Sandra Åslund Mord in der Provence

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Inhaltsangabe zu „Mord in der Provence“ von Sandra Åslund

Atmosphärisch und spannend zugleich: Hannah Richter ermittelt in ihrem ersten Fall Die junge Kommissarin Hannah Richter wird im Rahmen eines Austauschprogramms nach Vaison-la-Romaine, in ein idyllisches Touristenstädtchen in der Provence, versetzt. Damit geht ein Traum für sie in Erfüllung, denn hier kann Hannah neben der Arbeit ihrer Leidenschaft für die römische Geschichte nachgehen. Als ein Toter im römischen Theater in Orange gefunden wird, ist ihr Fachwissen gefragt. Allem Anschein nach handelt es sich um einen Selbstmord, doch Hannah entdeckt Hinweise, die auf einen Mord hindeuten. Da ihre ortsansässigen Kollegen, allen voran ihr Vorgesetzter Claude-Jean Bernard, ihre Beobachtungen jedoch als Hirngespinste abtun, beginnt Hannah, auf eigene Faust zu ermitteln. Und macht schon bald eine grausige Entdeckung …

Konnte mich leider nicht einfangen.

— Tina_s_Leseecke

Krimi in der Provence mit viel römischer Geschichte, gutem Essen und Trinken, spannender Handlung und sympathischen Personen

— StefanieFreigericht

Spannend und sehr bildhaft

— JackJackson

Am besten gefällt mir noch das Cover…

— Schno

Tolles Buch

— milchkaffee

Sehr schöner Frankreich Krimi

— thora01

Mehr Arbeit als gedacht in der Provence

— bk68165

Toller Krimi

— sabine3010

Eine gute Mischung aus Sommer-Krimi und Frauenroman

— Sofie41

Guter Krimi der in der Provence spielt.

— Tuzzi

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  • Toller Auftakt einer Serie

    Mord in der Provence

    Athene100776

    07. June 2018 um 15:42

    Hannah kommt Dank eines EU-Austauschs der Polizei von Köln in die Provence. Dort erhofft sie sich neben der Arbeit auch ihrer 2. Leidenschaft der römischen Geschichte näher zu kommen. Doch genau in einem römischen Theater kommt ein Mann zu Tode, die Polizei vor Ort möchte den Fall schnell schließen , um keine Wellen zu schlagen und betrachtet das Geschehene als Selbstmord, doch davon ist Hannah nicht überzeugt. Für mich war dieses der erste Krimi der Autorin, jedoch sicher nicht der letzte. Schnell war ich in der Geschichte angekommen und hatte dank der bildlichen Beschreibung der Handlungsorte zügig das Gefühl an Hannahs Leben teilnehmen zu dürfen. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Kapitel eine sehr angenehme Länge haben und ich persönlich immer weiterlesen wollte. Die handelnden Charaktere sind so unterschiedlich und facettenreich, dass ich mir bei ihnen in Folgebänden gut eine Weiterentwicklung vorstellen kann. Dank des lockeren und sehr flüssigen Schreib- und Erzählstils konnte mir dieses Buch für einige Stunden einen Aufhalt in der Provence ermöglichen. Neben der Ermittlungsarbeit bleibt in der Geschichte genug Platz, um Land und Leute kennen zu lernen, kulinarische Genüsse zu erforschen, etwas Romantik zu genießen und einen guten Spritzer Humor zu erleben. Dieser Krimi ist sicher die richtige Sommerlektüre für Krimiliebhaber mit Fernweh.

