Sandra Brown Blinder Stolz

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Inhaltsangabe zu „Blinder Stolz“ von Sandra Brown

Wenn aus Leidenschaft Besessenheit wird ... Ein verrückter Stalker, der Berry seit Monaten verfolgt, hat sich Zugang zu ihrem Haus verschafft, einen Mann niedergeschossen und gedroht, auch Berry zu töten. Die Polizei zweifelt an ihrer Glaubwürdigkeit, und Caroline King sieht keine andere Möglichkeit ihre Tochter zu schützen, als Berrys Vater um Hilfe zu bitten – den Privatdetektiv Dodge Hanley, den sie seit dreißig Jahren nicht mehr gesehen hat ... Dodge fliegt nach Houston, um seiner Tochter zu helfen, und eine mörderische Jagd beginnt.

Gute Mischung aus Nervenkitzel und Leidenschaft

— czytelniczka73
czytelniczka73

Fazit: Vielleicht nicht gerade der spannendste Roman der Autorin, der jedoch wieder einmal mit facettenreichen Charakteren und einer komplexen Story überzeugt, die zudem noch einige Überraschungen parat hält.

— Bellexr
Bellexr

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    Blinder Stolz
    dorothea84

    dorothea84

    19. August 2017 um 09:05

    Berry Malone hat einen Stalker, der ihr sogar nach Haus zu ihrer Mutter folgt. Oren Starks hat jetzt einen Mann niedergeschossen und Berry gedroht sie zu ermorden. Berrys Mutter sieht nur eine Möglichkeit, ihren Vater den Privatdetektiv Dodge Hanley anzurufen und um Hilfe zu bitten. Nach dreißig Jahre sehen sie sich beide wieder.... Es beginnt schon spannend und wird noch spannender. Die Perspektiven wechseln zwischen, Berry, Oren, Dodge, Caroline und Ski. Man merkt es am Anfang gar nicht das immer mehr Charaktere ihre Sicht der Dinge erklären. Meist werden die Wendungen dann vorhersehbar, hier gar nicht. Im Gegenteil man erwartet etwas, doch dann kommt es irgendwie doch ganz anders. Man weiß das irgendetwas im Busch ist und versucht Hinweise zu finden. Man macht mit Dodge und Caroline auch einen Abstecher in die Vergangenheit und erfährt wie das mit ihnen alles begonnen hat. Die Spannung steigt am Mitte des Buches und die Brutalität von Oren nimmt zu. Das Ende ist der Hammer und ich hatte es nicht kommen sehen. :)

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  • Rezension zu "Blinder Stolz" von Sandra Brown

    Blinder Stolz
    tigerbea

    tigerbea

    25. February 2015 um 14:42

    Berry Malone flieht vor ihrem Stalker Oren Starks und zieht in das Haus ihrer Mutter Caroline King, einer erfolgreichen Immobilienmaklerin. Während einer Projektbesprechung überfällt Oren Berry in Carolines Haus und schießt auf den Arbeitskollegen. Obwohl Deputy Ski Nyland auf den Fall angesetzt wird, nimmt Caroline Kontakt zu Dodge Hanley, einem Privatdetektiv, auf. Nicht nur das, er ist auch noch Berrys Vater, von dem Berry jedoch nichts weiß. Und Oren kommt Berry immer näher und hinterläßt immer mehr Opfer auf seinem Weg.... Dies Buch ist wirklich auf eine ganz spezielle Art spannen. Es ist nicht nur in der Gegenwart geschrieben, sondern führt den Leser immer wieder in einzelnen Kapiteln in die gemeinsame Vergangenheit von Caroline und Dodge. So erfährt man sehr viel über sie und versteht nach und nach ihr Verhalten miteinander. Dies allein macht das Buch schon sehr spannend und man mag Caroline und Dodge immer mehr. Sie werden dem Leser richtig sympathisch. Im Gegensatz zu Berry, die zunächst sympathisch wirkt, jedoch im Laufe der Geschichte Geheimnisse preis gibt, die doch Sympathiepunkte kosten. Die Handlung ist sehr geschickt aufgebaut, durch die gelegentlichen Schwenks in die Vergangenheit kommt im Laufe der Zeit immer mehr Spannung auf und man will wissen, wie beide Geschichten verlaufen. Der Schreibstil ist wunderbar fließend, so daß man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Dies war mein erstes und mit Sicherheit nicht letztes Buch von Sandra Brown!

