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Sandra_Gernt

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Liebe LovelyBooks-Gemeinde,

ich möchte euch mein Buch "Jarid" vorstellen:

Kurzbeschreibung

Als Jarid von seinem ungeliebten Bruder einer Gruppe Marút aufgezwungen wird, bricht für ihn eine Welt zusammen. Er muss schnell lernen, sich mit den furchterregenden Kriegern zu arrangieren; denn sie befinden sich auf der Suche nach dem Siegel des Großfürsten, wodurch sie alle in tödliche Gefahr geraten.
Seit Jahrhunderten wird das Siegel von Kriegern und Abenteurern gesucht, doch um es zu finden, braucht man mehr als nur Mut, Kampfgeschick und jene Landkarte, die dem Wissenden den Weg weist …
Und weitaus mehr als all das ist nötig, um ein einsames Herz zu erobern.

>>> Es handelt sich um Gay Romance/Fantasy, also um Liebe unter Männern. Erotik kommt vor, ist allerdings nur ein sehr geringer Teil der Handlung. Wer sich darauf nicht einlassen möchte, warum auch immer, möge in Frieden weiterziehen. :)
Alle anderen möchte ich zur Leserunde einladen. Es gibt fünf Bücher der Printausgabe zu gewinnen, signiert und mit Widmung.

Und damit ihr auch wisst, worauf ihr euch einlasst, hier eine Leseprobe:

