Sandra Baumgärtner Chronik der Hagzissa

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Inhaltsangabe zu „Chronik der Hagzissa“ von Sandra Baumgärtner

Als Hanna erfährt, dass sie als Haupterbin ihrer Oma eingesetzt wurde, ahnt sie noch nichts von einem uralten Vermächtnis und der dazugehörenden Chronik. Ihre Nachforschungen führen sie zurück ins Zeitalter der Hexenverbrennungen, in dem ihre Urahnin einst einen Kampf gewonnen und teuer bezahlt hat. Während Hanna Seite um Seite der mysteriösen Chronik entschlüsselt, plant ein alter Erzfeind seinen Rachefeldzug. Für Hanna beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Ein Dämon, hungrig nach Vergeltung und Tod. Eine mächtige Gabe, vererbt von einer Hagzissa zur nächsten. Und eine Chronik, geschrieben, um altes Wissen zu bewahren und das Böse endgültig zu besiegen. »Wenn einst in ferner Zukunft der Dämon zurückfinden wird auf diese, unsere Welt, dann Gnade Euch Gott! … Lasset uns bewahren die Namen derer, die einst den Dämon bezwangen, auf dass sie nie vergessen werden. Und lasset uns aufschreiben derer Nachkommen Namen, die sich erheben werden, um ihn für immer von dieser Welt zu verbannen. Möge dieses Buch ihnen zur Hilfe sein. Unkundigen bleibt das Geheimnis verborgen, einer wahren Hagzissa jedoch wird die Chronik zum wichtigsten Werkzeug im Kampf gegen den Dämon. SANTATOS!«

Pflichtlektüre für Fans düsterer Phantastik

— Originaldibbler
Originaldibbler

Sprachlich platte Chicklit statt Fantasy, oberflächliche klischeehafte Charaktere und eine unnötige Anhäufung verstörender Sexszenen

— hexepanki
hexepanki

gelungener Fantasyroman, der an der einen und anderen Stelle für Gänsehaut sorgt

— Engel1974
Engel1974

pageturner,ein gelungene mischung aus historie und fantasy,gut geschrieben

— eulenmama
eulenmama

Ein wirklich tolles Fantasy-Buch mit genau recherchierten geschichtlichen Aspekten. Hatte mich von der ersten Seite an überzeugt!

— Merin
Merin

Einfach nur fesselnd.

— lilaRose1309
lilaRose1309

Fantasy trifft Geschichte- Spannende Unterhaltung in hübscher Aufmachung! 💛

— mamamal3
mamamal3

Spannendes Fantasy Abenteuer – lebendige Figuren- Vollste Leseempfehlung.

— Buchraettin
Buchraettin

Tolles Buch! Flüssig zu lesende Geschichte über Hexenverfolgungen , spielt im Mittelalter und in der Neuzeit.

— Nayla
Nayla

Historisch gut recherchierte Fantasy. Absolut lesenswert.

— samea
samea

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    Chronik der Hagzissa
    laraantonia

    laraantonia

    14. January 2017 um 19:32

    Meine MeinungEines Tages taucht ein neuer Arzt in dem Krankenhaus auf, in dem Hanna arbeitet, der von nun an ihr Vorgesetzter ist, sich allerdings gar nicht so verhält. Kurz darauf zieht ein neuer Nachbar in die Wohnung gegenüber der von Hanna und ihrer besten Freundin, Julia, woraufhin die seltsamen Ereignisse sich überschlagen. Von komischen Träumen über Hexen bis hin zu ihrer Großmutter, die Hanna seltsame Gegenstände gibt, mit denen sie nichts anzufangen weiß. Auch ihre beste Freundin, Juls, ist irgendwie auf einmal verändert und Hanna weiß nicht, was sie machen soll.Hanna hat den Großteil ihrer Kindheit im Kinderheim verbracht, nachdem sie ihren Vater nie kannte und ihre Mutter früh starb. Dort hat sie Juls als beste Freundin gefunden, zog mit ihr zusamen und begann in einem Krankenhaus den Papierkram zu erledigen. Zudem sieht sie die Auren von Menschen, keiner außer Juls weiß davon, aber für Hanna ist es schon ganz normal geworden.Juls ist wie gesagt Hannas beste Freundin seit Kindheitstagen, die zwei leben zusammen und könnten eigentlich nicht unterschiedlicher sein. Wo Juls gerne kocht, verbrennt Hanna das Essen und sorgt lieber für Ordnung und putzt. Hanna ist eher die ruhigere von beiden und geht auch nicht sonderlich oft aus, wohingegen Juls fast jede Nacht einen anderen Typen mit Heim bringt.Ich hatte die beide schnell sehr gern, Hanna ist mir sofort ins Herz gewachsen. Ich weiß nicht warum, aber ich konnte mich gut mit ihr identifizieren und habe gerne aus ihrer Sicht gelesen. Juls mochte ich ebenso, auch wenn sie sich verändert, was mir irgendwie im Herzen weh getan hat.Der Roman ist in der Er-/Sie-Form aus Hannas Sicht verfasst worden. Der Schreibstil war einfach fantastisch! Obwohl die Er-/Sie-Form ja bekanntlicherweise nicht meine liebste ist, ist mir das ab Seite 1 gar nicht richtig aufgefallen und die Autorin konnte mich gleich fesseln.Die Umsetzung der Handlung ist ebenfalls sehr gut gelungen. Anfangs war ich ein wenig verwirrt, weil ich dachte Hannas tote Oma hätte ihr das Haus vererbt und Hanna zieht jetzt ein etc., aber es war etwas anders. Der Part mit dem neuen Arzt wird im Klappentext ja auch ausgelassen, wobei er eine sehr wichtige Rolle in dem Buch spielt.Ich wurde wie gesagt gleich von Beginn gefesselt und obwohl ich ach dem Aufwachen eigentlich nur ein paar Seiten lesen wollte, um aus meinem kuschelig, warmen Bett noch nicht aufstehen zu müssen, habe ich das Buch dann doch binnen weniger Stunden auf einen Schlag verschlungen. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören und war die ganze Zeit wirklich sehr gebannt. Ich habe natürlich viele Vermutungen über alles mögliche aufstellen können, aber am Ende war es doch anders, als vermutet.Auch die hin und wieder auftauchenden Rückblicke auf Hannas Vorfahren haben immer sehr gut gefasst und konnten mich wirklich fesseln.FazitDu hast vermutich schon meine Begeisterung gemerkt, ich habe kein bisschen an diesem Buch auszusetzen und fand es einfach klasse. Es war spannend und mitreißend, aber nicht zu heftig, wie andere Bücher aus dem Halloween Special. Ich habe Hanna sehr lieb gewonnen und würde mich auch über einen zweiten Teil freuen.

