Samuel Shem House of God

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Inhaltsangabe zu „House of God“ von Samuel Shem

Jungmediziner Dr. Roy Basch beginnt voller Enthusiasmus sein erstes klinisches Jahr im amerikanischen Hospital 'House of God', beseelt von dem Wunsch, Menschen zu helfen und zu heilen. Doch seine Ideale werden schnell fortgerissen im Strudel des rastlosen ärztlichen Alltags. Er lernt die Schattenseiten der Medizin kennen, und das 'House of God' wird für ihn zur Hölle …
'Die unverblümte Demontage des ärztlichen Mythos genießt unter Medizinern Kultstatus!' Süddeutsche Zeitung

Ein Muss für jeden angehenden Mediziner.

— Sajon

Weiterhin als Pflichtlektüre für Mediziner bzw. andere medizinische Berufsgruppen angepriesen. Mich hat das Buch leider nur genervt!

— BeeLu

Pflichtlektüre, auch heute noch, für jeden, der einen medizinischen Beruf ergreift.

— CosimaThomas

Für jeden Mediziner ein Muss!

— MartinVincentz

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  • Leserkommentare zu House of God von Samuel Shem

    House of God

    L.Buschmann

    via eBook 'House of God'

    Ganz grosses Kino. Erkenne meine Assistenzarztzeit so oft wieder !!

    • 3
  • Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

    House of God

    MvK

    31. October 2012 um 23:11

    Dieses Buch wird zu Recht als Klassiker der Medizinliteratur bezeichnet Es ist nicht übertrieben, es ist die tägliche, immer wiederkehrende Wahrheit. Aber das ist nicht erschreckend, das ist tröstlich: man steht doch nicht alleine da, so, wie man ist und so wie man sich fühlt, und man sieht, es gibt für (fast) alle Probleme wenn schon keine endgültige Lösung, so doch ein Ventil. Man sollte das Buch lesen, als Mediziner und als Nichtmediziner, aber man darf sich durch das Buch nicht abschrecken lassen!! Und oft erwischt man sich bei einem lauten Lachen über eine Situation, die ja nun so gar nicht witzig ist. Dieses Buch ist gewissermaßen ein Aufklärungsbuch über die Medizinwelt und auf jeden Fall lesenswert!

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  • Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

    House of God

    Babscha

    12. May 2012 um 01:21

    Das Buch erzählt von sechs jungen Ärzten, die nach Abschluss ihres Studiums als sog. „Interns“, Berufsanfänger, ihr erstes praktisches Jahr im angesehenen House of God, einem jüdischen Krankenhaus in New York, ableisten. Mit hohen Erwartungen an den Heilberuf an sich wie auch ihre Klinik angetreten, folgt sehr bald schon die Ernüchterung in Form täglicher Konfrontation mit Schwerstkranken und Sterbenden, aber auch mit Simulanten, mit Siechtum, mit menschlichen und familiären Schicksalen, vor allem in Form alter dementer Personen, die ihnen über Notaufnahme und private Belegärzte pausenlos zugeschanzt werden. Eine gnadenlose, desillusionierende und streng hierarchische Welt von Machtmissbrauch, Ausbeutung und teils strategisch eingesetzter medizinischer Fehlentscheidungen bewirkt, dass die jungen Ärzte sich nur noch mit Sarkasmus, Drogen und ausschweifendem Sex mental über Wasser halten können und psychisch selbst am seidenen Faden hängen. Und der reißt bei einigen dann auch tatsächlich. Der Autor, Professor für Psychiatrie in Harvard, holt in seinem Ende der Siebziger geschriebenen drastischen Werk richtig aus und prangert hier den –zumindest damaligen- unmenschlichen Alltag in amerikanischen Krankenhäusern an. Er macht das ziemlich eindrucksvoll und verleiht seinen zwei Handvoll Hauptprotagonisten auch durchaus Gesicht und Charakter. Trotz gutem Willen trägt er aus meiner Sicht hierbei jedoch, vor allem bei der Person des Roy Basch, einem der Interns, der gleichzeitig auch Erzähler der Geschichte ist, trotz einiger sehr einfühlsamer Passagen einfach zu dick auf. Dessen permanenter Wechsel vom Saulus zum Paulus und wieder zurück wird nach einiger Zeit irgendwie ermüdend und zunehmend unglaubwürdig, etwas weniger Überzeichnung hätte dem Buch besser getan. Gleiches gilt für das typisch amerikanisch gestaltete Ende mit Schuld, Sühne und großer Vergebung im Angesicht der Gräuel, hier bleibt irgendwie ein fader Nachgeschmack. Nichtsdestotrotz ein durchaus lesenswertes, fachlich fundiert aufbereitetes Buch, das allerdings einen starken Leser fordert, der sich mit der schonungslosen, intimen Beschreibung medizinischen und menschlichen Elends auseinander setzen kann.

