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Sandra_Broekel

vor 6 Monaten

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Herzliche Einladung zur Leserunde!

„Das hungrige Krokodil“ ist vor wenigen Wochen im Pendragon Verlag erschienen. Hier bei mir in der Region Ostwestfalen wurde es begeistert aufgenommen. Das mag daran liegen, dass der Roman auf einer wahren Geschichte basiert und viele Menschen die Hauptpersonen und ihre Familie noch persönlich kennen.

Begonnen hat alles mit einer alten Arzttasche, die mir meine Freundin Pavla gab: „Mein Vater hat sein ganzes Leben aufgeschrieben. Kannst du vollenden, was er nicht mehr geschafft hat?“ Ich war neugierig, denn ich arbeite als Schreibtherapeutin, bin fasziniert von bewegten Lebensgeschichten und deren Aufarbeitung. In der Tasche fand ich einen Schatz: Über 1.000 Seiten voller persönlicher Erlebnisse und Erinnerungen, die der Psychiater kurz vor seinem Tod in historische und philosophische Zusammenhänge stellte.  Das alles war mühsam zu lesen, denn Pavel Vodák hegte eine Vorliebe für ellenlange Schachtelsätze und unzählige Details. Dahinter versteckt aber schlummerte eine schier unglaubliche Geschichte. Ein Leben voller Mut, Menschlichkeit und einer tiefen Sehnsucht nach Freiheit.

50 Jahre nach dem Prager Frühling möchte ich Euch mit dem „hungrigen Krokodil“ in die europäische Geschichte des letzten Jahrhunderts entführen:

Prag 1968: Wie viele andere Tschechen schöpft Pavel Vodák Hoffnung auf einen menschlicheren Sozialismus, auf Reformen, auf Freiheit. Dann rollen die Panzer der „sozialistischen Bruderstaaten“ an und machen all seine Träume mit einem Schlag zunichte. Für die Machthaber ist er nichts weiter als ein Gegner des Regimes. Pavel sieht keinen Ausweg. Er muss sein geliebtes Heimatland verlassen. Hinter dem Eisernen Vorhang erwartet ihn eine ungewisse Zukunft. Wie hoch darf der Preis für die Freiheit sein?

Dieser Roman erzählt Pavels Leben vom Zweiten Weltkrieg über den Prager Frühling bis zum Fall des Eisernen Vorhangs 1989. Hautnah erlebt der Sohn einer deutschen Mutter und eines tschechischen Vaters die Gräueltaten der Nazis, die Befreiung durch die Sowjets und die Härte des Kommunismus. Die Flucht selbst und die Entscheidung, seine Heimat zu verlassen, sind für Pavel kaum auszuhalten. Denn er nimmt seine Frau, seine schwerkranke Schwiegermutter und seine kleine Tochter mit. Ausgerechnet Deutschland – das Land der Täter – ist bereit, ihn aufzunehmen und seine akademischen Abschlüsse anzuerkennen. Die Flucht erstreckt sich über mehrere Tage: Seine Ehefrau steckt voller Angst, seine Schwiegermutter und Tochter glauben an einen Familienurlaub. Sie reisen mit gefälschten deutschen Pässen, Pavels Familie spricht aber kein Deutsch, das Abenteuer nimmt seinen Lauf…

Der Verlag verlost 15 Bücher, die Bewerbungsfrist endet am 28.03.2018.

Ich selbst freue mich auf einen spannenden Austausch mit euch und verspreche, mindestens einmal täglich online zu gehen, um mit euch zu diskutieren und Fragen zu beantworten. Alleine die Entstehungsgeschichte dieses Familienromans könnte ein eigenes Buch füllen. Wenn ihr Lust habt, macht mit!

Herzlich

Eure Sandra Brökel

Autor: Sandra Brökel
Buch: Das hungrige Krokodil

Jezebelle

vor 6 Monaten

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Der Pendragon-Verlag hat mir schon einmal ein tolles Lesevergnügen bereitet. Beim Lesen der Kladde hört sich das hier genauso spannend an, zumal ich als Historikerin natürlich gern gut Recherchiertes, warum nicht auch Persönliches, als Lesestoff habe.

Lujoma

vor 6 Monaten

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Die Inhaltsangabe zum Buch klingt interessant, ich lese gern Geschichtliches und als DDR-Kind habe ich doch relativ einseitigen Unterricht zur jüngeren Geschichte gehabt. Allerdings bin ich in der Woche nach Ostern im Urlaub, kann also erst danach in die Leserunde einsteigen. Wenn das okay ist, wäre ich gern dabei.

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c_awards_ya_sin

vor 2 Wochen

Fazit

https://www.lovelybooks.de/autor/Sandra-Br%C3%B6kel/Das-hungrige-Krokodil-1508068425-w/rezension/1744181696/?showSocialSharingPopup=true

Auch meine Rezi ist nun geschrieben und wird auch fleißig weitergetragen. Vielen lieben Dank, dass ich dieses Buch lesen durfte!

Sandra_Broekel

vor 2 Wochen

1989 + 1990 (Seite 289-313)
@c_awards_ya_sin

Das würde ich mir wünschen, dass auch Vera ihren Frieden machen konnte. Leider ist sie 2005 verstorben und hat das Buch nicht mehr erlebt....
Zu Lebzeiten gab es leider kein HappyEnd. Sie fühlte sich stets entwurzelt und ihrer Heimat entrissen. Vielleicht ist das der Unterschied zwischen einem Roman nach einer wahren Vorlage und einem fiktiven.
Im wahren Leben gibt es häufige die tragsichen Helden...
(glaub ich)

Sandra_Broekel

vor 2 Wochen

1970 (Seite 192 - 297)
@c_awards_ya_sin

Absolut richtig! Er war ein Mensch mit allen Fehlern. Und ja, ich weiß, dass er bis zu seinem Tod unter Schuldgefühlen deswegen litt. Das ist deutlich aus seinen Aufzeichnung herauszulesen...
Ich finde es sogar wichtig, dass ein "Romanheld" eben nicht alles schafft, was er gerne schaffen würde. So geht es doch jedem von uns...

Sandra_Broekel

vor 2 Wochen

1969 (Seite 177-191)
@c_awards_ya_sin

Ja. Dem ist nichts hinzuzufügen. Freue mich, dass du das aus dem Buch herauslesen konntest. Danke für die Rückmeldung!

Sandra_Broekel

vor 2 Wochen

1968 (Seite 115-176)
@c_awards_ya_sin

Das ist eine beeindruckende Geschichte!!! Danke!
Ich war jetzt am 21.8.2018 in Prag, habe an den Gedenkfeiern teilgenommen. Auch 50 Jahre später war die beklemmende Atmosphäre (wieder oder immer noch) zu spüren...

Sandra_Broekel

vor 2 Wochen

Fazit

histeriker

vor 13 Stunden

Fazit

Nur als Rückmeldung: Meiner Kollegin hat das Buch auch sehr gefallen, wir haben darüber mehrmals diskutiert und ich habe ihr noch ein paar Geschichte, die du uns hier erzählt hast, dazu erzählt. So war sie ihregndwie auch ein Mitglied dieser Runde. Danke nochmals für das tolle Buch!

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