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  • Chronik der Hagzissa

    Chronik der Hagzissa
    Books-have-a-soul

    Books-have-a-soul

    29. November 2016 um 15:12

    Das Cover hat etwas geheimnisvolles an sich und erinnert an ledergebundene und wertvolle Bücher. Es passt perfekt zum Inhalt, denn tatsächlich werden hier historische Ereignisse mit der Gegenwart vereint.Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Rückblenden sind toll dargestellt.Hanna ist eine freundliche und gutmütige Person, die man allerdings manchmal gerne durchschütteln möchte, lässt sie sich doch von ihrer sogenannten besten Freundin Juls alles widerstandslos gefallen. Diese war mir gleich unsympathisch und oft hätte ich ihr liebend gerne mal die Meinung gesagt.Leif hingegen mochte ich sofort und ich konnte gut nachvollziehen, dass Hanna sich schnell zu ihm hingezogen fühlte.Rosina habe ich mir, wie die typische liebe Großmutter von nebenan vorgestellt. Allerdings konnte ich nicht verstehen, warum sie nie mit ihrer Enkelin über die Vergangenheit gesprochen hat. Das ergibt ehrlich gesagt für mich überhaupt keinen Sinn.Im großen und ganzen ist die Geschichte aber gut durchdacht, auch wenn es nicht unbedingt neu ist. Allerdings ist der Verlauf der Handlung absolut vorhersehbar und ich wusste schon relativ früh, wie das ganze enden wird. Leider hat darunter die Spannung gelitten und es fehlte das Gefühl, dass man unbedingt weiterlesen möchte.Das Ende lässt einige Fragen offen, deren Beantwortung für mich aber nicht unbedingt notwendig erscheint.Fazit: Vorhersehbare, aber dennoch unterhaltsame Hexen-Fantasy, die historische Züge beinhaltet. Gerade Lesern, die diese Kombination gerne mögen, kann ich das Buch empfehlen.

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  • Pflichtlektüre für Fans düsterer Phantastik

    Chronik der Hagzissa
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    06. November 2016 um 23:21

    Das Buch: Die Chronik der Hagzissa spielt zum Teil im mittelalterlichen Trier und zum Teil im Trier der Neuzeit. Im mittelalterlichen Handlungsstrang geht es um einen Hexenzirkel, der von einem mächtigen Dämonen bedroht wird. Auch in der Neuzeit geht es, um die Bedrohung durch diesen Dämon. Allerdings ahnt davon zunächst nur der Leser etwas. Genau genommen, weiß zunächst nicht einmal die Protagonisten von ihrem Familienerbe.Meine Meinung:Die Geschichte im Mittelalter, die schätzungsweise etwa ein Viertel des Buches einnimmt, ist absolut solide und überzeugt vor allem dadurch, dass sie die historische Wirklichkeit (bis auf die Existenz von Dämonen natürlich) sehr gut wiederspiegelt. Obwohl ich ein Fan von mittelalterlichen Geschichten bin, hat mich der neuzeitliche Teil der Geschichte aber weit mehr begeistert. Die verschiedenen Charaktere sind sehr gelungen und das Spiel mit der Frage, wer welches Geheimnis haben mag, funktioniert ausgezeichnet.Das Buch wird vom Verlag als "ab 16 Jahre" beworben. Diese Entscheidung kann ich auf Grund der zwar wenigen, aber dafür recht harten, Sex- und Gewaltszenen nur begrüßen.Fazit:Die Chronik der Hagzissa ist ein ungewöhnlicher Dark/Urban Fantasy Roman, den man gelesen haben sollte, wenn man dieses Genre mag.

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  • Sehr guter Hexenroman

    Chronik der Hagzissa
    Sandra1978

    Sandra1978

    06. November 2016 um 19:48

    Inhalt:  Hanna arbeitet im Sekretariat eines Krankenhauses. Sie wohnt in einer WG mit ihrer besten Freundin Juls und ist immer noch auf der Suche nach Mr.Perfect. So weit auffällig unauffällig, wenn da nicht ihre Gabe wäre: Sie sieht die Auren von Menschen - und je dunkler diese wird, desto eher sterben sie, hat sie mittlerweile herausgefunden. Doch außer Juls weiß niemand davon und Hanna denkt nicht weiter darüber nach - bis sich die seltsamen Ereignisse überschlagen: Ihre Oma Rosina macht merkwürdige Andeutungen, ein neuer Vorgesetzter baggert sie unverschämt an, und ein neuer Hausbewohner schlägt sie in ihren Bann. Um all dies herum erfährt Hanna, dass sie einer Linie von magisch begabten Menschen entstammt, die seit Jahrhunderten versuchen, einen Dämon zu bannen, der die Menschheit vernichten will. Und just jetzt scheint dieser Dämon wiederzukommen. Doch Hanna hat noch ihre Schwierigkeiten damit, ihre Geschichte zu akzeptieren. Ob sie sich ihrer Vergangenheit stellt und den Dämon tatsächlich finden und besiegen kann? Beurteilung:  Die Chronik der Hagzissa hat mir schon vom Cover her gefallen.  Das Sandra Baumgärtnerin einen guten Schreibstil hat, war mir bereits aus der Novellenserie Aurora bekannt, weshalb ich sehr gespannt auf das Buch war. Und das Thema Hexen hat mich schon fasziniert, seit ich angefangen habe, Bücher zu lesen. Und dieses Buch hat bei mir voll ins Schwarze getroffen!  Direkt ab Seite eins wird man mitten in das Leben der Protagonistin hineingeworfen. Sie muss man einfach mögen, denn sie ist einfach so normal und durchschnittlich - und hätte nicht jeder von uns gerne so eine verrückte Gabe? Hanna ist einfach toll beschrieben. Das Buch wechselt zwischen Gegenwart und Rückblende ins 16. Jahrhundert - also in die Hochzeit der Hexenverfolgung, und beschreibt eine Schlüsselphase im Leben der jungen Joanna, die damals als Hagzissa maßgeblich am Kampf gegen den wiederkehrenden Dämon beteiligt war. Und auch bei diesen Rückblenden liest es sich, als würde man Joanna bei ihren Erlebnissen über die Schulter schauen. Der Schreibstil von Sandra Baumgärtner ist extrem packend, lebendig, flüssig und sehr gut verständlich. Es gibt absolut keine Spannungsflauten oder "überkandidelte" Momente. Es passt einfach alles ganz genau. Eine extrem spannende und gut recherchierte Geschichte der Hexenverfolgung, die aufzeigt, wie schnell das Thema auch heute noch aktuell sein kann, auch wenn man das etwas abgehobenere Bekämpfen eines Dämons außer Acht lässt. Besonders gut gefallen hat mir auch das Nachwort - eine sehr gute, einfache, zusammengefasste Geschichte der Hexenverfolgung, die jedem das Thema auf wenigen Seiten schlüssig nahebringt und die wesentlichen Meilensteine der Hexenverfolgung auf den Punkt bringt. Und auf den Punkt ist auch dieses Buch - mehr davon, hier gibt es alle Sterne!