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  • Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

    House of God

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wahr!

    • 2
  • Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

    House of God

    RudeLady

    12. April 2010 um 00:42

    Heute weiss man, wie hart Ärzte für ihr Geld schuften müssen. Als das Buch 1978 erschien, war der Mythos (der ja heute zum Teil immer noch lebt), Ärzte seien Götter in Weiss und unfehlbar, in den Köpfen der Menschen noch fest verankert. Stephen J. Bergman bzw. Samuel Shem räumte damit auf. Da er tatsächlich Arzt ist und somit die im Buch beschriebene Ausbildung auch tatsächlich durchlaufen hat, beruht die Geschichte nicht auf Phantasie und wird dadurch in meinen Augen noch erschreckender, da sie mit Sicherheit auch autobiografisch ist. Es wird durch das Buch mehr als deutlich, dass angehende Ärzte durch die Verantwortung und den Druck, der auf ihnen lastet, sehr starke psychische und auch physische Schäden davontragen können. Durch die Uni werden sie nur schlecht auf diesen enormen Druck vorbereitet. Man macht sich zwar eine Vorstellung davon, aber naja… die Realität sieht immer noch einmal ganz anders aus. Die Interns werden also ins kalte Wasser geschmissen und man erwartet von ihnen, dass sie sofort funktionieren. Jedoch sind sie Anfänger, machen also Fehler und töten evtl. sogar jemanden. Wenn dann niemand da ist, der sie auffängt – tja, dann stumpft man entweder ab, wird zynisch oder zerbricht sogar daran. Die Entwicklung des Protagonisten Roy Basch und auch die seiner Kollegen ist erschreckend detailliert beschrieben. Enthusiastisch am Anfang ihres ersten Jahrs der Fachausbildung, verlieren sie mehr und mehr den Mut und auch die Hoffnung, etwas zu bewirken, da die „Gomers“ (Get out of my Emergency Room), also die dementen Menschen, denen man ohnehin nicht mehr wirklich helfen kann, niemals sterben, sondern nur die jungen Menschen, die noch eine Chance auf ein erfülltes Leben hätten. Man sieht auch an den älteren und erfahrenen Kollegen, was aus einem werden kann, wenn man sich keine Selbstschutzmechanismen zulegt. Wie zum Beispiel die 13 zum Teil sehr grotesken Regeln des Krankenhauses: - Gomers sterben nicht - Gomers gehen zu Boden - Bei Herzstillstand zuerst den eigenen Puls fühlen - Der Patient ist derjenige, der krank ist - Zuerst an Verlegung denken - Die einzige gute Aufnahme ist eine tote Aufnahme - Es gibt keine Körperhöhle, die nicht mit einer 14er Kanüle und einem sicheren, starken Arm erreicht werden kann - Alter + Serum-Harnstoff = Lasixdosis - Sie können dich immer noch mehr quälen - Wenn du keine Temperatur misst, stellst du auch kein Fieber fest - Zeige mir einen BMS, der meine Arbeit nur verdreifacht, und ich werde ihm die Füße küssen - Wenn der Radiologie-Resident und der BMS auf einer Thoraxaufnahme etwas Auffälliges sehen, kann dort nichts Auffälliges sein - Ärztliche Betreuung besteht darin, so wenig wie möglich zu tun Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das Buch beim Erscheinen für große Furore gesorgt hat, aber auch heute führt es einem mehr als deutlich vor Augen, dass Ärzte auch nur Menschen mit Schwächen und Grenzen sind und keine Götter, die jeden heilen können. Ein wirklich starkes Buch! Und definitiv nichts für Menschen, die Ärzte in den Himmel heben, denn diese werden sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt!

