Samuel Lanz Private Militär- und Sicherheitsfirmen und die Entstaatlichung der Gewalt im 21. Jahrhundert

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Inhaltsangabe zu „Private Militär- und Sicherheitsfirmen und die Entstaatlichung der Gewalt im 21. Jahrhundert“ von Samuel Lanz

Die Privatisierung von Sicherheit ist, nicht zuletzt wegen der Kriege im Irak und in Afghanistan, in den letzten Jahren zu einem der prominentesten Themen des sicherheitspolitischen Diskurses geworden. Im vorliegenden Sammelband beschäftigen sich junge Studierende mit dieser Entwicklung, ihren Hintergründen und ihren Konsequenzen. Anstatt sich aber auf die Beschreibung der Missstände und Skandale zu beschränken, zeigen die Autoren dieses Bandes auf, dass private Militär- und Sicherheitsfirmen aus den heutigen Armeen nicht mehr wegzudenken sind. Sie legen anhand konkreter Beispiele dar, welche Konsequenzen und politischen Implikationen der Einsatz von privaten Sicherheits- und Logistikfirmen hat, und erklären, welche Regulationsmechanismen auf völkerrechtlicher Basis wirken und wie sie allenfalls angepasst werden könnten.Neben dem Zeugnis für die brennende Aktualität der Probleme, die mit privaten Militär- und Sicherheitsfirmen verbunden sind, ist dieses Buch auch ein Zeugnis für den Willen einer jungen Generation von Forschern, sich mit sicherheitspolitischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Es zeigt, dass solche Themen auch heute noch Platz im Forschungsalltag einer Universität haben und das Interesse von Studenten wecken.

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  • Rezension zu "Private Militär- und Sicherheitsfirmen und die Entstaatlichung der Gewalt im 21. Jahrhundert" von Samuel Lanz

    Private Militär- und Sicherheitsfirmen und die Entstaatlichung der Gewalt im 21. Jahrhundert

    Buecherfrosch

    21. February 2012 um 19:18

    Es ist sehr schwierig dem Thema Privatisierung von Gewalt und PMSCs unvoreingenommen zu begegnen. In den Medien dominieren Schlagzeilen über Skandale und Missbräuche im Zusammenhang mit der Vergabe von Aufträgen und Sicherheitspersonal, das in Krisengebieten arbeitet wird, generell als Söldner geradezu stigmatisiert. Dabei haben diese Firmen und ihre Mitarbeiter und auch die Behandlung des Gutes Sicherheit recht wenig bis gar nichts mehr mit Söldnerwesen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit zu tun. Das Buch ist als Produkt eines studentischen Projekts entstanden und versucht einen Kontrapunkt zur erwähnten medialen Marktschreirei zu setzen. Es beinhaltet Beiträge zur Geschichte des Solddienstwesens und der PSMCs, zu den völkerrechtlichen Aspekten und der Regulierung des Einsatzes von Security contractors, enthält ein Fallbeispiel zu Staatszerfall und Privatisierung von Gewalt, sowie eine detaillierte Untersuchungzu den Chancen und Risiken der Auslagerung von bestimmten Aufgaben aus dem Bereich der Bundeswehr. Abgerundet wird das ganze von einer Mitschrift eines Streitgesprächs zwischen zwei Experten zum Thema. Der schmale aber dennoch dichte Band vereint somit Aufsätze, welche die Thematik sowohl theoretisch wie auch praktisch angehen und einen Blick auf die internationalen Geschäfte werfen. Was dem Buch zur noch fehlt wäre die Betrachtung der Privatisierung im inneren und deren Konsequenzen. Gerade mit Blick auf die Schweiz wäre dieser Aspekt sehr interessant, da sie teilweise sehr weit fortgeschritten ist und besonders im ZUsammenhang mit Sprotveranstaltungen immer wieder zu Diskussionen Anlass gibt.

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