Mein (nicht ganz) perfektes Leben

von Sandra Binder 
4,3 Sterne bei19 Bewertungen
Mein (nicht ganz) perfektes Leben
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Ladina_Bordolis avatar

Ein wunderschön leichter Liebesroman, der viel Heiterkeit versprüht und trotzdem zum Nachdenken anregt.

N

Kurzweilig und schön zu lesen. Man muss mit dem speziellen Charakter von Lila klar kommen ;-)

Alle 19 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Mein (nicht ganz) perfektes Leben"

Die Liebe ist ein Hirngespinst!

Lila wollte ihren Ex nicht anfahren. Das war ein Unfall. Ehrlich! Obwohl ... verdient hat er es schon. Schließlich zerstört seine kleine Affäre Lilas gesamten Lebensplan. Nun muss sie wieder von vorn anfangen. Und das ein Jahr vor der Deadline - ihrem dreißigsten Geburtstag.

Doch dann trifft Lila auf Fred, ihren neuen Nachbarn. Die beiden könnten kaum unterschiedlicher sein: er der introvertierte Brummbär; sie der Wirbelwind, der sein Leben nach Plan leben will. Trotzdem entwickelt sich zwischen Lila und Fred eine Freundschaft, und es stellt sich heraus, dass sie mehr gemeinsam haben als auf den ersten Blick erkennbar: Die Liebe gleicht bei ihnen immer einem Desaster. Ein Grund, sie hartnäckig zu umgehen.

Doch ausgerechnet bei ihrem neuen Job lernt Lila den perfekten Mann kennen. Der attraktive Unternehmer Marcel ist völlig anders als Fred, so kultiviert und charmant. Moment - wieso denkt sie plötzlich so häufig über ihren Nachbarn nach?

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783732547975
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:beHEARTBEAT by Bastei Entertainment
Erscheinungsdatum:01.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne9
  • 4 Sterne7
  • 3 Sterne3
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Neugierig1111s avatar
    Neugierig1111vor 18 Tagen
    Lustiger aber auch tiefsinniger Liebesroman

    Am Anfang ist die Geschichte von Lila und ihrem neuen Nachbarn Fred, vor allem unterhaltsam und lustig, denn Fred ist ein Brummbär, der Menschen nicht mag und Lila ist immer gut gelaunt und positiv denkend. Das hinter beiden viel mehr steckt, entdecken sie nur ganz langsam. Dadurch wird ihre Geschichte komplizierter, aber auch tiefsinniger,  teilweise schon traurig. Insgesamt ein absolut lesenswertes Buch.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Karschtls avatar
    Karschtlvor einem Monat
    Wunderbare Liebesgeschichte aus Berlin

    Nach Lesen der Kurzbeschreibung war ich unschlüssig, ob ich schon wieder ein Buch lesen wollte, in dem eine junge lebenslustige Frau einen Grummelbär aus der Reserve locken musste um ihn von seinem Glück zu überzeugen. Das habe ich doch schon so oft gelesen, auch dieses Jahr schon mehrfach.
    Die guten Bewertungen und ein kurzer Blick ins Buch haben mich dann doch dazu bewogen, das Buch zu probieren. Und es hat sich gelohnt. Sehr sogar! 
    Das Buch war witzig, flott, an keiner Stelle wirklich realitätsfern. Die Autorin lässt ihre Hauptpersonen natürlich auch ihre Gedanken und Gefühle äußern, aber zum Glück in genau dem richtigen Maß, und keineswegs so oft wiederholend dass es nervt oder langweilt.
    Und so sympathisch wie Lila und Fred waren mir schon länger kein Wirbelwind und Brummbär mehr.