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  • Chronik der Hagzissa - Sandra Baumgärtner

    Chronik der Hagzissa
    SophiesLittleBookCorner

    SophiesLittleBookCorner

    01. November 2016 um 13:10

    Eigene Meinung:Seit meiner Kindheit faszinieren mich Hexen und auch heute noch sind sie meine liebsten "Kreaturen". Doch nicht nur die fiktiven Hexen in phantastischen Welten haben mein Herz im Sturm erobert, nein, schon immer hatte ich auch großes Interesse an den Hintergründen der Hexenjagden im Mittelalter. Denn irgendwie gehen "die realen" Hexen ja auch mit den erfundenen Hand in Hand. Ohne eiserne Jungfrauen, Teufelsanbeter und die endgültige Feuerprobe, hätten es wohl weder die Charmed-Schwestern, noch Hanna aus "Chronik der Hagzissa", noch sonstiges anderes Hexenvolk in die Medien der Neuzeit geschafft.Dieser Roman beginnt in der scheinbar normalen Welt von Hanna, die sich jedoch recht bald eingestehen muss, dass ihr Leben nicht das zu sein scheint, was sie davon dachte. Schon bald lernt sie mehr über ihre familiären Hintergründen und muss feststellen, dass sie eine Hagzissa -eine Hexe- ist. Gemeinsam mit ihrem Nachbarn Leif entschlüsselt sie ihre Familienchronik und durch einige Einschübe aus Sicht der kleinen Joanna im Mittelalter, wird der Roman nie langweilig.Die Geschichte ist durchweg spannend geschrieben, wobei meine persönlichen Highlights Hanna Erlebnisse in der Gegenwart waren. Mir ihr konnte ich mich einfach am besten identifizieren.Die Geschichte der Hagzissas aus Trier hat mich den ganzen Fortlauf der Geschichte gefesselt und ich habe recht bald Vermutungen angestellt, was denn da nun genau nach Hannas Leben trachtet. Anfangs noch Vermutungen, wurden diese Überlegungen recht bald Gewissheit. Dies war jedoch so fesselnd verpackt, dass es eigentlich nie hervorsehbar und absehbar war.Sandra Baumgärtners Erzählstil ist nie überladen, aber immer spannend. Leicht veständlich habe ich die Seiten nur so dahinfliegen sehen. Hanna war eine Protagonistin nach meinem Geschmack. Bis auf wenige Konstanten in ihren Leben eine Einzelgängerin, hat sie doch die gewissen Portion Humor und Forschungsdrang, der sie nicht langweilig und einsam machte.Ihre besten Freundin Juls mochte ich am Anfang mit ihrer aufgedrehten Art auch wirklich gerne. Das übersprudelnde Ying zu Hannas ruhigem Yang. Doch was ist nur neuerdings mit der Freundin los?Den neuen Nachbarn Leif mochte ich irgendwie nicht so richtig. Er war für mich einfach viel zu blass. Zwischen Hanna und Leif entwickelt sich schon recht bald eine innige Liebesbeziehung. Auch wenn zwischen dieser Anziehung im Endeffekt mehr steckt, als Anfangs vermutet, so mochte ich die Beiden zusammen nicht wirklich. Das ist für mich auch das größte Manko am Buch. es erschien mir einfach nicht natürlich, obwohl gerade das so dem Leser so eingebläut werden sollte. Es ging mir zu schnell zwischen Hanna und Leif und die sofortige Ko-Abhängigkeit, wenn wohl auch von der Autorin gewollt, ging mir einfach immer mehr gegen den Strich. Eine unabhängige Hanna hätte, wenn von der Autorin so geplottet, auch ohne Leif agieren können.Und dann dieses Ende. Das Ende an sich war zwar recht fulminant und nicht ohne genug Action, aber dass die Autorin nun diese "dritte Person" einbinden musste, ist wohl einfach nicht nach meinem Geschmack.Fazit:Eine gut recherchierte Geschichte, die sich gekonnt mit den Hexenprozessen in Trier auseinandersetzt. Diese Vergangenheit wird erfolgreich mit der Gegenwart von Hanna verknüpft. Allein die Beziehung zu Leif und einige Elemente des Endes konnten mich nicht ganz überzeugen.