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  • Ein gelungenes Debüt

    Mord in der Provence

    jenny_wen

    05. June 2018 um 10:46

    ren eigenen Willen hat und sich nicht unter kriegen lässt, auch wenn in ihrem Privatleben nicht alles nach "Vorschrift" läuft, da sie gerade eine Trennung hinter sich hat. Aufgrund eines EU-Polizei-Austauschprogrammes, an dem sie teilnimmt, verschlägt es sie in die Provence nach Frankreich. Das kleine Städtchen Vaison-la-Romaine bietet ihr nicht nur einen Arbeitsplatz für die nächsten Monate, sondern dort kann sie auch ihren Interessen nachgehen, der römischen Geschichte. Als sie dann zufällig an den Schauplatz eines Selbstmordes kommt, wird ihr schnell klar, dass die französische Polizei zu vorschnell urteilt, denn für sie handelt es sich um Mord.  Schauplatz dieses Selbstmordes ist ein römisches Theater in Orange.  Doch als sie mit ihrem Vorgesetzten darüber spricht, tut er es sofort als Hirngespinst ab und sie solle sich nicht einmischen.  Doch sie wäre nicht Hannah, wenn sie sich nicht davon abhalten lassen würde, auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen.  Die Autorin hat eine wunderbare Atmosphäre geschaffen. Sie hat die Wege, die Landschaft, und diverse Dinge so lebhaft beschrieben, dass ich sie förmlich vor mir sehen konnte. Das fand ich total gut. Auch fand ich die Charakterausarbeitung der diversen Figuren sehr gut. Klar, die eine oder andere Figur blieb noch etwas dezent im  Hintergrund, tat der ganzen Geschichte aber keinen Abbruch.  Allerdings muss ich auch sagen, dass sich manche Szenen doch etwas hingezogen haben. Sie wirkten langatmig, wo ich dachte, hey, komm doch mal  zum Punkt.  Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Mein Fazit: Ein paar kleinere Dinge haben mich schon gestört, dennoch kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Ich vergebe gute 4 Sterne für ein gelungenes Debut.

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  • Regionalkrimi mit viel Region und wenig Krimi

    Mord in der Provence

    Buecherkaetzchen

    04. June 2018 um 15:56

    Das Cover finde ich toll gestaltet, ich war zwar noch nie in der Provence - aber für mich ist dieses Cover Urlaubsfeeling pur. Auch im Buch selbst hat man sehr viel lokales: Der örtliche Weinbauer, die römischen Bauwerke etc. Das Buch hat richtig stark angefangen - auf den ersten Seiten dachte ich noch "wow, klasse Idee, spannend von Anfang an, tolles Ambiente - was will man mehr?". Leider ist die Spannung genauso schnell abgeflaut wie sie aufgekommen ist. Mich konnte Mord in der Provence leider nicht fesseln. Der Stil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen. Teilweise tauchen in den Beschreibungen lateinische Begriffe auf, die ich nicht direkt zuordnen konnte - am Gymnasium habe ich nie Latein gelernt. Aber auch ohne Suchen konnte ich mir ungefähr vorstellen, was gemeint ist. Und im Zweifelsfall habe ich das Internet befragt. Die Handlung plätschert vor sich hin und neben den Leichenfunden hin und wieder passiert eigentlich nicht viel. Die Figuren sind sehr detailliert, wenn auch ziemlich klischeehaft ausgearbeitet. Die Handlung bleibt jedoch teilweise auf der Strecke - und somit leider auch die Spannung, die in einem Krimi nunmal das A und O ist. Danke an den Midnight Verlag und Netgalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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  • Plauderthema zur LovelyBooks-Lesereise 2018

    LovelyBooks-Lesereise

    Daniliesing

    Mit 30 Büchern um die Welt Der Juni steht auf LovelyBooks wieder ganz unter dem Motto unserer Lesereise. Jeden Tag stellen wir euch ein tolles neues Buch vor, das sich wunderbar als Sommer- oder Urlaubslektüre eignet. Dazu wird es jeweils ein kleines Quiz geben. Unter den Teilnehmern, die alle Fragen richtig beantworten, werden täglich 5 Bücher verlost. Außerdem verschenken wir unter allen Quizteilnehmern ein Paket mit allen 30 vorgestellten Büchern! Seid ihr dabei? >> Hier findet ihr unser tägliches Quiz! Und weil es immer so viel Spaß macht, mit euch über gute Bücher zu plaudern, ist hier der richtige Ort zum Austausch über eure liebsten Sommerbücher, Urlaubslesetipps und Leseplätze. Welches Buch darf bei euch dieses Jahr im Urlaub auf keinen Fall fehlen? Lest ihr im Urlaub eher gedruckte Bücher oder E-Books? Wie verbringt ihr lange Reisen in den Urlaub oder bleibt ihr einfach zu Hause und erholt euch mit einem guten Buch auf dem Balkon? Ihr seht schon, wir sind neugierig und freuen uns sehr auf unsere gemeinsame Lesereise und den Austausch mit euch! Auch auf eure Fotos rund um eure Sommerlektüre, Leseplätze und Co. sind wir sehr gespannt. Ihr könnt sie hier im Thema an einen Beitrag anhängen oder mit dem Hashtag #lesereise auf den Social Media Kanälen posten.