    Ich konnte mich einfach sehr gut in beide hinein versetzen, ihre Art und Weise nachvollziehen. Ich war begeistert von Lilas positiver Einstellung allem gegenüber, auch wenn ich selbst wohl nicht nach der Devise leben könnte "es wird sich schon was ergeben". Etwas gewundert hat mich dann ja doch, dass sie trotzdem einen Lebensplan verfolgt, das passte eigentlich gar nicht zu ihrer spontanen und offenen Art. Es passte aber sehr wohl zu ihren bisherigen Erlebnissen im Leben und war damit durchaus nachvollziehbar. Ich verstand, wonach sie sich sehnte. Ich bin aber trotzdem voll auf der Seite ihrer Mutter, als sie ihr eine Weisheit mit auf den Weg gibt, die Alfred Lord Tennyson schon mit "It is better to have loved and lost than never to have loved at all." perfekt ausdrückte.

    Freudig überrascht war ich dann von der Wendung, dass es plötzlich Fred war, der Lila rumkriegen musste, und nicht umgekehrt. Ob es ihm schließlich gelingt, möchte ich hier nicht verraten... Sein Kompliment, dass er jetzt wieder eine ganze Palette von Farben braucht um seine Gefühle auszudrücken, finde ich jedenfalls ganz wunderbar!

    Zu guter letzt muss ich auch noch erwähnen, dass es mir auch außerordentlich gut gefallen hat, wie die Autorin Berlin als Schauplatz so oft eingebunden hat. Bei jeder Nennung von Straßen, Plätzen, S-Bahnlinien kam ein bißchen Heimatgefühl bei mir auf (obwohl ich bisher nicht wusste, dass Spandau so einen schlechten Ruf hat).

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Ladina_Bordolis avatar
    Ladina_Bordolivor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein wunderschön leichter Liebesroman, der viel Heiterkeit versprüht und trotzdem zum Nachdenken anregt.
    Wunderschön leicht und tiefgründig zugleich

    Lila und Fred … sind wie Tag und Nacht. Quirlige Sonne trifft auf wortkargen Mond. Beide Figuren sind in ihrem Wesen sehr charmant und wurden von mir als Leser sofort ins Herz geschlossen.

    Einmal mehr beweist Sandra Binder Vielseitigkeit und zeigt eine andere Seite ihrer Kreativität. Dieses Buch hat mich auf eine komplett andere Art berührt als andere Werke der Autorin. Ich finde es wundervoll, wie sie einen grundsätzlich leichten, immer wieder witzigen Roman erschaffen hat, der aber gerade gegen Ende der Geschichte sehr viel Tiefgang entwickelt und auch einige unerwartete Wendungen aufweist. Die Figuren erhalten trotz der witzigen Thematik eine spannende Sensibilität und zeigen auch mal ihre zerbrechliche Seite.

    Wie schon bei anderen Werken der Autorin hat mich ihr kluger und spritziger Humor sehr gut unterhalten. Die Dialoge zwischen den Protagonisten haben mich aufgrund ihrer Ironie oder ihres Sarkasmus immer wieder zum Lachen gebracht.

    Die Entwicklung der Figuren ist schön aufgebaut. Zu Beginn hat man als Leser noch keine Ahnung, warum sie sich manchmal so seltsam aufführen. Langsam, Schritt für Schritt, ahnt und erfährt man Konkreteres. Ich mag auch den lebensphilosophischen Aspekt des Romans, der sich aus der Vergangenheit der Charaktere entwickelt.

    Gegen Ende des Romans hat die Autorin noch eine für mich unerwartete Wendung eingebaut und ich war mir plötzlich nicht mehr ganz sicher, wie der Roman enden würde.

    Sandra Binders Schreibstil ist wie in all ihren Werken einfach wunderschön. Ein toller Wortschatz, viel Sprachwitz, sowohl gefühlvoll wie intelligent. Ich lese ihre Romane einfach sehr gerne!

    Fazit: Ein wunderschön leichter Liebesroman, der viel Heiterkeit versprüht und trotzdem zum Nachdenken anregt.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    monika_schulzes avatar
    monika_schulzevor 2 Monaten
    Eine wirklich schöne Liebesgeschichte

    Inhalt:

    Lila glaubt nicht an die wahre Liebe, wohl aber an ihren Plan, den sie als Kind geschmiedet hat: Sie möchte einen wohlhabenden Mann heiraten, der sie und ihre Mutter absichert, für den sie aber keine Gefühle entwickeln wird. Ihr Freund Flo passt super in diesen Plan, bis er sie betrügt und sie ihn fast überfährt.

