Sandra Gernt Drachenfluch 1: Zauberschmiedekunst

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Inhaltsangabe zu „Drachenfluch 1: Zauberschmiedekunst“ von Sandra Gernt

Der Beginn war etwas unausgegoren - es wurde aber immer besser

— annlu
annlu
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  • Juris Versklavung durch die Zauberschmiede beginnt

    Drachenfluch 1: Zauberschmiedekunst
    annlu

    annlu

    22. May 2017 um 17:44

    Doch wann immer er darüber nachdachte, wegzulaufen, sich den Befehlen seines Herren zu widersetzen oder Selbstmord zu begehen, zwangen ihn grausige Schmerzen in die Knie. Er gehörte ihm und es gab nichts, was er dagegen tun könnte. Drachenfluch 1 Jiru entstammt einer Handelsfamilie, die ihren gesamten Besitz verloren hat. So schlägt er sich jetzt, mehr schlecht als recht, als Dieb durch. Als er beim Versuch seine Beute zu verkaufen geschnappt wird, bringt man ihn zum Zauberschmied Callin. Dieser ist sehr angetan von dem Mischling und zwingt ihm eine Bindung auf, die dafür sorgt, dass er alles für seinen neuen Meister tun würde. Es dauert auch nicht lange, und er bekommt den Auftrag, ein wichtiges Werk der Zauberschmiedekunst von einem Rivalen zu stehlen. Doch Callin ist nicht der einzige, der ein Auge auf Jiru geworfen hat – auch die Dämonenkönigin ist auf ihn aufmerksam geworden und der Rivale Callins stellt sich als anders heraus, als erwartet. Zum Glück findet Jiru einen Verbündeten. Gleich von Beginn an wird der Leser in die neue Welt eingeführt. So gibt es nicht nur Erklärungen zum Land und den einzelnen Völkern, sondern auch zu der vielfältigen Götterwelt und den Zauberschmieden. Auch die einzelnen Charakter bekommen einen Hintergrund. Eingeleitet werden die Kapitel von Zitaten, die zum Verständnis beitragen. Die Geschichte wird in unterschiedlichen Handlungssträngen erzählt. Zu Beginn wechseln sich noch Jiru und Callin ab. Der Zauberschmied wird als gefühlskalt und berechnend beschrieben. Die Versklavung Jirus – die auch durch sexuellen Kontakt erfolgte – führte aber dazu, dass er in Callin einen anderen sieht. Auch ich war hin- und hergerissen zwischen den beiden Gesichtern, die Callin hier zeigte. Das Auftauchen der Dämonenkönigin hat neben der Magie auch fantastische Wesen mit in die Geschichte gebracht. Sie bleibt aber nicht die einzige, es tauchen auch Drachen auf. Während ihr Part Spannung in die Geschichte brachte, mochte ich den um die Matriarchin eines verfeindeten Landes, die sich aufmacht, eine magische Chronik zu suchen, nicht wirklich. Dieser Teil der Geschichte kam mir in die Länge gezogen vor und ich empfand ihn als wenig spannend. Zum Ende hin wird die Geschichte immer besser. Die einzelnen Handlungsstränge fügen sich zu einem Ganzen zusammen, alle wichtigen Charaktere tauchen nach und nach auf. Besonders gut gelungen fand ich dabei auch das Auftauchen der Dämonen, die ich sehr witzig fand. Auch eine Prise Liebesgeschichte kommt hinzu, die nach den ersten „erotischen“ Teilen, die sich immer nur auf durch Magie erzwungene Begegnungen bezogen, sehr einfühlsam fand. Fazit: Zu Beginn hatte ich den Eindruck, eine gute Idee in einer etwas unausgegorenen Umsetzung vor mir zu haben. Das Buch hat sich aber gesteigert und bis zum Schluss wurde es besser und besser.

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