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  • Blinder Stolz

    Blinder Stolz
    madamecurie

    madamecurie

    19. March 2014 um 14:09

    Buchtext: "Sandra Browns Romane sind eine knisternde Mischung aus Spannung, Intrigen, Leidenschaft und Macht" New York Times Ein verrückter Stalker, der Berry seit Monaten verfolgt, hat sich Zugang zu ihrem Haus verschafft, einen Mann niedergeschossen und gedroht, auch Berry zu töten. Die Polizei zweifelt an ihrer Glaubwürdigkeit, und Caroline King sieht keine andere Möglichkeit ihre Tochter zu schützen, als Berrys Vater um Hilfe zu bitten - den Privatdetektiv Dodge Hanley, den sie seit dreißig Jahren nicht mehr gesehen hat. Dodge fliegt nach Houston, um seiner Tochter zu helfen, und eine mörderische Jagd beginnt. Da ich jetzt mal einen Thriller zwischen drin lesen wollte,habe ich mich für Sandra Brown entschieden.Ich kann euch sagen der war sowas von spannend und interessant und richtig gut.Super,Hammermäßi

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  • Teilweise grobe, ordinäre Ausdrücke

    Blinder Stolz
    Igela

    Igela

    05. February 2014 um 13:39

    Dieses Buch erzählt in zwei Zeitzonen.In der Vergangenheit,in der erzählt wird, wie der Ermittler Dodge , Caroline kennen und lieben lernt.Und in der Zukunft, wo die Tochter der beiden , Berry von einem verrückten Stalker verfolgt wird, der nach und nach Unschuldige tötet um an Berry heran zu kommen. Caroline bittet Dodge um Hilfe, und das obwohl sie seit Jahren keinen Kontakt mehr haben und Berry nicht weiss, dass Dodge ihr Vater ist. Interessant war ,dass sowohl aus Carolines Sicht, wie auch aus der von Dodge beschrieben wurde, was alles in der Beziehung der beiden schief lief.Man kann sich als Leser ohne weiteres in beide Charaktere hineindenken, ohne Partei zu nehmen.In der Geschichte passiert relativ viel, der Spannungsfaktor ist aber nicht sehr hoch. Man weiss von Anfang an, wer der Stalker ist,der die Morde verübt.Erst ganz am Schluss des Buches ergibt sich Ueberraschendes in dieser Hinsicht. Für mich, ein Buch, dass lesenswert ist, aber doch weniger fesselt als andere Thriller. Sandra Brown bedient sich teilweise einer groben und derben Sprache. Wörter wie Verdammt oder Mistkerl sind keine Seltenheit. Die Uebersetzung vom englischen Orginaltext ins deutsche finde ich flüssig und gelungen....was ja nicht bei allen Büchern so ist.

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  • Mischung aus Crime und Thrill