    Danach läuft nichts mehr wie geplant: Lila muss in ein Mietshaus einziehen, ohne Möbel, ohne Geschirr und vor allem ohne Mann. Dafür freundet sie sich mit ihrem Nachbarn Fred an. Der ist zwar anfangs wenig begeistert über die quirlige, immer fröhliche junge Frau, die sein Einsiedlerdasein stört, lässt sich von ihr aber irgendwann doch aus der Reserve locken.

    Mit Fred kommt schließlich nicht nur ein Freund, sondern auch ein neuer Job in Lilas Leben und dort lernt sie prompt den gutaussehenden und reichen Marcel kennen. Die junge Frau scheint ihrem Plan wieder näher zu kommen. Wäre da nicht Fred, der sich plötzlich immer häufiger in ihre Gedanken drängt und das ausgerechnet, als Lila bereits mit der Liebe abgeschlossen hat und ihrer eigenen persönlichen Deadline – ihrem 30. Geburtstag – immer näher kommt … .

     

    Meine Meinung:

    Nachdem mich Sandra Binder bereits mit ihrem Buch „Die Frauen von Ballycastle“ begeistert hat, wollte ich natürlich auch ihr neues Werk unbedingt lesen.

    Das Buch startet damit, dass man Lila während ihrer letzten Therapiesitzung trifft. Sie hat vom Gericht ein Anti-Agressionstraining aufgebrummt bekommen, da sie fast ihren Ex-Freund überfahren hätte. Dabei erfährt man einiges über die Vergangenheit von Lila, aber auch von ihrem Plan fürs Leben. Was jedoch genau dahintersteckt, dass die junge Frau der Liebe abgeschworen hat, weiß man noch nicht.

    Der Einstieg ins Buch fiel mir wirklich leicht, vor allem, weil es sehr humorvoll beginnt und ich Lila sofort in mein Herz schloss. Sie ist so eine quirlige junge Frau und mit ihrer fröhlichen und lockeren Art kann man sie einfach nur gernhaben. Natürlich merkt man als Leser sofort, dass hinter ihrer Lebensphilosophie doch etwas mehr steckt und ich freute mich darauf, Lila noch besser kennenzulernen, sie durchs Leben zu begleiten und von ihren wahren Hintergründen zu erfahren.

    Als Lila schließlich in ihre neue Wohnung zieht, lernt man auch schnell Fred kennen. Er ist ein richtiger Exzentriker und anfangs echt gewöhnungsbedürftig, aber hinter seiner rauen Schale steckt ein weicher Kern und genau den kitzelt Lila mit ihrer einzigartigen Art heraus.

    Ich mochte beide Protagonisten auf Anhieb. Sie sind wirklich speziell, aber genau das macht sie so liebenswert. Obwohl das Buch in der personalen Form, also in der 3. Person geschrieben ist, konnte ich die Gefühle beider Charaktere richtig mitfühlen und mich in sie hineinversetzen. Der Autorin Sandra Binder gelingt es außergewöhnlich gut, ihre Figuren authentisch darzustellen und ihnen Leben einzuhauchen. Es ist fast so, als würde man sie persönlich kennen, als wäre man mit ihnen befreundet. Das fand ich richtig klasse.

    Besonders gut gefiel es mir, dass sich die beiden Protagonisten gegenseitig in das Leben des jeweils anderen gedrängt haben. Langsam bekam man mit, wie sie in den Gedanken des anderen immer mehr Raum annehmen und sich die Gefühle entwickelten. Natürlich wollen sie es selbst nicht sofort wahrhaben, aber als Leser wartet man nur darauf, dass sie dazu stehen. Ich war jedenfalls richtig in der Geschichte drin und hab total mit den beiden mitgefiebert. Natürlich sind solche Bücher meist sehr vorhersehbar, aber mit den Eigenarten ihrer Protagonisten gibt es immer etwas zu entdecken und es wird wirklich keine Seite langweilig.

