Samuel Shem

 3,8 Sterne bei 252 Bewertungen
Autor*in von House of God, Mount Misery und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Samuel Shem, eigentlich Stephen Bergman, ist Professor für Psychiatrie an der Harvard Medical School. Er lebt mit Frau und Tochter in Newton, Massachusetts.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Samuel Shem

Cover des Buches House of God (ISBN: 9783426416747)

House of God

 (171)
Erschienen am 01.05.2012
Cover des Buches Mount Misery (ISBN: 9783426509197)

Mount Misery

 (41)
Erschienen am 06.07.2011
Cover des Buches Doctor Fine (ISBN: 9783426618271)

Doctor Fine

 (20)
Erschienen am 17.10.2000
Cover des Buches House of God (ISBN: 9783742402431)

House of God

 (4)
Erschienen am 04.08.2017
Cover des Buches The House of God (ISBN: 9780425238097)

The House of God

 (8)
Erschienen am 07.09.2010
Cover des Buches House Of God (Black Swan) (ISBN: B0031RSATC)

House Of God (Black Swan)

 (4)
Erschienen am 04.05.2009
Cover des Buches House Of God. Blauer Umschlag (ISBN: 9783437456121)

House Of God. Blauer Umschlag

 (2)
Erschienen am 01.12.1997

Neue Rezensionen zu Samuel Shem

Cover des Buches House of God (ISBN: 9783426416747)
Linda19_7s avatar

Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

Leider Realität…
Linda19_7vor 7 Monaten

Der Jungarzt Roy Bash startet sein klinisches Jahr in der Inneren Medizin im amerikanischen Krankenhaus „House of God“. Noch ist er voller Motivation den Menschen zu helfen und diese zu heilen. Doch schnell wird er eines besseren belehrt und erkennt die düsteren Schattenseiten der Medizin.

Gleich zu Beginn sollte ich die Menschen warnen die nicht aus dem medizinischen Bereich kommen. Das Buch ist sehr sarkastisch geschrieben und beinhaltet einen Haufen schwarzen Humors. Dennoch erkenne ich viele Situationen aus meinem Alltag als Krankenschwester wieder und kann somit sagen, dass manche Dinge traurigerweise der Realität angehören, was es mit teilweise tatsächlich etwas schwer gemacht hat die Thematik zu ertragen. 

Das Buch ist schon etwas länger erschienen. Das merkt man auch am Schreibstil und manchen Ausdrucksweisen. Manche der Witze dürfte man heutzutage auch gar nicht mehr bringen ohne Ärger von sämtlichen Gruppierungen zu bekommen. Durch das Alter und den gewöhnungsbedürftigen Schreibstil hatte ich anfangs ein wenig Schwierigsten in die Geschichte zu finden. Auch das andere Ärztesystem hat trotz Erläuterung zu Beginn etwas für Verwirrung gesorgt.

Roy Bash lernt schnell, dass die Realität ganz anders läuft als sein Studium. Dabei gerät er immer mehr auf Abwege. Nur der Resident „Dickie“ nimmt die jungen Ärzte an die Hand und zeigt ihnen wie sie mit den schwierigen Bedingungen umgehen müssen. Dabei verändert sich seine Persönlichkeit immer mehr und auch seine Beziehung beginnt darunter zu leiden.

Ich fand es sehr spannend wie überspitzt und Realistisch der Autor die Situation in Krankenhäusern Weltweit dargestellt hat. Ein muss für jeden der selbst im medizinischen Bereich arbeitet. Für alle anderen aber auch ein wenig schockiered.