Leseprobe

„Setz dich da rüber und sei still.“
Neugierig musterte Rujo den schmal gebauten jungen Mann, der sich folgsam auf eine Bank in der Ecke des Raumes setzte. Er sah zu Boden und gab kein Zeichen, dass er Rujo und seine Männer überhaupt bemerkt hatte. Anhand der hellen blauen Augen und dem struppigen Blondhaar war die Ähnlichkeit mit Ceon unverkennbar, sicherlich war es sein Sohn. Bloß, dass Ceons Haare kurz geschnitten waren und wie Igelstacheln abstanden. Warum der Wirt darauf bestanden hatte, dass der Junge dabei sein musste, blieb vorerst ein Rätsel, doch Rujo hatte ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Eigentlich bei der gesamten Angelegenheit hier, aber sie brauchten die verdammte Karte! Es sprach einiges dafür, den Wirt einfach umzubringen und ihm die Karte abzunehmen, auch wenn das nicht dem Kodex entsprach. Ceon würde einen viel zu hohen Preis dafür verlangen, wissend, dass Rujo auf sie angewiesen war. Das hatte er bereits heute Morgen klar gemacht. Glücklicherweise schien er die wahre Bedeutung dieser Landkarte nicht zu kennen, sonst hätte er sie wohl eher verbrannt … Oder wäre zum Opfer von anderen geworden, die weniger Skrupel besaßen als Rujo.
Leider hatte der schlaue Alte dafür gesorgt, dass Dutzende Leute Zeuge wurden, wen er in sein Nebenzimmer geladen hatte. Sie könnten sich nach einem ungerechtfertigten Mord an Ceon niemals mehr in dieser Gegend blicken lassen, was ihr Leben noch mehr verkomplizieren würde. Ganz zu schweigen von der Reaktion seines Lehnsherrn. Nein, Rujo würde geduldig warten, was der Wirt für ein Spielchen treiben wollte. Umbringen konnte er ihn zur Not jederzeit.
„Nennst du uns jetzt deinen Preis?“, fragte Tamas betont höflich. Rujo spannte sich an, er kannte seinen Vetter nur allzu genau – wenn Tamas höflich wurde, drohte danach ein Massaker. Er war der Jüngste von ihnen und ein ziemlicher Hitzkopf.
„Kein Geld“, sagte Ceon mit einem heiteren Grinsen, das seine Nervosität nicht verbergen konnte. Er schwitzte und hatte die rechte Hand um seine Kitteltasche verkrampft. Vermutlich befand sich darin das Objekt ihrer Begierde. Hoffentlich befand es sich dort!
„Also?“, fragte Rujo mit sorgsam gewähltem scharfem Unterton. Ceons Sohn zuckte zusammen, wie er aus den Augenwinkeln wahrnahm. War er als Zeuge hier? Sie könnten womöglich nicht beide gleichzeitig ausschalten, nicht auszuschließen, dass der Kleine angewiesen war, zur Tür zu rennen, sobald jemand eine Waffe zückte.
„Wir werden eine Runde Edelknappen spielen.“ Ceons Blick wanderte unruhig zwischen ihnen umher. Sie hatten ihn umringt, um ihn einzuschüchtern. Zumindest das war gelungen.
„Wir spielen, ja.“ Der Wirt hustete, hielt sich jedoch tapfer. Er wies auf Rujo, bevor er fortfuhr: „Gewinnst du, erhältst du die Karte sofort. Gewinne ich, schuldest du mir einen Gefallen.“
„Und welcher Gefallen könnte das wohl sein?“, fragte Rujo misstrauisch. Verlangte der Kerl wirklich, er solle sich auf ein Spiel einlassen, bei dem er die Verluste nicht abschätzen konnte? „Keine Sorge, es wird nicht unangemessen sein.“ Ceon lachte mit vorgetäuschter Fröhlichkeit und zog ein Kartenspiel hervor.
„Also?“
„Rujo, mach schon, ich will heute noch fertig werden!“, knurrte Tamas. Auch Krys, Hollin und Andrez waren angespannt, beherrschten sich allerdings besser.
„Bring erst einmal Essen für mich und meine Gefährten. Ich verlasse mich darauf, dass es aufs Haus geht.“ Rujo beobachtete die Reaktionen des Wirtes sorgfältig – er wirkte erleichtert. Der Mann hatte Angst, warum ging er trotzdem so ein Risiko ein? Warum verlangte er nicht einfach, was er für angemessen hielt? Sie würden ihn niederhandeln müssen, ihre Geldreserven waren knapp bemessen. Wollte er sie mit einem Kartenspiel in Hochstimmung versetzen? Hoffte er, dass sie einem höheren Preis zustimmen würden, wenn sie gewannen? Nun, das würde ein frommer Wunsch bleiben, Rujo würde sich weder von Sieg noch Niederlage beeinflussen lassen.
Die Wartezeit, während sie aßen, würde an Ceons Nerven zehren, vielleicht half ihnen das weiter. Verflucht, Tamas hatte schon Monate verloren, um die Karte aufzuspüren, auf eine halbe Stunde kam es da auch nicht mehr an.
Ceon wandte sich an den jungen Mann, der unbeteiligt sitzen geblieben war. „Lauf, Jarid, bring vom guten Hammeleintopf. Sag Nika, sie soll Bier …“
„Kein Bier. Zumindest nicht für mich. Ich will einen klaren Kopf behalten“, fiel Rujo ihm ins Wort.
„Klares Wasser für uns alle“, bestimmte Krys. Er war der Ruhepol der Gruppe, ein stiller, sehr ernster Mann. Selten, dass er das Wort erhob, doch wenn, hörte ihm jeder zu und fügte sich zumeist ohne Diskussion, was immer er anordnete. Krys gehorchte ausschließlich ihm, Rujo, das allerdings ebenfalls meist ohne Widerspruch.
Der junge Mann stand bereits an der Tür, nickte bloß kurz zum Zeichen, dass er die Bestellung verstanden hatte und eilte dann hinaus.
Rujo setzte sich an den schweren Eichentisch, sofort gefolgt von seinen Gefährten. Ceon entspannte sich ein wenig, jetzt, wo sie einander nicht länger feindlich gegenüberstanden. Er ließ sich selbst auf einen Schemel niedersinken und wischte sich mit dem Ärmel seines roten Hemdes die Stirn ab. In seiner Nervosität hatte er nicht einmal um Erlaubnis gebeten, mit ihnen an einem Tisch sitzen zu dürfen. Ja, es war die richtige Entscheidung gewesen, ihn hinzuhalten. Ceon hatte sicher damit gerechnet, dass er die Situation beherrschen würde, als er heute Vormittag verlangt hatte, dass sie erst zur achten Abendstunde kommen durften, um den Kauf der Karte auszuhandeln.
Verflucht, hätte Lakin nicht in irgendeiner miesen Kaschemme sterben können? Bei einem Wirt, dem niemand glaubt, wenn er behauptet, er sei von Marút bestohlen worden?