    Fazit:

    „Mein (nicht ganz) perfektes Leben“ ist wirklich eine schöne und einzigartige Liebesgeschichte. Die Protagonisten haben ganz besondere Eigenheiten und schleichen sich mit ihrer liebevollen Art sofort ins Herz. Und obwohl solche Geschichten meist sehr vorhersehbar sind, gibt es hier doch einiges zu entdecken und es wird nie langweilig, vor allem, da man richtig mit den beiden jungen Leuten mitfiebert.

    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    N
    Ninchen90xvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilig und schön zu lesen. Man muss mit dem speziellen Charakter von Lila klar kommen ;-)
    Mein (nicht ganz) perfektes Leben - kurzweilig und schön zu lesen

    Mein (nicht ganz) perfektes Leben von Sandra Binder ist ein sehr schön geschriebener Roman, mit sympathischen Charakteren und angenehmen Schreibstil. Dieser lässt die Seiten nur so an einem vorbei rauschen.

    Lila hatte sich ihr Leben immer anders vorgestellt, doch als ihr Ex sie betrogen hat, brennen bei ihr die Sicherungen durch. Ein Jahr vor ihrem 30. Geburtstag muss sie deshalb nocheinmal von vorne beginnen um ihren 4 Stufenplan vor der Deadline 30 zu erreichen.
    Nach einer Therapie zieht sie in eine hellhörige Wohnung, wo ihr Fred, ihr Nachbar, begegnet.
    Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, Fred ein "Brummbär" (wie er von Lila beschrieben wird) ist lieber alleine und hat seine Ruhe. Lila hingegen ist ein echter Wirbelwind, der jetzt auch durch Freds Leben fegt.
    Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe und ehrliche Freundschaft.
    Diese wird allerdings auf die Probe gestellt, als Lila bei der Arbeit ihren perfekten Traummann Marcel kennenlernt.
    Er verkörpert all das, was sie sich gewünscht hatte.

    Als Lila mit Marcel zusammenkommt, streifen ihre Gedanken immer öfter an Fred ab... (mehr möchte ich aber gar nicht verraten ;-))

    Insgesamt kommt man durch den angenehmen Schreibstil der Autorin sehr schnell ins Buch hinein und am Anfang sind die Seiten nur so vorbeigeflogen.
    Der Roman hat mich oft zum Lacheln oder Schmunzeln gebracht, allein schon durch die Charaktere.
    Wobei man teilweise Lila und Fred am liebsten Angeschrien hätte, da sie ihre speziellen Charaktereigenschaften zu ausgeprägt gelebt haben.

    Ein wirklich gelungenes Buch, das kurzweilig ist und einen sehr gut unterhält.
    Also viel Spaß damit :-)

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    F
    Frunehvor 2 Monaten
    Guter Schreibstil, durchschnittliche Geschichte

    Handlung: 

    Lila hat einen festen Lebensplan, der ins Wanken gerät, als sie ihren Freund beim Fremdküssen erwischt. Da sie mit ihm bricht, muss sie in eine kleine Wohnung in einem etwas verrufenen Stadtteil von Berlin einziehen, wo sie Fred trifft. Die beiden freunden sich sehr schnell an, obwohl sie verschiedene Ansichten zum Leben vertreten. Von ihrer Freundschaft, was sie zusammen erleben und vor allem Lilas Plan, den sie bis zu ihrem 30. Geburtstag verwirklichen möchte und der beinhaltet möglichst schnell einen wohlhabenden Mann zu finden, handelt dieser Roman.

    Formaler Aufbau:

    Das Buch ist in mittellange Kapiteln mit passenden Überschriften aufgeteilt. Diese sind dann größeren Teile untergeordnet, die die Jahreszeiten darstellen und dem Leser sagen, wie viel Zeit bis zu Lilas Deadline (ihrem 30. Geburtstag) noch übrig ist. 