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  • Hannah's erster Fall

    Mord in der Provence

    Tina_s_Leseecke

    28. May 2018 um 12:24

    Das Buch „Mord in der Provence“ von Sandra Åslund ist ihr Erstlingswerk und ich habe es über NetGalley erhalten. Da bei NetGalley der Folgeband in der Aktion war und ich gerne wissen wollte, wie es anfing, habe ich mir gleich den ersten Fall für Hannah Richter mit geholt.Am Anfang der Geschichte lernen wir die Protagonistin Hannah Richter, Kommissarin aus Köln, kennen. Dank des EU-Austauschprogramms kann sie ihren Arbeitsplatz in Köln gegen die sonnige Provence tauschen. Sie hat auf ihrer Reise insgesamt 3 Stationen und die erste ist das kleine Städtchen Vaison-la-Romaine. Hier kann sie in ihrer Freizeit ihrer zweiten Leidenschaft, der Geschichte, nachgehen.Der Start ist für Hannah alles andere als einfach. Ihr neuer Chef Capitaine Claude-Jean Bernard – von ihr nur der „Machozwerg“ genannt - ist ein kleiner Giftzwerg, besonders in Bezug auf Frauen im Polizeidienst und erst recht unter seiner Leitung.So stößt sie bei ihm auch auf taube Ohren, als sie ihren Verdacht eines Giftmordes zur Selbstmordtheorie eines Toten in Orange erwähnt. Er macht ihr klar, dass er davon nichts hören will und sie sich nicht etwas zusammenspinnen soll…Kurz drauf macht sie mit ihren neuen Freunden, Serge Laurent und Penelope Oliva einen Ausflug zum Pont du Gard an dem 2 Jugendliche plötzlich eine Wasserleiche finden. Auch bei dieser tippt Hannah auf Vergiftung, doch die beiden diensthabenden Polizisten sehen sie nur skeptisch an und scheinen ihr nicht zu glauben.Während ihrer Freizeit geht Hannah laufen um den Kopf frei zubekommen. Dabei trifft sie Lucien Brute Aurelien. Er ist einer der reichststen Männer in Vaison und sehr machtbesessen. Durch Penelope weiß sie, dass er ein gefährlicher Mensch ist. Sie traut ihm nicht und fragt sich welches dunkle Geheimnis er verbirgt.Kann Hannah den Fall lösen oder sind es doch nur Selbstmorde und Unfälle gewesen?Im Verlauf der Geschichte wird die Entstehung des Minotaurus eingeschoben. Was hat es damit auf sich?Mein Fazit: Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man kommt recht gut mit in der Geschichte. Lediglich die lateinischen Begriffe, welche sie besonders bei der Beschreibung von Lucien Aurelien’s Anwesen verwendet, stören den Textfluss etwas. Auch finde ich die eine oder andere Beschreibung zu ausführlich und dadurch langatmig. Besonders was den geschichtlichen Hintergrund betrifft. Dies liegt aber vermutlich daran, dass mich Geschichte nicht so sonderlich interessiert. Zumindest der schon recht weit zurück liegende Teil.Ansonsten kann man sich die Orte und Personen gut vorstellen und es reizt einen, selber mal in die Provence zu reisen.Da ich 4 Jahre Französisch hatte, kann ich das ein oder andere Wort noch übersetzen bzw. mir herleiten. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass der Einschub der französischen Worte – ohne Erklärung – für den einen oder anderen Leser nicht verständlich ist. Ebenso verhält es sich mit den englischen Wörtern und Redewendungen.Das Cover ist ansprechend und beruhigend durch das Lavendelfeld im Vordergrund. Im Hintergrund befindet sich rechts ein kleines Haus und dahinter erheben sich die Berge. Der Himmel über der ganzen Szene ist ebenfalls in lila gehalten und im Vordergrund türmen sich dunkle Wolken. Vermutlich als Zeichen für die dunklen Geheimnisse.Die Autorin übt in ihrem Erstlingswerk viel Kritik an der Gesellschaft und anderen Dingen. Hierbei geht es querbeet und es gibt kein spezielles Thema. Ob es die Inhaltsstoffe in Duschgels & Co. sind oder die fehlende Effizienz beim Arbeiten im Vergleich mit einem Ameisenvolk. Leider finde ich diese „Meckereien“ mehr als störend im Textfluss und fühle mich dadurch nicht unterhalten sondern eher geschulmeistert, da es leider nicht bei diesen beiden Beispielen bleibt.Im Verlauf der Handlung unterhalten sich Hannah, Serge und dessen Freund aus Kindertagen, Anatole, über Anatole’s Marktstand. Hier wird eine gewisse Neugier beim Leser erzeugt, wie dieser Marktstand aussieht und man fragt sich, wann Markttag ist, damit Hannah diesen Stand besichtigen kann.Leider wird einem die ganze Vorfreude genommen, da sich kurz drauf Penelope und Serge über diesen Stand unterhalten und die Autorin nicht Hannah auf Erkundungstour geschickt hat. Dies geschieht erst ein ganzes Stück später, aber da ist die Neugier leider schon verpufft.Den Kriminalroman kann man in die Kategorie der Regionalkrimis einordnen, da die Provence mit ihren Vorzügen nicht zu kurz kommt. Egal ob Geschichte, Essen oder die Beschreibung der Landschaft und Städte. Hier hätte es stellenweise, wie bereits erwähnt, gern etwas weniger sein können.Ein zentrales Thema im Buch ist die Frauenbewegung und hier ist Anabelle Durand Wortführerin in der Stadt. Gleichzeitig ist sie auch die „Klatschtante von Vaison“, wie Hannah sie nennt. Ich kann mir vorstellen, dass die Autorin den Nachnamen in Anlehnung an Marguerite Durand, eine Frauenrechtlerin im 19. Jahrhundert, gewählt hat.Das Ende hätte ich mir anders gewünscht, hier habe ich mehr erwartet. Vielleicht hält sich die Autorin aber auch ein Hintertürchen für eine Fortsetzung offen.  Ich habe mich sehr schwer bei der Vergabe der Federn getan, da ich zwischen 2 und 3 schwankte. Da ich aber nicht das Probleme hatte, das ich mich durch das Buch quälen musste wurden es 3 Federn. Solltest du ebenfalls, wie Hannah, ein Geschichtsfan sein oder zumindest Interesse an diesem Thema haben, kann ich dir das Buch empfehlen. Man erfährt einiges über die römische Zeit in der Region. Ich werde mir nach dem zweiten Teil ein entgültiges Urteil über die Reihe bilden. Mit dem ersten Teil hat es mich noch nicht gepackt und hätte ich Band 2 nicht schon, würde ich mir diesen auch nicht holen.

