Sandra Beasley Don't Kill the Birthday Girl

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Inhaltsangabe zu „Don't Kill the Birthday Girl“ von Sandra Beasley

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  • Don't kill the birthday girl von Sandra Beasley.

    Don't Kill the Birthday Girl
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    30. March 2013 um 20:21

    Wenn Dich schon eine Messerspitze geriebene Haselnuss mit einem Anaphylaktischen Schock in die Notaufnahme schickt und Du bei jeder Party die Gastgeberin fragen musst, ob auch ja keine Mango in der Bowle ist, dann geht es Dir wie Sandra Beasley. Seit sie ein Baby ist wuchs die Liste der Lebensmittel auf die sie allergisch reagiert ins unermessliche Milch, Nüsse, manche Südfrüchte, Fisch, Eier, und, und, und… Auf den ersten Blick scheinen diese Lebensmittel leicht zu umgehen, doch Du wirst staunen wo überall zum Beispiel Milchpulver oder Nüsse verwendet werden, um unsere Lebensmittel herzustellen. Dies und vieles mehr über eine Kindheit, den Alltag und eine Zukunft mit und trotz Lebensmittelallergien beschreibt Sandra Beasley in diesem autobiografischen Sachbuch… Ich selbst bin keine Allergikerin und hatte daher keine so rechte Vorstellung davon, was manche Menschen, besonders in den USA aber auch hierzulande so durchmachen, wenn sie ihre Mahlzeiten planen. Mir schien es unvorstellbar, dass ein Messer oder Schneidebrett durch die bloße Berührung mit einem Allergieauslöser für den Lebensmittelallergiker schon kontaminiert ist. So sehr sogar, dass es zu mittelschweren bis schweren allergischen Reaktionen führen kann, die oft nur durch die Einnahme starker Antihistamine abgewendet werden können. Dieses Buch hat mir auf sanfte Weise also die Augen geöffnet für eine Welt in der Haselnüsse töten können. Die Autorin verbindet dabei Informationen zum Stand der Forschung, wie auch Statistiken zu Dingen wie Häufigkeit von Lebensmittelallergien oder Todesfällen durch Anaphylaktischen Schock, mit Anekdoten aus ihrer Kindheit und ihrem Leben als Allergikerin. Das ist informativ und nicht allzu trocken, obwohl ich nach der Lektüre den größten Teil der statistischen Ermessungen natürlich wieder vergessen habe. Doch lockern die autobiografischen Teile das Thema in regelmäßigen Abständen etwas auf und führen so dazu dass man das Buch gut in einem Rutsch durchschmökern kann, vorausgesetzt man hat die Zeit. Die Autorin ist eine sympathische Erzählerin, die sich nicht selbst bemitleidet und das Leben in vollen Zügen geniest, trotz ihrer Einschränkungen. Sie ist stolz auf ihre Familie, die ihren Allergie-Alltag gemeistert hat in einer Zeit in der es wenig mehr gab, was man dagegen unternehmen konnte als Antihistamine vorrätig zu haben und aufmerksam zu kochen. Melancholisch wird sie nur dann, wenn sie daran denkt wie es wird wenn sie selbst einmal Kinder hat, ob diese nun das gleiche durchmachen müssen oder vielleicht durch ihre allergische Mutter kulinarisch auf vieles verzichten müssen, da sie es nicht zubereiten kann. Nach der Lektüre ihres Buchs wünscht man der Autorin jedenfalls viel Glück auf ihrem Weg, wohin der auch führen mag – hoffentlich nicht in die Notaufnahme. Ein Buch für jeden Allergiker, aber auch für den, der mal über den Tellerrand schauen möchte, im wahrsten Sinne des Wortes.

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  • Rezension zu "Don't Kill the Birthday Girl" von Sandra Beasley

    Don't Kill the Birthday Girl
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    07. January 2013 um 11:36

    Wenn Dich schon eine Messerspitze geriebene Haselnuss mit einem Anaphylaktischen Schock in die Notaufnahme schickt und Du bei jeder Party die Gastgeberin fragen musst, ob auch ja keine Mango in der Bowle ist, dann geht es Dir wie Sandra Beasley. Seit sie ein Baby ist wuchs die Liste der Lebensmittel auf die sie allergisch reagiert ins unermessliche Milch, Nüsse, manche Südfrüchte, Fisch, Eier, und, und, und… Auf den ersten Blick scheinen diese Lebensmittel leicht zu umgehen, doch Du wirst staunen wo überall zum Beispiel Milchpulver oder Nüsse verwendet werden, um unsere Lebensmittel herzustellen. Dies und vieles mehr über eine Kindheit, den Alltag und eine Zukunft mit und trotz Lebensmittelallergien beschreibt Sandra Beasley in diesem autobiografischen Sachbuch… Ich selbst bin keine Allergikerin und hatte daher keine so rechte Vorstellung davon, was manche Menschen, besonders in den USA aber auch hierzulande so durchmachen, wenn sie ihre Mahlzeiten planen. Mir schien es unvorstellbar, dass ein Messer oder Schneidebrett durch die bloße Berührung mit einem Allergieauslöser für den Lebensmittelallergiker schon kontaminiert ist. So sehr sogar, dass es zu mittelschweren bis schweren allergischen Reaktionen führen kann, die oft nur durch die Einnahme starker Antihistamine abgewendet werden können. Dieses Buch hat mir auf sanfte Weise also die Augen geöffnet für eine Welt in der Haselnüsse töten können. Die Autorin verbindet dabei Informationen zum Stand der Forschung, wie auch Statistiken zu Dingen wie Häufigkeit von Lebensmittelallergien oder Todesfällen durch Anaphylaktischen Schock, mit Anekdoten aus ihrer Kindheit und ihrem Leben als Allergikerin. Das ist informativ und nicht allzu trocken, obwohl ich nach der Lektüre den größten Teil der statistischen Ermessungen natürlich wieder vergessen habe. Doch lockern die autobiografischen Teile das Thema in regelmäßigen Abständen etwas auf und führen so dazu dass man das Buch gut in einem Rutsch durchschmökern kann, vorausgesetzt man hat die Zeit. Die Autorin ist eine sympathische Erzählerin, die sich nicht selbst bemitleidet und das Leben in vollen Zügen geniest, trotz ihrer Einschränkungen. Sie ist stolz auf ihre Familie, die ihren Allergie-Alltag gemeistert hat in einer Zeit in der es wenig mehr gab, was man dagegen unternehmen konnte als Antihistamine vorrätig zu haben und aufmerksam zu kochen. Melancholisch wird sie nur dann, wenn sie daran denkt wie es wird wenn sie selbst einmal Kinder hat, ob diese nun das gleiche durchmachen müssen oder vielleicht durch ihre allergische Mutter kulinarisch auf vieles verzichten müssen, da sie es nicht zubereiten kann. Nach der Lektüre ihres Buchs wünscht man der Autorin jedenfalls viel Glück auf ihrem Weg, wohin der auch führen mag – hoffentlich nicht in die Notaufnahme. Ein Buch für jeden Allergiker, aber auch für den, der mal über den Tellerrand schauen möchte, im wahrsten Sinne des Wortes.

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