    Schreibstil; Generelles zur Geschichte:

    Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt, das Buch lies sich leicht und flüßig lesen. Immer wieder gibt es Szenen, die sehr lustig sind, vor allem bei der Interaktion zwischen Fred und Lila. Die Gedankenwelt Freds, welcher ein eher verschlossener Mensch ist, wird auf etwas anderem Weg deutlicher, nämlich durch den E-Mail austausch mit einer gewissen Susanne. Ein bisschen was von und über Berlin lernt man auch beim Lesen dieses Romans. Generell gibt es ein paar Wendungen, die den Ausgang der Geschichte immer wieder im Unklaren lassen, aber so richtige Spannung kam bei mir nie wirklich auf. Generell fand ich positive Gefühle viel besser dargestellt als negative. 

    Ein bisschen gestört hat mich die Haltung, dass man einen Partner braucht um glücklich zu sein. Natürlich wird schon durch die Beschreibung klar, dass es sich um einen Liebesroman - auf die ein oder andere Weise - handelt, aber die Innovation, die ich mir durch die Leseprobe ein bisschen erhofft hatte blieb ein bisschen aus. Alles in Allem ist dies jedoch ein schöner Roman, schon allein wegen dem Schreibstil ist er sehr unterhaltsam.

    Das Ende ist abgeschlossen.

    Charaktere:

    Vor allem die beiden Hauptcharaktere werden gründlich beschrieben und haben Hintergrundgeschichten, die im Laufe des Buches bekannt werden und ihre Handlungen etwas rechtfertigen. Bei manchen Nebenfiguren fand ich es schade, dass sie wirklich nur als “Mittel zum Zweck” gebraucht werden, und man nur oberflächliche Beschreibungen erhält. 

    Ich hatte nach ein paar Kapiteln echt ein Problem,  noch mit der Protagonistin klarzukommen. Ihre Ansichten und Art waren etwas anstrengend - umso besser, dass man Fred als Gegenpol hatte. So haben vielleicht alle eine Person, mit denen sie sympathisieren können.


    Kommentieren0
    0
    Teilen
    leipzigermamas avatar
    leipzigermamavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Guter Schreibstil und gut ausgearbeitete Hauptcharaktere, doch ich mochte Lila von mal zu mal weniger.
    Vollkommen unsympathische Hauptfigur, die ich von Kapitel zu Kapitel immer weniger mochte

