Sandra Brown In einer heißen Sommernacht

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Inhaltsangabe zu „In einer heißen Sommernacht“ von Sandra Brown

In dunklen Zeiten ist seine Liebe ihre einzige Hoffnung

Es ist die Zeit der großen Wirtschaftskrise, und Ella Barron braucht für ihre kleine Pension jeden zahlenden Gast, den sie kriegen kann. Sie kann es sich nicht leisten, David Rainwater abzuweisen, obwohl sie sofort ahnt, dass dieser mysteriöse Fremde Unruhe in ihr wohlgeordnetes Leben bringen wird. Doch mit seiner freundlichen, bedachten Art nimmt der neue Mieter rasch alle Bewohner des Hauses für sich ein – auch Ella. Doch erst als gewalttätige Ausschreitungen die kleine Stadt erschüttern, erkennt Ella, wie tief ihre Gefühle für David tatsächlich sind …

Wer einen typischen Sandra Brown Roman erwartet,wird hier enttäuscht.Obwohl es eine emotionale Geschichte war, fehlte hier das gewisse etwas

— myBooks76

Kein "typischer" Sandra Brown. Sehr melancholisch. Empfehlenswert für alle die mal kein Happy End lesen möchten. Für mich ist es nichts.

— Niniji

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  • Große Gefühle in der Weltwirtschaftskrise

    In einer heißen Sommernacht

    claude20

    Ella Barron führt ihre kleine Pension nach dem Tod ihrer Eltern ganz allein. In der Zeit der großen Wirtschaftskrise braucht sie jeden zahlenden Gast um über die Runden zu kommen. Als der Doktor der Stadt mit David Rainwater in der Pension auftaucht kann Ella es sich nicht wirklich leisten ihn das freie Zimmer nicht zu vermieten. Obwohl Ella weiß, dass mit den neuen Mieter Unruhe in ihrer Pension entstehen könnte,wenn dieser das unbewohnte Zimmer bszieht. Mit seiner freundlichen und  bedachten Art nimmt Mrs. Rainwater rasch alle Bewohner des Hauses für sich ein, sogar Ella.  Dann kommt es zu gewalttätigen Ausschreitungen in der kleinen Stadt. David stellt sich diesem Ungerechtigkeiten mit einigen Männern in den Weg. Mit der Gefahr im Nacken muss Ella schließlich erkennen, dass sie sehr tiefe Gefühle für David hat. Dieser Roman von Sandra Brown ist wirklich sehr unterhaltend geschrieben. Zeichnet er doch ein interessantes, spannendes und auch erschreckendes Bild einer kleiner Stadt, deren Bewohner und deren Verhalten gegenüber anderer Rassen sowie der wirklich armen Bevölkerung.  Ein weiteres Thema dieses Buches ist das Verhalten und die Krankheit von Ellas Sohn. Alle Personen nehmen an, dass er zurückgeblieben und vielleicht auch gefährlich ist. David Rainwater nimmt sich die Zeit sich mit Ellas Sohn zu beschäftigen und schon bald stellt er fest, dass dieser auf seine Art intelligent ist. Er zeigt für unser heutiges Wissen Anzeichen von Autismus, eine sogenannte Tunnelbegabung. Sandra Brown hat sich in dieser Geschichte wirklich sehr emotional diesen unterschiedlichen und anspruchsvollen Themen angenommen und mich mit ihrer Erzählung sehr berührt.  Dieser Roman von Sandra Brown ist so anders als die Bücher die ich bisher von der Autorin gelesen hat. Es ist nicht der knallharte Thriller und auch keine einfache erotisch angehauchte Geschichte. Dieses Buch ist soviel mehr und für Leserinnen geeignet, die gerne etwas über große Gefühle und ungewöhnliche Menschen liest. Wirklich toll, dass mich die Autorin noch überraschen konnte. Dafür bekommt sie und diese Erzählung 10 Punkte. © claude