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  • Chronik der Hagzissa

    Chronik der Hagzissa
    christiane_brokate

    christiane_brokate

    28. October 2016 um 22:04

    Klappentext: Als Hanna erfährt, dass sie als Haupterbin ihrer Oma eingesetzt wurde, ahnt sie noch nichts von einem uralten Vermächtnis und der dazugehörenden Chronik. Ihre Nachforschungen führen sie zurück ins Zeitalter der Hexenverbrennungen, in dem ihre Urahnin einst einen Kampf gewonnen und teuer bezahlt hat. Während Hanna Seite um Seite der mysteriösen Chronik entschlüsselt, plant ein alter Erzfeind seinen Rachefeldzug. Für Hanna beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Das Cover: Ist geheimnisvoll ,zeigt etwas altes , in diesem Fall altes Leder.Zeigt ein sehr altes Buch verrät nicht soviel dem Leser , macht es aber trotzdem intressant.Der Buchumschlag ist wunderschön und es hat eine Bindung. Meine Meinung: Etwas anderes, geheimnisvoll, spannend!!!!! Das Buch geht um das Thema Hexen die in zwei Zeitzonen spielen in der heutigen Zeit und damals im Mittelalter. Die Geschichte ist sehr detailliert ausgearbeitet und recherchiert. Sodass der Leser die Zeitsprünge gar nicht so extrem merkt. Der Leser ist von der ersten bis zur letzten Seite in der Geschichte drin, fühlt sich wie ein Teil von Ihr. Der Anfang des Buches beginnt mit einem Kapitel über den Dämon, der auf seine Art erzählt und auch die Schreibweise ist seinem Alter angepasst, dies fand ich hervorragend von der Autorin umgesetzt und der Leser konnte sofort komplett in das Buch eintauchen.Die Spannung zog sich durch das ganze Buch, es passierte viel Unvorhergesehenes und das Ende endete mit einer Überraschung, einer Wende mit ich nicht gerechnet hätte. Die Geschichte ist spannend aufgebaut. Der Leser erfährt sehr viele details über Hanna und Ihre Familie.Hanna ist sehr liebenswert. Ein Charakter, mit dem sich jeder Leser anfreunden kann. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen, da konnte ich ihr auch ab und an Ihre Naivität verzeihen.Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und rufen bei dem Leser unterschiedliche Gefühle auf. Bei mir war es von, komplett hineinversetzten in einen Charakter bis Hass.Es fand im Laufe des Buches eine Entwicklung der  Charaktere statt, dies bemerkt ich vor allem bei Hanna.Dieses Geschichte hat in mir sehr viele Gefühle ausgelöst, Trauer, Spannung, Gänsehaut, Glück. Es passte an diesem Buch alles und es hat mich gefesselt. Das Ende war noch mal eine letzte Überraschung, nach dem Wechselbad der Gefühle habe ich mit Wehmut das Buch geschlossen. Es hat mich in seinen Bann gezogen und nicht wieder losgelassen.Sehr interessant fand ich das Thema Hexen im Mittelalter, es war sehr lehrreich und spannend aufgeschrieben. Es ist eine Geschichte, die noch lange in meinem Gedächtnis bleiben wird. 5 von 5 Punkten

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  • Hexen im Mittelalter und im Hier und Jetzt

    Chronik der Hagzissa
    Selest

    Selest

    22. September 2016 um 12:21

    Bei Hanna häufen sich merkwürdige Dinge, ihr Freundin benimmt sich merkwürdig und ihr neuer Chef noch merkwürdiger.Als ihr Oma stirbt, vermacht sie ihr nicht nur ihr Haus sondern auch ein altes Buch, das in der Zeit zurück bis ins mittelalterliches Trier führ.Eine Chronik die nicht nur ihre Familie betrifft, sondern auch von Hexen und einem  Feind zu berichten weis. Kann das Hanna im hier und jetzt helfen?Dieses Buch habe ich auf einer kleinen Buchmesse im Saarland  gefunden und musste es haben, es spielt nicht all zu weit von uns weck und viele der Schauplätze sind mir bekanntvon daher war ich sehr neugierig was es da wohl zu lesen gab. Also Frau Baumgärtner hat da ein großes Projekt sehr spannend umgesetzt,schön recherchiert mit ganz tollen Quellenangaben. Da finde man dann noch ganz viele interessant Sachen. Sehr schön. Die Geschichte um Hanna ist ungewöhnlich und spannend geschrieben. Wir haben hier zwei Erzählstränge, einen in der Neuzeit und eine im Mittelalter wo sich die Geschichte um die kleine Joanna dreht. Ich hätte mir vielleicht mehr aus dem Buch der Oma gewünscht und auch etwas mehr Chronik was die Hagzissas angeht. Etwas mehr den Weg von Joanna zu Hanna. Mir fehlt da so etwas das Mittelstück aber alles im allem ein sehr schönes Buch, das auch etwas für Bildung in der Region tun kann.

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  • Grauenhaft...

    Chronik der Hagzissa
    hexepanki

    hexepanki

    12. June 2016 um 11:16

    ...das sage ich wirklich selten über ein Buch, aber die "Die Chronik der Hagzissa" ist eines der schlechtesten Bücher das ich seit langem gelesen habe.Der Klappentext verspricht eine spannende Mischung aus Historien- und Fantasyroman, aber schon im ersten Kapitel glaubte ich, die Verleger müssten sich geirrt haben. Sowohl thematisch als auch sprachlich befand ich mich in einer Chicklit-Erotik-Schnulze der untersten Stufe. Die Sprache ist platt und einfach und verpasst bei den Szenen im Mittelalter völlig das richtige Register. Die Dialoge wie auch die Charaktere wirken aufgesetzt, überzogen und unglaubwürdig.Vielelicht möchte die Autorin hier irgendetwas verarbeiten oder ausleben, aber ich fand das gehäufte auftreten von eigenartigen Sexszenen und Belästigungen störend bis abstoßend. Allein auf den ersten 150 Seiten finden sich ein schlechter erotischer Traum, eine Vergewaltigung vor den Augen des eigenen Kindes, eine versuchte Vergewaltigung mit Erpressung, mehrere sexuelle Belästigungen und ein unfreiwilliger Geschlechtsakt unter Drogeneinfluss mit Gedächtnisverlust - und ich dachte ich hätte mir einen historischen Fantasyroman gekauft!? Der schlechte erotische Traum klingt dann übrigens ungefähr so: "Er hatte sich provozierend vor ihnen aufgebaut und wedelte jetzt mit seinem steifen Penis wie ein Hund mit dem Schwanz." oder "Nachbar und Assistenzarzt standen sich nackt gegenüber. Nase an Nase. Eichel an Eichel."Die Charaktere haben maximal die Tiefe von Pappaufstellern; wenn sie überhaupt mal einen Wesenszug erhalten, ist dieser klischeehaft und blass. Noch dazu sind ihre Dialoge zum weglaufen schlecht und unrealistisch.Bis die eigentliche Geschichte in Gang kommt, muss man zu alledem mindestens das halbe Buch Geduld haben, so lange zieht sich die unappetitliche und langatmige Mischung aus klischeehaftem Chicklit-Vergewaltigungsroman nämlich erst mal hin.Fazit: Sprachlich, inhaltlich, handwerklich und stilistisch auf dem untersten Niveau - und ich frage mich, was Freud wohl dazu sagen würde?