    *Meine Meinung zu „Mein (nicht ganz) perfektes Leben“ von Sandra Binder* Also ich bin eindeutig Team Fred! Am Anfang erschien mir das Buch an sich und auch Lila sehr sympathisch. Doch das nahm deutlich ab, als sich der Inhalt ihres Lebensplans herausstellte ud sie daran einfach zu verbissen festhalten musste. So verbissen, dass ich ihr am Ende des Buches nicht mal das kleine bißchen Glück wünschte. Auch wenn ich die weibliche Hauptfigur am Ende so sehr hasste, wird eines deutlich: dieses Buch ist so gut geschrieben, dass ich mich direkt in die Geschichte gezogen fühlte und Gefühle für bzw. gegen die Figuren entwickelte. Diese Verbissenheit von Lila erschien mir so weltfremd. So, als hätte sie mit ihren 29 Jahren sich eine Traumwelt geschaffen und mag so gar keinen Blick über den Tellerrand werfen, um sie der Wirklichkeit zu stellen. Dagegen fand ich Fred als Brummbär überaus sympathisch. Er erinnert mich mit seiner Art und seinen Sprüchen irgendwie an meinen Bruder – ich liebe ihn, daher liebe ich auch Fred. Seine trockenen Kommentare sind einfach der Hammer. Er meint es oft sicher nicht lustig, aber wenn man etwas Empathie für ihn entwickelt, sind sie es dann doch und ich finde es niedlich, dass er dann die Lacher nicht verstehen kann. Während des Buches lernt man auch seine Mail-Freundin Susanne kennen und ich war sofort der Meinung, dass die beiden doch perfekt zusammen passen. Aber das hier wäre kein Romace-Roman, wenn da nicht die Liebe sowohl Lila als auch Fred einen Strich durch ihre jeweilige Rechnung machen würde. Wenn ihr nicht so wie ich einen Groll durch das ganze Buch hindurch mit euch schleift, dann solltet ihr die Geschichte von Lila und Fred unbedingt lesen, denn allein der Schreibstil ist es wert. *Über „Mein (nicht ganz) perfektes Leben“ von Sandra Binder* „Die Liebe ist ein Hirngespinst!“ Das glaubt Lila zumindest und richtet ihr Leben ganz und gar daran aus. Nur… wollte Lila ihren Ex nicht anfahren. Ehrlich nicht. Auch wenn er es verdient hat. Immerhin zerstört er erst durch seine Affäre Lilas Lebensplan und dann verdonnert er sie dank seines Anwalts zu einem Anti-Aggressivitätstraining. Nun muss also Lila von vorn anfangen. Dabei hat sie doch eine Deadline für ihren Lebensplan. Doch dann trifft Lila auf Fred, ihren neuen Nachbarn. Die beiden könnten kaum unterschiedlicher sein: er der introvertierte Brummbär; sie der Wirbelwind, der sein Leben nach Plan leben will. Trotzdem entwickelt sich zwischen Lila und Fred eine Freundschaft, und es stellt sich heraus, dass sie mehr gemeinsam haben als auf den ersten Blick erkennbar: Die Liebe gleicht bei ihnen immer einem Desaster. Ein Grund, sie hartnäckig zu umgehen. Doch ausgerechnet bei ihrem neuen Job lernt Lila den perfekten Mann kennen. Damit ändert sich nicht nur etwas in Lilas Leben sondern auch in ihrer freundschaftlichen Beziehung zu Fred. *Über die Autorin Sandra Binder* Sandra Binder, geboren 1985, lebt mit ihrem Mann im Herzen Oberschwabens. Schon bevor sie lesen und unzählige Bücher verschlingen konnte, entwickelte sie eine Leidenschaft fürs Theater. Allerdings stellte sie bald fest, dass sie sich lieber selbst Geschichten ausdachte, statt eine einzelne Rolle darin zu spielen. Im Jahr 2015 wagte Sandra den ersten Schritt ins Autorenleben und freut sich heute darüber, in verschiedenen Genres schreiben zu dürfen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Lesemama1970s avatar
    Lesemama1970vor 2 Monaten
    Wirbelwind trifft Brummbär

    Mein (nicht ganz) perfektes Leben ist im August 2018 von Sandra Binder bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment erschienen.

     

    Inhalt:

    Endlich geschafft, die letzte Therapiesitzung bei Frau Kirchner, die Lila ihrem Ex Freund zu verdanken hat.

    Die Therapeutin will sie aber nicht gehen lassen, bevor sie erklärt hat, wie sie sich fühlt, und genau das ist der springende Punkt. Lila ist der Meinung, wenn sie die Wahrheit sagt, denkt Frau Kirchner eh wieder was Falsches von ihr, also übt sie sich in Hobbypsychologie und analysiert für die Therapeutin schon mal ihre Antwort. Das dass bei der Dame natürlich nicht gut ankommt ist ja wohl klar. Um das Verhältnis zwischen Lila und Frau Kirchner noch mehr zu strapazieren, kommt Lila mit ihrem vier Stufen Plan um die Ecke, bei dem Punkt 1. Einen Prinzen finden gleich wieder für nerviges gekritzel, auf dem Klemmbrett, von Frau Kirchner bewirkt. Wo soll das noch hinführen.