    Blinder Stolz
    Thommy28

    Thommy28

    23. September 2013 um 13:47

    Klappentext: Ein verrückter Stalker, der Berry seit Monaten verfolgt, hat sich Zugang zu ihrem Haus verschafft, einen Mann niedergeschossen und gedroht, auch Berry zu töten. Die Polizei zweifelt an ihrer Glaubwürdigkeit, und Caroline King sieht keine andere Möglichkeit ihre Tochter zu schützen, als Berrys Vater um Hilfe zu bitten - den Privatdetektiv Dodge Hanley, den sie seit dreißig Jahren nicht mehr gesehen hat. Dodge fliegt nach Houston, um seiner Tochter zu helfen, und eine mörderische Jagd beginnt. Das Buch ist ein typischer "Sandra Brown" mit der von ihr gut bekannten Mischung aus Crime und Thrill. Der Stil bedient sich einer recht derben Sprache - die aber gut zu den ziemlich holzschnittartig gezeichneten Charakteren passt. Die Handlung ist zweigeteilt und beleuchtet einmal das aktuelle Geschehen um den Stalker, der die Tochter des Hauses mit Namen Berry bedroht. Der zweite Handlungsstrang befasst sich in der Zeit Ende der siebziger Jahre mit dem Geschehen um das Kennenlernen der Eltern. Das bietet dem Leser eine gute Abwechslung. Natürlich fehlt in beiden Handlungssträngen auch nicht das bei der Autorin übliche Quentchen derber Erotik. Insgesamt ein guter, aber nicht überragender Thriller.

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  • ein tödlicher Stalker

    Blinder Stolz
    Kerry

    Kerry

    21. April 2013 um 17:00

    Merritt County in den USA: Deputy Ski Nyland wird zu einem abendlichen Notfall gerufen. Er staunt nicht schlecht, dass dieser aus dem Haus der berühmten Immobilienmaklerin Caroline King erfolgte. Deren Tochter, Berry Malone, wurde laut eigener Aussage von einem Stalker angegriffen. Ihr Kollege, Ben Lofland, mit dem sie noch bis spät in die Nacht gearbeitet hatte, eilte ihr zu Hilfe. Ben gelang es, den Täter in die Flucht zu schlagen, doch er selbst wurde lebensgefährlich verletzt. Ski ist skeptisch, was Berry und Ben wirklich spät abends getan haben, doch Fakt ist, er ist verletzt und sie die einzige Zeugin. Caroline hingegen ahnt, dass ihre Tochter in ernsten Schwierigkeiten steckt und nimmt zu dem einzigen Mann Kontakt auf, der ihr jetzt noch helfen kann: Dodge Hanley, Berrys Vater. Vor Jahrzehnten lernte Dogde Caroline während eines Einsatzes kennen und verliebte sich ins sie. Diese Beziehung ging durch Höhen und Tiefen, doch die innige Liebe, die die beiden verband, überwand jedes Hindernis. Bis zu dem Zeitpunkt, als Dodge einen unverzeihlichen Fehler beging. Auf Grund dessen sah er seine Tochter nur ein einziges Mal - am Tag ihrer Geburt. Als jedoch Caroline ihn jedoch jetzt um Hilfe bittet, lässt er alles stehen und liegen und eilt zu ihr, denn er hat eine Menge wieder gut zu machen. Derweil versucht Ski zu ergründen, was tatsächlich in dem Haus passiert ist. Der von Berry benannte Oren Starks, ein ehemaliger Kollege, der auf Grund einer Beschwerde von Berry gefeuert wurde, scheint sich allerdings nicht in er Nähe von Merritt County aufgehalten zu haben. Was steckt wirklich hinter dem angeblichen Stalking durch Oren? Skis Versuche, Licht in das Dunkel zu bringen, scheitern vorerst und dennoch, Berry weicht keinen Millimeter von ihrer Aussage ab. Während Ski versucht, auf konventionellen Wegen die Ermittlungen zu führen, ist Dodge mehr als gewillt das Gesetzt zu beugen, um Oren habhaft zu werden und ihn endgültig aus Berrys Nähe zu vertreiben, notfalls mit dessen Ableben. Was jedoch noch niemand ahnt, Oren ist noch viel gefährlicher, als es den Anschein macht und er ist näher, als alle denken ... Ein Buch für wundervolle Lesestunden. Der Plot wurde detailliert und abwechslungsreich erarbeitet, besonders gut hat mir hier gefallen, dass es zwei Handlungsstränge gibt, einen in der Gegenwart, der sich mit Berry und dem Überfall beschäftigt und einen in der Vergangenheit, der die Geschichte ihrer Eltern Caroline und Dogde erzählt. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass sich auch dieses Buch der Autorin wieder förmlich von selbst gelesen hat. Allerdings hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Nervenkitzel gewünscht, was jedoch meinem Lesegenuss keinen Abbruch getan hat. Die Figuren fand ich ganz wundervoll erarbeitet. Neben dem absoluten Traummann Ski steht ihm diesmal das Raubein Dodge zur Seite, eine Kombination die es in sich hat, doch gerade Dodge hat in mir etwas bewegt, sodass gerade dieser mir sehr ans Herz gewachsen ist. Abschließend kann ich sagen, dass es sich hierbei um ein Buch mit einer abwechslungsreichen Story und liebevollen Charakteren handelt, sodass es einem sehr angenehme Lesestunden bereitet.

