Sandra Dünschede Friesenlüge

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Inhaltsangabe zu „Friesenlüge“ von Sandra Dünschede

Von einem Ausflug des Seniorenvereins „Aktive Nordfriesen“ kehren nicht alle Rentner wohlbehalten heim. Eine Spaziergängerin entdeckt Heinrich Matzen tot im Hamburger Volkspark. Zunächst deutet alles auf einen Raubmord hin, doch als auch seine Witwe tot in ihrem Haus am Dagebüller Deich aufgefunden wird, verstärken sich weitere Verdachtsmomente. Kommissar Thamsen und seine Freunde Tom und Haie ermitteln gemeinsam mit dem Hamburger Kollegen Peer Nielsen und stoßen dabei auf alte Geheimnisse …

Ein spannender norddeutscher Regionalkrimi gespickt mit einer Portion Humor

— daskleinebuechercafé
daskleinebuechercafé

Zwei Morde, zwei Bundesländer, zwei Kommissare, die zusammenarbeiten müssen ... und ein Hobbydetektiv der besonderen Art.

— IlonGerMon
IlonGerMon

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  • Ein spannender norddeutscher Regionalkrimi gespickt mit einer Portion Humor

    Friesenlüge
    daskleinebuechercafé

    daskleinebuechercafé

    24. February 2015 um 10:26

    ALTLASTEN…… Von einem Ausflug des Seniorenvereins „Aktive Nordfriesen“ kehren nicht alle Rentner wohlbehalten heim. Eine Spaziergängerin entdeckt Heinrich Matzen tot im Hamburger Volkspark. Zunächst deutet alles auf einen Raubmord hin, doch als auch seine Witwe tot in ihrem Haus am Dagebüller Deich aufgefunden wird, verstärken sich weitere Verdachtsmomente. Kommissar Thamsen und seine Freunde Tom und Haie ermitteln gemeinsam mit dem Hamburger Kollegen Peer Nielsen und stoßen dabei auf alte Geheimnisse …    Ein Seniorenverein geht auf Tour und machen unter anderem eine Schiffsrundfahrt. Eine typischer Ausflug eben, was man so bei einem Besuch in Hamburg eben macht. Einer Teilnehmerin geht es nicht so gut und daher hat sie sich etwas zurückgezogen. Leider verliert sie so auch ihren Ehemann aus den Augen! Er bleibt verschwunden, wo ist Henrick Matzen abgeblieben? Am nächsten Tag wird Henrick Matzen gefunden, Tod! Augenscheinlich ist er Opfer eines Raubmordes geworden. Tragisch aber somit  ist der Fall für die Hamburger Polizei (noch) nichts Ungewöhnliches. Als jedoch einige Tage später auch Erika Matzen Tod aufgefunden wird, nimmt Kommissar Dirk Thamsen die Ermittlungen auf. Eine wunderbar lebendig geschriebene Geschichte, die in einer wunderschönen Region spielt. Die Autorin schafft es die Handlungen lebensnah, ehrlich und vor allem realistisch darzustellen. Die Protagonisten wirken nicht gestellt, sondern passen hervorragend in das Geschehen. Die Mauscheleien, Gerüchte aus dem Dorf, Geheimnisse aus der Vergangenheit und überraschende Wendungen, denn der Mordverdächtige, ist plötzlich nicht mehr verdächtig, runden die spannende Handlung ab. Der Kommissar erhält  Unterstützung von seinen Freunden Tom und Haie. Ihre trockene und typisch Norddeutsche Art gibt dem ganzen einen gewissen Humor. Ein gelungener Regionalkrimi der einen auf den nächsten Einsatz von Dirk Thamsen, Tim und Haie freuen lässt.  