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  • Wenig Spannung

    Mord in der Provence

    Lesemone

    19. May 2018 um 12:24

    Das Setting fand ich gar nicht so schlecht und auch die Idee, eine Polizistin in ein Austauschprogramm zu stecken und nach Südfrankreich zu schicken ist gelungen. Die Autorin hält sich aber viel zu lange und viel zu detailliert mit Nebensächlichkeiten auf. Es dauert auch zu lange, bis mal überhaupt was passiert. Mir kam es vor, wie wenn die Morde nur Beiwerk waren. Es ging eher um Hannah selbst und um den Zwist mit dem örtlichen Polizeichef. Der Kriminalfall an sich war für mich schlüssig, aber auch das hat man schon tausendmal so gelesen, also nichts neues. Alles in allem war das Buch ok, aber nichts, was in bleibender Erinnerung bei mir haften würde. Mal sehen, ob mich der Folgeband überzeugen kann.

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  • Gefiel mir gut!

    Mord in der Provence

    StefanieFreigericht

    15. May 2018 um 13:56

    Hannah Richter, Kripo Köln, nutzt nach einer unschönen Trennung die Chance zur Teilnahme an einem europäischen Austauschprogramm und darf in die Provence. In Vaison-la-Romaine ist ihr Chef, Capitaine Claude-Jean Bernard, wenig begeistert von der Deutschen in der legeren Kleidung und ohne jegliche militärische Vorausbildung, wie bei der Gendamerie üblich. Dazu kommt Hannah noch mit der Annahme, bei dem seltsamen Todesfall im Theater in Orange handele es sich nicht etwa um einen Selbstmord. Zum Glück findet Hannah vor Ort Verbündete in der quirligen Penelope und dem attraktiven Serge – und der kennt sogar einen früheren Polizeichef, der Hannah bald unterstützend zu Seite steht. Achtung: Teils etwas heftig was die Darstellung von sexueller Gewalt angeht und die Gewalt gegen Tiere. Mir gefiel dieser Krimi sehr mit einem guten Mix aus Ermittlungsarbeit, Zeugenbefragungen, Knobelei und sogar einem guten Schuss Action. Endlich einmal ein Provence-Krimi, bei dem nicht Teile der Gendarmerie als Trottel dargestellt werden (nein, ein Chef mit Vorbehalten gegen Frauen ist nicht per se ein Trottel als Polizist, außerdem…., nun, lesen). Das Buch macht definitiv Lust auf mehr, vor allem das Essen klang göttlich; im Gegensatz zu vielen anderen Provence-Krimis dieses Mal eher Hausmannskost denn Nobelrestaurants, eine angenehme Abwechslung. Die Charaktere machten mir viel Spaß, nur den Part mit den Visionen hätte es für mich nicht gebraucht. Auch mit der Manie von Hannah mit den Spitznamen hatte ich es nicht so, beides war aber nicht wirklich schlimm. Besonders gefiel mir, wie bestimmte fast philosophische Gedanken in den Text eingestreut waren, hier von Serge: „Obwohl er überzeugt war, dass der Mensch grundsätzlich bis ins hohe Alter in der Lage war, an sich zu arbeiten, glaubte er an eine Art vorgegebenen Rahmen, innerhalb dessen lediglich Variationen möglich waren.“ Und: es wird keine gebrochene Persönlichkeit bei den Ermittlern zitiert (ja, Hannah zum Beispiel ist getrennt, aber es nicht ihre ganze Familie niedergemetzelt worden). Und ich mag Krimis sehr gerne, die eine Art „Soundtrack“ haben. Eine „Personal-Liste“ wäre nicht schlecht gewesen. Ach ja, und der Part mit Marius, das war schlicht gemein, lieber mehr auf den ollen Luc! Gerne würde ich Band zwei lesen! ....habe ich getan!  https://www.lovelybooks.de/autor/Sandra-Åslund/Tödliche-Provence-Hannah-Richter-2-1563296097-w/rezension/1566832733/

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  • Minotaurus Mädchenhändler Mord

    Mord in der Provence

