Sandhya Menon When Dimple Met Rishi

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Inhaltsangabe zu „When Dimple Met Rishi“ von Sandhya Menon

A laugh-out-loud, heartfelt YA romantic comedy, told in alternating perspectives, about two Indian-American teens whose parents have arranged for them to be married. Dimple Shah has it all figured out. With graduation behind her, she’s more than ready for a break from her family, from Mamma’s inexplicable obsession with her finding the “Ideal Indian Husband.” Ugh. Dimple knows they must respect her principles on some level, though. If they truly believed she needed a husband right now, they wouldn’t have paid for her to attend a summer program for aspiring web developers…right? Rishi Patel is a hopeless romantic. So when his parents tell him that his future wife will be attending the same summer program as him—wherein he’ll have to woo her—he’s totally on board. Because as silly as it sounds to most people in his life, Rishi wants to be arranged, believes in the power of tradition, stability, and being a part of something much bigger than himself. The Shahs and Patels didn’t mean to start turning the wheels on this “suggested arrangement” so early in their children’s lives, but when they noticed them both gravitate toward the same summer program, they figured, Why not? Dimple and Rishi may think they have each other figured out. But when opposites clash, love works hard to prove itself in the most unexpected ways.

Süße, locker-leichte YA-Geschichte mit interessanten Einblicken in den Alltag zweier in den USA lebender indischer Familien.

— daydreamin

Ein herzerwärmendes, diverses Jugendbuch, das mir ein Dauergrinsen bescherte!

— Isabella_
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  • Für mich haben sich rückblickend einfach viel zu viele Kritikpunkte aufgetan

    When Dimple Met Rishi

    RikeRandom

    16. August 2017 um 20:31

    Diese und andere Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog Anima Libri - Buchseele „When Dimple met Rishi“ von Sandhya Menon ist… ugh, es ist eins dieser Bücher, die mir beim Lesen eigentlich sehr gut gefallen haben: Der Schreibstil ist zwar nichts besonders großartig, lässt sich aber ganz gut lesen und ist halt irgendwie auch einfach lustige, fluffig-romantische Unterhaltung. Nur irgendwie dann eben auch doch nicht, wenn man nach dem Lesen mal so drüber nachdenkt. Dann wird die Geschichte nämlich direkt auf mehreren Ebenen problematisch. Mein Problem war Dimple. Okay, sie fühlt sich von den Traditionen und Regeln ihrer Familie eingeschränkt, hat das Gefühl, dass gerade ihre Mutter ihren Wert nur darin sieht, den idealen indischen Ehemann zu finden, nicht aber in Dimples Intelligenz und ihren akademischen Errungenschaften. Dass ihr das nicht recht ist und das Gefühl hat, dass ihre Eltern sie einfach nicht verstehen, macht Sinn. Dass sie deswegen so dermaßen unfreundlich, gemein und verurteilend gegenüber allem und jedem ist, macht hingegen absolut keinen Sinn. Besonders ätzend fand ich ihren Umgang mit Rishi, den sie wiederholt boxt/schlägt/whatever und das obwohl er sie bittet aufzuhören. Aber weil Dimple ein Mädchen ist und das ja eh nur aus Spaß macht, ist es okay, dass sie ihm weh tut? Dimples Charakter ist sowieso etwas seltsam? Anfangs ist sie dieses selbstbewusste Mädchen, dass weiß, was sie möchte und ihren Eltern versucht das zu vermitteln und für sich einzustehen, etc. pp. Soweit, so gut, sie will halt mehr vom Leben als das, was ihre Eltern gerne hätten, ist ja okay, aber das macht sie nicht zu diesem besonderen, absolut einzigartigen Wesen, als das sie dann beschrieben wird. Denn Dimple ist oh so special! Weil sie kein Make-Up trägt (wie gefühlt dreimal pro Seite betont wird), weil sie ein Nerd ist, weil sie nicht nur Tochter und Ehefrau sein will, weil, weil, weil. Sowas nervt. Sowas macht mir eine Protagonistin auch nicht sympathisch, im Gegenteil, wenn man alle fünf Zeilen die Specialness betonen muss, ist das meist ein Zeichen dafür, dass hinter der „most unique girl in the world“-Fassade sonst wenig steckt. Und so ist es auch bei Dimple und das meine ich mit „etwas seltsam“ – denn Dimpels Charakter ist nicht beständig, nicht gleichbleibend, sondern mal so, mal so und abgesehen vom vielversprechenden Anfang, bei dem sie mir noch ausgesprochen sympathisch erschien, ist sie eben genau das meistens nicht: sympathisch. Dass sie die Freunde ihrer Mitbewohnerin von Anfang an so rundheraus ablehnt, weil sie reich sind… Okay, sie verhalten sich auch schrecklich, aber Dimple verhält sich nicht wirklich weniger unsympathisch im Umgang mit ihnen. Und die Art, wie diese Kids quasi als „das Böse“ dargestellt werden, war auch nicht so wahnsinnig elegant. Allerdings sind Dimple und Rishi ja generell besser als alle anderen. Dimple sowieso, aber auch Rishi verhält sich, gerade wenn er mit ihr zusammen ist, oft schrecklich – im Umgang mit den schon erwähnten reichen Kids, im Gespräch über Studentenverbindungen… Warum? Sympathisch macht sie das nicht und ich hätte wirklich gut darauf verzichten können, es bringt die Geschichte eigentlich auch nicht weiter. Nicht dass der Plot nicht sowieso irgendwie zweitrangig gewesen wäre? Ich meine, es geht darum, dass Dimple sich beweisen will, zeigen will, dass sie mehr sein kann, als die „dutiful Indian daughter“, die sie nach Meinung ihrer Eltern sein sollte, und das tut sie, indem sie an der prestigeträchtigen Insomnia-Con teilnimmt, einem sechswöchigen Event, bei dem es darum geht in Paaren Apps zu entwickeln, von denen die Beste nachher auf den Markt gebracht wird – in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit Dimples großem Idol! Man sollte also meinen, dass Dimple und Rishi merklich viel Zeit in ihre App investieren, vor allem, weil diese Dimple sowieso am Herzen liegt, etc. pp. Tja, irgendwie ist das aber nicht so. Klar, es gibt die eine oder andere Planungssession, aber ganz ehrlich? Die beiden scheinen mehr Zeit mit ihrer Tanzroutine für diese strange Talentshow zu verbringen als mit ihrer App… Sorry, aber auch wenn es mir beim Lesen eigentlich ganz gut gefallen hat, konnte mich „When Dimple met Rishi“ von Sandhya Menon rückblickend dann doch wirklich nicht überzeugen. Rishi ist ja noch ganz okay – auch wenn seine einseitige InstaLove etwas irritierend ist -, aber Dimple? Die ist leider eine dieser Frauenfiguren, die hauptsächlich dadurch glänzen, dass alle anderen schlechter sind und das, obwohl sie mir auf den ersten 20 (?) Seiten eigentlich sehr gut gefallen hat. Dazu kommt der Plot, der relativ schnell in der Romanze versumpft, statt sich mit dem Thema zu beschäftigen, dass ich erwartet hätte: Mädels in MINT-Fächern. Alles in allem gibt es von mir daher leider auch nicht mehr als zwei (okay, vielleicht zweieinhalb) Sterne für dieses Buch. Lustig, wenn man es mal eben so zwischenher liest, aber wenn man dann doch genauer drüber nachdenkt? Für mich haben sich rückblickend einfach viel zu viele Kritikpunkte aufgetan, die ich beim Lesen noch irgendwie verdrängen konnte.