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  • Chronik der Hazissa

    Chronik der Hagzissa
    Engel1974

    Engel1974

    06. February 2016 um 09:03

    „Die Chroniken der Hagzissa“ ist ein Fantasyroman von Sandra Baumgärtner. Erhältlich ist er als E-book und Smartcoverausgabe im Papierverzierer Verlag.   Inhalt: „Wenn einst in ferner Zukunft der Dämon zurückfinden wird auf diese, unsere Welt, dann Gnade Euch Gott! ... Lasset uns bewahren die Namen derer, die einst den Dämon bezwangen, auf dass sie nie vergessen werden. Und lasset uns aufschreiben deren Nachkommen Namen, die sich erheben werden, um ihn für immer von dieser Welt zu verbannen. Möge dieses Buch ihnen zur Hilfe sein. Unkundigen bleibt das Geheimnis verborgen, einer wahren Hagzissa jedoch wird die Chronik zum wichtigsten Werkzeug im Kampf gegen den Dämon. SANTATOS!“ Zitat   Ein Handlungsstrang beschäftigt sich mit der Gegenwart. Es geht um Hanna und ihre Vorfahren. Hanna verfügt über eine besondere Gabe, denn sie kann den Tod vorhersagen. Hanna erfahrt von ihrer Oma, das sie als Haupterbin von ihr eingesetzt wurde. Dabei ahnt sie noch nicht von einem uralten Vermächtnis und einer Chronik, die sie in das Zeitalter der Hexenverbrennungen führen wird.    Ein weiterer Handlungsstrang führt ins Jahr 1584, dem Zeitalter der Hexenverbrennung. Es gibt Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten und es wird die Entstehung der Chronik erzählt.   Meinung: Die Geschichte insgesamt ist spannend und unterhaltsam, es gibt unvorhersehbare Wendungen, ein überraschendes Ende und überzeugende, realistische Charaktere. Der Roman ist eine Mischung aus historischem Hindergrund und modernern Fantasy, der einen an manchen Stellen schon Gänsehaut verspüren lässt. Man findet sich dabei in einer Themenwelt aus Liebe, Freundschaft, Manipulation aber auch Dämonen, Hexen und Hexenverfolgung wieder. Von Kapitel zu Kapitel wechseln die Handlungsstränge von Gegenwart zu Vergangenheit.   In Kürze: Schreibstil: angenehm und flüssig zu lesen   Charaktere: überzeugend und realistisch   Inhalt: beeindruckt mit unvorhersehbaren Wendungen und überraschenden Ende   Fazit: gelungener Fantasyroman, der an der einen und anderen Stelle für Gänsehaut sorgt

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  • Die Chronik der Hagzissa

    Chronik der Hagzissa
    nirak03

    nirak03

    01. November 2015 um 12:25

    Hanna wächst in einem Waisenhaus auf da, ihre Oma als zu alt eingestuft wird, um sie zu erziehen. Der Kontakt ist aber nie zu Oma Rosina abgebrochen. Hannah besucht sie regelmäßig. Oma Rosina erzählt ihr, dass sie sie als Haupterbin einsetzten wird. Vor allem ein altes Buch soll sie bekommen. Hannah ahnt nicht im geringsten, was es damit auf sich hat. Es ist eine Chronik aus längst vergangenen Tagen. Es erzählt von Hexen und Hexenverbrennungen, aber es ist verschlüsselt und während Hannah versucht dem Rätsel auf die Spur zu kommen, beginnt ein Arbeitskollege ihr Ärger zu machen auch ihre Freundin Juls, mit der sie in einer Wohngemeinschaft lebt, verhält sich immer merkwürdiger. Hannah ahnt nichts von den alten Kräften, die in ihr stecken und von dem Feind, der sie bedroht. „Chronik der Hagzissa“ erzählt die Geschichte von Hannah und ihren Vorfahren. Der Erzählstil in der Gegenwart ist modern gehalten. Hannah arbeitet in einem Krankenhaus als Schreibkraft, dort macht ihr der neue Arzt Schwierigkeiten. Er bedrängt sie, aber er bedrängt auch jede andere Frau. Hannah will nichts von ihm, sie ist eher eine ruhige, zurückhaltende Frau aber gerade das scheint den Mann zu reizen. Hannah wird als bodenständige Frau beschrieben und handelt auch dementsprechend. Bei allem, was ihr zustößt verliert sie allerdings den Überblick, und während man beim Lesen nur denkt, sie müsste doch die Zusammenhänge sehen, die sich ergeben, läuft sie blind daran vorbei. Dann tritt ein weiterer Mann in ihr Leben. Bei dem verhält sie sich wieder ganz anders. Gemeinsam gehen sie den Spuren nach und versuchen die Rätsel zu lösen. Dieser Teil in der Gegenwart war leider so gar nicht meins. Es war mir viel zu liebeslastig und wirkte auf mich irgendwie unglaubwürdig. Hannahs Handlungsweise war einfach nicht nachvollziehbar. Offensichtliche Dinge hat sie einfach übersehen und ist so mehr oder weniger blind in so manche Situation hineingeschlittert. Dann gibt es einen Handlungsstrang in der Vergangenheit. Dieser Teil erzählt von den Anfängen der Hagzissas beziehungsweise von der Gründung einer Riege und dem Entstehen der Chronik. Auch der Erzfeind, ein Dämon wird hier gut beschrieben. Beim Lesen dieses Teils laufen einem schon Mal ein paar Schauer über den Rücken. Leider ist dieser Teil viel zu kurz gehalten. Die Protagonisten werden nur angerissen und der Leser hat nicht wirklich die Chance sich auf diese Charaktere einzulassen. Ich hätte von diesem Teil gern sehr viel mehr gelesen, es hatte so spannend begonnen. Insgesamt ist die Chronik aber eine gute Mischung aus moderner Fantasy mit historischem Hintergrund, auch wenn es nicht ganz so mein Fall war.

