Sandra Girod Nenn mich nicht Hasi!

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Inhaltsangabe zu „Nenn mich nicht Hasi!“ von Sandra Girod

Hasi kann auch anders …
Angela, genannt Hasi, wohnt mit ihrem Mann Jan-Rudi und den gemeinsamen Kindern in der Hamburger Vorstadt. Alles verläuft in geordneten Bahnen – bis die spießigen Nachbarn einen Luxus-Kaninchenstall in ihrem Garten errichten und Angela klar wird: Ihr Leben ist stinklangweilig! Eine Affäre scheint die Lösung zu sein, und wer würde sich dafür besser anbieten als Arwid, der flirtende Fleischer vom Wochenmarkt, der wie ein hanseatischer Brad Pitt aussieht? Doch einen romantikfreien Kurztrip mit der Norwegen-Fähre und eine verwirrende Nacht am Elbstrand später muss Angela erkennen: In der Liebe hat meistens das Chaos das letzte Wort …

Locker leichte Frauenkomödie für ein gemütliches Wochenende auf der Couch oder einen Tag am Strand.

— hasirasi2

Witzig, freu und sehr sympathisch!

— jasbr

Buch geht sehr leicht zu lesen, ist nun aber nix was ich öfters lesen wollen würde

— Schwabenmaedchen

Toller Roman mit schmunzel Gefahr

— Katzyja

Angela will mal was anderes.... Sehr lustig.....

— Bjjordison

Witzig geschrieben

— mullemaus76

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  • Witzig, frech und sehr sympathisch!

    Nenn mich nicht Hasi!

    jasbr

    15. July 2016 um 12:11

    Das Buch ist super! Auch wenn ich bisher weder verheiratet bin noch Kinder habe, konnte ich mich super in Angela, genannt Hasi, hineinversetzen. Sie ist eine mega-sympathische Hauptfigur, die man einfach mögen muss. Denn obwohl einiges sehr chaotisch zu geht, hat sie doch ihre Familie und den Haushalt im Griff. Sie schildert aus der Ich-Perspektive, welche Herausforderungen ihr jeden Tag mit zwei kleinen Kindern und einem Mann, der es einfach nicht schafft, seine benutzte Tasse in den Geschirrspüler zu stellen, begegnen. Vielleicht erkennt sich die ein oder andere Leserin ja wieder :) Aber auch die anderen Protagonisten sind wirklich angenehm, wenn auch an der ein oder anderen Stelle etwas überspitzt. Ich mag besonders Löckchen, die kleine Tochter. Sie ist einfach herzallerliebst. Aber auch die Freundinnen und Feindinnen von Angela sind super gezeichnet, sodass man sie direkt vor sich sieht. Natürlich ist das Buch aber nicht einfach nur eine Alltagsbeschreibung: Wie der Klappentext andeutet, langweilt sich Angela und fühlt sich auch nicht unbedingt geliebt. Warum also nicht eine Affäre beginnen? Dass das gar nicht so leicht wird und ihr einige Hürden bevorstehen, ist klar. Und genau das macht das Buch meiner Meinung nach aus: Es ist witzig, aber irgendwie auch realitätsnah. Die Geschichte ist sehr kurzweilig und lässt sich deswegen schnell lesen. Man hat als Leser das Gefühl, gar kein Buch zu lesen, sondern das ganze von einer Freundin erzählt zu bekommen. Das findet man meiner Meinung nach nicht oft in Büchern und ist deswegen mal was ganz anderes. Mir hat diese Art des Schreibens sehr gut gefallen! Die Kapitel sind relativ kurz, was ich persönlich ja sehr gerne mag. Da liest man gern "schnell noch eins"...  Schön fand ich auch das Ende, das ich jetzt hier natürlich nicht verraten werde. Für mich war es aber genau richtig: Nicht zu kitschig, aber trotzdem schön.  Insgesamt hat mich das Buch wirklich überzeugt. Ich habe nichts zu meckern, deswegen gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung! Es zählt zu einem meiner Sommerhighlights.

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  • Hasi.....

    Nenn mich nicht Hasi!

