Sandhya Menon

 3.5 Sterne bei 20 Bewertungen

Alle Bücher von Sandhya Menon

Sandhya MenonWhen Dimple Met Rishi
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When Dimple Met Rishi
When Dimple Met Rishi
 (18)
Erschienen am 01.06.2017
Sandhya MenonFrom Twinkle, with Love
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From Twinkle, with Love
From Twinkle, with Love
 (2)
Erschienen am 05.06.2018

Neue Rezensionen zu Sandhya Menon

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NeverlandFaes avatar

Rezension zu "From Twinkle, With Love" von Sandhya Menon

Sehr divers, aber doch auch sehr klischeehaft
NeverlandFaevor 2 Monaten

Ich habe "From Twinkle with love" im Zuge des Booktubeathons 2018 für die Challenge "Lies ein Buch über etwas, das du tun willst" gelesen, weil ich genau wie Twinkle einmal Filmemacherin werden will. Leider hat vom Filmemachen nicht so viel mitbekommen, aber wahrscheinlich bin ich auch die einzige, die das erwartet hat^^
Es ist einfach hauptsächlich eine Liebesgeschichte, die irgendein Setting brauchte. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Twinkle geschrieben, in Form von Briefen an ihre liebsten Regisseurinnen. Das ist zwar irgendwie charamnt, hat aber teilweise ein bisschen gezwungen gewirkt, also so richtig konnte mich dieses Konzept nicht überzeugen.
Ansonsten ist alles einfach sehr klischeehaft und vorhersehbar.
Was ja nicht zwingend schlecht sein muss. Mir war es persönlich teilweise einfach zu kitschig und Twinkle fand ich an manchen Stellen recht nervig, aber ansonsten kann ich mich nicht beschweren. Es war nicht schlecht, es war nicht besonders aufregend oder neu, es war einfach eine kitschige Liebesgeschichte und die fand ich okay. :)

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B

Rezension zu "When Dimple Met Rishi" von Sandhya Menon

Süße Liebesgeschichte mit Bollywood-Flair
BooksOfTigerlilyvor einem Jahr

Aus dem Klappentext geht bereits hervor, dass es um arrangierte Ehen geht. Diese sind in einigen Kulturen üblich, so auch in Indien. Die beiden Protagonisten stehen hier im Spannungsfeld ihrer indischen Herkunft und einer modernen Lebensweise. Da ich ja wie ihr wisst ein großer Bollywood-Fan bin, stand dieses Buch ganz weit oben auf meiner Wunschliste.

Als Leser begegnet einem das Thema auf geschickte Art und Weise und ohne erhobenen Zeigefinger. Dimple und Rishi haben beide indische Wurzeln, könnten aber sonst unterschiedlicher nicht sein. Während Rishi viel Wert auf die Meinung seiner Familie und Traditionen legt, ist Dimple dagegen sehr modern eingestellt. Sie pfeift auf einen für sie ausgesuchten indischen Ehemann und eine Beschränkung ihrer Person auf die Rolle der sorgenden Ehefrau und Mutter. Sie wird an der Eliteuni Stanford studieren und will Karriere machen.

Sie sieht ihre Chance gekommen, sich aus den Klauen ihrer überfürsorglichen Mutter zu befreien, als vor Semesterstart ein Sommerprogramm ansteht. Ziel des Programms ist es, eine eigene App zu entwickeln, wobei die beste App prämiert ist – als Gewinner darf man eine berühmte Programmierin treffen, Dimples Vorbild. Klar also, dass Dimple das unbedingt gewinnen will. Hierfür benötigt sie allerdings einen Teampartner. Dies ist ausgerechnet Rishi, der Kerl, der ihr kurz zuvor im Starbucks erklärt hat, er wäre ihr zukünftiger Ehemann.

Hinter den Rücken der beiden haben ihre Eltern nämlich verabredet, dass Dimple und Rishi ja ein perfektes Paar abgeben würden. Rishi, der fest davon überzeugt ist, dass Dimple nur im Sommercamp ist, um ihn als zukünftigen Ehemann kennen zu lernen, ist natürlich geschockt als er erfährt, dass Dimple von nichts wusste.

