Samuel Pepys Tagebuch

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Inhaltsangabe zu „Tagebuch“ von Samuel Pepys

Pepys' von 1660 bis 1669 geführtes Diary gehört zu den Kostbarkeiten der englischen Literatur. In seinem Geheimtagebuch hat er mit brillanter Feder notiert, was er als Londoner Bürger in dieser ereignisreichen Zeit der englischen Geschichte erlebt hat - und es gab nichts, wofür er sich nicht interessiert hätte: für Politik natürlich, für Theater und Musik, für Literatur und Predigten, aber auch für gutes Essen und für Frauen. Pepys schildert mit unverstelltem Blick den Alltag in der Metropole und überliefert hautnah bedeutende Ereignisse seiner Zeit.
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  • Rezension zu "Tagebuch aus dem London des 17. Jahrhunderts." von Samuel Pepys

    Tagebuch

    Sokrates

    24. June 2011 um 08:11

    Samuel Pepys, Zeitzeuge eines London im 17. Jh., erzählt in knappen Tagebucheinträgen sein Leben. Gegenstand sind Streitereien und Zerwürfnisse mit seiner Frau, Probleme mit den Bediensteten, politische Ambitionen und Ereignisse gesellschaftlichen Lebens, wie die 'Ernennung' von Freuden in politische Ämter, bei der ein klein wenig Geld floss. Daneben erfahren wir, wann Pepys ein Fußbad genommen hat, wie in London Kirchenpolitik betrieben wird und seit wann die Stadt von der Pest heimgesucht wird (vielleicht sind es auch die ständig krassierenden Pocken). Eingebunden sind immer wieder Tagebucheinträge über gesamteuropäisches Geschehen, so bspw. am 9.8.1664 "Heute man die Meldung, dass der Kaiser die Türken geschlagen, den Großwesir getötet und etwa 8000 Soldaten niedergemetzelt hat." (S. 223). So gesehen werden Nebensächlichkeiten aus dem individuellen Alltag eingebunden in das - aber dennoch zurücktretende - Große und Ganze der europäischen Geschichte. In kurzen und prägnanten Tagebucheinträgen für (fast) jeden Tag liefert Samuel Pepys ein sehr wichtiges Zeitdokument, das nicht nur zu politisch-gesellschaftlichen Fragen etwas zu erzählen weiß, sondern auch zur Kultur- und Mentalitätsgeschichte einiges beizusteuern hat. Insgesamt amüsierlich und überaus interessant zu lesen.

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  • Rezension zu "Tagebuch" von Samuel Pepys

    Tagebuch

    metalmel

    26. December 2010 um 13:04

    Ich habe bereits vor Jahren einmal versucht Pepys Tagebuch zu lesen und bin damals kläglich gescheitert. Jetzt habe ich doch nochmal eine Ausgabe erworben, gekürzt zwar, aber ich dache mir, ich versuche es nochmal, denn immerhin gilt das Tagebuch als Klassiker und als eine authentische und lebendige Beschreibung des Alltags im England des 17. Jahrhunderts. Samuel Pepys ist 26 Jahre alt, als er sein Tagebuch beginnt. Er ist verheiratet, wird aber kinderlos bleiben. Sein Tagebuch führt er 10 Jahre, bis ihn seine schlechen Augen zum Aufhören zwingen. Diesesmal hat mir das Buch richtig Freude gemacht und ich war ganz begeistert. Pepys ist ein außerordendlich lebendiger Schreiber, der auch nach so vielen Jahrhunderten keineswegs angestaubt wirkt. Er verschafft dem Leser einen wunderbaren Einblick in das Leben der damaligen Zeit in London. Seine Sprache ist lebendig und er schreibt mit viel Witz und Verstand. So habe ich viel über seine Arbeit erfahren und auch wie die Menschen damals gearbeitet haben. Über seine Ehe und seine Affären, die er immer wieder hatte, über die Pest, die schlimm gewütet hat in London und auf dem Land und über das große Feuer 1666 in London. Authentischer geht es wirklih nicht mehr.

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