    Katzyja

    13. April 2016 um 19:58

    Meine Zusammenfassung Angela, die auf keinenfall "Angäla" genannt werden möchte :), ist eine typische Hausfrau mit einem Mann der den Alltagstrott liebt und zwei Kindern. Irgendwann kommt bei Angela der Punkt, an dem sie merkt, das ihr Leben gar nicht so verläuft wie sie es gerne hätte. Ihr Mann Jan-Rudi ist das klassiche Bild eines eingefahrenen Ehemann. Er liebt Fussball und stellt sich im Haushalt mit absicht dämlich an um nicht mit anpacken zu müssen. Als die beiden Besuch von Freunden bekommen und Jan-Rudi Angela blöd anmault, weil sie die Wäsche, die er so achtlos in den Keller gepfeffert hat, nicht weggeräumt hat, reicht es ihr! Angela fühlt sich nicht genug geliebt und als selbstverständlich genommen. Das muss sich ändern, da kommt der Flirt mit dem hübschen Fleischermeister gerade richtig. Und nicht nur Angela ist auf der suche nach etwas bestätigung, sie kann ihren Freundinnen dabei die Hände reichen.  Bewertung Dieses Buch ist perfekt für ein ruhiges Wochenende und die genervte Frau :) Hier wird genau das wiedergegeben, was wohl jede Frau kennt. Die Männer geben sich am Anfang der Beziehung die pure Mühe ihrer Angebeteten den Hof zu machen und wenn sie sie dann haben, lassen sie sich gehen wie ein Hefeteig. Es wird gerülpst, gepupst und an allem rumgemault. Die Frau soll am Herd stehen und kacka Windeln wechselt er sowieso nicht. Jap, das was früher als die Große Liebe gegolten hat, ist nach ein paar Jahren eine Zweckgemeinschaft. In einer Beziehung kommt man irgendwann an den Punkt, an dem man sich unbeachtet fühlt und sich nach ein bisschen aufmerkasmkeit sehnt, vor allem wenn man nicht Berufstätig ist und sich da wenigstens die bestätigung für gute arbeit abholen kann. Wenn dann mal ein hübscher Mann vorbeikommt und einem ein Kompliment macht, schwebt die Frau auf Wolke sieben...."ENDLICH MAL EINER MIT CHARM, den hat mein Mann ja erfolgreich verbuddelt"Jaaaaa, wer kennt es auch? Also ich kann dem zustimmen und finde es sehr schön zu lesen, das ich damit nicht alleine bin :D Es gibt viele Stellen wo Angela ins Fettnäpfchen tritt, ja auch eine prickelnde Bekanntschaft ist nicht immer leicht zu haben. Sandra Girod versteht es bekannte Situationen humorvoll wiederzugeben und einem so beim lesen ein schmunzeln ins Gesicht zu zaubern.Der Schreibstil gefällt mir super gut und in die Geschichte kann man sich richtig einfühlen. Jede Situation kommt mir bekannt vor und lässt mich grinsen. Zum Beispiel nennt Angela ihre Tochter im Buch nur "Knöpfchen", das kenne ich von meinem Sohn, denn ihn nenne ich meistens auch nur "Moppi" ^^Dieses Buch ist wirklich ein Genuss bei dem man geflissentlich über den Alltag schmunzeln kann. Und Angela könnte eine gute Freundin werden ;)

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  • Realistisch, aber sehr lustig

    Nenn mich nicht Hasi!

    Bjjordison

    13. April 2016 um 13:59

    Für mich war das Cover der Hauptgrund das Buch zu lesen, ich finde das einfach wirklich toll gestaltet. Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich okay, dass könnte ganz lustig werden und ich wurde hier definitiv nicht enttäuscht!Wir lesen hier über Angela, die momentan in einer Krise steckt und sich irgendwie unbeachtet fühlt. Für alle ist sie eine Selbstverständlichkeit. Nun überlegt sie eine Affäre zu beginnen…Ich musste in dieser Geschichte wirklich sehr oft lachen, weil ich dachte okay, das ist ein Deja Vu, egal ob der Mann das Geschirr nicht weggeräumt hat oder ob die Kinder nur zu Angela wollen, weil sie Kacka gemacht haben, das war alles sehr lustig beschrieben. Ich finde die Autorin hat das alles sehr realistisch dem Leser näher gebracht und hat das noch mit einer guten Portion Humor versehen.Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und flüssig zu Lesen und ich finde auch eher einfach und kompliziert, aber das passt zu der Geschichte.Angela hat mir manchmal sehr leid getan, weil sie will ja nur Aufmerksamkeit, aber ich fand sie sehr sympathisch, auch wie sie alles managt, obwohl sie einer Krise steckt, war sehr schön beschrieben.Schön fand ich auch, dass sie mit ihren Freundinnen eigentlich einen sehr guten Kontakt hat und mit ihnen gut zu recht gekommen ist. Das einzige was etwas zu bemängeln ist, war das sie ihre Freundin wegen der Affäre gedeckt hat. Finde ich nicht gut.Die Handlung im Großen und Ganzen kann ich gut verstehen und finde die auch durchaus realistisch, weil ich denke jeder bekommt mal eine Krise oder hat eine Zeit, in der man sich etwas anderes wünscht.Das Ende war für mich okay und es war schön zu Lesen, dennoch etwas überraschend.