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  • Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

    House of God

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. March 2010 um 12:44

    Es ist Zeit für die Wahrheit: Ihre demenzkranke Mutter ist im Krankenhaus keine Patientin mehr, sie ist ein GOMER. "Ein menschliches Wesen, das, oft durch Alter, verloren hat, was einen Menschen ausmacht." Die Ärzte in Weiß sind keine Götter, es sind Menschen, die langsam ihren Verstand verlieren, vor Arbeit nicht mehr weiterwissen und keine Zeit und Geduld dafür haben, sich 24 Stunden um Patienten zu kümmern. Diese harte Wahrheit lehrte uns 1978 der Arzt Stephen Bergman unter seinem Pseudonym. Ähnlich wie Basch absolvierte auch er seine Assistenzzeit in einem Krankenhaus und ein wenig autobiographisch schildert er die großen Missstände des Amerikas der 70er und 80er. Absurde Regeln bestimmen das Leben von Roy Basch. Eben noch Absolvent der Best Medical School, muss er sich nun in einem Krankenhaus zurechtfinden und überleben. Sein Lehrmeister "der Dicke" macht ihn nach und nach mit den Regeln vertraut, und hilft seinen Lehrlingen, sich zurechtzufinden. Dennoch rutscht Roy nach und nach in eine Gefühlskälte ab, die ihn nicht nur von seinen Patienten entfremdet, sondern auch von seiner Freundin. So mancher scheint dem harten Leben nicht gewachsen zu sein, Selbstmorde werden begangen und Berufe gewechselt. Und am Ende steht auch für Roy fest: aus dem Krankenhaus will er raus, er will in die Psychiatrie und bringt uns damit in den zweiten Teil: Mount Misery. Auch wenn sich seit dem Buch vieles geändert hat, dutzende Bücher wie "Die Patientenmaffia" oder ähnliches, zeigt uns, dass noch immer nicht alles so ist, wie es in Krankenhäusern zu sein scheint. Realistisch und vor allem erschreckend stehen wir zusammen mit Roy in diesem Krankenhaus, sagen uns, dass das doch nicht wahr sein kann und nach und nach verliert man schon selber die Achtung vor den Patienten und schimpft mit "Gomer" um sich. Bis zu dem Punkt, an dem auch Roy merkt, dass es das nicht sein kann. House of God hat viel bewegt. Nicht umsonst gibt es auch das "Vorwort" in diesem Buch. Noch heute lesen viele Mediziner dieses Buch, fühlen sich verstanden und zeigen damit auch uns, dass unsere "Reformen" schon lange nichts mehr nützen. Dennoch ist es auch an einigen stellen witzig und daher angenehm zu lesen - auch wenn man sich das jetzt nicht vorstellen kann. House of God würde ich jedem ans Herz legen, aber nicht vergessen, selber ab und an den Puls zu fühlen!

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  • Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

    House of God

    Holger Weinbach

    28. January 2010 um 23:07

    Ein Muss für jeden Medizinstudent: Wenn ihn dieses Buch nicht vom Weg abbringt ist er selbst dran schuld! Nein, mal im Ernst, der Ernst als Mediziner beginnt doch erst nach dem Studium, wenn man so richtig am Patienten arbeiten darf. Oder muss. Und dass man da viele Fehler als Berufsanfänger macht, liegt auf der Hand. Mir als Nicht-Mediziner hat das Buch sehr gefallen und von Insidern weiß ich, dass es tatsächlich im Krankenhaus so zu geht wie in "House of God" beschrieben. Naja, zumindest ist es nahezu realistisch. Sehr flüssig geschrieben und gut zu lesen. Insiderausdrücke und Spitznamen sind auch für Outsider gut zugänglich. Absolut empfehlenswert!

