Sandra Brown Sündige Gier

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Inhaltsangabe zu „Sündige Gier“ von Sandra Brown

Eiskalte Spannung und heiße Gefühle – keine beherrscht sie besser als Sandra Brown In einem Hotel in Atlanta wird der Millionär Paul Wheeler erschossen. Alles weist auf einen Raubüberfall hin. Doch seine Begleiterin Julie Rutledge ist sich sicher: Es war Mord. In Auftrag gegeben von Creighton Wheeler, Pauls Neffen und potenziellem Erben. Um zu verhindern, dass Creighton von Starverteidiger Derek Mitchell vertreten wird, beginnt sie ein perfides Spiel, dessen Kontrolle ihr schnell aus den Händen genommen wird. Denn Creighton hat Julie zur Hauptdarstellerin in seinem ganz persönlichen Drehbuch gemacht, das an Finesse und Bosheit nicht zu überbieten ist.

Romantische Thrillerunterhaltung; eben ein typischer "Sandra Brown"

— Thommy28
Thommy28

Haut nicht vom Hocker, ist aber eins ihrer Besseren.

— LiberteToujours
LiberteToujours

Spannend und flüssig geschrieben.

— el_lorene
el_lorene

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  • Romantische Thrillerunterhaltung; eben ein typischer "Sandra Brown"

    Sündige Gier
    Thommy28

    Thommy28

    31. January 2016 um 17:04

    Zum Inhalt möge sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite kurz informieren. Meine persönliche Meinung: Wer einen "Sandra Brown" zur Hand nimmt, dem ist in der Regel klar, was ihn (oder wohl eher sie) erwartet. Da gibt es keine komplizierten, differenzierten Zeitebenen oder diverse Handlungsebenen. Stattdessen eine stringente, nachvollziehbare Geschichte sowie gute, aber nicht überbordende Spannung mit einem Schuss Liebe und einem Hauch Erotik. So ist es auch hier.  Mir gefällt es zwischendurch eine solche entspannende Lektüre zu lesen.

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  • Gut für Brownsche Verhältnisse.

    Sündige Gier
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    31. August 2015 um 18:26

    Als ein reicher Firmenboss erschossen wird, glaubt keiner so recht an den Raubüberfall, seine junge Geliebte, die Zeugin des Ganzen wurde, am allerwenigsten. Allerdings hat sein Neffe ein wasserdichtes Alibi, dabei ist Julie sich doch sicher, dass er seine Finger mit ihm Spiel hat. Doch irgendwann weisen die Ermittlungen sogar in ihre eigene Richtung.. Im Gegensatz zu meiner Mutter bin ich ja nicht wirklich Sandra Brown Fan bin. Normalerweise sind mit ihre Geschichten zu offensichtlich, zu schmalzig, alles steuert auf ein Finale hin, dass vor allen Dingen aus einem neuen Pärchen besteht. Das war hier nicht viel anders, allerdings war "Sündige Gier" trotz relativ offensichtlichem Ende noch relativ spannend und hat am Ende zumindest mit einem WIRKLICH überraschendem Ereignis aufwarten können. Ich muss also zugeben, dass dieser Roman, auch wenn er mich immer noch nicht vom Hocker haut, einer ihrer besseren ist. Die Klischeekiste ist diesmal auch weitestgehend zugeblieben. Julie war ausnahmsweise eine authentische Protagonistin. Nicht übermäßig tough, keine vorangegangene Leidensgeschichte, die einen eigenen Roman verdient hätte. Eine nette Abwechslung, die den Roman definitiv aufwertet. Auch Derek als männlicher Protagonist ist vielleicht nicht zu hundert Prozent das klassische Rollenbild "Starker beschützender Mann" auch wenn er definitiv Tendenzen in diese Richtung aufweist.  Creighton als Antagonist war nett durchdacht, ein Ekelpaket auf ganzer Linie - dieses mal dann zwar doch wieder aus der Klischeekiste, das konnte man in diesem einen Aspekt allerdings verschmerzen. Alles in allem in meinen Augen also eines der besseren Bücher von Frau Brown. Auch wenn ich nie zu ihren glühenden Anhängern zählen werde, hat mir dieses Buch zumindest angenehme Lesestunden beschert.