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  • Klasse Unterhaltung

    Nenn mich nicht Hasi!

    mullemaus76

    22. March 2016 um 16:08

    Klapptext:Hasi kann auch anders …Angela, genannt Hasi, wohnt mit ihrem Mann Jan-Rudi und den gemeinsamen Kindern in der Hamburger Vorstadt. Alles verläuft in geordneten Bahnen – bis die spießigen Nachbarn einen Luxus-Kaninchenstall in ihrem Garten errichten und Angela klar wird: Ihr Leben ist stinklangweilig! Eine Affäre scheint die Lösung zu sein, und wer würde sich dafür besser anbieten als Arwid, der flirtende Fleischer vom Wochenmarkt, der wie ein hanseatischer Brad Pitt aussieht? Doch einen romantikfreien Kurztrip mit der Norwegen-Fähre und eine verwirrende Nacht am Elbstrand später muss Angela erkennen: In der Liebe hat meistens das Chaos das letzte Wort …Meine Meinung:Das Cover ist ja schon mal sehr witzig gemacht...hat mir gleich gefallen.Die ersten Seiten kommt man auch schon ins Schmunzeln, und der Schreibstil und die kurzen Kapitel lassen einem das Buch in zwei Tagen durch lesen. An manchen stellen habe ich meinen Mann auch wieder gefunden, wenn sie so Sachen aus dem Alltag beschrieben hat.Es macht einfach nur Spaß dieses Buch zu lesen! Schade das auch dieses Buch irgendwann zu Ende ist.Die Geschichte scheint so durchschaubar und hat doch sehr unerwartete Wendungen, man erkennt das eigene Leben und wünscht sich zwischendurch Teil dieser Geschichte zu sein und dann freut man sich wieder über das eigene manchmal verrückte langweilige Leben.Lasst uns das Leben und die Bücher wie diese genießen.http://www.randomhouse.de/Verlag/Blanvalet/1000.rhd hier geht es zur Verlagsseite 

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  • Buchverlosung zu "Erlöse mich" von Michael Robotham

    Erlöse mich

    LunasLeseecke

    29. December 2015 um 10:14

    Hallo ihr Lieben, 

    noch bis zum Jahresende läuft bei mir ein Gewinnspiel, bei dem ihr die Chance auf eines von drei Büchern habt. Schaut einfach auf meinem Blog Lunas Lesecke vorbei und beantwortet die Gewinnspielfrage :-)

    Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr
    Jana

  • Zum Glück hoppelt nicht gleich jeder Hase in einen anderen Stall

    Nenn mich nicht Hasi!

    moccabohne

    01. May 2015 um 15:56

    Angela und Jan-Rudi sind schon lange miteinander verheiratet und haben zwei gemeinsame Kinder. Während Jan-Rudi den ganzen Tag arbeitet hütet Angela als Hausfrau Heim, Garten und Kinder. Sie  ist mit dieser Rolle sichtlich unzufrieden. Sie vermisst die Wertschätzung ihres Mannes und wünscht sich hier und da mal eine helfende Hand von ihm, da dies allerdings nicht einzutreffen scheint, sucht Angela sich einen neuen Weg wieder pepp in ihr Leben zu bringen - eine Affäre muss her. Auf dem Wochenmarkt, den sie regelmäßig für ihre Einkäufe besucht,  ergibt sich auch gleich die Gelegenheit für einen Flirt: der schöne Fleischverkäufer Arwid steckt ihr seine Nummer mit in die Einkaufstüte, doch soll sie ihm wirklich schreiben? Das größte Manko des Buches waren für mich die Protagonisten, die in einer Vielzahl vorhanden sind, dabei aber nur selten wirklich Sympathie mitbringen. Angela selbst ist eine unzufriedene Ehefrau und das zeigt sie auch deutlich. Das Verständnis für ihre Unzufriedenheit konnte ich zwar aufbringen, mein Mitgefühl hielt sich allerdings in Grenzen. Sie versucht auch nicht mit Jan-Rudi ihre Probleme zu besprechen. Stattdessen sieht sie ihren einzigen Ausweg darin,  sich eine Affäre zu suchen, zwar sind die Probleme  immer noch da, aber das scheint Angela weniger zu stören.. Mir war ihr Verhalten die meiste Zeit  einfach zuwider und in keinster Weise konnte ich für ihr Handeln Verständnis aufbringen. Unglaubwürdig fand ich auch, dass auf einmal zig Männer auf sie zukamen und ihr Interesse bekundeten, na klar..   Wenn man sich auf einfache Unterhaltungslektüre einlässt, dann weiß man, was man zu erwarten hat und was nicht - die gängigen Erwartungen kann dieses Buch wohl erfüllen, dennoch war nicht immer alles nach meinem Geschmack. Das Buch ist generell sehr klischeehaft und spielt gerne mit den (angeblichen) Unterschieden zwischen Mann und Frau.