    Rosebud

    13. April 2018 um 08:45

    Hannah Richter, eine junge Polizistin aus Köln nimmt an einem Austauschprogramm der EU teil, sie unterstützt die Kollegen der provenzalischen Polizei. Als ein Erhängter im römischenTheater in Orange aufgefunden wird, ist sie von einem Selbstmord nicht überzeugt. Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, obwohl ihr Vorgesetzter sie unbedingt davon abhalten will. Auch bei einem weiteren Todesfall im Amphitheater von Nîmes ahnt sie, dass es sich auch hier nicht um einen Unfall handelt. Mit ihrer Bekannten Penelope und Serge, einem Freund stößt sie bei einem Picknick auf ein weiteres Opfer die dritte männliche Leiche an einem römischen Bauwerk. Sie vermutet auf Grund der Verfärbungen des Toten einen Giftmord. Mithilfe der Polizistin Emma kann Hannah heimlich Einsicht in forensische Ergebnisse erhalten Lucien Aurelien ein Immobilienmakler und Mäzen des römischen Museums, verwitwet, gutaussehend und ein Frauenheld, kann die Finger nicht von jungen Mädchen lassen. Er erfährt, dass die drei Toten gute Freunde von früher waren und bekommt Angst, denn er war in seiner Jugendzeit der Boss ihrer Bande. Hannah und Penelope können bei einem Spaziergang, die blutjunge Adriana die von einem Mädchenhändlerring in einem Chateau gefangen gehalten und missbraucht wurde, befreien. Ab hier beginnt es so richtig spannend zu werden. Hannah lässt sich nicht entmutigen und mit Hilfe Ihrer Freunde und eines Anagramms kommt sie der Person auf die Spur, die die Morde begangen hat. Die Geschichte weist auch romantische Aspekte auf, wobei ein Happy End offen bleibt. Es sind insgesamt drei Einschübe vorhanden, die in kursiver Schrift den Minotaurus zum Inhalt haben, mit dem es in dem Roman eine besondere Bewandtnis auf sich hat. Unter den einzelnen Kapiteln ist das Datum angegeben. Die Personen sind gut beschrieben und charakterisiert, ich konnte mir die Protagonisten sehr gut vorstellen. Die sprachliche Gestaltung ist im Bezug auf die Zielgruppe angemessen. Die Handlung ist größtenteils nachvollziehbar und schlüssig. Die Geschichte lebendig zu erzählen ist der Autorin sehr gut gelungen, da sie als Stilmittel französische Phrasen und wörtliche Rede verwendet. Das Werk lässt sich flüssig lesen und ich fühlte mich gut unterhalten. Es hat mir nicht gefallen, dass sich Åslund zu vieler Klischees bedient – stolze französische Polizisten haben es nicht nötig, sich von einer deutschen Kommissarin, noch dazu von einer Frau, bei der Lösung ihrer Kriminalfälle helfen zu lassen. Des Weiteren stört mich, dass es den Eindruck erweckt in Frankreich werden alle Mordfälle als Unfälle oder Suizide deklariert, weil die Polizei unfähig ist oder einfach keine Aufklärungsarbeit damit haben will. In großen Abschnitten agiert die Hauptprotagonistin sogar gegen den ausdrücklichen Befehl ihres Vorgesetzen auf eigene Faust, verhört im Alleingang die Angehörigen der Opfer und ist ständig ohne einen Führungsbeamten unterwegs, wobei sie sich natürlich schlussendlich noch in Gefahr begibt. Besonders gut fand ich die Beschreibung der Landschaft, es macht richtig Lust auf einen Urlaub in der Provence, gutes Essen tolle Weine, alles duftet und schmeckt nach Kräutern. Die Autorin hat es geschafft, mich beim Lesen nach Frankreich zu versetzen. Sehr gelungen war auch die Beschreibung der römischen Anlagen und Bauwerke im Setting. Trotz einiger Kritikpunkte ein insgesamt spannender und schlüssiger Kriminalroman. Besonders geeignet für Leser die die Provence mögen oder sich für römische Geschichte interessieren.