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  • Rezension zu "Blinder Stolz" von Sandra Brown

    Blinder Stolz
    Bellexr

    Bellexr

    08. February 2013 um 17:32

    „… Verklag mich doch …“ . Deputy Ski Nyland wird zu einem Notfall gerufen. Im Schlafzimmer des Hauses der Immobilienmaklerin Caroline King liegt ein Mann, die Notärzte kämpfen um sein Leben. Im Badezimmer findet Ski deren völlig verstörte Tochter Berry Malone. Die junge Frau berichtet ihm, dass ein ehemaliger Kollege ins Haus eingedrungen sei und ihren Freund und Kollegen Ben niedergeschossen habe. Oren Stark verfolgt Berry schon seit Monaten, aus diesem Grund hatte sich die junge Frau ins Haus ihrer Mutter zurückgezogen. Doch Oren hat sie nun aufgespürt und will ihren Tod. Während die Polizei unter Hochdruck die Suche nach Oren Stark in die Wege leitet, setzt Caroline sich mit dem Privatdetektiv Dodge Hanley in Verbindung und bittet ihn um Unterstützung. Vor 30 Jahren waren Caroline und Dodge ein Paar, haben sich seitdem nicht mehr gesehen und Berry ist ihre gemeinsame Tochter. Dodge fliegt nach Houston, um Oren Stark aufzuspüren. . Mit dem Vorfall im Haus der Immobilienmaklerin Caroline King steigt Sandra Brown in ihren Roman ein, wodurch man gleich fast alle Beteiligten kennenlernt. Die Situation ist anfangs etwas vertrackt, schnell kommt das Gerücht auf, Berry und der verheiratete Ben hätten eine Liebesbeziehung, was Berry jedoch schnell entkräften kann. Der Vorfall im Haus wie auch die ungewisse Situation über den Verbleib von Oren und dessen Gründe für den Anschlag sorgen erst einmal für Hochspannung, doch diese flacht im Verlauf der Story immer wieder merklich ab. . Obwohl die Suche nach dem Stalker Oren Stark, der auch schon bald nicht vor Mord zurückschreckt und als äußerst intelligent gilt, ständig gegenwärtig ist, kann dieser Handlungsstrang die Spannung nicht konstant auf hohem Niveau halten. Nach und nach rückt fast unmerklich die Beziehung zwischen Dodge und Caroline mehr in den Vordergrund. Diese waren vor mehr als 30 Jahren ein Paar, doch am Tag der Geburt von Berry trennten sich ihre Wege. Wieso es hierzu kam, erfährt man nach und nach durch Rückblenden in das Jahr 1978. Und natürlich bahnt sich auch eine Liebesbeziehung bei der jüngeren Generation Berry und Ski an, die logischerweise auch nicht so ganz einfach verläuft. . Aber obwohl Spannung nicht durchgehend vorhanden ist, versteht es Sandra Brown dennoch sehr gut, mit ihrem Roman zu unterhalten. Mit ein Plus ist ihr kauziger, verschrobener, zynischer Detective Dodge Hanley, der eigentlich immer nur äußerst griesgrämig und missgelaunt durch die Gegend läuft. Dennoch ist dieser innerlich zerrissene Mann, der kaum Gefühle an sich heranlässt, sympathisch dargestellt und die Zusammenarbeit mit Ski Nyland gestaltet sich äußerst interessant, da hier zwei starke Charaktere aufeinandertreffen, die sich schnell lernen zu akzeptieren. . Die Geschichte gestaltet sich zum typischen Katz-und-Maus-Spiel, Oren Stark ist der Polizei immer einen Schritt voraus, ist ein brillanter Stratege und versteht es perfekt, die Ermittler in die Irre zu führen. Und der wieder einmal sehr flüssige, einnehmende und zumeist fesselnde Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass man sich zu jederzeit bestens unterhalten fühlt und keine Langeweile aufkommt. . Fazit: Vielleicht nicht gerade der spannendste Roman der Autorin, der jedoch wieder einmal mit facettenreichen Charakteren und einer komplexen Story überzeugt, die zudem noch einige Überraschungen parat hält.