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  • Leserunde zu "Nenn mich nicht Hasi!" von Sandra Girod

    Nenn mich nicht Hasi!

    SandraGirod

    Liebe Leserin, lieber Leser,  ich freue mich sehr über die Möglichkeit, mein Buch bei Lovelybooks vorstellen zu können. „Nenn mich nicht Hasi!“ ist mein erster Roman und richtet sich an alle, die beim Lesen gern mal lächeln (oder vielleicht sogar lachen) möchten. In meiner Romanwelt  werden sich diejenigen wiederfinden, die auf dem Gebiet „Ehe“ und „Familie“ bereits Grundkenntnisse erworben haben.  Worum geht`s? Heldin Angela  - gesprochen: „Anjela“ - wohnt mit ihrem Mann Jan-Rudi und zwei Kindern in einer Doppelhaushälfte in der Vorstadt. Alles verläuft ruhig und mehr oder minder harmonisch. An der Pinnwand in ihrer Küche hängt über den Terminen für die Müllabfuhr eine Postkarte von ihrer Single-Freundin, auf der ein Junge im Matrosenanzug posiert und sagt: „Du fragst mich, was soll ich tun? Und ich sage: Lebe wild und gefährlich.“ Ha, ha denkt Anjela jedes Mal, wenn sie planmäßig die schwarze, die gelbe, grüne und blaue Tonne an die Straße schiebt. Als die Rudi-Anteile ihres Ehemannes höher werden als sein Jan-Beitrag, reicht es Anjela. Sie kommt sich vor wie das Aschenputtel vom Dienst. Sie will sich nicht mehr mausgrau fühlen – sondern endlich wieder aufregend, begehrenswert und sexy. So stürzt sie kopfüber ins Chaos – und reißt die Nachbarhasen gleich mit...   Diese Leserunde ist für mich eine Premiere. Ich finde es sehr spannend, auf diesem Weg nicht nur ein Feedback zu bekommen, sondern auch in direkten Austausch mit den Lesern zu treten. Und deshalb möchte ich die Bewerbung um die 20 Bücher auch mit einer Frage verknüpfen. Meine Heldin Angela ist schwer genervt, weil ihr Mann Jan-Rudi seine schmutzige Tasse immer auf und nicht in den Geschirrspüler stellt. Womit treibt euch euer Partner in den Wahnsinn? Mehrfachnennungen sind möglich...   Und nun werde ich etwas nervös. Denn jetzt geht es los!   Herzliche Grüße  Sandra Girod Hier gehts zur Leseprobe!

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    • 347
  • Zwischen Hasen, Männern und dem ganz alltäglichen Wahnsinn...

    Nenn mich nicht Hasi!