Cover des Buches House of God (ISBN: 9783426416747)
didi_liests avatar

Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

Wie überlebt man das erste Jahr als Arzt in einer Klinik?
didi_liestvor 8 Monaten

House of God

Samuel Shem


Samuel Shem schreibt hier die Geschichte von sechs jungen Ärzten, die nach Abschluss ihres Studiums als „Interns“, Berufsanfänger, ihr erstes praktisches Jahr in einem jüdischen Krankenhaus, dem House of God, beginnen. Hoch motiviert zu heilen und mit hohen Erwartungen werden sie sehr bald auf den Boden der Tatsachen und in die Realität zurückgeholt, die uns den Klinikalltag mit (teilweise Schwerst-) Kranken, Sterbenden, mit menschlichen und familiären Schicksalen, vor allem in Form von Gomers (alte, demente Personen) präsentiert. All jene werden ihnen tagtäglich von der Notaufnahme oder privaten Ärzten aus abgeschoben - anders kann man es nicht sagen. Wir begleiten dieses erste Jahr der jungen Ärzte, in dem sie sich eigentlich nur noch mit sich stetig steigendem Sarkasmus, hinreichend Sex und Alkohol oder anderen Drogen über Wasser halten und versuchen, sich in die Hierarchie der Klinik einzuordnen.


Samuel Shem ist selbst Professor für Psychiatrie in Harvard und verarbeitet hier offensichtlich sein Erleben der Zustände in amerikanischen Krankenhäusern Ende der 70er Jahre.


Auch wenn Shem an einigen Stellen ziemlich dick aufträgt und seinem Hauptprotagonisten Roy Basch, der von einem empathischen jungen Arzt voller Hoffnung in einen ziemlich abgestumpften Diensthabenden und am Ende wieder sich zurück wandelnden Geläuterten mutiert, eine große Anpassungsfähigkeit auf den Leib schreibt, die an einigen Stellen nicht ganz glaubwürdig rüberkommt, ist dieses Buch wirklich gut zu lesen, überraschen, aufrüttelnd und in sich stimmig.


Ich vergebe hier ⭐️⭐️⭐️

Cover des Buches The House of God (ISBN: 0440296080)

Rezension zu "The House of God" von Samuel Shem

Von Gomeren und der Fähigkeit zu turfen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Zum Inhalt: Wir befinden uns im Amrerika der 70er Jahre und begleiten Roy Basch in seinem ersten Arbeitsjahr als Arzt. Er wurde im renommierten House of God angenommen und muss hier schnell feststellen, dass es dort um vieles geht, aber nicht um Medizin.
Geld bestimmt dort über die Behandlung und viele seiner Patienten, auch als Gomer bezeichnet ("Go gut of my emergency room"), benötigen eigentlich keine medizinische Hilfe.
Zusammen mit seinen Freunden und dem Mentor Fat Man versucht Roy, die Höhen und Tiefen des ersten Jahres zu überstehen und mit den umfangreichen Aufgaben fertig zu werden, denen er sich tagtäglich stellen muss.

Meine Meinung: "The House of God" wird jedem Medizinstudenten als Standardliteratur ans Herz gelegt und gilt nach wie vor als eines der wenigen Werke, die das Gesundheitssystem ungeschminkt und unzensiert beschreiben. In diesem Buch werden viele teils schockierende Details ans Tageslicht gefördert, wie dieses System geldzentriert arbeitet und dabei für so manches Opfer bereit ist

Natürlich muss man auch ansprechen, dass es aus den 70er stammt und sich seit dem viel getan hat. Allerdings hat sich an den schlechten Arbeitsbedingungen, anstrengenden Aufgaben und auch der psychischen Belastung wenig getan.
Im richtigen Kontext eingeordnet ist dieser Roman eine kritische Überzeichnung eines Systens, das oft an seine Grenzen kommt und hat daher meiner Meinung nach auch noch seine Berechtigung.
Allerdings kann ich es nicht als Einstiegswerk empfehlen, da es sich mit genügend Hintergrundwissen besser liest und auch nur dann einordnungsbar ist.
Um interessante Diskussionen anzustoßen finde ich es hingegen genau das richtige, gerade auch wegen seinem provokativen Inhalt.
Es ist sicherlich ein umstrittenes Werk und es hat mich definitiv fasziniert, doch rein literarisch fand ich es eher anstrengend zu lesen.

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