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  • Rezension zu "Blinder Stolz" von Sandra Brown

    Blinder Stolz
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    28. January 2013 um 13:48

    Tödliches Stalking Er steht auf eine bestimme Art von Frauen. Er macht sich an Kolleginnen heran. Er ist hochbegabt, einer der besten Mitarbeiter der Werbeagentur, aber was die ein oder andere Frau angeht, da hat er sich einfach nicht im Griff. Und so wird er untragbar. Was er, selbstredend, nicht sich, sondern „der da“ anlastet. „Die da“, das ist Berry King, Tochter von Caroline King, Immobilienmaklerin in einer Kleinstadt bei Houston, Texas. „Er“, ist Oren Starks, perfekt planender Stalker, der nun zur Umsetzung schreitet. Im Haus der Mutter lauert er Berry auf, schießt auf Berrys Kollegen, verfehlt Berry selbst und verlässt fluchtartig das Haus. Deputy „Ski“ Nyland aber hat zunächst Zweifel an dem, was ihm da an Geschichte aufgetischt wird. Warum war der verheiratete Ben mit Berry im Haus? In Unterhose? Und sie nackt unter der Dusche? Liegen die Dinge ganz anders, als Berry sie darstellt? Berry Mutter Caroline ahnt, dass sie Hilfe braucht und ruft, nach 30 Jahren, den ehemaligen Cop und nunmehrigen Privatdetektiv Dodge an. Dieser hat eigentlich gute Gründe, sich weit entfernt von Caroline zu halten, Gründe, die in einer Nebengeschichte im Buch im Rückblick auf das Jahr 1978 erzählt werden. Doch ein Grund steht im Raum, der es ihm letztlich unmöglich macht, nicht einzugreifen. Eine lange zurückliegendes, intensives Verhältnis zu Caroline, dass bis in die Gegenwart hinein seine Folgen zeitigt. Und gut so, dass der knorrige Kettenraucher und „harte Kerl“ Dodge eintrifft. „In einem Punkt können sie mir absolut vertrauen: Dass ich diesen Drecksack über den Haufen schie0e, sobald er dort auftaucht“. Mit Verwaltung, Dienstweg und Regeln hat Dodge nicht viel am Hut. Mit seinem besonderen Talent, Menschen zum Reden zu bringen, wird er nicht aufhören, nachdem er in Spur gegangen ist, bis Oren das Handwerk gelegt ist. Und nötigt mit dieser Haltung nach der ein oder anderen reibungsvollen „Annäherung“ auch den anderen beteiligten durchaus Respekt ab. Klar und direkt erzählt Brown ihre Geschichte. In den Abläufen und in den Personen. Spannung erhält der Thriller dadurch nicht aus unverhofften Wendungen und Überraschungen bei der Aufklärung des Falles (auch wenn zum Schluss klar wird, dass die Dinge auch ein wenig verwickelter sind, als es lange Zeit im buch schient), sondern vor allem durch die Jagd auf Oren selbst und die durchaus muntere und „knorrige“ Schilderung der Personen und ihrer Beziehungen zueinander, allen vorweg Dodge. Hier fügt sich die eingestreute „Ursprungsgeschichte“ dieser Verhältnisse aus der Vergangenheit gut in den Ablauf der Handlung ein. Da aber die Sachlage von Beginn an klar vorliegt und zudem die Protagonisten durchaus in weiten Teilen eher stereotyp gestaltet werden (Gut ist gut, böse ist böse, feige ist feige, auch in der „Unterschicht“ gibt es sensible Personen), treten hier und da einfach auch Längen im Buch auf und eine her flache Spannungskurve begleitet die Lektüre. Gut, dass die Abläufe immer wieder durch Elemente aus „Buddy-Konstellationen“ (hier Dodge und Ski) und das langsame „Auftauen“ des eher misanthropischen Dodge aufgelockert werden. Souverän in Form und Stil, nachvollziehbar in den Abläufen und mit einigen gelungenen Protagonisten unterhält Brown in „blinder Stolz“ durchaus gekonnt, wenn auch zu vorhersehbar in den Abläufen.