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    • 8

    Sabine17

    25. June 2014 um 19:13
  • Rezension zu Sandra Brown´s "In einer heißen Sommernacht"

    In einer heißen Sommernacht

    Danny

    16. August 2013 um 22:00

    "Sie erzählte mir einmal, dass es eines sterbenden Mannes bedurfte, um sie das Leben zu lehren. Vor Mr Rainwater hatte sie sich mit einem Leben in Gefangenschaft abgefunden. Er hat sie befreit. In jeder Hinsicht." USA zur Zeit der Wirtschaftskrise und des tiefen Rassenhasses. Die alleinerziehende Ella Barron unterhält eine kleine Pension und verdient so daen lebenunterhalt für sich und ihren authistischen Sohn Solly. Da steht eines Tages der Arzt des Ortes, Dr Kincaide, vor ihrer Tür und bittet sie, seinen Cousin Mr Rainwater aufzunehmen. Ella ahnt, dass die bloße Anwesenheit des mysteriösen stillen Mannes ihr Leben gehörig durcheinander bringen wird. Doch David Rainwater erweis sich als liebenswerter Mann, der auch von den enderen Pensionsgäste sehr gemocht wird und einen bemerkenswerten Zugang zu Ellas Sohn Solly herstellen kann. Er erkennt in dem sonderbaren Kind eine besondere Begabung und und ermutigt Ella, diese zu fördern und an die Fortschritte ihres Sohnes zu glauben. Doch es ist eine harte Zeit. Die Wirtschaftskrise hat vor allem die Farmer hart getroffen. Sie sind gezwungen ihre Herden zu verkaufen. Viele Leben in tiefer Armut, ohne die Hilfe stattlicher Fürsorge. Und auch der Rassenhass greift um sich. Die Ausschreitungen um Ella herum nehmen bedrohliche Maße an. David beschließt dagegen anzukämpfen und kann auch andere Stadtbewohner dazu ermutigen, für ihre Rechte zu kämpfen. Doch ihm bleibt nur noch wenig Zeit... *** Als ich "In einer heißen Sommernacht" von Sandra Brown aus der Stadtbibliothek ausgeliehen hatte, habe ich einen weiteren ihrer Liebesromane aus den frühen 80er Jahren erwartet. Aber was ich dann zu lesen bekam, war etwas vollkommen Unerwartetes. Zum einen erschien der Roman 2009. Und zum anderen ist er nicht mit ihren anderen Liebesromanen zu vergleichen. Es ist eine Geschichte von teifer Traurigkeit und Tragik, aber auch einer großen Liebe. Und er hat kein Happy End! Sandra Brown entspinnt auf den nicht einmal 300 Seiten eine leise und zarte Liebesgeschichte, aber auch eine Geschichte über die schwärzesten Zeiten der Vereinigten Statten, als das Land von Armut geplagt wurde und der Hass gegen die afroamerikanische Bevölkerund ihren Höhepunkt erreichte. Diskriminierung, Lynchmorde, Erpressung und Korruption zeichnen das Leben. Doch David rainwater demonstriert, trotz seines Schicksals, oder vielleicht auch gerade deswegen, dass man gemeinsam kämpfen muss, um für Gerechtigkeit zu kämpfen. Ein wirklich beeindruckendes Buch, welches ich so nicht von Sandra Brown erwartet hätte. Es ist aber auch ein Buch, welches mich tief berührt und traurig gemacht hat. Eine wahre Überraschung.

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  • Rezension zu "In einer heißen Sommernacht" von Sandra Brown

