Sandi Toksvig Hitlers Kanarienvogel

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Inhaltsangabe zu „Hitlers Kanarienvogel“ von Sandi Toksvig

Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt! April 1940: Deutsche Soldaten marschieren in Dänemark ein. Der zehnjährige Bamse wird von seinem Vater ermahnt, sich ruhig zu verhalten und keinen Ärger zu machen. Aber Bamse und sein Freund Anton können der Versuchung nicht widerstehen: Zu gern spielen sie hier und da einem deutschen Soldaten einen Streich. Aber dann wird aus dem Spiel Ernst. Anton ist Jude, und sein Leben ist in Gefahr. Und Bamse muss sich entscheiden, auf welcher Seite er stehen will.

Eine auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte

— Kerstin_KeJasBlog
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  • Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt

    Hitlers Kanarienvogel
    Kerstin_KeJasBlog

    Kerstin_KeJasBlog

    19. December 2014 um 22:00

    Ein sehr ernstes Thema, verpackt in einer Geschichte, die für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet ist. Erzählt wird aus Sicht des 10jährigen dänischen Jungen Bamse, der erlebt wie deutsche Soldaten in sein Land marschieren. Dennoch geht es hier weniger um den Krieg selbst, als mehr um die Judenverfolgung in Dänemark. Bamses Familie wählt den Widerstand und versucht alles um die noch verbliebenen Juden, zu denen auch sein bester Freund Anton gehört,zur Flucht ins sichere Schweden zu verhelfen. Ein sehr gefährliches Unterfangen. Das Buch hat eine sehr persönliche Note, dadurch das Bamse erzählt, wie es ein 10jähriger tut. Vieles versteht er nicht, aber er ist klug genug um es herauszufinden.  Auch wird hier nicht einseitige Stellung bezogen, sondern auch geschildert, wie Besatzer helfen und Bewohner eben nicht. ".......hier sind nicht alle Deutsche schlecht und alle Dänen gut.....Es gab einfach gute und schlechte Menschen....."  Bamse erzählt aus der Zeit von April 1940 bis Oktober 1943 und man merkt, dass er in dieser Zeit sehr erwachsen wurde, selbst wenn er mit 13 noch ein Kind war. "Ich hatte so gern ein Held sein wollen, aber jetzt fühlte ich mich wie ein kleiner Junge." Eine sehr eindringliche Geschichte, behutsam erzählt und doch mahnend genug.  Der Epilog und die nachfolgenden Seiten geben Genaueres wieder, was sich damals in Dänemark abspielte."Es war ein einzigartiger und spontaner Akt von Zivilcourage." Ich kann dieses Buch absolut empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen. c)K.B.

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 19 austauschen!

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  • Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt!

    Hitlers Kanarienvogel
    LeJardinDuLivre

    LeJardinDuLivre

    19. February 2014 um 10:49

    Zunächst einmal interessiert mich das Thema um den 2. Weltkrieg und den Widerstand während dieser Zeit. Diese Buch hat vor allem durch seinen Titel und durch den Umstand, dass es Dänemarks Situation damals näher beleuchtet meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Über Dänemark Geschichte wusste ich so gut wie gar nichts - jetzt weiß ich so viele erstaunliche Dinge mehr, dass ich mich nu auch außerhalb der Weltkriegthematik für das kleine Völkchen interessiere. Um dieses Buch zu lesen braucht man kein geschichtliches Hintergrundwissen. Alles wir anschaulich, spannend und historisch (so weit ich das beurteilen kann) vollkommen korrekt erklärt. Der Hauptcharakter Bamse und sein jüdischer Freund Anton sind sofort sympathisch und man fiebert mit ihnen mit. Die Geschichte entwicklet sich spannend und weist keine Längen auf. Sie ist gespickt mit vielen interessanten Charakteren, die alle ihre eigene Geschichte und Motive haben. Wie Bamse zu Anfang und zum Ende erklärt: "Nicht alle Deutschen sind böse und nicht alle Dänen sind gut. So einfach war das nicht." Die Sprache ist leicht verständlich, das Buch schließlich auch ab 10 Jahren empfohlen (was ich unterstützen würde), aber trotzdem auch Leuten fortgeschrittenen Alters ans Herz zu legen, weil die Geschichte, die größtenteils auf wahren Begebenheiten beruht, einem ans Herz geht und das Verständnis für Zivilcourage, Freundschaft, Zusammenhalt und Mut schärft. Zu wissen, was damals passiert ist, hat an Aktualität zu keiner Zeit verloren und wird es auch nie. Der dänische Widerstand ist ein Paradebeispiel dafür, was der Mut von Einzelnen und schließlich von mehreren Einzelnen alles bewegen kann. Dieses Buch geht Sensibel auf das Thema ein, beschönigt aber an keiner Stelle - es berichtet von den Licht- und den Schattenseiten eines Widerstands auf den Dänemark bis in alle Zeiten stolz sein kann. Fazit: Dies ist eine Geschichte, die es schafft aus einer Zeit zu berichten, in der einer der dunkelsten Schrecken der Menschheit Europa heimsuchte und trotzdem hoffnungsvolle Geschichten wie diese hervorbringt, die jedem Menschen vor Augen führen sollte, was im Leben wichtig ist und dass es sich dafür zu kämpfen lohnt. Wenn ich könnte, würde ich gerne alle Sterne dieser Welt für dieses Buch vergeben, denn es ist wert von jedem gelesen zu werden.

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  • Rezension zu "Hitlers Kanarienvogel" von Sandi Toksvig

    Hitlers Kanarienvogel
    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    26. August 2011 um 23:31

    Eine wirklich außergewöhnliche Geschichte zum Thema Hitler-Regime. Ort des Geschehens ist Dänemark, ein Schauplatz von dem einem auf den ersten Blick gar nicht so richtig bewusst ist, dass es dort auch Juden gab, die von der geplanten Deportation bedroht waren… Eigentlich gedacht als Kinder- und Jugendbuch, ist diese Erzählung von dem zwölfjährigen Bamse, der vom Einmarsch der deutschen Truppen berichtet, auf jeden Fall auch etwas für Erwachsene. Bamse schildert, wie die bis dahin unbeschwerte Zeit mit einem mal überschattet wird von dem Druck und den Repressalien der Nazis. Er muss sich dem Thema stellen, da er einen Bruder hat, der im Untergrund Widerstand leistet, einen Vater, der ihn beschwört sich anzupassen und einen Freund, der Jude ist. Die Geschichte ist anrührend und wunderbar geschrieben. Und sie vermeidet die hässliche Darstellung dieser Zeit und kommt fast ganz ohne Blut und Gräueltaten aus, ohne zu verharmlosen. Falls nicht hier und da schon geschehen, lässt sich dieses Buch hervorragend als Klassenlektüre verwenden. Sehr empfehlenswert! Ab 12 (Jörg Leibold)

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