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  • Schatten der Vergangenheit

    Friesenlüge
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    18. December 2014 um 13:30

    Bei einem Seniorenausflug nach Hamburg setzt sich Heinrich Matzen unbemerkt ab. Als er von einer Spaziergängerin tot im Volkspark gefunden wird, deutet alles auf Raubmord, doch je weiter Kommissar Thamsen und sein Hamburger Kollege Peer Nielsen ermitteln desto ungereimter wird die Sache. Schließlich stirbt auch die Witwe und die Fragen vervielfältigen sich. Haie mischt sich wieder in die Ermittlungen ein und alte Geheimnisse werden aufgerührt. Wieder ein schöner nordischer Krimi von Sandra Dünschede. Gerade auch die privaten Verhältnisse der Hauptcharaktere entwickeln sich hier weiter. Ich nehme der Autorin allerdings verdammt übel, dass Marlene im letzten Band starb. Das war nicht motiviert und in keinem Punkt der Geschichte dienlich! Trotzdem erwarte ich den nächsten Band mit Spannung. Ich liebe einfach die Atmosphäre dieser Krimis und die Charaktere. Ich hoffe, dass der neue Hamburger Kriminalkommissar jetzt öfter dabei ist.

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  • Ermitteln hinterm Deich

    Friesenlüge
    IlonGerMon

    IlonGerMon

    01. May 2014 um 16:47

    Der Seniorenverein „Aktive Nordfriesen“ macht einen Ausflug nach Hamburg und dazu gehört natürlich auch eine große Hafenrundfahrt. Die eben noch fröhliche Stimmung schlägt um, als der Busfahrer an den Landungsbrücken vor der Weiterfahrt die obligatorische Frage stellt, ob jeder seinen Sitznachbarn wieder habe. Erika Matzen erschrickt, draußen vor dem Bus steht niemand mehr und der Sitz neben ihr ist leer. „Heinrich ist nicht da!“ ruft sie aufgeregt und es findet sich keine Erklärung für seine Abwesenheit. Es ist nicht einmal sicher, ob er überhaupt mit an Bord gegangen war. Die Busfahrt wird schließlich ohne ihn fortgesetzt und auch abends bei der Heimkehr fehlt von Heinrich Matzen immer noch jede Spur. Am frühen Abend wird auf der Polizeidienststelle in Hamburg Bahrenfeld eine leblose Person in einem Gebüsch im Hamburger Volkspark gemeldet. Die Einsatzkräfte eilen sofort dorthin, aber der ebenfalls gerufene Notarzt kann nur noch den Tod feststellen. So wird es ein Fall für den neuen Leiter der Mordkommission Peer Nielsen. Der Tote wird als Heinrich Matzen identifiziert und damit wird der Mord in Hamburg auch ein Fall für Dirk Thamsen und seine Kollegen aus Niebüll. Als dann wenig später auch Erika Matzen ermordet in ihrem Haus am Deich vor Dagebüll aufgefunden wird, könnten sich die Ermittlungen als schwierig erweisen, sind doch jetzt zwei Tatorte in zwei Bundesländern auf dem Plan. Doch Dirk Thamsen und der Hamburger Kollege Nielsen verstehen sich nach dem ersten Kennenlernen recht gut und arbeiten bei den Ermittlungen intensiv zusammen. Auch Haie und Tom, Dirks Freunde sind als sozusagen „private“ Ermittler wieder mit von der Partie. Diese zweite private Ebene nimmt zwar relativ viel Raum ein, passt sich aber der Geschichte gut an. Es gibt viele Rückblicke, die immer wieder eingestreut werden und wer die früheren Romane gelesen hat, mag dies ein wenig übertrieben finden. Ich fühlte mich beim Lesen davon nicht gestört, da dies mein erster Roman von Sandra Dünschede war. Zwei Verdächtige ziehen sich durch die Geschichte. Zum einen gibt es die Tochter des Ehepaars Matzen, sie und ihr Mann haben sich mit einem Hotel total übernommen und stehen kurz vor der Pleite. Der Verkauf des Elternhauses könnte hier die Rettung sein, steht doch dieses Haus mitten in einem Baugebiet, auf dem eine Ferienanlage entstehen soll. Nur die Matzens haben sich gegen den Verkauf immer gewehrt und damit das Projekt torpediert. Somit käme auch der Bauunternehmer, eine etwas dubiose Figur, als Täter in Frage. Doch würden beide Lösungen noch lange keine Erklärung dafür liefern, warum Heinrich Matzen während des Besuchs in der Hansestadt so plötzlich verschwunden ist. Gibt es doch eine ganz andere Erklärung für die beiden Morde? Der Roman „Friesenlüge“ ist eine leicht zu lesende, recht spannende Lektüre, die natürlich ganz besonders geeignet ist, bei einem Besuch Nordfrieslands als Reiselektüre herzuhalten. Als Leser bekommt man sehr guten Eindruck von Land und Leuten und ist für ein paar Stunden oder Tage gut unterhalten.