     

    Meine Meinung:

    Aufmerksam geworden, durch eine Leseprobe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Da ich schon ein Buch der Autorin kenne, war ich gespannt was mich hier erwartet. Das Cover an sich verrät nichts über den Inhalt des Buches. Ich bin mir nicht sicher, ob ich in der Buchhandlung zu diesem Buch gegriffen hätte. OK ich gebe zu ich bin Coverkäuferin 😉. Der Inhalt des Buches überraschte mich aber um so mehr. Ist es doch oft so in Büchern oder Filmen, dass die witzigste oder beste Szene für den Klappentext verwendet wird, beinhaltet die Geschichte einiges zum Schmunzeln. Der Schreibstil ist witzig und gefühlvoll. Die Hauptcharaktere Lila und Fred sind schräge Vögel, er der absolut perfekte und sie die Chaotin. Lila zieht nach der Therapie bei ihrer Mutter aus, und in die Nachbarwohnung von Fred ein. Der findet das alles andere als toll. Die Wände hellhörig die alte Nachbarin schwerhörig und jetzt auch noch so eine Wirbelwind im Haus. Ohne Möbel dafür aber mit Joghurtbecher als Glasersatz und ihrer offenen und ehrlichen Art platzt sie in Freds Leben und bringt dieses ziemlich durcheinander. Lila begibt sich auf die suche nach ihrem Prinzen und tritt Fred unbeabsichtigt auf den Gefühlen herum. Da der aber eh keine Beziehung will, und schon mal überhaupt nicht mit Lila, versucht er sein Leben wie bisher zu führen. Lila, der Wirbelwind, ist aber der Meinung, er müsste mehr unter Leute gehen, und eine Frau kennenlernen. Zitat: „Sie war klein, dick, nichtssagend und hatte eine Ausstrahlung wie eine Gefängnistür“. ©Sandra Binder. Es beginnt eine turbulente Zeit, in der beide mehr über den anderen und sich selber erfahren, wie sie eigentlich wollten. Zwei Nebencharaktere will ich hier gerne noch erwähnen, weil sie mir sehr gut gefallen haben. Das eine wäre Susanne, die E-Mail Freundin von Fred. Sie ist ein einfühlsamer Mensch und eine gute Freundin für Ihn. Sie rückt die Dinge für Fred in ein anderes Licht. Der andere ist der Galerist Herr von Bühl. Ich fand ihn einfach total sympathisch wie er auf einer Gala Lila anspricht und sie nicht wie die anderen Herablassend behandelt. Schade das man über den Galeristen und die Bilder nicht mehr erfährt. Zum Schluss wurde die Geschichte sehr emotional und herzergreifend. Ich gebe zu, mir liefen die Tränen auch wenn es eigentlich offensichtlich war was kommt. Zum Teil ist mir persönlich die Geschichte zu langatmig und das Ende kam mir zu plötzlich, da hätte ich gerne etwas mehr gehabt.

     

    Fazit:

    Wie die Autorin es schafft, die Themen Verlustangst und schlechte Erfahrungen in diese Geschichte einfließen zu lassen, hat mir sehr gut gefallen. Genau so hätte die Geschichte auch im echten Leben passieren können. Dieses Buch ist der Autorin nicht weniger gelungen wie „Die Frauen von Ballycastle“ welches ich schon lesen durfte. Dies war sicher nicht mein letztes Buch, dass ich von Sandra Binder gelesen habe. Vielen Dank an beHEARTBEAT by Bastei Entertainment für das Rezensionsexemplar. Dieses hat meine Meinung zu diesem Buch nicht beeinflusst.

     

    Produktinformation

    Format: Kindle Edition

    Dateigröße: 1729 KB

    Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment (1. August 2018)

    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

    Sprache: Deutsch

    ASIN: B07D7RSFXJ

    Preis: 6.99 Euro


    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Y
    YH110BYvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Schöner, humorvoller Roman!
    Lila und ihr Plan fürs Leben