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  • Eiskalte Spannung und heiße Gefühle

    Sündige Gier
    el_lorene

    el_lorene

    02. September 2014 um 12:03

    In einem Hotel in Atlanta wird der Millionär Paul Wheeler erschossen. Alles weist auf einen Raubüberfall hin. Doch seine Begleiterin Julie Rutledge ist sich sicher: Es war Mord. In Auftrag gegeben von Creighton Wheeler, Pauls Neffen und potenziellem Erben. Um zu verhindern, dass Creighton von Starverteidiger Derek Mitchell vertreten wird, beginnt sie ein perfides Spiel, dessen Kontrolle ihr schnell aus den Händen genommen wird. Denn Creighton hat Julie zur Hauptdarstellerin in seinem ganz persönlichen Drehbuch gemacht, das an Finesse und Bosheit nicht zu überbieten ist. Das war mein erstes Buch der Autorin und sicher nicht das letzte. Die Entwicklung der Beziehung von Derek und Julie, die in diesem Buch im Vordergrund steht, habe ich interessiert verfolgt. Es ist ein spannende Geschichte und die Beziehung nimmt neben der Aufklärung der Verbrechen seinen lauf, nicht zu vergessen mit einen Schuss Erotik. Diese Kombi hat mir sehr gut gefallen, für mich fließend zu lesen mit interessanten Charaktere und etwas unabsehbaren Wendungen. Ob es genauso spannend wie Sandra Browns Vorgänger ist kann ich, wie gesagt, nicht beurteilen.

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  • nicht ganz so überzeugen können

    Sündige Gier
    mamenu

    mamenu

    02. April 2013 um 23:26

    Zum Buch  In einem Hotel in Atlanta wird der Millionär Paul Wheeler erschossen. Alles weist auf einen Raubüberfall hin. Doch seine junge, schöne Begleiterin Julie Rutledge ist sich sicher: Es war Mord. In Auftrag gegeben von Creighton Wheeler, Pauls Neffen und potenziellem Erben. Um zu verhindern, dass Creighton von Starverteidiger Derek Mitchell vertreten wird, beginnt sie ein perfides Spiel, dessen Kontrolle ihr schnell aus den Händen genommen wird. Meine Meinung     Die Bücher von Sandra Brown lese ich eigentlich sehr gerne, auch auf dieses Buch habe ich, mit etwas Anspannung auf den Inhalt, gewartet. Dennoch habe ich dann doch etwas besseres erwartet. Die erste Hälfte der Geschichte empfand ich noch recht spannenend und wollte das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Ab der zweiten Hälfte plätscherte es jedoch teilweise nur so dahin, sodass die Spannung dann für mich nicht mehr so richtig vorhanden war. Einiges hielt ich in der Geschichte für überzogen und auch nicht immer glaubwürdig, was mir beim lesen überhaupt nicht zugesagt hat. Wie ich es nicht anders erwartet habe, bei dieser Autorin, gab es natürlich auch wieder eine kleine Lovestory, die gut in diese Geschichte reingepasst hat. Das hat auch mir noch gut gefallen. Leider war für mich dann auch ab der zweiten Hälfte des Buches alles doch sehr vorhersehbar, was den Täter betrifft. Da hätte ich mir doch etwas anderes gewünscht. Der Schreibstil war immer sehr flüssig und leicht, was ich aber auch nicht anders kenne von dieser Autorin. Das hat mir immer wieder gut gefallen. Leider hat mich dieses Buch nicht ganz so überzeugen können. Es ist zwar nicht schlecht, aber ich kenne auch andere Bücher von Sandra Brown die mir doch etwas besser gefallen haben.

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  • Rezension zu "Sündige Gier" von Sandra Brown

    Sündige Gier
    Brina1983

    Brina1983

    10. September 2012 um 09:07

    Kurzbeschreibung: Ich töte für dich – du mordest für mich * In einem Hotel in Atlanta wird der Millionär Paul Wheeler erschossen. Alles weist auf einen Raubüberfall hin. Doch seine junge, schöne Begleiterin Julie Rutledge ist sich sicher: Es war Mord. In Auftrag gegeben von Creighton Wheeler, Pauls Neffen und potenziellem Erben. Um zu verhindern, dass Creighton von Starverteidiger Derek Mitchell vertreten wird, beginnt sie ein perfides Spiel, dessen Kontrolle ihr schnell aus den Händen genommen wird. * Erster Satz: Ein leises >>Ping<< meldete die Ankuft des Aufzugs. * Meine Meinung: Spannendes Buch, aber mit einigen Schwächen. * Creighton Wheeler- Ist er ein Soziopath oder doch unschuldig? Julie Rutledge- Drahtzieherin eines Mordes oder doch unschuldig? Diese zwei Personen spielen in Sandra Browns neuestem Thriller die größte Rolle. Nachdem Paul Wheeler getötet worden ist, wird ermittelt. Leider in die falsche Richtung. Julie wird zur Hauptverdächtigen und der Strafverteidiger Derek spielt eine große Rolle in ihrem Leben… Nebenbei geschehen noch allerhand Merkwürdigkeiten und Grausamkeiten. Julie und Derek vermuten Creighton dahinter. Kann ein Mensch so brutal sein und einen Hund auf perfide Weise ermorden? Wie viele Opfer gibt es wirklich? Und wer steckt in Wahrheit dahinter? * Sandra Brown hat hier die Geschichte eines total verkorksten Soziopathen erzählt. Allerdings hat sie es dieses Mal nicht geschafft mich die ganze Zeit in Spannung zu versetzen und zu fesseln. Die ersten zwei Drittel plätscherten eher so dahin. Aber dann im letzten Drittel fesselte mich die Geschichte dann doch noch und ich habe es nicht bereut mal wieder zu einem Thriller von Sandra Brown zu greifen. Die Autorin hat das Talent, trotz langweiliger Stellen, den Leser bei sich und in der Geschichte zu halten. Witzigerweise wird es genau dann spannend, als man erfährt wer der Drahtzieher des ganzen perfiden Spiels ist. * So krank der Mörder in diesem Buch auch ist, ist es eine gut erzählte Geschichte. Aufpeppend für die Story ist natürlich für die Autorin typische Liebesgeschichte, die sie schön locker mit eingeflochten hat. Erotik spielte auch wieder eine Rolle. Ein wenig zu arg im Hintergrund waren für mich die Ermittler in dieser Geschichte. Sie waren nicht gut dargestellt und wirkten so verbohrt und ermittelten nur in eine Richtung. Das hat mir nicht so gut gefallen. * Im Großen und Ganzen eine gute Story. Die Geschichte kommt zwar erst langsam in die Gänge, aber am Ende wird man doch mit sehr viel Spannung und einigen Überraschungen belohnt. * Ich vergebe 3,5 Bücher!

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  • Rezension zu "Sündige Gier" von Sandra Brown

    Sündige Gier
    Danny

    Danny

    11. May 2012 um 18:41

    Nachdem in einem Hotel der Millionär Paul Wheeler im Beisein seiner Begleiterin Julie Rutledge erschossen wird, beginnt die Jagd nach dem Mörder. Julie weiß auch, wer für den Mord an Paul Schuld ist - Creighton, Pauls Neffe. Doch an Beweisen mangelt es leider. Doch Julie lässt nichts unversucht, um Creightons Schuld zu beweisen und seinen Hang zu Gewalt und Perversion ans Tageslicht zu bringen. Um zu verhindern, dass Creighton von demerfolgreichen Strafverteidiger Derek Mitchell verteidigt wird, muss Julie zu einer ungewöhnlichen Methode greifen. Doch schnell wird klar, dass sie es mit einem Gegener haben, der mit allen Beteiligten ein Spiel spielt, welches er ganz nach seinem Drehbuch konzipiert hat... *** "Sündige Gier" von Sandra Brown hat mich mal wieder schier begeistert. Ein wirklich toller Thriller, der von einer wirklich spannenden Handlung lebt und gespickt ist mit großartigen Figuren. Hier und da eine unerwartete Wendung darf natürlich nicht fehlen. Auch wenn Brown den Täter schon recht zeitig entlarvt, so ist es doch interesant, seinen Gedankengängen zu folgen, seine morbiden Vorstellungen und Gedanken, seine Perversionen. Wenngleich ich mir etwas mehr Einsicht in seine Gedankenwelt gewünscht hätte. Grandios auch die ständige Unklarheit bezüglich Julie - Wer ist sie? In welcher Beziehung stand sie wirklich zu Paul Wheeler? Hatte sie gar ein Motiv, Paul zu ermorden? Was verbirgt sie alles und warum? Natürlich darf bei einem guten Romantic Suspense-Roman die Leidenschaft auch nicht zu kurz kommen und wenngleich Julie und Derek nicht ganz so leidenschaftlich und romantisch wie einige andere Paare aus Browns Romanen erscheinen mögen, so ist ihre aufkeimende Liebesgeschichte dennoch sehr lesenswert. Ein wirklicher Lesegenuss!