    Cappuccino-Mama

    26. November 2014 um 10:39

    So manch eine Frau hat ihn daheim, nicht jede gibt es zu. Die Rede ist von einem Jan-Rudi. Wenn der Rudi-Anteil des Mannes höher ist als der Jan-Anteil, dann gilt es zu handeln. Und das will Angela auf ihre ganz eigene Art und Weise tun, denn Angela Winter hat das Gefühl, etwas in ihrem Leben verpasst zu haben. Ihr Mann Jan-Rudi zeigt leider mehr seine Rudi-Seite, als seine Jan-Seite. Und Angela fühlt sich völlig unverstanden und vernachlässigt. Das Cover: Ein neonpinker , langohriger Hase ziert das Cover. Man sieht den Mümmelmann von hinten, das flauschige Schwänzchen, das an einen fluffigen Wattebausch erinnert, sticht dem Betrachter geradezu ins Auge, so wie auch Hasi selbst. Das Häschen, der Farbe nach zu urteilen ganz offensichtlich ein weibliches Exemplar, ist schwer bewaffnet. Quer über die Schulter trägt Hasi einen Patronengurt, in den Pfoten hält er ein Gewehr, aus dem es sogar noch raucht. Die Handlung: Angela Winter (deren Namen man keinesfalls wie den Namen der Regentin Angela „Angäla“ M. aussprechen darf!) lebt mit ihrer Familie in einer Doppelhaushälfte. Sie führt ein recht langweiliges Leben in einer Hamburger Vorstadt und viel ereignet sich nicht gerade im Leben der Hausfrau. Doch eines Tages stellen die Nachbarn einen Luxus-Hasenstall in ihrem Garten auf und bringen damit das Fass für Angela zum Überlaufen, denn diese stellt fest, was für ein stinklangweiliges Leben sie doch führt, und das will sie schnellstens ändern. Da käme ihr, nach Anraten ihrer Freundin Paula, eine heiße Affäre gerade gelegen, um endlich wieder Abwechslung in ihr tristes Leben zu bringen. Doch erst nimmt alles weiterhin seinen gewohnten Gang. Ein Lichtblick ist der Einkauf beim attraktiven Metzger Arwid auf dem Wochenmarkt. Scheinbar hat der ein Auge auf seine verheiratete Kundin Angela geworfen, denn eines Tages findet sie seine Visitenkarte in ihrer Wursttüte, mit der handschriftlichen Bitte, ihn doch mal anzurufen. Die gefrustete Angela beschließt, ihren Mann zu betrügen. Doch dies stellt sich als äußerst schwieriges Unterfangen heraus... Meine Meinung: Ja, auch ich habe ihn daheim – meinen persönlichen Jan-Rudi! Der mich manchmal auf die Palme bringt, gerne alles besser weiß, und der mitunter im Haushalt mehr Schaden anrichtet, als dass er nützliche Arbeit vollbringt. Angela ist in der Phase ihres Lebens angekommen, wo das Kribbeln im Bauch nicht von flatternden Schmetterlingen herrührt, so wie sie sich dies wünschen würde, sondern eher vom Hunger oder Magengeschwüren. Einmal wieder verliebt sein, einen Mann erobern, Abenteuer erleben und Schwung in den tristen Alltag bringen – all das wünscht die frustrierte Angela sich. Angela „Anjela“ - die keinesfalls mit Angäla angesprochen werden will, wie dies bei „unserer Mutti“ die Fall ist, fühlt sich in ihrer „Funktion als zweifache Mutter und Hausfrau weder ausgelastet, noch ausreichend unterstützt. Vielmehr fehlt ihr der frische Wind in ihrer langjährigen Beziehung mit ihrem Mann Jan-Rudi. Der Einzug der neuen, langohrigen Nachbarn bringt das Fass zum Überlaufen – der Blick auf die Kaninchen Uschi und Alfred ist ihr einfach zuviel, zumal Angela unter einer regelrechten Hasenphobie zu leiden scheint.Und offensichtlich glaubt Angela immer öfter, etwas in ihrem Leben versäumt zu haben, das sie nun nachholen möchte. Sie wünscht sich mehr Abwechslung in ihrem Leben, das ereignislos vor sich hinplätschert wie ein Bächlein – Angela bevorzugt da doch eher den reißenden Strom der Leidenschaft. Knöpfchen ist gerade mal zwei Jahre alt, weiblichen Geschlechts, und sehr einfallsreich, was ihre kreativen Ideen betrifft (Kinder in diesem Alter sollte man tunlichst nicht einmal für eine Minute aus den Augen lassen). Das (im Buch) namenlose Mädchen hält seine Mutter gehörig auf Trab, Bruder Luca ist Schüler und daher pflegeleichter als seine aufgeweckte Schwester. Man sieht auch hier wieder, wie weit der Forscherdrang wissbegieriger Kinder gehen kann, da werden auch schon mal Geräte,... vom technikinteressierten Nachwuchs zerlegt. Sohn Luca mit seinen neun Jahren tritt relativ selten in Erscheinung, was aber auch daran liegen könnte, dass er die Schule besucht, und seine Freizeit sicherlich auch oft bei Freunden verbringt. Jan-Rudi – dieser bunt zusammengewürfelte Doppelname ist ja schon grauenhaft, weitaus grauenhafter als der Träger des Bindestrich-Namens selbst. Ich fand Angelas Mann jetzt gar nicht so unausstehlich, als dass man ihn hätte ersetzen müssen, aber manchmal etwas „anstrengend“. Doch mitunter machte er sich so manche Sache viel zu einfach, hielt sich aus Bequemlichkeit aus manchen Angelegenheiten heraus, während er ein anderes Mal mitmischen will, wo es unerwünscht ist. Oder sollte ich es lieber „ins Handwerk pfuschen“ nennen? Die Kinderbetreuung entpuppt sich für den Herrn des Hauses, seines Zeichens übrigens Mathematiker, als große Herausforderung. Soviel zu: Das bisschen Haushalt. Und während man(n) meint, alles unter Kontrolle zu haben – sprich Haushalt und Töchterlein – räumt dieses hinter seinem Rücken auch schon munter den Biomüll aus. Manche Dinge sind eben auch für Mathematiker unberechenbar. Nachbar Michi war mir sehr unsympathisch – was für ein arroganter Kotzbrocken! Er hält sich für die Krone der Schöpfung und ist mit einem sehr „dummen Umfeld“ gestraft, wie er immer wieder betont. Wie gut, dass er der Retter in der Not ist. Wer jetzt meint, Michi würde gut aussehen, der irrt sich gewaltig. Aber als der selbstverliebte Michi seitens Angela einen Dämpfer erhielt, habe ich diesem eingebildeten Kerl dies aus vollstem Herzen gegönnt. Seine Frau Dagmar, die es an seiner Seite aushalten musste, war jedenfalls ganz schön gestraft mit ihrem (Alp-)Traummann. Paula zeigt ihrer Freundin Angela, wie frau ihren Mann betrügt, ohne dass er etwas bemerkt. Auf mich wirkt Paula richtig abgebrüht. Sie scheint keine Hemmungen zu haben, ihren Mann zu betrügen und plant ihren Betrug auch noch bis ins kleinste Detail. So kam es, dass ich Paula alles andere als sympathisch fand – keine Freundin, wie ich sie mir wünschen würde. Der Metzger Arwid Storm scheint einer Affäre mit Angela nicht abgeneigt zu sein, obwohl auch er verheiratet ist und ein Kind hat. Doch weshalb sonst sollte er seiner Kundin Angela schöne Augen und tolle Komplimente machen und seine Visitenkarte mit der Handynummer in die Wursttüte packen? Angela ist ganz hingerissen von diesem gutaussehenden hanseatischen Brad Pitt. Betrügen will gelernt sein! Und die Hürden, die Angela bis zu einem möglichen Seitensprung überwinden muss, sind nicht zu unterschätzen! Ganz schön dreist, wenn man seinen Mann zum Babysitten verdonnert, während man selbst auf Männerfang geht – bzw. dies plant. Denn unverhofft kommt oft, und manchmal hatte ich den Eindruck, dass Gelegenheit zwar Liebe macht, aber eben nicht bei Angela, denn nur zu gerne machte ihr das Schicksal gehörig einen Strich durch die Rechnung. Und dann tauchen in Angelas Umgebung die verschiedensten Männer auf, sei es der Metzger Arwid, oder eine alte Liebschaft namens Viktor – und plötzlich fühlt Angela wieder das, was ihr fast schon abhanden gekommen zu sein scheint: Sie fühlt sich endlich wieder beachtet und vor allem auch begehrt, was ihrem Selbstbewusstsein gut tut. Und die Bekannten in ihrer Umgebung sind da ein sehr schlechtes Vorbild: Die Freundin, die hemmungslos ihren Mann betrügt, nachdem sie selbst betrogen wurde, das Freundespaar, das sich trennt und selbst ein unscheinbares Hausmütterchen in Angelas Umgebung hat irgendwann die Schnauze gestrichen voll. Pleiten, Pech und Pannen – so könnte man die Versuche beschreiben, die Angela startet, um Schwung in ihr Liebesleben zu bringen, das wohlgemerkt ohne ihren Mann stattfinden soll. So witzig die Episoden auch sein mögen, und so viel ich auch gelacht habe, so finde ich Angelas Verhalten alles andere als gut. Aus „Jux und Dollerei“ seine Ehe und seine Familie aufs Spiel zu setzen, ist ja wohl sehr oberflächlich. Und so habe ich Angela ihre Reinfälle von ganzem Herzen gegönnt und war schadenfroh, wenn der ein oder andere Plan scheiterte. Hätte Angela den üblichen Weg eingeschlagen, um wieder frischen Wind in ihre Ehe zu bringen, wäre das natürlich weitaus weniger amüsant gewesen – sie hätte ihren Mann ja auch verführen können, mit der Faust auf den Tisch hauen können, oder eben mit der Forderung die Pistole auf die Brust gesetzt, endlich etwas zu ändern. Liebe Frauen, bitte nicht verzweifeln, wenn unter Eurem Dach auch ein Jan-Rudi sein Unwesen treibt. Denkt daran, dass nicht immer etwas Besseres nachkommt. Und vielleicht gelingt es Euch, dass der Jan-Anteil wieder über den Rudi-Anteil siegt. Zum Schluss erwartet den Leser eine fulminante Überraschung, mit der wohl keiner gerechnet hätte, über die ich mich aber köstlich amüsiert habe. Mir gefiel der „freche“ Schreibstil sehr gut, ebenso wie der Wortwitz, z.B. trifft man auf das Wort Mutti in Zusammenhang mit einer „Funktionsbezeichnung“. So recht konnte und mochte ich Angela zwar nicht verstehen, was ihre innere Einstellung betrifft – wie kann man nur für ein sexuelles Abenteuer (und mehr soll es ja nicht sein) seine Ehe und die Familie aufs Spiel setzen? Aber Unterhaltungswert hatte die Handlung durch die Pläne der vernachlässigten und frustrierten Hausfrau natürlich. Unterteilt ist das Buch mit seinen ca. 317 Seiten in ganze 39 Kapitel, was bedeutet, dass jedes Kapitel eine angenehme und überschaubare Länge hat, so dass man auch kurz mal zwischendurch ein oder mehrere Kapitel lesen kann. Beim Buch handelt es sich um eine Klappenbroschur, was ich immer sehr mag, da diese Ausführung hochwertig wirkt. NENN MICH NICHT HASI! ist das erste Buch von Sandra Girod, die als Journalistin schon für Zeitungen, aber auch diverse Frauenzeitschriften schrieb und daher Erfahrungen damit hat, wie Frauen denken und fühlen. So wie ihre Protagonistin Angela lebt auch Sandra Girod mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Hamburg. Was lernt man aus diesem Buch? - Schließlich hat auch jedes humorvolle Buch auch irgendwo eine ernsthafte Botschaft, auch wenn man diese oft erst suchen muss. Hier könnte es die sein, dass man sich auch als Elternpaar nicht gegenseitig aus den Augen verlieren sollte, die Zweisamkeit nicht vernachlässigen sollte, und vielleicht auch, dass manche Männer, die wie Traumprinzen erscheinen doch nicht diese Prinzen sind, sondern doch eher Kröten. Was besseres kommt selten nach und wo ein Jan ist, ist zumindest leider immer auch Rudi – mal mehr, mal weniger. >> Was Du liebst, lass frei. Kommt es zu dir zurück, gehört es dir – für immer. << - Ein wunderschöner Satz, wie ich finde, und der auch zu Recht sein Plätzchen im Buch fand. Ob es noch eine Chance in Angelas und Jan-Rudis Beziehung gibt, oder ob Angela ein neues Liebesglück findet, das muss jedoch jeder der nun Lust auf das Buch bekam, selbst lesen... Fazit: Etwas SEX AND THE CITY, etwas DESPERATE HOUSEWIFES, jedoch nicht im fernen Amerika, sondern mit Hamburg als Handlungsort. Berichtet wird aus Sicht von Angela, die von ihrem langweiligen und scheinbar ereignislosen Leben berichtet, das sie durch ein sexuelles Abenteuer bereichern möchte. Der etwas freche, flotte und auch flüssige Schreibstil konnte mich überzeugen, so dass ich diesem Buch gerne 5 Sterne gebe – ein gelungenes Erstlingswerk.