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  • La Provence est beau

    Mord in der Provence

    JackJackson

    18. September 2017 um 17:51

    Vorab sage ich dass ich ein kleiner Frankreich Fan bin und die kleinen frankophilen Häppchen der Autorin zu schätzen weiß. Mir gefielen besonders die Protagonisten wie es sie nicht unterschiedlicher geben kann. Die Handlung ist sehr bildhaft und spannend, ein Krimi, ein Liebesgeplänkel und provenzalisches Flair. Der Plot eine deutsche Kriminalbeamtin im Austauschprogramm der Europäischen Union geht nach Frankreich (in die Provence) und wird dort nicht gerade freudig aufgenommen obwohl die Beamtin fließend französisch spricht kommt man wohl nicht auf einen Nenner, die Männerwirtschaft in diesem Teil von Frankreich ist wohl noch nicht sehr ausgeprägt... Dann kommt es zu einem Todesfall und der bringt wenn auch nur sehr langsam die Sache ins Rollen. Frankreich Fans rate ich diesen Roman zu lesen. Kurzweil , Spannung und Humor geben der Story die Würze.

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  • Historisch angehauchter Krimi

    Mord in der Provence

    Jolly_sun

    17. February 2017 um 21:43

    Mord in der Provence von Sandra Aslund ist ein Krimi der viel mit geschichtlichen Fakten untermalt ist.  Zum Inhalt:   Die deutsche Polizistin Hannah Richter arbeitet bei der Kripo in Köln. Sie nimmt an einem beruflichen Austausch Programm in Frankreich Teil. Eine Station ihres Aufenthalts ist dabei die Gendarmerie in der Provence.  Ein Ort mit sehr vielen historischen Sehenswürdigkeiten und somit ein Traum für Hannah die eine Leidenschaft für römische Geschichte hat.  Als Hannah bei der Arbeit von einem scheinbaren Selbstmord in Orange erfährt, fährt sie sofort zum Tatort, um sich selbst ein Bild über die dortige Situation zu machen. Doch Hannah findet Anzeichen, die auf eine Vergiftung schließen lassen. Auch eine weiter Leiche die in einem See gefunden wird zeigt Anzeichen für eine Vergiftung. Ihr Chef glaubt Hannah jedoch nicht und ist von Selbstmord überzeugt. Daraufhin fängt Hannah an auf eigene Faust in dem Fall zu ermitteln. Mit ihren neuen Freunden der quirligen Penelope und dem vertrauenswürdigem Serge fängt sie an in der Vergangenheit der Opfer zu suchen und findet eine verblüffende Verbindung die bis in die Kindheit der Opfer zurückführt..  Meine Meinung:   Das Cover des Buches ist gut gestaltet und erinnert auf jeden Fall an die französische Provence und damit an den Ort der Handlung.  Die Protagonistin der Geschichte ist ausführlich beschrieben und ein liebenswerter Charakter in den man sich gut hineinversetzen kann.  die anderen Charaktere der Geschichte wurden jedoch kaum ausführlich beschrieben und bleiben deshalb nicht wirklich im Kopf, was dazu führt das man nicht immer weiß von wem die Rede ist.  Der Anfang des Handlung ist auf jeden Fall sehr spannend geschrieben. Ein Man wird gequält und scheinbar aus Rache ermordet.  Dies ist der Fall, den Hannah Richter versucht aufzuklären. Die eigentliche Idee der Geschichte gefällt mir sehr gut. Die Spannung lässt jedoch nach den ersten paar Kapiteln deutlich nach.  Meiner Meinung nach gibt es einfach zu viele Seitenlange Beschreibungen über die römische Geschichte oder auch über Feminismus, Kaffee oder Probleme mit denen die Menschen aktuell zu kämpfen haben. An sich bestimmt interessant, trägt aber nicht unbedingt zur Aufklärung des Falles bei. Wenn ich einen Krimi lesen möchte erwarte ich auch einen spannenden Fall und nicht Seitenlange Aufführungen über Inhalte die für die Geschichte eigentlich belanglos sind.  Am Ende des Buches wurde es dann doch noch mal richtig spannend, wobei mich das Ende nicht wirklich überzeugen konnte.  Fazit:  Wer einen spannenden Fall erwartet der den Großteil der Handlung ausmacht, wird hier enttäuscht werden. Wer jedoch Geschichtlich interessiert ist und nebenbei einen kleinen Krimi lesen möchte kommt hier voll auf seine Kosten. 