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  • Leserunde zu "Chronik der Hagzissa" von Sandra Baumgärtner

    Chronik der Hagzissa
    Papierverzierer_Verlag

    Papierverzierer_Verlag

    Chronik der Hagzissa von Sandra Baumgärtner Ein Dämon, hungrig nach Vergeltung und Tod. Eine mächtige Gabe, vererbt von einer Hagzissa zur nächsten. Und eine Chronik, geschrieben um altes Wissen zu bewahren und das Böse endgültig zu besiegen. »Wenn einst in ferner Zukunft der Dämon zurückfinden wird auf diese, unsere Welt, dann Gnade Euch Gott! … Lasset uns bewahren die Namen derer, die einst den Dämon bezwangen, auf dass sie nie vergessen werden. Und lasset uns aufschreiben derer Nachkommen Namen, die sich erheben werden, um ihn für immer von dieser Welt zu verbannen. Möge dieses Buch ihnen zur Hilfe sein. Unkundigen bleibt das Geheimnis verborgen, einer wahren Hagzissa jedoch wird die Chronik zum wichtigsten Werkzeug im Kampf gegen den Dämon. SANTATOS!« Liebe Rezensentinnen und liebe Rezensenten, wir laden euch gerne zu einer weiteren Leserunde ein. Die Geschichte beginnt in der Gegenwart und handelt von dem gleichnamigen Roman Chronik der Hagzissa und wurde von Sandra Baumgärtner verfasst. Klappentext: Als Hanna erfährt, dass sie als Haupterbin ihrer Oma eingesetzt wurde, ahnt sie noch nichts von einem uralten Vermächtnis und der dazugehörenden Chronik. Ihre Nachforschungen führen sie zurück ins Zeitalter der Hexenverbrennungen, in dem ihre Urahnin einst einen Kampf gewonnen und teuer bezahlt hat. Während Hanna Seite um Seite der mysteriösen Chronik entschlüsselt, plant ein alter Erzfeind seinen Rachefeldzug. Für Hanna beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Autorin nimmt ebenfalls an der Leserunde teil: Sandra Baumgärtner lebt und arbeitet mit zwei Vampiren und einem römischen Statthalter in Trier. Schon früh hat sie sich mit allerlei Fantasiegestalten umgeben und versuchte, die Abenteuer ihrer imaginären Freunde aufzuschreiben. So bekritzelte sie Fotoalben mit kryptischen Zeichen (die keiner zu deuten wusste), schrieb Geheimbotschaften an Nachbarskinder (die die Notizen nicht entschlüsseln konnten), kommunizierte mit Geistern (die außer ihr selbst keiner sah) und über tote Briefkästen (die so tot waren, dass sie niemand fand). Sie reiste in ferne und ganz ferne Länder, stieß auf noch seltsamere Gestalten, als die ihrer Kindheit, und führte darüber fleißig Tagebuch. Mittlerweile betreibt sie diese Schreiberei professionell und man kann das Geschriebene angeblich sogar lesen. Langeweile gibt es bei Sandra Baumgärtner nicht. Dazu hat sie noch zu viele Ideen in ihren toten Briefkästen. Neben Chronik der Hagzissa hat Sandra Baumgärtner bereits viele Geschichten verfasst, unter anderem auch die Kindergeschichte Vampi - die kleine Vampirfledermaus. Mehr Infos zur Autorin auch auf ihrer Homepage, bei Facebook und Twitter. Um an der Leserunde teilzunehmen, möchten wir von euch wissen, wo ihr eure Rezension veröffentlichen werdet und in welchem Format ihr lesen wollt. Es gibt 7 gedruckte Bücher und 14 digitale (wahlweise mobi oder epub). Wir freuen uns auf eure Erwartungen!  Viel Spaß bei unserer Leserunde! Weitere Infos auch auf der Verlagsseite: http://papierverzierer.de/chronik-der-hagzissa.html Leseprobe Verlagsprogramm Folgt uns auch auf den Netzwerkseiten - zum Beispiel auf facebook und twitter!

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    • 393
  • Spannender Fantasyroman mit realen Hintergründen

    Chronik der Hagzissa
    SummseBee

    SummseBee

    04. September 2015 um 12:30

    Hanna arbeitet als Schreibkraft in einem Krankenhaus und wohnt mit ihrer besten Freundin Juls in einer WG. Die beiden kenne sich schon seit ihrer Kindheit und waren bisher immer unzertrennlich. Doch Juls verhält sich plötzlich immer merkwürdiger und stichelt gegen ihren neuen Nachbarn in den sich Hanna verliebt hat. Hannas Leben ändert sich schlagartig als sie das Haus ihrer Oma erbt und auf eine alte Chronik stößt...   Neben dem Erzählstrang von Hanna wird anfangs noch der von Joanna eingefügt, die 1584 in Trier lebte (so wie Hanna heute). Schnell kommt die Vermutung auf, dass die beiden Geschichten etwas vereint. Im Verlauf der Geschichte geschehen immer wieder merkwürdige Dinge und überraschende Wendungen. Somit bleibt das Buch bis zum Ende hin spannend und man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen.   Die Autorin lebt in Trier und hat dort zur damaligen Hexenverfolgung recherchiert. Die teilweise grausame (fiktive) Geschichte hat also eine wahren Hintergrund und macht das Buch umso gewichtiger.   Neben der spannenden Geschichte hat dieses Buch auch eine tolle Aufmachung und ein schickes Cover. Es sieht fast wie ein in ledergebundenes Buch aus und ist somit ein wahrer Buchschatz, der auch dadurch letztendlich von mir 5 Sterne bekommt.  

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  • Nicht nur von außen etwas Besonderes

