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von Sandra Gernt 
5,0 Sterne bei6 Bewertungen
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kurze aber intensive Geschichte

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781490553627
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:150 Seiten
Verlag:CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum:01.07.2013

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    annluvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: kurze aber intensive Geschichte
    Feind oder nicht?

    *Irgendetwas musste das Schicksal mit ihm und diesem gewissenlosen Mörder vorgaben, dass es so beharrlich dafür sorgte, ihn am Leben zu erhalten...*


    Als Bannerführer Geron sieht, wie ein Kriegsgefangener geschlagen wird, nimmt er ihn mit in sein Lager. Eigentlich will er dem Gesetz und seiner Moral folgen und den Gefangenen menschenwürdig behandeln – doch dann erfährt er um wen es sich bei Ninosh handelt. Dieser gehört der tyrannischen feindlichen Königsfamilie an und Geron ist sich nicht mehr sicher, ob Ninosh es verdient hat am Leben zu bleiben.



    Die Geschichte ist recht kurz, befasst sich aber intensiv mit den Gefühlen der Feinde. Obwohl sie schlussendlich auf eine Liebesgeschichte hinausläuft ist der Beginn – besonders aus Ninoshs Sicht – grausam. Schließlich wurde er geschlagen und auch Geron nimmt nicht mehr viel Rücksicht auf seine Schmerzen, die immer wieder so stark sind, dass er sich nicht sicher ist, ob er überhaupt weiterleben will. Interessant fand ich die Gewissenskonflikte, die die Beiden plagen. Während Ninosh von Schuldgefühlen zerfressen wird und eigentlich annimmt, er hätte den Tod verdient, hadert Geron mit seinem Hass, der seinen Moralvorstellungen widerspricht und ihn immer wieder dazu bringen will, Ninosh zu attackieren. So war die Geschichte sehr viel ernster, als ich das von einer Liebesgeschichte erwartet hatte.

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    B
    Bathoryvor 5 Jahren
    Geliebter Feind!

    Das COVER zeigt einen der Hauptprotagonisten des Buches und darunter einen Fluss mit Steinen. Die gelbe Schrift passt gut und die Nebeleffekte runden alles ab.

    INHALT: Der Bannerführer von Nadisland, Geron, verhindert, dass ein Kriegsgefangener totgeschlagen wird, aber er weiß nicht, wen er da gerade gerettet hat...

    LESEEINDRUCK:
    Im Land herrscht Krieg. Der junge Ninosh wird gefangen genommen und dabei alles andere als anständig behandelt. Als Geron dazwischen geht, hat er keine Ahnung, wer der junge Vjalacher eigentlich ist und welche Verbrechen er begangen hat. Als auch der Kommandant keine Gnade walten und ihn an einen Baum, in der Kälte gefesselt und bewusstlos lässt, ohne die Erlaubnis einer Versorgung durch den Feldscher, wird Geron die Angelegenheit immer seltsamer. Sein Mitleid veranlasst ihn, den Gefangenen mit in sein Zelt zu nehmen und seine Wunden zu versorgen, aber als Ninosh gesteht ein Mörder vieler zu sein, weiß Geron nicht mehr, was richtig ist und was falsch ist, geschweige denn wie er sich ihm gegenüber nun verhalten soll. Und er muss sich noch länger mit seinen Gefangenen herumschlagen, denn bei einem Schiffsunglück haben sie nur einander. Aber können sie sich vertrauen?

    Die Geschichte ist aus der Sicht beider Hauptcharaktere geschrieben und wechselt sich Szenenweise ab, was dem Leser einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Männer bietet und einem so ihre Zweifel näher bringt.
    Geron ist ein anständiger Mann, der auch seine Vergangenheit tragen muss und nun ständig zwischen Mitgefühl und Hass schwankt. Ein Teil von ihm kann Ninosh nicht vergeben, aber der andere fühlt sich zu ihm hingezogen. Dieses Verlangen steigert sich, je länger er in Ninoshs Nähe ist.
    Auch Ninosh quält seine Vergangenheit, aber er bereut seine Tat nicht. Eigentlich möchte er sogar sterben, was sich im Verlauf der Handlung natürlich ändert. Was wirklich im Laufe seines Lebens geschah und weshalb er gemordet hat, bzw. wen, zeigt sich erst gen Ende der Geschichte und überrascht.

    Der Schreibstil liest sich flüssig und die Handlung reißt einen sofort mit. Die Protagonisten sind einem sympathisch und ihre Taten sind nachvollziehbar. Ihr innerer Kampf ist gefühlvoll beschrieben und ergreift auch den Leser, ist doch lange nicht klar, was es mit Ninosh wirklich auf sich hat.
    Nebencharaktere runden die Geschichte ab, erscheinen aber zu wenig oft, um einen ans Herz zu wachsen.
    Die Erotik kommt nicht zu kurz und ist, wie bei der Autorin zu erwarten, gefühlvoll und explizit beschrieben. Durch die Situation der beiden Männer wird klar, dass sie sich nicht gleich um den Hals fallen, aber einander entziehen können sie sich auch nicht für immer.
    Die Story hat einige überraschende Wendungen parat und am Ende findet sich alles gut, wirkt aber nicht unglaubwürdig, sondern passt zu der Geschichte.
     
    FAZIT: Gefühlvolle und erotische Liebesgeschichte im Krieg! Hätte aber mit knapp hundertfünfzig Seiten gerne noch länger sein können.

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    pengiberlins avatar
    pengiberlinvor 2 Jahren
    F
    Flowsenvor 4 Jahren
    Romanticbookfans avatar
    Romanticbookfanvor 5 Jahren
    Desariss avatar
    Desarisvor 5 Jahren

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