Samuel Shem House of God

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Inhaltsangabe zu „House of God“ von Samuel Shem

Der junge Arzt Dr. Roy Basch verbringt sein erstes Praxisjahr im »House of God«. Voller Enthusiasmus und Erwartungen, beseelt von dem Wunsch, zu helfen und zu heilen, muss er im Alltag bald erkennen, dass die Medizin ein dreckiges Geschäft ist. Verstört und desillusioniert versuchen er und seine jungen Kollegen, sich einen letzten Rest an Nächstenliebe zu bewahren. Drastisch und makaber stellt Shem einen bis heute vollkommen normalen Krankenhausalltag dar, in dem ein einzelner Mensch wenig, Profit dagegen alles zählt. Bei seinem Erscheinen löste der Roman einen handfesten Skandal aus. Hörspiel mit Ulrich Noethen, Hans Peter Hallwachs, Katharina Palm u.v.a. 2 CDs | ca. 2 h 5 min

Hey, Doktor, warten Sie! - sehr gut! ;-)

— Daniel_Allertseder
Daniel_Allertseder

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  • Ein sehr gelungenes Hörbuch!

    House of God
    Daniel_Allertseder

    Daniel_Allertseder

    07. August 2017 um 16:15

    Meine Meinung ​ »House of God« von Samuel Shem ist ein erschreckender und markerschütternder Tatsachenbericht über die sittenlosen und unmenschlichen Umgangsweisen mit den Patienten einer amerikanischen Klinik.   Vier Freunde machen gerade ein Praxisjahr im sogenannten »House of God«, einer Klinik mit verschiedenen Abteilungen. Roy, Chuck, Potts und Dickie befinden sich überwiegend in der Psychiatrischen Abteilung – eine schwierige Abteilung, mit sonderbaren Fällen und – was noch schlimmer ist – sonderbaren Ärzten mit sonderbaren Methoden.   Samuel Shem hat diesen sehr zynischen Tatsachenbericht bereits im Jahre 1978 veröffentlicht, was aber keine Entschuldigung dafür ist, dass es zu diesen Zeiten erlaubt war, so mit Patienten umzugehen – natürlich, zu diesen Zeiten war die modernde Medizin noch in den Kinderschuhen, trotzdem – nach all den Jahren – möchte man nicht glauben, wie der Umgang zwischen Arzt und Patient ist. Die Patienten – die sie »Gomers« nannten – waren nur Mittel tickender Uhren. Sobald die Uhr abgelaufen ist oder sie keinerlei Veränderungen aufweisen, werden sie in eine andere Abteilung verlegt. Hauptsache verlegen, die Zuständigkeit abgeben, freie Betten für die nächsten Gomers vorbereiten.  Der etwas autobiographisch angehauchte Roman wurde von vielen hervorragenden Stimmten vertont – das Hörspiel war sehr interessant, sehr bewegend und schockierend. Besonders einzelne Patienten wurden sehr »authentisch« dargestellt (mein Liebling war »Hey, Doktor, warten Sie; hey, Doktor, warten Sie!«) ​ Fazit   Eine sehr gelungene Produktion eines Romans, der erschreckt! Unterhaltsame Vertonung eines Berichts, der die US-amerikanische Medizin revolutioniert hat. Eine trotz des unlustigen Themas doch spannende und unterhaltsame Lektüre zum Hören, die ich jedem wärmstens empfehlen kann!

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