    Chronik der Hagzissa
    Piranhapudel

    Piranhapudel

    18. August 2015 um 16:10

    Es ist eine Wohltat dieses Buch in den Händen zu halten. Das digitale Cover oder auch ein Foto vom Buch mögen es gar nicht richtig zeigen, doch diese Ausgabe ist eine ganz besondere. Es handelt sich um ein Smartcover, ein gebundenes Buch mit einem weichen Umschlag, das einfach richtig angenehm in der Hand liegt. Hier kommt noch die Lederoptik und auch Haptik dazu. Das Ziel ein altes in Leder gebundenes Buch darzustellen, ist super gelungen. Sollte es die Überlegung geben, ob man sich das Ebook oder die Printausgabe kaufen möchte, plädiere ich ganz laut für letzteres. In “Chronik der Hagzissa” geht es um Hanna, eine junge Frau, die im Heim aufgewachsen ist, nun zusammen mit ihrer besten Freundin Juls in einer WG wohnt und ein übernatürliches Geheimnis hat: Sie kann Heiligenscheine auf den Köpfen aller Menschen sehen. Diese haben jeweils andere Farben und Stärken und können unter anderem auch anzeigen, dass die Person bald stirbt. Nur ihre Freundin Juls weiß davon. Zur Zeit arbeitet Hanna nur des Geldes und der Beschäftigung wegen in einem Krankenhaus und bekommt zu Beginn dieser Geschichte einen neuen Vorgesetzten. Doktor Wolf Hörling eilt sein Ruf voraus: Er ist ein unglaublich gut aussehender Mann und alle Kolleginnen sind vollkommen aus dem Häuschen. Hanna ist überhaupt nicht an ihm interessiert, aber ausgerechnet sie bittet der neue Arzt um ein Date. Ab diesem Zeitpunkt scheinen die Menschen um Hanna herum plötzlich verrückt zu spielen und sich seltsam zu benehmen, sogar ihrer Oma ist es plötzlich ganz wichtig, ihr etwas Geheimnisvolles mitzuteilen. Ein anderer Handlungsstrang, dem einige Kapitel gewidmet sind, spielt im Jahre 1584. Dort trifft sich eine Gruppe von Menschen mit verschiedenen übernatürlichen Fähigkeiten, debattiert über Hexenverfolgungen und einen neuen Feind, der immer mächtiger wird. Die Protagonistin Hanna fand ich von Anfang an faszinierend. Nicht nur ihre übernatürliche Gabe ist spannend, sondern auch ihr Blick auf die Welt und auf andere Personen. Im Hinblick auf ihre gackernden Kolleginnen grenzt sie sich sehr ab und auch sonst ist sie ein interessanter Charakter. Ruhig und nachdenklich, aber nicht langweilig. Ihre beste Freundin Juls hingegen ist das komplette Gegenteil, denn sie ist laut, aufgeweckt und hat immer einen derben Spruch auf Lager, sodass Begegnungen mit ihr zunächst sehr erheiternd waren. Doch auch sie scheint sich plötzlich zu verändern und man fragt sich beim Lesen die ganze Zeit, was denn da los sein könnte und wartet gespannt auf eine Auflösung. Auch die Handlung in der Vergangenheit hat mir gut gefallen, wenn man von den diversen sehr deutlich und bildlich beschriebenen Gewalttaten mal absieht. Die Gruppe der “Hexen” hat sich durch sehr eindrucksvolle Menschen zusammengesetzt und die Geschichte der Hexenverfolgungen wurde unglaublich bedrückend und eindringlich erzählt. Wie man später im informativen Nachwort von Stefanie Altmeyer erfährt, beruhte all dies leider auf realen Tatsachen. Die erste Hälfte des Buches konnte mich ziemlich begeistern, danach ist die Geschichte zwar spannend geblieben, aber meine Begeisterung hat leider ein wenig nachgelassen. Hanna hat sich zu einem Charakter entwickelt, der plötzlich viel zu wenig nachdachte oder hinterfragte. Immer wieder gab es Andeutungen, die man als Leser langsam aber sicher und vor allem schneller als Hanna miteinander verknüpfen konnte. Das Geheimnis in dieser Geschichte ist ein ziemlich spannendes, wurde allerdings durch Hannas Verhalten und ihre Weigerung zu Akzeptieren in die Länge gezogen. Die Auflösung selbst sehe ich auch zweigespalten: Einerseits wurde ich von der Autorin ordentlich an der Nase herumgeführt und sie konnte mich erfolgreich verwirren (gute Arbeit!), andererseits wird hier viel mit Klischees gespielt, die dem Ende seine Besonderheit nehmen. “Chronik der Hagzissa” behandelt die Themen Hexen und Hexenverfolgung, Freundschaft, Liebe und Manipulationen und verknüpft diese auf eine überraschende und spannende Weise, manchmal leider durchbrochen von Längen oder Klischees. Ich empfehle dieses Buch allen, die in einer packenden Geschichte lesen wollen, wie die damalige Hexenverfolgung uns auch noch in der heutigen Zeit erreichen kann.

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  • Supergelungenes Cover und eine packende Geschichte mit viel Potential.

    Chronik der Hagzissa
    Leselady

    Leselady

    17. August 2015 um 15:17

    "Chronik der Hagzissa", aus der dark edition des Papierverzierer Verlags, hinterlässt zunächst einmal optisch einen ganz starken und einprägsamen Ersteindruck. Doch nicht nur das auffallende Cover, mit seiner angenehmen Haptik ist ein Augenschmaus, sondern auch die passend gewählte Schrift der verschnörkelten Kapitelanfänge. Sehr gelungen, wie der Verlag hier erneut und eindrucksvoll unter Beweis stellt, wie exzellent er sein Papier zu verzieren vermag ;-) Das Format mit 24,5 x 3,2 x 17 cm ist angenehm handlich, sodass es mich oft auf dem Weg zu Arbeit begleiten durfte. Allzu zart beseidet darf man bei der einen oder anderen Szene nicht sein, aber das dürfte dem gewogenen Leser nach einem Blick auf den Klappentext durchaus klar sein. Sandra Baumgärtner hat, ungeachtet der Zeitsprünge ins raue Zeitalter der Hexenverbrennungen und einem gierig-gefährlichem Dämon, einen ausgewogenen Weg gefunden, die Gewalt nicht überbordend werden zu lassen. Die Charaktere sind gut eingeführt, ihre Vorgehensweise weitestgehend nachvollziebar und stimmig. Nur Juls... mit Juls wurde ich nicht wirklich warm. Anfangs fasziniert von ihrem Wesen, ist sie mir im Zuge der Ereignisse völlig entglitten. Die Art und Weise der "Verschleierung", das gewollt Mysteriöse ist hier - nach meinem Empfinden - nicht so wirklich gelungen. Den Schreibstil würde ich als rasant und energiegeladen bezeichen, gespickt mit viel wörtlicher Rede und hoher Dichte. Wer, wie ich, einen Fetisch für lange, verschachtelte Sätze hat ;-), wird sich womöglich etwas einfinden müssen. Mir persönlich war es manchmal etwas zu hastig; hin und wieder für einen Moment ruhen, wäre mir angenehmer gewesen. Aber das ist nun wirklich ein sehr subjektives Empfinden und von Leser zu Leser individuell und anders. Das Eintauchen in die Vergangenheit war absolut meins! Joanna und ihr Umfeld, hier hätte ich mich, ungeachtet aller Gefahren unglaublich gern länger aufgehalten, die Zeit so gern etwas angehalten, aber das ging ja leider nicht. Vielleicht in einem Folgeband... ;-) Bei Joanna habe ich mich auch sprachlich wohler gefühlt. Ich mochte die Beschreibung der Gegend und Atmosphäre und wie deutlich zum Ausdruck kam, dass hier ein völlig anderer Zeitgeist herrscht. Könnte ich mir etwas wünschen, dann wäre die Szenerie, wie sie den Dämon tatsächlich in Schach hält und besiegt, klarer und transparenter ausgefallen. Nicht nur DAS es passiert, sondern WIE es passiert, hätte mich brennend interessiert. Möglicherweise hat Sandra Baumgärtner das aber ganz absichtlich nur angerissen und den Fokus eher auf die Gegenwart gelegt. Vielleicht kommt die Autorin aber in weiteren Bänden noch einmal darauf zurück. Wer weiß... Auch wenn bei 4/5 Sternen noch etwas Luft nach oben ist, soll das den tollen Gesamteindruck keinesfalls schmälern, denn ich bin mir sicher, dass die talentierte Autorin im (..hoffentlich bald erscheinenden..) Folgeband noch eine Schippe draufzulegen vermag. Denn ganz ohne Frage ist die "Chronik der Hagzissa" eine Geschichte mit viel Potential, die äußerst geschickt Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet und mit Spannung wahrlich nicht geizt! Mehr kann und will ich an dieser Stelle nicht verraten, LEST SELBST!!! Und... ich muss es noch einmal betonen: ICH LIEBE DIESES COVER!!!!! Es ist so besonders! Klare Kaufempfehlung und große Hoffnung, wie und wann es mit Hanna und Leif und... weitergehen wird!!! Eure Leselady