Aber ein solcher Wirt hätte wohl kaum die Karte aufbewahrt.
Niemand sprach ein Wort, bis der junge Mann zurückkehrte, gefolgt von einer drallen Schankmagd. Das Mädchen versuchte mit Tamas zu flirten, der sie allerdings mit einem finsteren Knurren verscheuchte. Sein Vetter ließ normalerweise keine solche Gelegenheit ungenutzt, doch er hatte in den letzten Monaten offenkundig gelernt, seinen Verstand zu gebrauchen. Tamas wusste, was für sie auf dem Spiel stand.
„Du bleibst hier, Jarid!“, befahl Ceon barsch. Er trank ein Bier in hastigen Zügen, während Rujo und die anderen schweigend den Eintopf aßen. Das Essen war köstlich, wie üblich – Ceons Taverne gehörte zu den Besten in weitem Umkreis.
Rujo sah, dass Krys den jungen Mann scharf beobachtete. Der Kleine wirkte erschöpft und achtete darauf, den Kopf gesenkt zu halten.
Gut erzogen, dachte Rujo. Die besser gestellten Gäste niemals anstarren.
Ängstlich oder auch nur ansatzweise so nervös wie Ceon schien er nicht zu sein. Was auch immer der Alte vorhatte, der Junge ahnte nichts davon. Er wirkte froh über die unverhoffte Pause, das war alles. Ein Zeuge sollte er sein. Ceons Rücksicherung.
Nachdem sie ihr Mahl beendet hatten, räumte Jarid den Tisch frei. Wieder wurde er angewiesen, zurückzukehren und still in seiner Ecke zu bleiben. Diesmal runzelte er die Stirn, protestierte aber nicht.
Ceon griff zu den Spielkarten, doch Krys schüttelte den Kopf.
„Wenn es genehm ist, will ich erst überprüfen, ob sie in Ordnung sind.“
Widerstandslos wurden ihm die Karten ausgehändigt, was für Rujo Beweis genug war, dass alles seine Richtigkeit hatte. Krys mischte und legte für Rujo und Ceon aus, nur sie beide würden spielen.
Edelknappen war ein Spiel, das mit Strategie gewonnen wurde, Glück besaß dabei lediglich eine geringe Rolle.
Rujo musste rasch erkennen, dass der so einfältig aussehende fette Wirt ein hervorragender Spieler war. Nach einer Viertelstunde war klar, dass ihm gerade eine demütigende Lektion erteilt wurde. Trotz aller Nervosität blieb Ceon ihm überlegen. Mühelos wurden Rujos Trümpfe beiseite gewischt, und ehe er sich versah, hatte Ceon alle vier Knappen in einer Reihe liegen. Seufzend gab er sich geschlagen. Hoffentlich ließ der Alte doch noch mit sich handeln, sonst würde es heute Nacht ein Blutbad geben.
„Ja, hm, damit schuldest du mir einen Gefallen“, flüsterte Ceon ängstlich. Sein Blick flackerte zu Jarid hinüber, der schlagartig erbleichte.
„Bruder, ähm, wie soll ich sagen … Mira und ich sind nicht mehr die Jüngsten. Unsere Töchter und Schwiegersöhne haben fleißig gespart und mich letzte Woche ausgezahlt. Die Taverne gehört nun ihnen. Ich werde bald mit Mira ins Dorf ziehen und nur noch gelegentlich hier aushelfen. Du bist … du …“
„Für mich ist kein Platz mehr“, sagte Jarid mit klarer Stimme und verschlossenem Gesicht. Er war aufgestanden, hatte sich die Arme um die Brust geschlungen, als könnte er sich so festhalten. Obwohl er keine Gefühle offen zeigte, wirkte er vollkommen verloren. Rujo wechselte einen ratlosen Blick mit seinen Gefährten. Offensichtlich wurden sie gerade Zeuge eines kleinen Familiendramas. Mit etwas Glück würden sie nur verpflichtet werden, den jungen Mann sicher in die nächstgelegene Stadt zu begleiten – lästig, aber keine harte Aufgabe.
„Ihr …“ Ceon hustete nervös, als er sich Rujo zuwandte.
„Ich habe einen Vetter zweiten Grades in der Hauptstadt, ein Weinhändler, der bereit wäre, Jarid als Lehrling anzunehmen … Hat mir einen Brief geschickt, letztes Jahr schon …“
„Das ist nicht dein Ernst! Hauptstadt? Du meinst Tybold?“ Fassungslos starrte Rujo den Wahnsinnigen vor sich an, der sich duckte, als würde er Schläge erwarten. In den legendären Zeiten hatte der Großfürst von Tybold aus regiert. Heute war es nur noch dank seiner günstigen Lage als Handelsstadt von Bedeutung, doch die Bezeichnung hielt sich hartnäckig.
„Es sind über zweitausend Meilen bis nach Tybold! Die Rokasümpfe liegen auf dem Weg, die nur im Frühjahr oder Herbst durchquert werden können, von allen anderen Gefahren und Hindernissen mal zu schweigen! Diese Reise würde mindestens ein Jahr dauern, mit ausreichend Pech auch zwei, falls sie uns nicht sogar das Leben kostet. Abgesehen davon haben wir Verpflichtungen, die in gänzlich anderer Richtung liegen!“ Rujo merkte, dass er allmählich laut wurde und atmete tief durch.
„Wir können ihn nach Fürstenbrück bringen. Sicher wird sich auch dort jemand finden, der den Jungen in die Lehre nimmt“, schlug er hoffnungslos vor. Jarid war um die zwanzig, die Aussichten, dass ihn jemand annahm, waren gering. So schmal gebaut, wie er war, würden die meisten Handwerker sowieso abwinken, obwohl er auf den zweiten Blick sehr zäh wirkte.
„Als Schankbursche hat er jede Menge Erfahrung, oder? Warum stellst du ihm nicht ein Empfehlungsschreiben aus?“, fragte Andrez, kaum weniger hoffnungslos. Tavernenwirte waren ein eingeschworener Haufen. Jeder hatte seine eigenen Geheimrezepturen beim Bierbrauen, Schnapsbrennen und der Zubereitung der Speisen. Einem jungen Mann, der aus einer Familie alteingesessener Wirte stammte, würde man vermutlich nicht einmal einen Becher Wasser reichen, sobald er sich zu erkennen gäbe. Die Angst vor Spionen trieb oft seltsame Blüten und wer glaubte schon, dass ein Sohn eines solch guten Hauses woanders unterkommen wollte? In den schlechteren Häusern würde ihm das Schreiben nichts nützen, da man davon ausgehen musste, dass er zu hohen Lohn verlangen würde. Die Klöster nahmen niemanden an, der nicht ein großes Vermögen als Spende mitbrachte. So wie es aussah, gab es nirgends einen Platz für Jarid … Und so blass und niedergeschmettert, wie der Junge da mitten im Raum stand, den leeren Blick in die Ferne gerichtet, war ihm das vollkommen bewusst.