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  • Rezension zu "Blinder Stolz" von Sandra Brown

    Blinder Stolz
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    24. January 2013 um 10:34

    ~Inhalt~ - Der Privatdetektiv Dodge Hanley bekommt völlig unerwartet einen Anruf von Caroline King. Seine Ex-Geliebte benötigt dringend seine Hilfe, um der gemeinsamen Tochter bei polizeilichen Ermittlungen beizustehen. In ihrem Haus wurde ein Bekannter Berrys’ angeschossen, der es eigentlich auf Berry selbst abgesehen hat. Ein Stalker, der die junge Frau schon seit einiger Zeit bedroht und auch nicht vor Mord zurückschreckt. - Die Polizei, vor allem in Gestalt von Deputy Ski Nyland, zeigt sich zu Beginn der Ermittlungen nicht ganz so überzeugt von Berrys Aussagen. Doch als weitere Morde geschehen, wird schnell klar, dass der Stalker erst Ruhe geben wird, wenn die junge Frau tot ist. So wird aus dem unterschiedlichen Quartett – bestehend aus einem zynischen Privatermittler; seiner einstigen großen Liebe; der davon nichts ahnenden gemeinsamen Tochter und dem unnahbar wirkenden Cop Ski – ein eingeschworenes Team, das mit allen Mitteln versucht, diesen gefährlichen Stalker zu stellen … - ~Einschätzung~ - Der Name Sandra Brown steht in der Regel für knisternde und mitreißende Thriller, die bis zum Ende hin wirklich fesseln und irgendwie auch das gewisse Etwas haben. Einfach ausgedrückt: Hyperspannende Unterhaltung! Davon ausgehend, dass mir genau das auch mit diesem Schmöker geboten wird, ist die Erwartungshaltung im Vorfeld doch riesig gewesen. - Mit „Blinder Stolz“ präsentiert uns Sandra Brown nun den unmittelbaren Nachfolger von „Sündige Gier“, und mit dem etwas sperrigen Privatdetektiv Dodge rückt jetzt ein Nebenprotagonist aus dem Vorgänger in den Fokus des Geschehens. Der gute Mann hat bereits für seinen Boss – den berühmt-berüchtigten Strafverteidiger Derek Mitchell – richtig gute Arbeit geleistet und darf nun sein ganzes berufliches Können in delikater familiärer Angelegenheit in die Waagschale werfen. - Sandra Brown hat hier gleich zwei Liebespärchen aus verschiedenen Generationen am Start, die als Quartett auf der Jagd nach dem Bösewicht eigentlich ganz gut harmonieren. Als Solisten hingegen zeigen sie für meinen Geschmack jedoch die ein oder andere kleine Schwäche und tun sich nicht unbedingt immer als Sympathieträger hervor. Allen voran unsere Hauptprotagonistin Barry, die