Sandra Bollenbacher , Markus Cremer Absinth

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Inhaltsangabe zu „Absinth“ von Sandra Bollenbacher

Absinth – Das Getränk der Künstler
Gleichsam unverzichtbare Inspirationsquelle und verlockende Falle.
Diese Anthologie entführt Sie ins Reich der Grünen Fee, durch einen Strudel von Farben und Gefühlen an den Rand des Wahnsinns und über die eigene Weltanschauung hinaus. In 12 Geschichten lernen Sie die Personifizierung des grünen Getränkes kennen. Doch Vorsicht! Jedem erscheint die Fee in einer anderen Gestalt und manchmal offenbart sie sich erst beim letzten Tropfen.

Berauschend-schön düsterer Phantastik-Lesestoff mit vielen historischen Anspielungen und Persönlichkeiten

— AmaliaZeichnerin

Kurzgeschichten im Rausch der grünen Fee - ob böse, gut, modern oder uralt... für jeden ist was dabei.

— kleeblatt2012
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  • Berauschend schön und düster. Phantastisch.

    Absinth

    AmaliaZeichnerin


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  • im Rausch der grünen Fee

    Absinth

    kleeblatt2012

    19. November 2017 um 17:03

    Absinth - ein Getränk, um welches sich viele Legenden ranken. 12 Autoren haben sich nun diesen Legenden angenommen und daraus Kurzgeschichten gesponnen. 12 Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.Die Anthologie führt zu den verschiedensten Orten. Einmal ist die grüne Fee als Muse unterwegs, ein anderes Mal ist sie grausam und brutal. Doch jedesmal hat sie mit Künstlern zu tun. Sie regt die Phantasie an, nährt sich davon oder mordet.Wir treffen auf die unterschiedlichsten Personen, fiktiv, wie auch historisch belegt. Schriftsteller, Maler, Dichter... allesamt Personen, die durch ihre Phantasie kreativ wurden und auch gerne zu dem grünen Getränk gegriffen haben. Zumindest in den Kurzgeschichten.So begegnen uns Arthur Conan Doyle, Jules Verne, Mata Hari, Oscar Wilde und viele, viele mehr.Auch wenn ich alle Kurzgeschichten ausnahmelos gut fand, gab es doch einige, die für mich aus der Menge herausstachen."Scheiß auf Nemo - rettet die Nautilus" von Markus Cremer z. B. ist eine lustig-wirre Geschichte über eine grüne Fee, die in einer eher abgewrackten Kneipe als Muse für Künstler unterwegs ist. Je mehr Absinth konsumiert wird, umso mehr kann sich die Fee in die Gedanken der jeweiligen Kreativen hineinversetzen und ihnen als Muse dazu verhelfen, ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen. So kommt es, dass sich die Fee in den Gedanken von Jules Verne wiederfindet und im dazu verhilft, dass er den Roman "20.000 Meilen unter dem Meer" schreibt. Doch bis es soweit ist, müssen so einige Dinge durchgestanden werden.In "Hipster van Gogh" hat sich Nina Teller die grüne Fee als moderne Geschäftsfrau vorgestellt, die verschiedene "Künstler" um sich gescharrt hat. Dabei bedient sie sich einer interessanten Methode, da die Künstler allesamt schon seit Jahrzehnten oder gar Jahrhundert tot sind. Unter anderem Vincent van Gogh arbeitet für sie.Und "Der Tod des Sherlock Holmes" von Carmen Hübner erzählt die Geschichte von Arthur Conan Doyle, als dieser an einem wichtigen Punkt seiner Schreibkarriere steht und in der Schweiz über seine weitere Zukunft nachdenkt. Natürlich geht es dabei um den allseits beliebten Detektiven aus der Baker Street.Aber egal, welchen Weg die grüne Fee auch einschlägt, immer wieder ist es der Absinth, der sie leitet und im Mittelpunkt steht. Aber nicht nur die Geschichten sind echte Höhepunkte, auch die Aufmachung des Buches ist wieder wunderschön. Wie alle Bücher aus dem Art Skript Phantastik Verlag ist auch dieses mit viel Liebe zum Detail gefertigt. Die Grüntöne auf dem Cover sowie die abgebildete Fee zeigen schon genau, um was es geht und spiegeln den Inhalt deutlich wieder. Auch innen ist es mit schönen Überschriften und Absinthgläsern auf jeder Seite ein Schatz.Die Autoren haben die Aufgabe, eine Kurzgeschichte über Absinth bzw. die grüne Fee zu schreiben, einfach hervorragend gelöst und kurzweilige Unterhaltung geschaffen. Ein ums andere Mal war ich begeistert von der gerade gelesenen Geschichte. Ein Buch, nach dem ich bestimmt öfter greifen werde.Fazit:Eine unterhaltsame Anthologie rund um die grüne Fee.

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  • Ein Rausch, der sich lohnt, ganz ungefährlich

    Absinth

    GrueneRonja

    31. October 2017 um 19:04

    „Es sind die flüchtigen Dinge, wie wir uns am längsten bewahren. Eine Laune und eine lebenslange Leidenschaft unterscheiden sich nur darin, dass die erste ein wenig länger anhält.“ (S. 98, Das dritte Glas, Nele Sickel) Eine Anthologie über die Grüne Fee muss die grüne Ronja natürlich lesen, das ist eine Frage der Ehre. Und diese Sammlung an Geschichten über die Grüne Fee haben es in sich. Die Fee hat viele Gestalten, sei es als Unternehmerin, als Produzentin, oder als Muse. Sie erscheint am liebsten Künstlern, dabei begegnen uns auch berühmte Persönlichkeiten, wie Oscar Wilde, H.G.Wells oder Jules Verne. Besonders gefallen hat mir Das dritte Glas von Nele Sickel. Die Kurzgeschichte beschreibt die Suche von Oscar Wilde nach einem Dorian Gray. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man hat das Gefühl im Kopf von Oscar Wilde zu sitzen und die Menschen um ihn herum zu beobachten. Besonders das Gespräch mit einem jungen Mann, der sich nach kurzem Zögern zu dem Schriftsteller setzt, hat mich gefesselt. Aber auch Hipster van Gogh von Nina Teller hat mich in ihren Bann gezogen. Die Grüne Fee als Unternehmerin ist eine sehr moderne Art sie zu sehen. Vor allem, da z.B. der Kaffee und Matchapulver den Absinth in der heutigen Zeit abgelöst hat. Ein wenig gruselig, die Vorstellung. Eine völlig andere Fee begegnet uns allerdings bei Der Fluch der Blumee von Martin Rüsch. Diese Kurzgeschichte war sehr spannend, mit ein bisschen Liebe. Merkt euch eins, Orchideen sind keine guten Blumen für Menschen! Das wusste schon Trywwidt ;) Alles in allem sind diese 12 Kurgeschichten rund um die Grüne Fee sehr spannend, sehr abwechslungsreich und manchmal ein wenig gruselig. Wir begegnen berühmten Künstlern, aber auch ganz normalen Menschen. Und viel wichtiger, wir begegnen der Grünen Fee in allen möglichen Gestalten. Und vielleicht erkennen wir sie, wenn sie uns mal begegnet.

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