    In einer heißen Sommernacht

    AusZeit-Mag

    14. March 2013 um 16:14

    ~Inhalt~ - Ella Barron hat alle Hände voll zu tun, sich und ihren zehnjährigen Sohn Solly finanziell über Wasser zu halten. Einzig ihre kleine Pension mit einigen wenigen stetigen Gästen hilft ihr, wirtschaftlich gut über die Runden zu kommen. Als eines Tages der Doktor der Stadt einen entfernten Verwandten von ihm in ihrer Pension einquartiert, ändert sich Ellas Leben von Grund auf. Der gut situierte David Rainwater sorgt nicht nur dafür, dass Ellas finanzielle Sorgen kleiner werden, sondern schafft es auch, das Herz seiner Pensionswirtin Stück für Stück zu erobern. Doch das Glück währt nicht lange, denn in dem kleinen Städtchen Gilead brodelt es gewaltig … - ~Einschätzung~ - Aber hallo … Was haben wir denn hier? Einen Sandra Brown Schmöker, der – so finde ich – recht ungewöhnlich und auch ein bisschen atypisch für die Autorin anmutet. Aber hey, ich will mich gar nicht beschweren – ganz im Gegenteil – die Überraschung ist voll gelungen! Wir haben hier weder einen Uralt-Schmöker aus den frühen Neunziger Jahren noch eine spannenden Thriller, mit denen sie ja in letzter Zeit groß auffährt. - Die Autorin entführt uns hier in eine ganz besondere Ära der Vereinigten Staaten: nämlich Mitte der Dreißiger Jahre in eine Zeit, die von einer Wirtschaftskrise geprägt wurde und in der Rassismus eine nicht unerhebliche Rolle gespielt hat. Eine texanische Kleinstadt namens Gilead wird hier zum Schauplatz des Geschehens, in der eben besagter Rassismus und soziales Elend den Hintergrund für diese Geschichte bilden. Dieses spezielle Setting mit doch recht komplizierten äußeren Einflüssen macht das Ganze zu einem echt tollen Leseerlebnis. - Wir haben es hier mit einer Hauptprotagonistin zu tun, die zunächst die etwas spröde und übermäßig korrekte Pensionswirtin gibt. Dabei füllt sie diese Rolle wirklich in Perfektion aus, und man versteht während des Lesens sehr schnell, warum sie eben ist, wie sie ist. Mit der Last der finanziellen Situation und vor allem wegen dem schweren Schicksals ihres Sohnes zeigt sie sich sehr bemüht, sich dem Leben einer provinziellen Kleinstadt komplett anzupassen und nicht aus dem Rahmen zu fallen. - Da bedarf es dann einem männlichen Pendant, der Ella stückweise aus ihrem Schneckenhaus holt, sich ihr und ihrem Sohn behutsam nähert und so im Laufe des Geschehens ein zartes Pflänzchen der Liebe erblüht. Brown macht es uns Leserinnen auch ganz leicht, diese vorsichtige Annäherung der beiden nachzuvollziehen, während man mitverfolgen kann, wie wunderbar David den rücksichtsvollen Gentleman gibt. - Sandra Brown hat unserem Duo eine bittersüße Liebesgeschichte auf den Leib geschrieben, die eigentlich schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt ist. Darüber werden wir Leserinnen auch recht früh in Kenntnis gesetzt, sodass wir diese traurige Melancholie während des Geschehens mittragen. Besonders ist hier auch, dass die Autorin gar nicht mit ihren für sie so typischen Liebesszenen aufwartet, sondern die Love Story sehr subtil und behutsam erzählt. Das inszeniert sie wirklich mit Bravour, lässt uns Leserinnen intensiv mitleiden und mitfühlen, sodass man sich während des Geschehens immer wieder fragt, wie soll das bloß enden? Also mit gewissen Spannungselementen darf hier durchaus gerechnet werden! Aber muss es gleich so arg sein? heul - Bei so was gibt’s in der Regel bei mir ja immer erhöhten Wasserstandspegel in den Äuglein, und Sandra Brown gibt hier wirklich mächtig Gas, um dem ein oder anderen Taschentuch zum Einsatz zu verhelfen. Ein dramatisches Finale, dass der Bezeichnung „Happy End“ im eigentlichen Sinne des Wortes nicht gerecht werden kann, aber von der Autorin trotzdem mehr als stimmig in Szene gesetzt worden ist. Ich persönlich finde ja, da hat sie sich mal wieder selbst übertroffen! - ~Fazit~ - Leserinnen, die Sandra Brown mal von einer gänzlich anderen Seite erleben möchten, liegen mit „In einer heißen Sommernacht“ genau richtig. Eine bewegende und ergreifende Love Story, die durch stille Behutsamkeit besticht, dazu ein außergewöhnliches Setting und fertig ist eine ganz außergewöhnliche Lektüre. Für den Facettenreichtum von Sandra Brown samt der tüchtigen Ella und der kurzen und dramatischen Liebe ihres Lebens gibt’s von mir die volle Punktzahl! (AK)

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