    Lila ist 29 Jahre alt und hat sich einen Plan für ihr weiteres Leben gemacht. Sie möchte sehr bald heiraten und Kinder bekommen. Doch da erwischt sie ihren Freund mit einer anderen Frau und ihr Plan wird durchkreuzt. Sie beendet die Beziehung und zieht nach einem kurzen Zwischenaufenthalt bei ihrer Mutter in eine kleine Wohnung. Während ihres Umzugs lernt sie ihren brummigen Nachbarn Fred kennen. Fred ist ein ziemlicher Eigenbrötler, der nicht viel redet und am liebsten allen Menschen aus dem Weg geht. Doch Lila mit ihrer offenen, herzlichen Art lockt Fred aus der Reserve und die beiden werden richtig gute Freunde. Fred ist entsetzt, als er erfährt, dass Lila nicht mehr an die wahre Liebe glaubt und nur noch einen reichen Mann sucht, mit dem sie eine Familie gründen kann. Sie wiederum meint Fred dabei helfen zu müssen, die Richtige für ihn zu finden....Der Roman ist wunderschön zu lesen und hat mich oft zum Lachen und zum Schmunzeln gebracht. Manchmal hätte ich zwar Lila oder auch Fred mit ihren so speziellen Charaktereigenschaften durchschütteln können, denn die beiden hatten wirklich sehr lange Tomaten auf den Augen und haben nicht entdeckt, wer wirklich zu ihnen passt! Das Buch ist kurzweilig und angenehm zu lesen und der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Insgesamt ein sehr schöner Roman, der mir einige schöne Stunden beim Lesen bereitet hat.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    J
    Johennivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: So schön zum Träumen und Lachen
    Ein Plan zum Scheitern verurteilt

    Klappentext:


    Lila wollte ihren Ex nicht anfahren. Das war ein Unfall. Ehrlich! Obwohl ... verdient hat er es schon. Schließlich zerstört seine kleine Affäre Lilas gesamten Lebensplan. Nun muss sie wieder von vorn anfangen. Und das ein Jahr vor der Deadline - ihrem dreißigsten Geburtstag.

    Doch dann trifft Lila auf Fred, ihren neuen Nachbarn. Die beiden könnten kaum unterschiedlicher sein: er der introvertierte Brummbär; sie der Wirbelwind, der sein Leben nach Plan leben will. Trotzdem entwickelt sich zwischen Lila und Fred eine Freundschaft, und es stellt sich heraus, dass sie mehr gemeinsam haben als auf den ersten Blick erkennbar: Die Liebe gleicht bei ihnen immer einem Desaster. Ein Grund, sie hartnäckig zu umgehen.

    Doch ausgerechnet bei ihrem neuen Job lernt Lila den perfekten Mann kennen. Der attraktive Unternehmer Marcel ist völlig anders als Fred, so kultiviert und charmant. Moment - wieso denkt sie plötzlich so häufig über ihren Nachbarn nach?

    Cover:

    Mir hat das Cover sehr gut gefallen und ich fand es passt sehr gut zu Fred. Er hat ja eine künstlerische Ader und die findet sich hier sehr schön wieder. 

    Schreibstil:

    Also der hat mich von den Socken gehauen...Ich habe selten so gelacht bei einem Buch. Die Autorin versteht es einen mit Worten zu beglücken ( Ich kann es einfach nicht anders beschreiben).Ich finde auch ihre Aufteilung im Buch sehr angenehm, es ist nach Jahreszeiten gegliedert. Ihre Protagonsiten sind liebevoll und sehr schön gestaltet. Die Figuren führen schöne Diagloge ( Fred manchmal auch nur ein Monolog :D)

    Inhalt:

    Fred und Lila, sie könnten kaum unterschiedlicher sein und trotzdem passen sie so gut zusammen. Der Schlagabtausch unter den beiden war zu lustig. Fred ist ein Brummbär allererster Güte aber er hat ein Herz aus Gold. 
    Lila will nix mehr mit der Liebe zutun haben, was man bei Ihrer Vergangengheit gut verstehen kann. Doch hat sie mich oft zur Verzweifelung gebracht aber sie war mir sehr sympathisch. 
    Meine kleine heimliche Held war Susanne, Freds perfektes Gegenstück. Ich hoffe so sehr, sie bekommt ein eignes Buch. 

    Fazit:

    Ein toller und gelungener Roman mit viel Witz und einer wirklich tollen Botschaft. Für mich also ganz klar, lest das Buch, es ist zum Wegschreien und träumen. :)
    Ich wünsche euch viel Spaß mit Lila und Fred und natütlich danke ich Sandra für das tolle Buch.

    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks