Samuel Joseph Agnon

 3.6 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Gestern, vorgestern, In der Mitte ihres Lebens und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Samuel Joseph Agnon

Geboren als Samuel Josef Czaczkes † 17. Februar 1970 in Rechovot, Israel Er erhielt 1966 als erster hebräischer Schriftsteller gemeinsam mit Nelly Sachs den Literaturnobelpreis.

Alle Bücher von Samuel Joseph Agnon

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Cover des Buches Gestern, vorgestern (ISBN:9783633541140)

Gestern, vorgestern

 (2)
Erschienen am 22.10.1996
Cover des Buches Buch der Taten (ISBN:9783518222768)

Buch der Taten

 (1)
Erschienen am 21.01.1998
Cover des Buches In der Mitte ihres Lebens (ISBN:9783633241194)

In der Mitte ihres Lebens

 (1)
Erschienen am 21.11.2017
Cover des Buches Liebe und Trennung (ISBN:9783518241158)

Liebe und Trennung

 (1)
Erschienen am 17.07.2016
Cover des Buches Der Verstoßene (ISBN:9783518019900)

Der Verstoßene

 (1)
Erschienen am 03.07.1988
Cover des Buches Im Herzen der Meere und andere Erzählungen (ISBN:9783717510024)

Im Herzen der Meere und andere Erzählungen

 (1)
Erschienen am 01.05.1990
Cover des Buches Nur wie ein Gast zur Nacht (ISBN:9783633540761)

Nur wie ein Gast zur Nacht

 (1)
Erschienen am 30.03.1993

Neue Rezensionen zu Samuel Joseph Agnon

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Rezension zu "Im Herzen der Meere und andere Erzählungen" von Samuel Joseph Agnon

Eine Ansammlung frommer Texte
Phliegevor 6 Jahren

"Im Herzen der Meere" ist eine Sammlung von neun Erzählungen des Autors. Die Geschichte selbst handelt von einer Gruppe Chassidim, die sich aufmachen, um nach Jerusalem zu pilgern und dabei Gefahren und Versuchungen des Teufels widerstehen zu müssen.
Inhaltsangabe klang gut, trauriger weise ist es nicht mehr.
Vielleicht muss man mehr zwischen den Zeilen lesen, vielleicht mehr von der Symbolik kennen, aber für mich war der Schreibstil einfach nur künstlich aufgebauscht. Viele Worte um wenig Handlung.

Ich nehme gern Bücher mit religiöser Perspektive zur Hand, aber nach dieser Lektüre, habe ich nicht das Gefühl etwas neues erfahren oder gelernt zu haben.

In einer Beschreibung heißt es, Agnon verbinde die Sprache der heiligen Schrift mit Einflüssen der deutschen Literatur, sodass ein einzigartiger Schreibstil entstehe. Wenn dem wirklich so sein sollte, ist das bei der Übersetzung aus dem Hebräischen wohl verloren gegangen. Ich konnte weder dem Stil noch dem Inhalt selbst etwas entnehmen.

Die Einfluss der Sprache der heiligen Schrift ist klar erkennbar. Oftmals liest sich das Buch wie die Bibel. Also die langweiligen Stammbaum-Kapitel.

Trotzdem zwei Sterne, da die Geschichten wenigstens kurz und im Kern interessant sind, wenn sie auch nicht so liebevoll aufgearbeitet wurden, wie ich es mir gewünscht hätte.

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Rezension zu "Nur wie ein Gast zur Nacht" von Samuel Joseph Agnon

Rezension zu "Nur wie ein Gast zur Nacht" von Samuel Joseph Agnon
Aldawenvor 9 Jahren

Der Ich-Erzähler, der hier mit dem Autor ziemlich identisch sein dürfte, reist in seine Heimatstadt. Eigentlich gehörte er zu den frühen Pionieren in dem Land, das später Israel werden wird, aber nach einem Überfall, bei dem sein Haus zerstört wurde, ist seine Frau mit den Kindern zu Verwandten nach Deutschland gezogen und er eben nach Galizien. Fast ein Jahr hält er sich in Szybuscz auf und berichtet ausführlich von dieser Zeit, von den Menschen im Ort und ihren großen und kleinen Sorgen, der Armut, den Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs und der folgenden Progrome gegen die Juden in der Region, von seinen eigenen Bemühungen, sich wieder in die Lehre zu versenken, und vielen theologischen Fingerhakeleien.

Ich hatte ja kein amüsantes Buch erwartet, das schlossen die Zeit, der Ort und das Milieu irgendwie schon aus, aber langweilig muß es deshalb doch auch nicht werden. Dem Roman liegt Agnons 1930 unternommene Reise in seine galizische Heimat zugrunde, und tatsächlich bekommt man hier von der Armut der Menschen in dieser abgelegenen Region vieles mit. Auch über die ansässigen Juden und wie sie ihren Glauben leben erfährt man viel. Nur: Mir war das zuviel und zu unverständlich und daher eher langweilig. Das liegt sicher auch daran, daß ich nicht religiös bin: Ich hätte in dieser Detaillierung auch meine Probleme mit dem Verständnis gehabt, wenn es um christliche Rituale und Glaubensansichten gegangen wäre. Aber in Bezug auf den jüdischen Glauben fehlt mir so ziemlich jede Basis um den verschiedenen Gebeten, Ritualen und vor allem den Feinheiten zwischen der einen und der anderen Ausführung oder Interpretation zu folgen. Also habe ich über das meiste schulterzuckend hinweggelesen. Ich will gerne glauben, daß die Nobelpreis-Begründung „für seine tiefgründige charakteristische Erzählkunst mit Motiven aus dem jüdischen Volk“ Berechtigung hat, aber einigermaßen universell scheint mir das zumindest in diesem speziellen Fall nicht zu sein ...

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Samuel Joseph Agnon wurde am 17. Juli 1888 in Buczacz (Ukraine) geboren.

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