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  • Ein typisches „Frauen“ Buch…

    Nenn mich nicht Hasi!

    abuelita

    17. November 2014 um 19:07

    Und trotzdem hat es mir ausnehmend gut gefallen! Angela - die sehr großen Wert darauf legt, mit ANJELA und nicht etwa mit ANGÄLA angeredet zu werden - wohnt mit ihrem Mann Jan-Rudi und den beiden Kindern Knöpfchen und Luca in der Hamburger Vorstadt. Alles paletti. Dann beobachtet sie eines Tages, wie die die spießigen Nachbarn einen Luxus-Kaninchenstall in ihrem Garten errichten und Angela spürt: auch bei mir ist eine Veränderung mal dringend nötig! Eine Affäre scheint die Lösung zu sein, und wer würde sich dafür besser anbieten als Arwid, der flirtende Fleischer vom Wochenmarkt, der auch noch wie ein hanseatischer Brad Pitt aussieht? Oder doch eher die alte Jugendliebe? Das Buch ist einfach sehr witzig geschrieben – wenn ich da nur an den Kurztrip auf der Norwegen-Fähre denke, den – eventuellen – One-Night-Stand und WARUM es nicht dazu kommt ! Das verrate ich natürlich nicht – aber ich habe Tränen gelacht… Diese Art Schreibstil und Humor hat mir sehr gut gefallen und ich habe das Buch auch in einem Zug durchgelesen – konnte gar nicht anders, weil ich ja wissen wollte, was aus all dem entsteht und wie es dann ausgeht….