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  • Die richtige Lektüre für einen Urlaub an der Nordsee

    Friesenlüge
    hexhex

    hexhex

    27. April 2014 um 15:30

    Der Krimi spielt in der nördlichsten Ecke von Deutschland in Nordfriesland. Vielen eigentlich nur bekannt von den Autofahrten von und nach Sylt. Auf der Strecke kommt man nämlich an den Orten Risum-Lindholm, Niebüll und Dagebüll quasi vorbei. Die Geschichte handelt von einem Rentnerehepaar, das nacheinander ermordet wird. Der Mann in Hamburg, die Frau in ihrem Haus in Nordfriesland. Da die Fundorte in zwei unterschiedlichen Bundesländern liegen, ermitteln gleich zwei Kommissare. Für den Hamburger Peer Nielsen ist es sein erster Fall als Leiter einer Mordkommission. Dirk Thamsen aus Niebüll ist vielen Lesern schon bekannt als Leiter der dortigen Polizeidienststelle. Beide Kommissare gehen mit sehr viel Elan an die Aufklärung der Morde und ermitteln in alle Richtungen. Gefallen hat mir die gute Zusammenarbeit der beiden - mich nerven inzwischen Bücher und auch Filme, in denen sich die Kollegen nicht ausstehen können und ständig für schlechte Laune sorgen. Scheint irgendwie momentan modern zu sein, so was zu schreiben! Das Buch "Friesenlüge" ist mein erstes Buch von Sandra Dünschede und es hat mir wirklich gefallen. Es ist spannend geschrieben und so kann man es quasi in einem Rutsch durchlesen. Habe es während eines Kurzurlaubs im Norden gelesen und da gehört so etwas einfach dazu. Die Autorin trifft die Charaktere im Norden sehr gut und man merkt, dass sie sich in der Umgebung zu Hause fühlt. Das einzige, was mich mit der Zeit genervt hat, waren die Rückblicke auf die bereits erschienenen Bücher. Ständig wurde eine Situation von früher ausgegraben, die für die aktuelle Geschichte bedeutungslos ist. Sehr geschickt platzierte Werbung für die alten Bücher! Wer einmal Gelegenheit hat, Sandra Dünschede live zu erleben, sollte die Chance nutzen. Sie liest mit sehr viel Leidenschaft und kommt sehr "norddeutsch" rüber. Bei meiner Lesung gab es auch noch Wein und kleine Häppchen, mehr kann man sich eigentlich für eine Lesung nicht wünschen.

