Tylwyth Teg

von Sandra Busch 
4,7 Sterne bei20 Bewertungen
Tylwyth Teg
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Reika-chans avatar

Eine super Geschichte die mir sehr nahe ging. Ich würde es jedenfalls immer wieder lesen. Die beiden Hauptcharakter sind einfach klasse :)

Jeremy07s avatar

Wirklich sehr herzerweichende süße Geschichte die ich nur jedem empfehlen kann

Alle 20 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Tylwyth Teg"

Der Guardian Loy ist durch einen Angriff entstellt und wird von seinen Schwarmmitgliedern gemieden. Nur Findil, der selbst gern ein Guardian wäre, bewundert ihn. Als ein Dieb die Farben der Tylwyth Teg stiehlt, sieht Findil seine Chance gekommen, sich zu beweisen. Gemeinsam mit dem widerspenstigen Loy macht er sich auf die Suche, und ihm wird immer klarer, dass er Loy nicht nur bewundert …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783943678789
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:196 Seiten
Verlag:Dead Soft Verlag
Erscheinungsdatum:15.04.2013

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,7 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne16
  • 4 Sterne2
  • 3 Sterne2
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    progues avatar
    proguevor 4 Jahren
    Von Flügelfarben und Herzschmerz

    Ein seltsames Volk, diese Elfen. Verzeihung, diese Tylwyth Teg, meine ich. Sie leben ein bisschen wie Bienenvölker, obwohl sie es Schwarm nennen. Es gibt klare Aufgabenverteilungen: Die einen sammeln Essen, die anderen beschützen die Sammler und wiederum andere sind nur dazu da zu brüten. Diese Breeder sind auch hochnotwendig, wie mir scheint, sonst wäre das Volk der Tylwyth Teg ausgestorben. Die interessieren sich nämlich alle nur für dasselbe Geschlecht. Das mag ja nicht verkehrt sein, rein überlebenstechnisch ist es jedoch eher ungünstig. Was, wenn die Breeder mal aussterben? Na gut, ich schweife ab, denn das ist nicht das Thema des Buches (auch wenn es mich maßlos interessieren würde!).

    Hier geht es um Loy, den Guardian, der beim Angriff einer Drachenechse schwer verletzt worden ist, und dessen vernarbtes Aussehen das Ästhetikempfinden der anderen Elfen beleidigt - bis auf Findil, der Einzige, der scheinbar genügend Verstand besitzt zu erkennen, dass der Mann ein Held ist, der vielen von ihnen das Leben gerettet hat. Loy wird ausgegrenzt, mit gehässigen Worten bedacht, ja, es wird sogar gefordert, den tapferen Guardian mehr oder weniger von der Gemeinschaft zu entfernen. Da kommt es gerade recht, dass eine unbekannte Bedrohung auftaucht, die mit einem magischen Nebel die Flügelfarben der Tylwyth Teg stiehlt. Das kann nur mit Loy zusammenhängen, der seit dem Angriff rabenschwarze Flügel hat und bestimmt neidisch auf die Schönheit seiner Mitelfen ist! Kurz und gut - Loy wird verbannt.
    Findil, der für Loy schon lange mehr als Bewunderung empfindet, folgt dem knurrigen Guardian und gemeinsam machen sie sich auf herauszufinden, wer tatsächlich hinter den Diebstählen steckt. Dabei müssen sie sich von ihrem magischen Mutterbaum entfernen und stehen den Bedrohungen des Waldes und der Außenwelt völlig allein gegenüber. Nun ja, nicht völlig. Anfangs werden sie von zwei dicken, plappernden Marienkäfern begleitet, später gesellen sich ihnen noch andere Gefährten hinzu. Als sie erkennen, wer der Dieb ist, wissen sie, dass die Gefahr für ihren Schwarm tödlich ist ...

    Eigentlich ist die Geschichte schön. Zumindest schön märchenhaft (ja, auch in meinem fortgeschrittenen Alter mag ich Märchen). Da sind diese Elfen, sprechenden Tiere, Kampf von Gut und Böse, es werden interessante Themen wie Homosexualität und Mobbing angesprochen. Trotzdem konnte es mich im Endeffekt nicht gänzlich erreichen und das liegt am Zwiespalt der Geschichte an sich, die sich nicht zwischen Märchen und Erwachsenenroman entscheiden konnte. Nun gibt es natürlich auch Erwachsenenmärchen, aber diese sind dann nicht in so ganz kindhaftem Gewand gehalten. Einerseits die kichernden Marienkäfer, der hilfreiche, weise, gutmütige Hirsch, der Kater, der sich vom Saulus zum Paulus im Zeitraum eines Blinzelns entwickelt, das sind ganz klar kindhafte Märchenelemente. Andererseits die teilweise explizit beschriebenen sexuellen Eskapaden, die Mordlust des Diebes, der Zombierabe, das sind sehr erwachsene Szenen.

    Natürlich wusste ich, dass ich mich auf einen Roman mit homoerotischen Beziehungen einließ, und das stört mich grundsätzlich nicht. Wer wen im real life und in Geschichten liebt ist mir egal, solange das auf Augenhöhe und gegenseitigen Respekt beruht. Was mich jedoch störte, war die Tatsache, dass fast ALLE homosexuell waren. Das ist einfach unlogisch, und Unlogik stört mich selbst in Märchen, wo man fast alles mit Magie erklären kann. Dazu die kitschigen Vorurteile, die über Homosexuelle kursieren: Einer der beiden ist der starke, männliche Part, der andere darf zierlich und emotional sein, da werden Tränchen verdrückt und sich gegenseitig mit "Süßer" angesprochen. Das erinnert mich an Fanfiktion pubertierender Mädels, in denen einfach zwei männliche Protagonisten bekannter Bücher miteinander verkuppelt werden, weil die "einfach so süß miteinander sind".

    Fazit: Nette, kleine Geschichte, die sich nicht ganz zwischen erwachsenen und kindlichen El(f)ementen entscheiden konnte.

    Kommentieren0
    33
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Ein wunderschönes Märchen und winzig kleine Helden mit riesigen Herzen

    Inhalt: 

    Bei den Tylwyth Teg herrscht Panik. Ihre Flügelfarben werden gestohlen. Ein Graus, wo sie doch so auf Äußerlichkeiten achten.

    Der Guardian Loy ist ein Held. Todesmutig hat er ein paar Schwarmmitglieder vor einer Drachenechse gerettet. Doch dabei wurde er entstellt. Auch seine wunderschönen Flügel sind jetzt pechschwarz. Von seinem Schwarm wird er seitdem gemieden, da sein Anblick kaum zu ertragen ist. Nur Findil ist ganz fasziniert von diesem mutigen Tylwyth Teg. Gemeinsam mit ihm macht er sich auf die Suche nach dem Dieb, damit Loy wieder in den Schwarm zurück kann, denn der Farbendiebstahl wird ihm angelastet. Neid soll sein Motiv sein.

    Meinung: 

    Sandra Busch entführt den Leser in eine wunderschöne Märchenwelt. Tylwyth Teg sind winzig kleine,wunderschöne und ätherische Wesen. Ihre Flügel erstrahlen in den schönsten Farben. Doch sie sind sehr oberflächlich und reduzieren sich hauptsächlich auf ihre wunderschönen Flügel. Die soziale Struktur ähnelt der eines Bienenschwarmes. Es gibt die Guardian (Wächter), Gatherer (Sammler), Breeder (sichern den Fortbestand) und die Searcher (Sucher).

    In prächtigen Bilden wird dem Leser die Welt der kleinen Tylwyth Teg vor Augen geführt. Diese süßen Wesen haben mich wirklich verzaubert, vor allem natürlich Findil und Loy, die einen angenehmen Ausgleich zu den anderen oberflächlichen Tylwyth Teg bilden. Besonders fasziniert hat mich diese winzige Größe. Sie suchen Schutz unter einem Pilz oder in einem Nest. Marienkäfer erscheinen riesengroß und Regentropfen werden zum tödlichen Risiko.

    Sehr gelungen fand ich auch zwei Nebencharaktere, die Marienkäfer Oiffi und Friddi. Die beiden sind unheimlich frech und lieben es andere zu piesacken, dennoch sind sie immer für ihre Freunde da und bleiben keinem Abenteuer fern. Und davon gibt es viele.

    Natürlich gibt es auch eine wundervolle Liebesgeschichte zwischen den beiden Tylwyth Teg Männern Findil und Loy. Die beiden sind sooo niedlich und dabei sehr männlich. Am liebsten würde ich sie aufessen! Die Sex steht in dieser Geschichte deutlich im Hintergrund. Es gibt aber ein paar sehr dezente Szenen, die dieses fragile Märchen perfekt abrunden.

    Fazit: 

    Ein wunderschönes Märchen und winzig kleine Helden mit riesigen Herzen.

    Kommentare: 2
    21
    Teilen
    Reika-chans avatar
    Reika-chanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine super Geschichte die mir sehr nahe ging. Ich würde es jedenfalls immer wieder lesen. Die beiden Hauptcharakter sind einfach klasse :)
    Kommentieren0
    Jeremy07s avatar
    Jeremy07vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wirklich sehr herzerweichende süße Geschichte die ich nur jedem empfehlen kann
    HUlrichs avatar
    HUlrichvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Habe die Geschichte wirklich gern gelesen. Gefreut hat es mich insbesondere, daß es auch eine Geschichte ist, die man Kindern vorlesen kann.
    Kisa267s avatar
    Kisa267vor 6 Monaten
    Elfenherzs avatar
    Elfenherzvor 3 Jahren
    Jassy1984s avatar
    Jassy1984vor 4 Jahren
    pengiberlins avatar
    pengiberlinvor 4 Jahren
    dalulis avatar
    dalulivor 5 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks