechs Musikalben. „Engelskalt“ ist sein erster Thriller. Derzeit lebt und arbeitet er in Oslo.

    Ein erster Einblick in "Engelskalt":
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    Zusammen mit Goldmann vergeben wir 50 Exemplare von "Engelskalt" unter allen, die diesen fesselnden Thriller im Rahmen einer Leserunde lesen, sich austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchten.

    Um eines der 50 Exemplare zu erhalten, musst du dich über das "Engelskalt-Quiz" für die Leserunde qualifizieren! Schreib doch einfach hier einen Beitrag, wenn du das Quiz gelöst hast!

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    Ich drücke euch die Daumen!
    Babyfaces avatar
    Letzter Beitrag von  Babyfacevor 3 Jahren
    http://www.lovelybooks.de/autor/Samuel-Bj%C3%B8rk/Engelskalt-1124754529-w/rezension/1169416640/ sorry das es soo lang gedauert hat.. habs immer wieder vor mir hergeschoben..
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