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  • Chronik der Hagzissa

    Chronik der Hagzissa
    Tiffi20001

    Tiffi20001

    27. July 2015 um 16:35

    Klappentext: Ein Dämon, hungrig nach Vergeltung und Tod. Eine mächtige Gabe, vererbt von einer Hagzissa zur nächsten. Und eine Chronik, geschrieben, um altes Wissen zu bewahren und das Böse endgültig zu besiegen. »Wenn einst in ferner Zukunft der Dämon zurückfinden wird auf diese, unsere Welt, dann Gnade Euch Gott! … Lasset uns bewahren die Namen derer, die einst den Dämon bezwangen, auf dass sie nie vergessen werden. Und lasset uns aufschreiben derer Nachkommen Namen, die sich erheben werden, um ihn für immer von dieser Welt zu verbannen. Möge dieses Buch ihnen zur Hilfe sein. Unkundigen bleibt das Geheimnis verborgen, einer wahren Hagzissa jedoch wird die Chronik zum wichtigsten Werkzeug im Kampf gegen den Dämon. SANTATOS!« Als Hanna erfährt, dass sie als Haupterbin ihrer Oma eingesetzt wurde, ahnt sie noch nichts von einem uralten Vermächtnis und der dazugehörenden Chronik. Ihre Nachforschungen führen sie zurück ins Zeitalter der Hexenverbrennungen, in dem ihre Urahnin einst einen Kampf gewonnen und teuer bezahlt hat. Während Hanna Seite um Seite der mysteriösen Chronik entschlüsselt, plant ein alter Erzfeind seinen Rachefeldzug. Für Hanna beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Buchgestaltung: Das Cover zeigt den Titel „Chronik der Hagzissa“ und ist einem alten Buch nachempfunden, wobei die Gestaltung überwiegend in braun gehalten wurde. Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut, da ich die Idee toll finde, das Cover wie ein altes Buches aussehen zu lassen und dies zudem auch noch einen Bezug zum Buch hat. Die Farbgestaltung ist deshalb auch sehr passend und macht sofort neugierig auf das Buch. Der Titel gefällt mir auch sehr gut, da er ein Einblick in das Buch gibt und außerdem sehr geheimnisvoll wirkt. Der Klappentext ist ebenfalls passend gewählt worden und er verrät nicht allzu viel, sodass es beim Lesen noch einige Überraschungen gibt. Alles in allem gesehen eine tolle Buchgestaltung, die absolut Lust auf das Buch macht. Eigene Meinung: Die Geschichte konnte mich zu großen Teilen sehr überzeugen und es war sehr spannend das Buch zu lesen. Die Handlung beginnt relativ schnell und ich konnte mich schon sehr bald gut mit der Geschichte identifizieren. Ich fand es vor allem toll, wie die fiktive Handlung dennoch mit geschichtlichen Aspekten verbunden wurde und der Fantasy-Teil in eine realistische Handlung eingebunden wurde. Besonders hat mir dabei auch das Ende gefallen, welches sehr konsequent ist und das Buch gut abschließt. Die Figuren waren mir grundsätzlich auch alles sehr sympathisch und ich fand es gut, dass jeder Charakter sehr eigen war. Besonders die Hauptfigur Hanna fand ich gut dargestellt und ich konnte mich mit ihr identifizieren. Die Sprache ist sehr flüssig geschrieben, wodurch es mir sehr leicht gefallen ist das Buch zu lesen. Zum Schluss des Buches gibt es noch einen kurzen Aufsatz zu den tatsächlichen Hexenverfolgungen, was ich toll fand, da man dadurch zusätzlich noch sehr viele Informationen zu dem Thema erhält. Fazit: Ein toller Fantasy-Roman mit einer realistischen Geschichte und sympathischen Figuren, den ich empfehlen kann. Autor: Die Autorin besuchte schon im Alter von sechs Jahren Trier und war derart von der Römerstadt eingenommen, dass Sie die Porta Nigra zu Hause sofort aus Lego nachbaute. Als ihr später selbst Reisen nach Australien und Schottland zu eintönig wurden, trieb es die Autorin zurück in die ältesten Stadt Deutschlands. Dort dauerte es nicht lange, bis die Magie der römischen Hinterlassenschaften sie erneut in ihren Bann zogen und sie zu ihrer ersten Fantasy-Romanreihe Seraphim: Vampirsaga inspirierten. Wenn Sandra Baumgärtner nicht vor ihrem Laptop sitzt und schreibt, begibt Sie sich bisweilen auch auf einen Waldspaziergang, auf eine Erkundungstour in zerfallene Burgruinen oder auf eine Gothic-Party. Denn nichts beflügelt die Phantasie der Autorin mehr als die Natur, die Geschichten düsterer Gemäuer und die Melancholie der schwarzen Szene. Allgemeine Infos: Titel: Chronik der Hagzissa Autor: Sandra Baumgärtner Verlag: Papierverzierer Verlag Seitenzahl: 416 Preis: 14,95 EUR ISBN: 978-3944544694

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