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  • Rezension zu "Sündige Gier" von Sandra Brown

    Sündige Gier
    Bellexr

    Bellexr

    11. April 2012 um 18:56

    Der Fremde im Zug . Direkt vor ihren Augen erschießt ein Unbekannter Julie Rutledges Begleiter und flüchtet unerkannt. Julie ist sich sicher, dass es sich bei dem Mord an Paul Wheeler um einen Auftragsmord handelt. Schließlich war Paul ein reicher Unternehmer und sein Neffe Creighton sein potenzieller Erbe und hätte somit ein Motiv. Damit Creighton nicht von Staranwalt Derek Mitchell vertreten wird, beginnt sie ein arglistiges Spiel, doch es gibt Jemanden, der dies viel besser beherrscht als sie. . Sandra Brown hält sich nicht viel mit einer Vorgeschichte auf, sondern steigt mit dem Raubmord im Hotelfahrstuhl sofort in ihren Thriller ein. Somit ist das Spannungsniveau gleich schon einmal ziemlich hoch und dies hält sich auch eine Zeitlang. Dennoch lässt die Autorin sich dabei noch genug Zeit, einem erst einmal ihre Protagonisten vorzustellen und so lernt man zwei sympathische Figuren kennen, zwischen denen es natürlich auch gleich von Anfang an ordentlich knistert. . Den Mörder präsentiert einem Sandra Brown recht zeitig, dies ist aber nicht sonderlich störend, da man dessen Identität sowieso schon geahnt hatte. Zusätzlich entwickelt sich die Beweislage als äußerst schwierig und auch sonst kann die Story mit einigen interessanten Wendungen aufwarten, sodass sie durchweg spannend bleibt. Nur im Mittelteil nimmt die Autorin das Tempo etwas heraus und geht mehr auf das Privatleben von Julie und Derek wie auch auf den Mörder selbst ein. Dies ist jedoch jederzeit unterhaltsam und gewohnt fesselnd erzählt. Und zum Ende hin zieht das Tempo dann wieder ordentlich an und Sandra Brown lässt einem bei einem rasanten Katz-und-Maus-Spiel mitfiebern. . Ihre Figuren, allen voran natürlich Julie und Derek, sind wieder gewohnt detailreich und auch ein wenig rätselhaft beschrieben. Julie ist eine erfolgreiche Galeristin, die ihre Unabhängigkeit genießt und man glaubt ihr auch schnell, dass sie die Beziehung zu Paul Wheeler nicht wegen dessen Reichtum geführt hat. Derek ist ein stadtbekannter, erfolgreicher Anwalt, der seinen Labrador Maggie liebt und Julie schon nach dem ersten Treffen hoffnungslos verfallen ist. Klar ist der Ausgang der Geschichte zwischen den Beiden von Anfang an klar, aber den Weg dahin hat Sandra Brown unterhaltsam beschrieben. . Die interessanteste Figur ist jedoch Creighton Wheeler. Der Neffe und potentielle Erbe von Paul Wheeler ist ein überaus gutaussehender junger Mann, was er natürlich genau weiß und dies bei Frauen entsprechend ausnutzt. Creighton ist verwöhnt, egozentrisch, arrogant, gewohnt seinen Willen durchzusetzen und absolut unfähig, für andere Menschen Gefühle entgegenzubringen. . Fazit: Auch wenn der Spannungsbogen zwischenzeitlich etwas abflaut und eigentlich der Ausgang der Geschichte vorhersehbar ist, bleibt der Thriller von Sandra Brown dennoch äußerst unterhaltsam und fesselnd und ihre Protagonisten sind mal wieder prima herausgearbeitet.