als Einzelperson doch etwas unterkühlt und reserviert agiert und dadurch für den Leser weniger greifbar ist. Deutlich mehr Präsenz strahlt sie allerdings an der Seite des guten Ski Nyland aus. Kurz und knapp: Der Typ tut ihr einfach gut! - Bei unseren beiden „Senioren“ Dodge und Caroline kommt das markante Auftreten Dodges’ sehr dominant daher, wuchtet er sich da kettenrauchend und mit dem ein oder anderen derben Spruch auf den Lippen durch das Geschehen, wodurch er sich als drastischer Gegensatz zu den beiden „elfenhaften“ Damen zeigt. Die Autorin lässt uns in einigen Rückblenden auch an der Vergangenheit der beiden teilhaben: Zum einen das nicht ganz unproblematische Kennenlernen und dann vor allem die schmerzhafte Trennung. - Für mich persönlich immer eine der Stärken von Sandra Brown, wie subtil sie während des Geschehens Spannung aufbaut und diese dann häufig auch mit wahnsinnig viel Intensität erzählt, dabei dramatische Wendungen einfließen lässt und den Leser dadurch auch die ein oder andere falsche Fährte legt. Hier gelingt ihr das meiner Meinung nach nur bedingt, denn die Auflösung um den Stalker hätte doch einen Hauch mitreißender und packender sein können. - Das tönt jetzt vielleicht ein bisschen so, als ob es an Romanfiguren und Plot unendlich viel herum zu mäkeln gäbe, ist aber eigentlich eher Jammern auf hohem Niveau, denn was uns Sandra Brown hier bietet, ist allemal ein rundum gelungener Thriller. Wie ja schon eingangs erwähnt, erwartet man von ihr eben immer Crime in Perfektion, denn dass sie das drauf hat, hat sie uns in der Vergangenheit ja schon reichlich bewiesen. - Was ihr aber einmal mehr hervorragend gelungen ist, sind diese kurzen und prägnanten Dialoge zwischen den angehenden Liebespärchen, die ich persönlich ja wirklich liebe, denn dabei baut Brown ein eindringliches Miteinander auf, bei dem sie richtig toll mit der erotischen Anziehungskraft der Paare spielt, was uns die Autorin als ehemalige Liebesromanautorin in Erinnerung ruft. - ~Fazit~ - Sandra Brown hier vielleicht nicht ganz in Bestform, dennoch ein Roman, der von ihr routiniert und stimmig als Gesamtpaket in Szene gesetzt wurde. Für die eingefleischten Sandra Brown Fans unter uns sowieso ein Must-Have! Von mir gibt’s gute 4 von 5 Punkten für gefällige und solide Krimikost mit Tendenz nach oben! (AK)

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  • Rezension zu "Blinder Stolz" von Sandra Brown