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  • Ein tolles Debüt!

    When Dimple Met Rishi

    Isabella_

    05. July 2017 um 18:34

    When Dimple Met Rishi ging (zumindest in der englischsprachigen Bloggerwelt) ein gewaltiger Hype voraus. Schon Monate vor Erscheinen des Buches stolperte ich über eine positive Rezension nach der anderen. Und wenn man mich fragt, wird es diesem Hype gerecht — zumindest in den Aspekten, die auch angepriesen wurden.Zuallererst: Dimple und Rishi haben mich zu 150% überzeugt. Okay, Dimple vielleicht zu 100, und Rishi doppelt so sehr — aber meine Güte, die beiden sind einfach herrlich. Dimple lebt für ihre Passion — alles, was mit Computern zutun hat — und ist unglaublich eigenständig und zögert vor allem nicht, für das zu kämpfen, was sie möchte. Obwohl ihre Mutter sie in eine ganz andere Frauenrolle (idealerweise geschminkt und verheiratet) pressen will, lehnt sie sich dagegen auf und hinterfragt ganz bewusst die Werte, für die sie steht.Rishi ist zumindest in der Hinsicht das krasse Gegenteil: Er unterstützt die Idee der arrangierten Ehe und kann es kaum abwarten, Dimple zu treffen. Außerdem hat er einen festen Plan, will an eine technische Universität gehen, heiraten, Kinder kriegen — seine wahre Leidenschaft, die Kunst (speziell Comics), muss seiner Überzeugung nach dafür auf der Strecke bleiben. Gleichzeitig setzt er sich unglaublich für die Leute ein, die ihm am Herzen liegen.Es war unglaublich spannend, zu sehen, wie die zwei Jugendlichen mit teils so unterschiedlichen Wertvorstellungen lernten, einen Mittelweg zu finden. So banal das auch klingen mag: Sie unterhielten sich tatsächlich darüber. Ich finde, man sieht in der Literatur viel zu selten (angehende) Paare, die etwas anderes tun, außer sich zu streiten/ignorieren und übereinander herzufallen. Auch wenn Dimple und Rishi in einem sehr kurzen Zeitraum von sechs Wochen sich kennen (und lieben?) lernen, geht ihre Beziehung nicht einfach von 0 auf 100. Sie müssen zuallererst lernen, miteinander auszukommen, mit dieser absurden Situation umzugehen, und werden allmählich Freunde, als sie mehr Zeit miteinander verbringen.Und, ich kann es nicht oft genug betonen, ich habe die beiden SO SEHR geshippt. Ich habe wirklich für die beiden mitgefiebert. Denn Sandhya Menon gelingt es mit Bravour, eine Chemie zwischen den beiden entstehen zu lassen, die einfach so... echt wirkt. Ich war und bin vollkommen begeistert! (Und hätte auch gerne einen Rishi, bitte danke!)Auch wenn ich nicht für die Repräsentation sprechen kann, möchte ich noch kurz auf die Darstellung der indischen Kultur in dem Buch eingehen. Die Autorin flicht geschickt indische Phrasen ein oder schlichtweg Begriffe für Kleidungsstücke oder besondere Speisen, was mich oft dazu verleitete, nach den Wörtern zu googeln — eine coole Art und Weise, mehr über eine Kultur zu lernen. Besonders schön, dass es sich hierbei um Own Voices handelt.Es gibt letztendlich zwei Kritikpunkte, die ich an When Dimple Met Rishi äußern kann: Für die Tatsache, dass Dimple extra an einem Coding-Camp teilnimmt, geht es überraschend wenig um ihr Hobby, beziehungsweise darum, was sie explizit für den Wettbewerb macht. Das ist einfach schade, weil dieser Einblick sehr spannend (und definitiv neuartig) gewesen wäre!Mein zweiter Kritikpunkt ist das Ende — nicht die Art, wie es endet, sondern, dass einfach ein paar Ereignisse auf den letzten Seiten einerseits unnötiges Drama erzeugen und andererseits so... voraussehbar sind? Vermutlich der einzige Aspekt, in dem When Dimple Met Rishi auch nur irgendein Klischee ansatzweise erfüllt.Aber was soll ich sagen — insgesamt habe ich das Buch geliebt, und ich möchte abermals betonen, dass die Repräsentation einer realistischen und gesunden Beziehung einfach unglaublich gut gelungen ist. Ich habe Dimple und Rishi vollkommen ins Herz geschlossen, und war verdammt traurig (okay, vielleicht habe ich geheult), sie gehen lassen zu müssen. Ein absolutes Must-Read, vielleicht sogar, wenn ihr sonst weniger YA Contemporary lest, und erst recht, wenn ihr Lust auf ein diverses Jugendbuch habt, das mit den altbackenen Klischees bricht.

