Samuel Joseph Agnon

 3.7 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Gestern, vorgestern, In der Mitte ihres Lebens und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Samuel Joseph Agnon

Geboren als Samuel Josef Czaczkes † 17. Februar 1970 in Rechovot, Israel Er erhielt 1966 als erster hebräischer Schriftsteller gemeinsam mit Nelly Sachs den Literaturnobelpreis.

Alle Bücher von Samuel Joseph Agnon

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Samuel Joseph AgnonGestern, vorgestern
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Gestern, vorgestern
Gestern, vorgestern
 (2)
Erschienen am 22.10.1996
Samuel Joseph AgnonBuch der Taten
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Buch der Taten
Buch der Taten
 (1)
Erschienen am 21.01.1998
Samuel Joseph AgnonDer Verstoßene
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Der Verstoßene
Der Verstoßene
 (1)
Erschienen am 03.07.1988
Samuel Joseph AgnonLiebe und Trennung
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Liebe und Trennung
Liebe und Trennung
 (1)
Erschienen am 17.07.2016
Samuel Joseph AgnonIn der Mitte ihres Lebens
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In der Mitte ihres Lebens
In der Mitte ihres Lebens
 (1)
Erschienen am 21.11.2017
Samuel Joseph AgnonNur wie ein Gast zur Nacht
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Nur wie ein Gast zur Nacht
Nur wie ein Gast zur Nacht
 (1)
Erschienen am 30.03.1993
Samuel Joseph AgnonSchira
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Schira
Schira
 (0)
Erschienen am 16.09.1998
Samuel Joseph AgnonHerrn Lublins Laden
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Herrn Lublins Laden

Neue Rezensionen zu Samuel Joseph Agnon

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Rezension zu "Nur wie ein Gast zur Nacht" von Samuel Joseph Agnon

Rezension zu "Nur wie ein Gast zur Nacht" von Samuel Joseph Agnon
Aldawenvor 8 Jahren

Der Ich-Erzähler, der hier mit dem Autor ziemlich identisch sein dürfte, reist in seine Heimatstadt. Eigentlich gehörte er zu den frühen Pionieren in dem Land, das später Israel werden wird, aber nach einem Überfall, bei dem sein Haus zerstört wurde, ist seine Frau mit den Kindern zu Verwandten nach Deutschland gezogen und er eben nach Galizien. Fast ein Jahr hält er sich in Szybuscz auf und berichtet ausführlich von dieser Zeit, von den Menschen im Ort und ihren großen und kleinen Sorgen, der Armut, den Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs und der folgenden Progrome gegen die Juden in der Region, von seinen eigenen Bemühungen, sich wieder in die Lehre zu versenken, und vielen theologischen Fingerhakeleien.

Ich hatte ja kein amüsantes Buch erwartet, das schlossen die Zeit, der Ort und das Milieu irgendwie schon aus, aber langweilig muß es deshalb doch auch nicht werden. Dem Roman liegt Agnons 1930 unternommene Reise in seine galizische Heimat zugrunde, und tatsächlich bekommt man hier von der Armut der Menschen in dieser abgelegenen Region vieles mit. Auch über die ansässigen Juden und wie sie ihren Glauben leben erfährt man viel. Nur: Mir war das zuviel und zu unverständlich und daher eher langweilig. Das liegt sicher auch daran, daß ich nicht religiös bin: Ich hätte in dieser Detaillierung auch meine Probleme mit dem Verständnis gehabt, wenn es um christliche Rituale und Glaubensansichten gegangen wäre. Aber in Bezug auf den jüdischen Glauben fehlt mir so ziemlich jede Basis um den verschiedenen Gebeten, Ritualen und vor allem den Feinheiten zwischen der einen und der anderen Ausführung oder Interpretation zu folgen. Also habe ich über das meiste schulterzuckend hinweggelesen. Ich will gerne glauben, daß die Nobelpreis-Begründung „für seine tiefgründige charakteristische Erzählkunst mit Motiven aus dem jüdischen Volk“ Berechtigung hat, aber einigermaßen universell scheint mir das zumindest in diesem speziellen Fall nicht zu sein ...

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Samuel Joseph Agnon wurde am 17. Juli 1888 in Buczacz (Ukraine) geboren.

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