Als im November 1918 am Walchensee die Bauarbeiten für eins der größten Elektrizitätswerke der Welt beginnen, ändert sich einiges für die Bewohner von Desselgrub. Sie sind gegen dieses Projekt, doch müssen sich damit abfinden oder anfreunden. So lernt man als Leser die Dorfgemeinschaft nach und nach kennen. Es gibt große Konflikte und düstere Stimmung im Dorf. Als die Frau des Fischers plötzlich verschwindet wird es dramatisch.
Das Buch beschreibt die düstere Stimmung im Dorf zu dieser besonderen Zeit. Ich konnte mir alles gut vorstellen, auch wenn mir die Personen nicht eng vertraut waren. Ich konnte zu keinem Protagonisten einen engen Bezug aufbauen. Dennoch finde ich das Thema interessant und der Lesefluss war stets da. Es ist ein guter Roman über die drastische Veränderung durch den Bau des Elektrizitätswerks und die Verstrickungen im Dorf.