Autor: Sandra Gernt
Buch: Jarid (German Edition)

ChattysBuecherblog

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Die Leseprobe hat mich überzeugt. Ja, ich bewerbe mich hiermit für ein Leseexemplar.

Leseratz_8

vor 4 Jahren

Die Leseprobe gefällt mir gut und jetzt möchte ich gern wissen, wie es weitergeht. Ich bewerbe mich um ein Leseexemplar.

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littlemhytica

vor 4 Jahren

Fazit/Rezensionen
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Sandra_Gernt schreibt:
Seid herzlich bedankt, ihr beiden Lieben! *freu* Weitere Leserunden - gerne, allerdings frühestens nach den Sommerferien wieder. Meine Kids brauchen mich gerade intensiv, einige Skripte brauchen mich auch sehr intensiv, und überhaupt: *seufz* Bis dahin hab ich vermutlich eine frische Veröffentlichung, die sich gut für eine LR eignet. :)

Immer gerne Sandra,
du weisst ja: PN und ich bin dabei ;-)

Themistokeles

vor 4 Jahren

Kap. 1 - 5
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Sandra_Gernt schreibt:
Huhu, du hast ja schon ganz schön vorgelegt, sorry, ich komme erst jetzt dazu, dir auch anständig zu antworten. Freut mich, dass der Einstieg für dich gelungen ist und du die humorigen Stellen magst. :) In vielen Fantasygeschichten schwingen sich unerfahrene Helden, die noch nie einem Pferd nahe gekommen sind, einfach mal so in den Sattel und beherrschen den Gaul dann auch sofort weltmeisterlich. Das ärgert mich jedes Mal, und dabei kann ich noch nicht einmal selbst reiten! Genauso, dass man die Tiere in den Büchern zumeist abstellt wie ein parkendes Auto und gut ist's, dabei haben diese Lebewesen aufwändige Pflege nicht nur nötig, sondern vor allem verdient! Die Lektion mit den unkomplizierten Namen musste ich mühsam lernen, in meiner schreiberischen Anfangszeit war ich auch immer stolz auf meine hochkomplizierten Namen, die außer mir kein Mensch aussprechen konnte. ^^