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  • Bestenfalls Mittelmaß

    Mord in der Provence

    Schno

    21. January 2017 um 18:55

    Inhalt: Im Rahmen eines EU-Austauschprojektes verbringt die junge deutsche Kripobeamten Hannah Richter mehrere Monate in Frankreich. Sie soll die Gendarmerie einer kleinen Stadt in der Provence unterstützen, wird dort aber von Ihrem Vorgesetzten Claude-Jean Bernard sehr unfreundlich aufgenommen. Ein besonderer Dorn im Auge des Capitaines sind Hannahs Nachforschungen in einem ungewöhnlichen Todesfall in Orange. Meine Meinung: Etwas enttäuscht bleibe ich nun nach der Lektüre des als "atmosphärisch und spannend" beschriebenen Krimis zurück. Der Einstieg ins Buch gefiel mir noch gut. Der Prolog verhieß einen Mord aus Rache und auch in den ersten Kapiteln war die Handlung noch recht spannend. Doch nach dem guten Anfang pendelte sich der Spannungsbogen irgendwo zwischen Mittelmaß und Langeweile ein. Die Personen bedienen zudem so manches gängige Klischee und die für meinen Geschmack etwas zu ausführlichen Ausflüge in die römische Geschichte trugen auch nicht gerade dazu bei mein Lesevergnügen zu steigern. Der Kriminalfall als solcher ist insgesamt schlüssig aufgebaut, bietet aber keine großen Überraschungen. Im Gegenteil, als Leser ahnt man schon früh worum es geht. Der Krimi lässt sich insgesamt gut lesen, das sprachliche Niveau ist aber nicht besonders anspruchsvoll. Fazit: Wer großes Interesse an römische Geschichte hat kann sich hier wohl fühlen, wer aber einen spannenden, intelligent konstruierten Kriminalfall erwartet sollte eher die Finger von diesem Buch lassen. Am besten gefällt mir noch das Cover....

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  • Lesevergnügen pur

    Mord in der Provence

    milchkaffee

    09. January 2017 um 00:09

              Ein bezauberndes Cover, das Meer an einen Liebesroman als an einen Krimi erinnert. Und so ist auch das Buch zu lesen. Zwar gibt es Mord und Tote, dennoch wird auch die Landschaft , die verschiedene Gerüche sehr anschaulich beschrieben. Da ich Krimis, die nicht zu grausam sind ganz besonders mag, bin ich hier sehr auf meine Kosten gekommen. Die Story fand ich gut und  stimmig. Die Ermittlerin ist mir sehr sympatisch, mit Ecken und Kanten, auch ihre Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit wurden sehr anschaulich und nachvollziehbar beschrieben. Das wahre Leben eben. Jedoch bin ich der Meinung, das das Wort Kriminalroman besser passen würde als Krimi, da es sehr viel Drumherum gab.Für mich ein absolut tolles Buch.       

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  • Mal ein bisschen was anderes...

    Mord in der Provence

    Uschistestwelt

    06. January 2017 um 08:19

    Eine deutsche Polizisten wird in die Provence geschickt, um dort ihren Polizeidienst zu leisten. Neben der spannenden Story um mehrere spannende Morde, geht es in diesem Buch auch um andere Themen.. So finden sich Beschreibungen zu den traumhaften Landschaften, die die Polizistin zum einen mit ihren neuen Freunden oder zum anderen aus beruflichen Gründen erkundet. Gerade auch das Zwischenmenschliche kommt in dem Buch nicht zu kurz, sodass man alle Charaktere gut kennen und leider (oder nicht?) kann. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Auch der französische Charakter von Land und Leuten wurde sehr schön eingefangen! 

