Sandra Gernt Ryvan'ar

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Inhaltsangabe zu „Ryvan'ar“ von Sandra Gernt

gut aufgebaute fantasy-Geschichte, die zwar in den Bereich gay-romance fällt, nie aber davon dominiert wird

— annlu
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  • zwei Feinde müssen sich zusammentun, um Frieden zu stiften

    Ryvan'ar

    annlu

    29. August 2016 um 19:29

    Manchmal musste man mit den ganz kleinen Dingen anfangen, wenn man ein großes Werk zu verrichten hatte. Der Soldat Andru wurde gefoltert und in die Todeszelle geworfen, weil er Frauen der feindlichen Ryn zur Flucht verholfen hat. Eine Nacht noch trennt ihn von seiner Hinrichtung, als seine ehemaligen Kameraden ihm einen Ryn in die Zelle werfen. Eigentlich will er ihn nicht berühren, kennt er doch die Legende um die Gefahr, die von einem sterbenden Ryn ausgeht. Dann jedoch hat er Mitleid mit seinem Mitgefangenen und ermöglicht es Sorin so, sich zu einem Ryvan´ar – einem Rachedämon – zu wandeln. Damit wird ihrer beider Schicksal miteinander verknüpft. Die Geschichte beginnt im Kerker und mit der Zerrissenheit, die sich in Andru beim Anblick seines gefolterten Feindes auftut. Sein Hass und sein Mitgefühl, aber auch die Gefühle von Verrat, da seine Kameraden im Stande waren, auch Andru zu foltern, kamen sehr gut zum Ausdruck. Die Flucht, zu der Sorin ihm verhilft, und ihr Plan, den Krieg zu beenden, kam für mich etwas überraschend. Im ersten Moment fand ich die Richtung, die die Geschichte dadurch nahm, etwas unglaubwürdig. Die Beiden sind aber nicht sofort ein unschlagbares Team, Vertrauen muss erst langsam aufgebaut werden und besonders auf Andrus Seite zeigt sich viel Misstrauen und Zweifel. Die Rückblicke, die den Verlauf seines bisherigen Lebens zeigen, machen deutlich, wie sehr ihn der Krieg verändert hat. Einzelne homoerotische Szenen kommen vor – sie sind aber nicht das, was die Geschichte beherrscht oder worauf sie hinaus will. Viel mehr zeigen sie den Unterschied der Beziehungen, die Andru im Laufe des Krieges eingegangen ist. Während sich der Beginn dem Treffen der Beiden widmet, rückt danach ihre Aufgabe in den Vordergrund. Erst zum Ende hin geht es auch um die aufkommenden Gefühle der Beiden füreinander. Fazit: Wer eine Geschichte erwartet, die sich nur um Erotik oder Romantik dreht, könnte hier enttäuscht werden. Dafür gibt es einen netten, gut aufgebauten und durchdachten fantasy-Roman, in dem sowohl erotische, als auch Liebesszenen vorkommen, die jedoch die Geschichte nie beherrschen. Hat mir gut gefallen!

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