    Blinder Stolz
    sabrinacremer

    sabrinacremer

    21. January 2013 um 19:56

    Zum Inhalt: Berry Malone wird von ihrem Stalker überrascht, obwohl sie in das Haus ihrer Mutter Caroline King geflohen ist. Er überfällt sie und schießt dabei auf ihren Arbeitskollegen Ben, der zu einer Projektbesprechung zu ihr gekommen ist. Deputy Ski Nyland erhält den Fall zugeteilt. Alle halten ihn für einen hervorragenden Mann. Nichtsdestotrotz ruft Caroline Dodge Hanley zu Hilfe. Er wurde ihr von einer Freundin aus Houston empfohlen, die ihn vor einiger Zeit als Privatdetektiv engagiert hat, und von seiner Arbeit mehr als begeistert war. Ski und Dodge sind zwei Typen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Trotzdem müssen sie gemeinsam an dem Fall arbeiten und versuchen, Oren Starks zu fangen. Doch leider gelingt ihnen das nicht so wirklich. Oren versteckt sich, beobachtet Berry weiterhin und schlägt dabei immer wieder erbarmungslos zu. Während sie versuchen, ihm auf die Fersen zu kommen, tauchen auch immer mehr Details aus Dodges Vergangenheit auf, die bei der Lösung des Falls hinderlich sind. ">>Du wirst sterben>Du wirst sterben.<< Sie entwand ihm ihr Handgelenk und taumelte rückwärts gegen Ski, doch es gelang ihr nicht, den Blick von Orens Augen zu lösen, in denen der blanke Wahnsinn stand. Mit einem Mal begannen seine Lider wieder zu flattern, während sich sein Kopf in einem anatomisch unmöglichen Winkel nach hinten bog und aufs Kissen fiel. Der Verband seitlich an seinem Schädel verschob sich ein Stück und gab den Blick auf das Einschussloch frei, aus dem gräuliche Hirnmasse quoll. Sein Körper wurde von unkontrollierten Zuckungen geschüttelt." (Seite 475/476) Meine Meinung: Ein Thriller, der mich gut gefallen hat. Er lebt nicht so sehr von dem absoluten Thrill - dieser tauchte erst im Showdown auf. Allerdings ist das Buch durch und durch spannend. Von Anfang an weiß der Leser, wer der Bösewicht ist. Doch leider schaffen es Ski und Dodge nicht, ihn zu fassen. Und so wartet man darauf, was wohl als nächstes passieren mag. Das Buch hat sehr interessante und lebendige Hauptcharaktere. Da ist zum einen der verschrobene, griesgrämige Dodge Hanley. Er hat in der Vergangenheit nicht nur rosige Zeiten erlebt, sondern auch viel Schlechtes. Er raucht übermäßig viel, trinkt gerne Alkohol und war den Frauen noch nie abgeneigt. Das Leben uns seine Exzesse haben ihn gezeichnet. Sowohl physisch als auch psysisch. Sein Pendant ist Ski Nyland. Er ist ein junger, gutaussehender Mr. Charming. Er scheint ein Frauentyp zu sein, zudem ist er auch noch gut in seinem Job. Caroline King ist eine mehr als erfolgreiche Immobilienmaklerin, die durch harte und ehrliche Arbeit viel erreicht hat im Leben. Leider verstarb ihr Mann Jim Malone viel zu früh, sodass sie Berry größtenteils alleine aufziehen musste. Berry ist eine junge und sehr ehrgeizige Frau. Sie arbeitet in der Werbebranche und ist gerade an einem richtig großen Projekt dran, das kurz vor dem Abschluss steht. Sie macht einen fröhlichen und ehrlich Eindruck. Jedoch erfährt man als Leser, dass der Schein trügt. "Er beugte sich zu ihr vor. Unnötig dicht. Wieso? Um die Wahrheit aus ihr herauszukitzeln? Oder aus einem Grund, der rein gar nichts mit den Ermittlungen zu tun hatte?" (Seite 101) Überhaupt ist einiges nicht so, wie es den Anschein hat. Die Story entwickelt sich im Laufe der Geschichte in immer wieder andere Richtungen, die für mich so nicht vorhersehbar waren. Die Charaktere sind tief und fein gezeichnet. Und vorallem Dodge, mit all seinen Ecken und Kanten, ist mir ans Herz gewachsen. Immer wieder mal gibt es Zwischendurch Flashback-Kapitel. Als Leser erfährt man hier einiges über seine Vergangenheit. Der Schreibstil von Sandra Brown ist angenehm zu lesen. Die Sprache passt, und alles ist einfach stimmig. Ein wirklich guter Thriller, der dem Leser einige angenehme Lesestunden beschert. Das war sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin. bookwives.wordpress.com

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