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  • Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

    House of God

    nic

    10. January 2010 um 00:01

    als ehemalige krankenschwester kann ich sagen, es kommt dem alltag in einem krankenhaus schon ziemlich nahe, was der autor da schreibt, um nicht zu sagen, es spielt sich so ab. denn auch in solchen heiligen hallen geht es einzig und allein (ok, vielleicht etwas übertrieben, aber nicht viel) um das liebe geld. teilweise habe ich das buch kaum noch ertragen, weil es einfach wahr ist. die ideale, mit denen man zu anfang noch an die arbeit geht, sind bald vergessen, weil es überhaupt nicht so durchführbar ist, wie sich die pflege und behandlung abspielen sollten. das merken auch die jungs in der geschichte und nicht jeder kommt damit zurecht. das buch sollte zur pflichtlektüre für medizinische ausbildungen werden, :) wo sowohl die satire als auch die wahrheit der geschichte einen einblick in die arbeit verschaffen würden. sehr empfehlenswertes buch.

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  • Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

    House of God

    Dominique Caina

    19. December 2009 um 20:35

    Dieses Buch sollte man nicht lesen, wenn man bald ins Krankenhaus muss oder einen Arzttermin hat! Hier wird die harte Realität gezeigt, die sich in Krankenhäusern abspielt und die wir dank Emergency room und Greys Anatomie erfolgreich verdrängen: nein, es gibt keinen George Clooney, der seinen Patienten nächtelang die Hand hält! Ich habe ein Jahr lang im Rettungswesen gearbeitet, und mehr als genug Einblick ins Gesundheitssystem bekommen- Shem lügt nicht. die nachfolgenden Romane würde ich allerdings nicht lesen..

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  • Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

    House of God

    Loki

    16. July 2009 um 20:10

    Ein Roman, der in den USA Wellen schlug - vor ca 30 Jahren. Junge Ärzte werden verheizt, verschlissen, ausgenutzt. "Patienten werden am besten behandelt, wenn man sie nicht behandelt" und "Gomers gehen zu Boden". Der Dicke, der als kalter Zyniker erscheint und scheinbar ungerührt die "Neuen" einführt öffnet denen, die sehen wollen die Augen. Über ein System, in dem der Patient ein Objekt ist, an dem man verdient - oder nicht verdient. Auf keinen Fall eion Buch für Leute, die ihren Ärzten immer und blind vertrauen wollen .....

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  • Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

    House of God

    Blackvelvet

    08. July 2009 um 15:58

    Roy Basch absolviert sein erstes Praxisjahr im "House of God" und möchte voller Enthusiasmus nun sein gelerntes in die Praxis umsetzen. Muß nun aber feststellen das die Realität anders aussieht. und lernt sehr schnell nach den 13 Regeln des "House of God" zu arbeiten.
    ich fand dieses Buch sehr gut, sehr sarkastisch und eigentlich fast realitätsnah. kann es nur jedem empfehlen.

  • Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

    House of God

    Aldona

    22. June 2009 um 13:00

    Einblick in das Leben und die Arbeit der Ärzte in den USA in den Krankenhäusern, realitätsnah und echt gut geschrieben, der Leser kann sich gut in die Gedanken und Gefühle der Personen im Buch hineinversetzen

  • Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

    House of God

    morphex

    02. January 2009 um 13:12

    Harte Kost und nicht für schwache Nerven. Man ist gefesselt, entsetzt, verwirrt, angeekelt,.....ein Wechselbad der Gefühle. Habe in der Zwischenzeit auch die anderen beiden Bücher gelesen. Das ist der Wahnsinn in Weis!

  • Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

    House of God

    FencingGirl

    21. June 2008 um 11:49

    anfangs wundert sich wohl jeder, warum er dieses buch empfohlen bekommen hat. aber mit der zeit denkt man schon selbst wie Dr. Roy Basch und in der etwas merkwürdig anmutenden Sprache des Buches. Wenn ich jetzt selbst im Krankenhaus Praktikum habe muss ich mich richtig zusammennuehmen, um nicht an Gomers und Abschiebungen zu denken. Ein Muss für jeden mit einem medizinischen Beruf oder Studium!!!!

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  • Rezension zu "House of God" von Samuel Shem

    House of God

    EaK

    02. April 2008 um 16:51

    da möchte man glatt Arzt werde

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