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  • Hannah hat den Durchblick - sehr schöner Provence Krimi

    Mord in der Provence

    thora01

    28. December 2016 um 18:19

    Inhalt/Klappentext:Atmosphärisch und spannend zugleich: Hannah Richter ermittelt in ihrem ersten Fall Die junge Kommissarin Hannah Richter wird im Rahmen eines Austauschprogramms nach Vaison-la-Romaine, in ein idyllisches Touristenstädtchen in der Provence, versetzt. Damit geht ein Traum für sie in Erfüllung, denn hier kann Hannah neben der Arbeit ihrer Leidenschaft für die römische Geschichte nachgehen. Als ein Toter im römischen Theater in Orange gefunden wird, ist ihr Fachwissen gefragt. Allem Anschein nach handelt es sich um einen Selbstmord, doch Hannah entdeckt Hinweise, die auf einen Mord hindeuten. Da ihre ortsansässigen Kollegen, allen voran ihr Vorgesetzter Claude-Jean Bernard, ihre Beobachtungen jedoch als Hirngespinste abtun, beginnt Hannah, auf eigene Faust zu ermitteln. Und macht schon bald eine grausige Entdeckung …Meine Meinung:Sehr schöner Krimi. Er gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil passt für mich perfekt zur Hauptprotagonisten. Sie ist eine taffe Lady, die sich die Butter nicht vom Brot nehmen lässt. Für mich ist sie sehr sympathisch und hat den richtigen Riecher. Ich mag ganz besonders ihre Ecken und Kanten. Sie lässt sich auch von den männlichen Kollegen nicht hineinreden. Sehr schön wurde das Klischee Männer sind besser in den Krimi eingewoben und entkräftet. Die Handlung ist sehr spannend. Der Täter wurde von der Autorin sehr gut versteckt. Der rote Faden war nicht leicht zu verfolgen und es sind einige Sackgassen eingebaut. Der Abschluss war für mich sehr überraschend und spannend. Sehr gut finde ich die tolle Beschreibung der Örtlichkeiten. Ich konnte mir sofort das Umfeld vorstellen.Mein Fazit:Sehr schöner Krimi. Spannend und nicht leicht durchschaubar. Sehr sympathische Hauptprotagonisten. Tolle Beschreibung der Provence.

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  • etwas weitschweifig

    Mord in der Provence

    robberta

    05. December 2016 um 13:52

    Mord in der Provence Sandra Aslund Krimi 400s Die junge Kommissarin Hannah Richter wird im Rahmen eines Austauschprogramms nach Vaison-la-Romaine, in ein idyllisches Touristenstädtchen in der Provence, versetzt. Damit geht ein Traum für sie in Erfüllung, denn hier kann Hannah neben der Arbeit ihrer Leidenschaft für die römische Geschichte nachgehen. Als ein Toter im römischen Theater in Orange gefunden wird, ist ihr Fachwissen gefragt. Allem Anschein nach handelt es sich um einen Selbstmord, doch Hannah entdeckt Hinweise, die auf einen Mord hindeuten. Da ihre ortsansässigen Kollegen, allen voran ihr Vorgesetzter Claude-Jean Bernard, ihre Beobachtungen jedoch als Hirngespinste abtun, beginnt Hannah, auf eigene Faust zu ermitteln. Und macht schon bald eine grausige Entdeckung … Meine Meinung: Der Prolog beginnt mit einer düsteren Szene. Der Anfang, in dem die Personen vorgestellt werden, ist zuerst etwas holperig, ganz so wie Hannahs Beginn im EU-Austauschprogramm. Hannah hat wie jede Frau Probleme mit ihren arroganten ignoranten Militär geschulten männlichen Vorgesetzten und Kollegen. Später wird es aber auch richtig amüsant und unterhaltsam. Ihr Chef verbietet ihr weitere Ermittlungen, da es sich ja nur um Unfälle handelt und sie sich um kleine Diebstähle kümmern soll. Der Krimi-Plot ist sich ebenso wie geschichtlichen Hintergründe weitschweifig und bremst die Spannung leider aus. Die Ermittlerin Hannah hat durchaus mehr Potenzial. Schade eigentlich, denn ein paar Kürzungen hier und da könnten das Lesetempo und die Spannung erheblich steigern.

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