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  • Friesenlüge

    Friesenlüge
    ChrischiD

    ChrischiD

    12. April 2014 um 01:18

    Als im Hamburger Volkspark eine Leiche entdeckt wird, dauert es nicht lange, bis der Tote als Heinrich Matzen identifiziert wird. Denn der Rentner kehrte nicht gemeinsam mit dem Seniorenverein von einem Ausflug zurück und wurde sofort von seiner Frau als vermisst gemeldet. Matzen war nicht unbedingt der beliebteste Nachbar und doch ist die Suche nach dem Motiv alles andere als leicht. Schließlich wird auch noch Frau Matzen tot in ihrem Dagebüller Haus gefunden, wodurch sich noch einmal ganz andere Ansätze ergeben. Kommissar Thamsen arbeitet nun nicht mehr nur Hand in Hand mit seinen Freunden Tom und Haie, sondern auch mit Peer Nielsen, einem Kollegen aus Hamburg... Wieso sollte ein Rentner, der eigentlich in Dagebüll lebt, plötzlich in Hamburg getötet werden? Das schreit doch alles nach Zufall. Dementsprechend schwierig ist es nicht nur für die Ermittler, sondern auch für den Leser, ein Motiv zu finden und den zugehörigen Täter am besten gleich dazu. Sicherlich erhält man diverse Hinweise wem das Ableben von Heinrich Matzen entgegen kommt, aber hinreichende Verdachtsmomente sind das noch lange nicht. Wer bereits den ein oder anderen Krimi aus Sandra Dünschedes Feder gelesen hat, weiß, dass Kommissar Thamsen sich, neben den Kollegen, auch auf das Urteil seiner Freunde verlässt. Diesmal gilt es jedoch auch, Tom, der einen furchtbaren Verlust erlitten hat, aus seinem Tief herauszuholen. Und was wäre dazu besser geeignet als ein Fall, in den er sich so richtig verbeißen kann. Hier wird deutlich, dass es nicht nur um Spannung und Ermittlungen geht, sondern auch Freundschaft und Zusammenhalt eine große Rolle spielen. Diese Mischung wird sehr gut ausgearbeitet und zeigt, dass ein Zusammenspiel der Elemente häufig mehr dazu beiträgt die Spannung hoch zu halten als wenn private Angelegenheiten außen vor gelassen werden. Inhaltlich tappt der Leser lange Zeit im Dunkeln. Wie bereits erwähnt, gibt es zahlreiche Hinweise auf mögliche Tathergänge, doch vieles davon endet in einer Sackgasse. Es bleibt also nicht viel übrig als sich den Ermittlern anzuschließen und allem nachzugehen, egal wie ausweglos die Spuren erscheinen. Nur so kann man sicher sein nichts relevantes übersehen zu haben. Obwohl man dadurch häufig weit ab vom Ziel landet, bleibt „Friesenlüge“ von Anfang bis Ende spannend und zieht den Leser in einen Sog, dem er sich nicht entziehen kann.

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  • Idyllisches Nordfriesland

    Friesenlüge
    goldfisch

    goldfisch

    05. April 2014 um 19:58

    Ich war einige Tage zum Ausspannen in Nordfriesland und finde diesen Landstrich einfach wunderbar.Zum Urlaub gehört dann auch eine regionale Lektüre und das Buch von Sandra Dünschede hat es in sich.Ein Rentner aus der Seniorengruppe "Aktive Nordfriesen",bleibt nach einem Ausflug nach Hamburg mausetot in der Hansestadt zurück.Wer hat Heinrich Matzen ins Jenseits befördert ? Der Niebüller Kommisar Tahmsen arbeitet eng mit der Hamburger Polizei zusammen. Dann wird auch Matzens Witwe tot in ihrem Dagebüller Haus aufgefunden. Geht ein Rentnermörder um, handelt es sich um Immobilienspekulanten die über Leichen gehen? Thamsen und sein Hamburger Kollege haben viel zu tun. Nicht nur ein Lesetipp für den Strandkorb, sondern ein "Must-Read" für Fans der norddeutschen Küsten!

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  • Musste das sein?

    Friesenlüge
    silberfischchen68

    silberfischchen68

    20. February 2014 um 21:15

    An dieses Buch bin ich mit gemischten Gefühlen rangegangen. Bis zum Schluss hatte ich  noch gehofft, dass Marlene den Anschlag am Ende des letzten Buches dieser Reihe doch noch überlebt hat...aber war nicht...und wieder saß ich da und überlegte, was Krimiautoren dazu bewegt, nette und beliebte Protagonisten ihrer Bücher zu töten. Karin Slaughter hat Jeffrey Tolliver gekillt und Ann Cleeves hat Fran umgebracht. Und Sandra Dünschede hat nun Marlene auf dem Gewissen. Ob das ein geschickter Schachzug war, wage ich mal zu beweifeln, denn ich dürfte nicht die einzige Krimileserin sein, die inzwischen die Nase gestrichen  voll hat von vom Schicksal gebeutelten Ermittler. Aber offenbar gehören glückliche Paare nicht in Krimireihen und so durfte Tom in diesem Buch sich auch genüsslich gehen lassen und den gemeinsamen Sohn vernachlässigen vor Trauer um Marlene (deren Tod nunmehr 18 Monate her war). Der Fall selbst plätscherte unaufgeregt vor sich hin, allerdings fluffig zu lesen, nur der Täter kam dann etwas zu sehr wie Kai aus der Kiste. Eine Bereicherung war auf jeden Fall der neue Kollege Peer aus Hamburg, bei dem ich davon ausgehe, dass wir von dem noch mehr lesen werden. Ich vergebe drei Sterne, weil ich immer noch wegen Marlenes Tod beleidigt bin...

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