Ich finde deine Sicht zu den Pferden toll :o) Besonders auch, da du da ehrlich recht hast, dass die einfach so, ohne jemals zuvor geritten zu sein, das einfach so können sollen ist immer sehr weit hergeholt. Sowohl in Büchern, als auch der Realität. Ich reite selbst und weiß, wie viele Nicht-Reiter, nicht so denken wie du, sondern vermuten, dass das alles doch ganz einfach gehen würde. Aber wenn die dann mal draufsäßen, schieben sie die Panik, weil das unter ihnen doch irgendwie einen eigenen Willen und dazu auch noch ganz schön Kraft hat -.-

Und auch, die Aussage von Jarid, dass die Pferde doch Lebewesen sind und wie lieb er sich kümmert und wie dick er und das Pony auch schon zusammenwachsen, finde ich einfach toll. Besonders da er dem kleinen Dari auch gleich einen Namen verpasst ^^ Die Einstellung mag ich einfach, weil es sind halt Lebewesen und wer mir heutzutage mit solchen Aussagen kommt, wie "Pferde sind für mich wie Sportgeräte!" -.- da denke ich immer nur, wie verkommen die Welt ist, dass ein Lebewesen mit einem Gerät verglichen wird, mein eigenes Pferd ist für mich eher wie ein Familienmitglied.

Themistokeles

vor 4 Jahren

Kap. 1 - 5
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littlemhytica schreibt:
Ich finde auf anhieb keinen Charakter der mir unsympathisch wäre! Erstaunlicherweise sind hier die "Bösen" eigentlich die "Guten" und die "Familie" ist gar keine! Jarid ist mir sofort ans Herz gewachsen, was wahrscheinlich auch damit zu tun hat, das er einem einfach Leid tut so misshandelt und ausgenutzt zu werden. Aber ich denke, dass die Krieger genau der richtige Weg für ihn sind um "erwachsen" zu werden!

Geht mir bisher auf jeden Fall auch so, weil selbst die, die irgendwie nicht besonders nett sind, wie Jarids Familienmitglieder, ja auch irgendwie noch ihre Gründe haben, die man ja schon wenigstens noch so ein bisschen nachvollziehen kann.
Und die Krieger, ja, dass so eine Männertruppe, die auch noch eine solche Stellung hat, vielleicht ein bisschen gröber wirkt, war ja eigentlich zu erwarten, aber irgendwie mag ich sie bisher alle ganz gern, auch wenn sie durch ihre grobe Art, teilweise dem armen Jarid, der an so etwas ja gar nicht gewöhnt ist, sondern eher an Grobheiten anderer Art, ganz schön einschüchtert. Aber irgendwie wirkt er seit dem die Reise angefangen hat, schon ein ganzes Stück wacher und als würde er die Welt um sich rum schon auf sich wirken lassen und wird auch schon von ihr beeinflusst.
Aber ich bin schon echt gespannt, was zwischen unseren beiden Herren eventuell noch passieren wird :o)

Sandra_Gernt

vor 4 Jahren

Kap. 1 - 5
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@Themistokeles

Tja, wer hier wen beeinflusst ... ^^

Es hat auf jeden Menschen gewaltige Auswirkung, wenn er aus seinem gewohnten Umfeld herausgeht, ob nun freiwillig oder nicht. Jarid ist da in einer Truppe gelandet, in der er ganz bestimmt nicht verzärtelt wird, aber die Jungs haben Ehre. Was man von Ceon eben nicht behaupten kann. ;-)

Ja, du hast Recht in deinem anderen Kommentar, es ist widerlich, wenn Tiere als reiner Wertgegenstand wahrgenommen werden. Bei Kaninchenzüchtern angefangen und bei Massenproduzenten von Legehennen noch nicht aufgehört. Gut, das andere Extrem ist genauso widerlich - wenn irgendwelche Leute glauben, ein Hund oder eine Katze sei ein Kinderersatz und verhätscheln die arme Tiere, bis diese völlig verkrüppelt sind. Aber wenn dann selbst in der Literatur jedes bisschen Respekt und Verständnis fehlt ... :(

Bathory

vor 4 Jahren

Allgemeine Fragen

Hab gerade dieses "Vertrauensgabe" entdeckt. Ist das die KG zu den Nebencharas?

Sandra_Gernt

vor 4 Jahren

Allgemeine Fragen

Sandra_Gernt

vor 4 Jahren

Sind wir durch? Es war eine schöne Runde, Mädels, vielen Dank an euch alle. :) Ich werde auf LB erreichbar bleiben, wenn noch jemand etwas hier beitragen möchte, werde ich es auf jeden Fall finden. Über PNs freue ich mich natürlich auch. :)

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