Sandra Bollenbacher

 4.6 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Absinth, Halloween und weiteren Büchern.

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veronika_lackerbauers avatar

Rezension zu "Absinth" von Sandra Bollenbacher

Berauschende Geschichten um die Grüne Fee
veronika_lackerbauervor 10 Monaten

Die Anthologie "Absinth" aus dem Art Skript Phantastik Verlag versammelt neben 12 sehr unterschiedlichen Kurzgeschichten auch allerlei Wissenswertes über das Getränk. Die Ausstattung ist gewohnt liebevoll und die Illustrationen machen aus dem Buch ein kleines Schmuckstück fürs Bücherregal.
Auf die aus meiner Sicht besten Geschichten möchte ich kurz eingehen. Grundsätzlich sind alle Geschichten gelungen und fügen sich gut zu einem Kaleidoskop in den verschiedensten Grüntönen zusammen. Trotzdem stechen für mich einige Geschichten besonders heraus:
"Scheiß auf Nemo, rettet die Nautilus" von Markus Cremer: Cremer kann hier für mein Empfinden nicht ganz an die Genialität seines Archibald Leachs anknüpfen, trotzdem steckt diese Geschichte so voller skurriler Ideen und Wendungen, dass sie noch lange im Kopf bleibt - und sei es auch nur, um diesen zu schütteln.
Mein persönliches Highlight waren die "Blumen" von Martin Rüsch. Diese Geschichte hat so viel Atmosphäre und transportiert für mich einfach am besten dieses spezielle Absinth-Gefühl.
"Honigmann und Breuer - Louche" von Robert von Cube: Als erklärter Fan der beiden Seelenfänger gehört diese Geschichte natürlich auch zu meinen Favoriten. Ermittler-Duos kennt man ja nun seid Sherlock Holmes und Watson zu hunderten, aber diese beiden haben etwas, das sie aus dieser Maße heraushebt. Negativ ist für mich an dieser Stelle nur eins: Wieso gibt es immer noch keinen Honigmann&Breuer-Roman?!
"Der letzte Tropfen" von Melanie Vogltanz versetzt den Absinthgenuss und die Grüne Fee in ein etwas anderes historisches Ambiente.  Auch im Umfeld des 1. Weltkriegs funktioniert die Magie der Fee sehr gut, diese Geschichte gibt der Anthologie eine weitere bittere Facette.
"Traum und Wahrheit" von Jacqueline Mayerhofer war für mich die klassischste Geschichte und am meisten das, was ich erwartet hatte. Hier treiben sich eine Vielzahl von historischen Persönlichkeiten herum, die alle dem Absinth verfallen sind und am Ende ... aber das soll jeder selbst entdecken!
Fazit: Nicht nur Absinth-Liebhaber - aber die unbedingt - sollten sich auf die Magie der Grünen Fee einmal einlassen, zumindest literarisch.

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Maxi2011s avatar

Rezension zu "Absinth" von Sandra Bollenbacher

Eine schöne Anthologie für Zwischendurch!
Maxi2011vor einem Jahr

12 Kurzgeschichten rund um das Thema Absinth und der Grünen Fee erwartet einen bei dieser Anthologie. Absinth war meine erste Anthologie die ich gelesen habe und ich bedanke mich ganz herzlich beim Art Skript Phantastik Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Ich habe zu jeder Kurzgeschichte meine Meinung geschrieben und vorne weg, ich bin immer noch kein großer Fan von Kurzgeschichten, aber für Mal zwischendurch fand ich sie unterhaltsam.

„Ein Schloss“ von Sandra Bollenbacher

War für mich interessant vom Schreibstil und der Idee, denn die Briefe die Zelda an ihre Freundin schreibt, lassen einen denken, man würde ein Tagebuch lesen. Hätte gerne mehr gelesen.

„Scheiß auf Nemo“ von Markus Cremer

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was der Autor mit dieser Geschichte erzählen möchte. Für mich war es verwirrend und unklar bis zum Schluss.

„Der Fluch der Blumen“ von Martin Rüsch

Hat mir sehr gut gefallen – Schön düster und trotzdem Poetisch. Schöner Schreibstil und ich hätte gerne mehr gelesen.

„Rien ne va Plus“ von M.W. Ludwig

Mal etwas lustiges, das mich zum Schmunzeln brachte. Für mich sehr unterhaltsam, vor allem das Ende war echt gut.

„Das dritte Glas“ von Nele Sickel

So schön geschrieben! Bisher meine liebste Kurzgeschichte aus Absinth. Bitte mehr davon!

Zitat: „After the first glass you see things as you wish they were.

After the second, you see things as they are not.

Finally you see things as they really are, and that ist he most horrible thing in the world.“

-Oscar Wilde –

„Honigmann + Breuer Louche“ von Robert von Cube

Etwas zwischen Darkfantasy, Horror und Krimie. Spannend geschrieben und auch der Schluss war perfekt gesetzt. Hätte gerne mehr gelesen.

„Der letzte Tropfen“ von Melanie Vogeltanz

Emotional, fesselnd und sehr tief gehend. Mich hat diese Geschichte echt getroffen und mitleiden lassen.

„Traum + Wahrheit“ von Jaqueline Mayerhofer

Für mich war diese Geschichte etwas langatmig und in sich ziehend. Zum Schluss wurde es zwar spannend, aber auch traurig.

„Hipster van Goch“ von Nina Teller

Diese Geschichte war für mich sehr verwirrend und persönlich auch zu langweilg.

„Der Lärm in meinem Kopf“ von Fabian Dombrowski

Auch wieder eine Geschicht wo mir der Sinn nicht klar war oder ich sie einfach nicht verstehen konnte.

„Der Tod des Sherlock Holmes“ von Carmen Hübner

Hat mir sehr gut gefallen mit diesem lockeren und flüssigen Schreibstil. Hätte mal wieder gerne mehr gelesen.^^

„Blutfeuer“ von Christine Bathelt

Ein gelungener Abschluss der Anthologie. Hat mich gut unterhalten und der armen Absinthienne habe ich den Schluss wirklich gegönnt.

Fazit:

Ein paar der Kurzgeschichten haben mir wirklich gut gefallen, aber trotzdem konnte mich die Anthologie nur etwas Überzeugen. Ich denke aber, dass es nicht an der Anthologie selber lag, sondern an meinem Fabel für lange Geschichten…ich tauche halt lieber länger in eine Geschichte ein. Trotzdem konnte ich aber ein paar tolle Schreibstile und Interessante Autoren entdecken.


Lg eure Tanya

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AmaliaZeichnerins avatar

Rezension zu "Absinth" von Sandra Bollenbacher

Berauschend schön und düster. Phantastisch.
AmaliaZeichnerinvor einem Jahr


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