Nun müssen die beiden sich miteinander arrangieren, wollen sie den großen Preis des Sommercamps gewinnen. Dabei prallen natürlich zwei gegensätzliche Weltanschauungen aufeinander. Durch die entstehenden Konflikte greift die Autorin Sandhya Menon das Thema arrangierte Ehe geschickt auf und beleuchtet dieses von allen Seiten und fernab von Klischees. Dadurch, dass hier die Betroffenen zu Wort kommen, gelang es mir als Leser, auch einmal einen Perspektivenwechsel vorzunehmen.

Insgesamt ist die Entwicklung der Handlung meines Erachtens ohnehin relativ klischeefrei und fernab vom Kitsch. Es läuft viel nicht nach Schema F und kann mit der ein oder anderen Wendung überraschen. Vor allem Rishi konnte mich überzeugen. Er pflegt Traditionen und wäre dementsprechend auch für eine arrangierte Ehe, ja würde sogar seine eigenen Leidenschaften im Leben wie etwa das Comic-Zeichnen aufgeben um es seinen Eltern recht zu machen. Doch hat er auch hierfür seine für mich sehr nachvollziehbaren Gründe, welche nach und nach ans Licht kommen. Er ist zudem sehr liebevoll und fürsorglich und entwickelt sich während des Buches weiter. Dimple und Rishi sind wirklich ein sehr süßes Paar – insgesamt ist das Buch einfach nur Zucker und war mein perfekter Begleiter am Strand diesen Sommer. Ein Buch, das einfach Spaß macht.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

Im Sommer 2018 erscheint das zweite Buch von Sandhya Menon „From Twinkle, with Love“.

Das englischsprachige Original ist trotz einiger Fachbegriffe auch gut für Anfänger geeignet.

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RikeRandoms avatar

Rezension zu "When Dimple Met Rishi" von Sandhya Menon

Für mich haben sich rückblickend einfach viel zu viele Kritikpunkte aufgetan
RikeRandomvor einem Jahr

Diese und andere Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog Anima Libri - Buchseele


„When Dimple met Rishi“ von Sandhya Menon ist… ugh, es ist eins dieser Bücher, die mir beim Lesen eigentlich sehr gut gefallen haben: Der Schreibstil ist zwar nichts besonders großartig, lässt sich aber ganz gut lesen und ist halt irgendwie auch einfach lustige, fluffig-romantische Unterhaltung. Nur irgendwie dann eben auch doch nicht, wenn man nach dem Lesen mal so drüber nachdenkt. Dann wird die Geschichte nämlich direkt auf mehreren Ebenen problematisch.

Mein Problem war Dimple. Okay, sie fühlt sich von den Traditionen und Regeln ihrer Familie eingeschränkt, hat das Gefühl, dass gerade ihre Mutter ihren Wert nur darin sieht, den idealen indischen Ehemann zu finden, nicht aber in Dimples Intelligenz und ihren akademischen Errungenschaften. Dass ihr das nicht recht ist und das Gefühl hat, dass ihre Eltern sie einfach nicht verstehen, macht Sinn. Dass sie deswegen so dermaßen unfreundlich, gemein und verurteilend gegenüber allem und jedem ist, macht hingegen absolut keinen Sinn. Besonders ätzend fand ich ihren Umgang mit Rishi, den sie wiederholt boxt/schlägt/whatever und das obwohl er sie bittet aufzuhören. Aber weil Dimple ein Mädchen ist und das ja eh nur aus Spaß macht, ist es okay, dass sie ihm weh tut?