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  • Kein Kribbeln im Bauch

    When Dimple Met Rishi

    BloodyBigMess

    30. June 2017 um 23:39

    Als jemand, der Contemporaries gerne liest und üblicherweise auch binnen einiger Stunden, habe ich mich mit When Dimple Met Rishi schwer getan - schon das erste Anzeichen dafür, dass dieses Buch nicht das war, was ich mir erhofft hätte.Die Geschichte fängt zunächst auch recht vielversprechend an. Mit viel Humor, sympathischen Figuren und mit dem Versprechen eines interessanten Plots werden wir in die Geschichte eingeführt. Die erste Begegnung von Dimple und Rishi lässt einen in der Erwartung zurück, dass wir gleich ein dynamisches Duo begleiten werden und auch viele süße Momente erleben dürfen.Leider fallen diese Eindrücke bereits auf der nächsten Seite?Die Figuren werden ziemlich schnell nervtötend und eintönig. Man hat das Gefühl, die Autorin konnte sich nicht für eine Charakterisierung entscheiden. Mal ist Dimple ein selbstbewusstes junges Mädchen, dass sich nicht für die Meinung anderer schert und im nächsten Moment ist sie unsicher und eingeschüchtert von der klischeehaften Gruppe der reichen, gemeinen Teenies.Während man anfangs eigentlich auf ein witziges, freches Hin und Her, ein bisschen Biss und Zanken der beiden Hauptfiguren hofft, bevor sich eine Anziehung wider Willen entwickelt, wird man schon bald mit einer Kussszene nach der anderen überhäuft - Spannung und Chemie bleibt dabei aber vor der Tür.Die Stoyline mit der Insomnia Con, wo die Teenies gegeneinander antreten sollen, um eine App zu entwickeln, wird praktisch kurz nach dem Erwähnen fallen gelassen?Man denkt, jetzt folgen Szenen voller Ehrgeiz, voller Nächte des Wachbleibens, um zu Gewinnen und witzige Situationen, die daraus resultieren, aber nein? Uns wird gesagt, Dimple wäre der Wettbewerb wichtig. Dass sie Karriere machen und Apps codieren möchte, aber tatsächlich etwas machen, sehen wir sie nicht wirklich.Ich weiß nicht, ob das nicht einfach ein Produkt davon ist, dass sich die Autorin nicht informieren wollte, wie dieser ganze Technikkram eigentlich funktioniert? So oder so, wirkt es einfach faul und sinnlos.Eben weil ein durchsträngiger Plot neben der Romanze von Dimple und Rishi fehlt, wird das Ganze auch schon bald sehr langweilig. Es kommen keine Gefühle auf, keine Chemie und somit war ich auch einfach nicht in die Geschichte und schon gar nicht in die Beziehung von Dimple und Rishi investiert.When Dimple met Rishi ist ein Buch, dass die Herzen von einigen Menschen erobert zu haben scheint - bei mir hat es leider für kaum Kribbeln gesorgt.

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