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  • Rezension zu "Sündige Gier" von Sandra Brown

    Sündige Gier
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    10. February 2012 um 15:20

    Fast perfekte Morde Derek Mitchell ist erfolgreicher Anwalt und liebt seinen Beruf, seine Kanzlei und seinen Hund Maggie gleichermaßen. Ein harter Fall geht ihm zur Zeit durch den Sinn, auf dem Rückflug von Paris, wo er in privaten Angelegenheiten zu tun hatte. Wenige Augenblicke später allerdings geht ihm eine attraktive Mitreisende viel eher durch den Sinn. Blicke, eine Kontaktaufnahme, die nicht nur vielversprechend sich anlassen, sondern auch zu einem hitzigen Miteinander über den Wolken führen werden. Doch am nächsten Morgen muss er mit einer unvermittelten kühlen Distanz fertig werden und stellt im Laufe des Tages fest, dass seine Mitreisende nicht irgendeine Frau war. Sondern die Freundin, wohl Geliebte eines der bekanntesten Männer der Stadt. Der brutal im Beisein jener Julie in einem Hotelfahrstuhl vor einigen Tagen, als Mitchell in Paris weilt, erschossen wurde. Was nun der hautnahe Kontakt im Flugzeug bezweckte, auch das wird ihm bald klar, als Bruder, Schwägerin und Neffe des Ermordeten sich Mitchells Dienste als Anwalt sichern wollen und dieser sich in der Zwickmühle einer Befangenheit befindet, denn er hatte allzu engen Kontakt mit Julie, der „anderen“ Partei. Erst langsam lichten sich die Verhältnisse, erst langsam wird deutlich, dass der Mord kein einfacher und zufälliger Raubüberfall war und das sowohl Creighton, der Neffe des Opfers als auch Julie, seine vermeintliche Geliebte, ein starkes Motiv besaßen, den Mann aus dem Weg zu räumen ob eines anstehenden, riesigen Erbes. Auch wenn Mitchell das Mandat ablehnt, immer tiefer verstrickt sich Mitchell in den Fall, spürt, dass er emotional immer stärker beteiligt ist. Auch wenn er glauben will, dass Julie das Opfer und nicht die Täterin ist, auch wenn er eine spontane Abneigung gegen Creighton entwickelt, die Indizien sind einfach nicht klar. Und welche Rolle die Filmleidenschaft des Neffen Creighton in diesem Fall spielt, auch dass wird ihm fast zu spät und auf brutale Art und Weise deutlich. Durchaus spannend und hintersinnig angelegt bringt Sandra Brown ihren neuen Thriller voran und legt intensiven Wert darauf, die handelnden Personen auch in ihrer Persönlichkeit fassbar vor die Augen des Lesers zu stellen. Ein wenig zu stereotyp, auch was die Nebenfiguren des privaten Ermittlers und der ermittelnden Polizisten angeht, wie ebenso die beiden eigentlichen Hauptpersonen des Romans letztlich doch eindeutig zuzuordnen sind, was aber der Spannung des Buches keinen Abbruch verschafft. Schon etwa in der Mitte der Geschichte löst sich der eigentliche Fall und die Schuldfrage scheint geklärt. Dennoch gelingt es Brown gerade im zweiten Teil auf die sonst in Thrillern fast üblich gewordenen Drehungen, Wendungen und, vor allem, massive überraschende neue Erkenntnisse fast gänzlich zu verzichten und aus der Frage des ersten Teils des Buches, wer hinter dem Verbrechen steckt, eine spannende und atmosphärisch knisternde Jagd auf einen fast nicht zu überführenden und sehr gefährlichen Täter zu kreieren. Neben einiger Längen und nicht weiter verfolgten, kleineren Handlungssträngen (wie des ein oder anderen Falles und Klienten Derek Mitchells, die eher unvermittelt im Buch auftauchen und wieder verschwinden) bietet das Buch solide Unterhaltung, die im ausführlichen zweiten Teil weniger die Frage nach dem Täter, sondern nach dessen Überführung in den Mittelpunkt des Geschehens stellt.

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