Dimples Charakter ist sowieso etwas seltsam? Anfangs ist sie dieses selbstbewusste Mädchen, dass weiß, was sie möchte und ihren Eltern versucht das zu vermitteln und für sich einzustehen, etc. pp. Soweit, so gut, sie will halt mehr vom Leben als das, was ihre Eltern gerne hätten, ist ja okay, aber das macht sie nicht zu diesem besonderen, absolut einzigartigen Wesen, als das sie dann beschrieben wird. Denn Dimple ist oh so special! Weil sie kein Make-Up trägt (wie gefühlt dreimal pro Seite betont wird), weil sie ein Nerd ist, weil sie nicht nur Tochter und Ehefrau sein will, weil, weil, weil. Sowas nervt. Sowas macht mir eine Protagonistin auch nicht sympathisch, im Gegenteil, wenn man alle fünf Zeilen die Specialness betonen muss, ist das meist ein Zeichen dafür, dass hinter der „most unique girl in the world“-Fassade sonst wenig steckt. Und so ist es auch bei Dimple und das meine ich mit „etwas seltsam“ – denn Dimpels Charakter ist nicht beständig, nicht gleichbleibend, sondern mal so, mal so und abgesehen vom vielversprechenden Anfang, bei dem sie mir noch ausgesprochen sympathisch erschien, ist sie eben genau das meistens nicht: sympathisch.

Dass sie die Freunde ihrer Mitbewohnerin von Anfang an so rundheraus ablehnt, weil sie reich sind… Okay, sie verhalten sich auch schrecklich, aber Dimple verhält sich nicht wirklich weniger unsympathisch im Umgang mit ihnen. Und die Art, wie diese Kids quasi als „das Böse“ dargestellt werden, war auch nicht so wahnsinnig elegant. Allerdings sind Dimple und Rishi ja generell besser als alle anderen. Dimple sowieso, aber auch Rishi verhält sich, gerade wenn er mit ihr zusammen ist, oft schrecklich – im Umgang mit den schon erwähnten reichen Kids, im Gespräch über Studentenverbindungen… Warum? Sympathisch macht sie das nicht und ich hätte wirklich gut darauf verzichten können, es bringt die Geschichte eigentlich auch nicht weiter.

Nicht dass der Plot nicht sowieso irgendwie zweitrangig gewesen wäre? Ich meine, es geht darum, dass Dimple sich beweisen will, zeigen will, dass sie mehr sein kann, als die „dutiful Indian daughter“, die sie nach Meinung ihrer Eltern sein sollte, und das tut sie, indem sie an der prestigeträchtigen Insomnia-Con teilnimmt, einem sechswöchigen Event, bei dem es darum geht in Paaren Apps zu entwickeln, von denen die Beste nachher auf den Markt gebracht wird – in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit Dimples großem Idol! Man sollte also meinen, dass Dimple und Rishi merklich viel Zeit in ihre App investieren, vor allem, weil diese Dimple sowieso am Herzen liegt, etc. pp. Tja, irgendwie ist das aber nicht so. Klar, es gibt die eine oder andere Planungssession, aber ganz ehrlich? Die beiden scheinen mehr Zeit mit ihrer Tanzroutine für diese strange Talentshow zu verbringen als mit ihrer App…

Sorry, aber auch wenn es mir beim Lesen eigentlich ganz gut gefallen hat, konnte mich „When Dimple met Rishi“ von Sandhya Menon rückblickend dann doch wirklich nicht überzeugen. Rishi ist ja noch ganz okay – auch wenn seine einseitige InstaLove etwas irritierend ist -, aber Dimple? Die ist leider eine dieser Frauenfiguren, die hauptsächlich dadurch glänzen, dass alle anderen schlechter sind und das, obwohl sie mir auf den ersten 20 (?) Seiten eigentlich sehr gut gefallen hat. Dazu kommt der Plot, der relativ schnell in der Romanze versumpft, statt sich mit dem Thema zu beschäftigen, dass ich erwartet hätte: Mädels in MINT-Fächern. Alles in allem gibt es von mir daher leider auch nicht mehr als zwei (okay, vielleicht zweieinhalb) Sterne für dieses Buch. Lustig, wenn man es mal eben so zwischenher liest, aber wenn man dann doch genauer drüber nachdenkt? Für mich haben sich rückblickend einfach viel zu viele Kritikpunkte aufgetan, die ich beim Lesen noch irgendwie verdrängen konnte.

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