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  • Nenn mich Anjela!

    Nenn mich nicht Hasi!

    Estrelas

    15. November 2014 um 15:33

    Angela führt ein solides Leben mit ihrem Mann und zwei kleinen Kindern in einem netten Haus und sollte zufrieden sein. Wie das aber so ist, wenn sich die Routine einschleicht, ist ihr Mann ihr gegenüber unaufmerksam geworden und nimmt sie als gegeben hin. Durch ihre Freundin angestachelt, beschließt Angela, dass sich etwas ändern muss und begibt sich auf die Suche nach einem Liebhaber. Der lockere Schreibstil macht es leicht, mit dem Buch warmzuwerden und sich Personen und Geschehnisse vorzustellen. Wer sich in der Hamburger Gegend auskennt, hat vielleicht bezüglich der Handlungsorte auch ein paar Aha-Erlebnisse. Der Ausbruch einer Hausfrau aus dem konventionellen Alltag bietet einige Lacher und verrückte Handlungsstränge. Einerseits bereichern unerwartete Szenen den Roman, andererseits wirken einige der Aktionen übertrieben und scheinen nicht dem Charakter der Heldin zu entsprechen. So bleiben in meinen Augen ein paar offene Enden übrig, auch wenn der Konflikt am Ende aufgelöst wird, so wie man es von einem Frauenroman erwartet.

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  • Ein herrlich amüsanter Frauenroman

    Nenn mich nicht Hasi!

    Cherry-Mae

    04. November 2014 um 14:31

    Steckt nicht in jedem von uns ein bisschen Hasi? Heute haben Frauen einen guten Schulabschluss, lernen einen tollen Beruf und sind erfolgreich und morgen werden sie dann schwanger… Dann wird die anerkannte begehrenswerte Frau zur fürsorglichen Hausfrau und liebevollen Mutter. Doch was passiert wirklich? Die selbstbewusste Frau wird zur Putzfrau, wechselt täglich 6 x Windeln, riecht nach saurer Milch, ist völlig übermüdet und von Anerkennung und Sexappeal ist sie weit entfernt. Das Eheleben wird öde und langweilig und so versucht die sympathische Protagonistin Angela ihren Alltag durch Flirts und Liebeleien aufzupeppen. Doch frei nach dem Motto:“ Appetit darf man sich wo anders holen, aber gegessen wird zu Hause“ ist dieser locker, leichte Roman ein wahrer Lesegenuss. Der trockene Humor der Autorin Sandra Girod und die Charaktere Jan-Rudi haben mich köstlich amüsiert, sodass mir vor Lachen oft die Tränen kamen. Toller Roman – Daumen hoch!

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  • Hasi spielt nicht mehr mit

    Nenn mich nicht Hasi!

    conneling

    29. October 2014 um 21:46

    Inhaltsangabe: Hasi kann auch anders ... Angela wohnt mit ihrem Mann Jan-Rudi und den beiden Kindern Knöpfchen und Luca in der Hamburger Vorstadt. Alles verläuft in geordneten Bahnen – bis die spießigen Nachbarn einen Luxus-Kaninchenstall in ihrem Garten errichten und Angela klar wird: Ihr Leben ist stinklangweilig! Eine Affäre scheint die Lösung zu sein, und wer würde sich dafür besser anbieten als Arwid, der flirtende Fleischer vom Wochenmarkt, der auch noch wie ein hanseatischer Brad Pitt aussieht? Doch einen romantikfreien Kurztrip mit der Norwegen-Fähre und eine verwirrende Nacht am Elbstrand später muss Angela erkennen: In der Liebe hat meistens das Chaos das letzte Wort … Ihr Mann stellt seine Tasse immer auf und nicht in die Spülmaschine? Nach diesem Roman wird alles anders! Angela und ihre Familie haben mir sehr gut gefallen, vorallem  Knöpfchen bringt es immer wieder auf den Punkt und zwar ohne viele Worte. Angela versucht aus ihrer Routine auszubrechen, doch irgendwie scheint ihr Handy immer wieder nicht mitzuspielen und macht ihr einen Strich durch die Rechnung, das Date mit Arwid läuft ganz anders wie geplant und auch gedacht. Mir gefällt die Art von Sandra Girod zu schreiben gut, sie beschreibt ihre Charaktere genau und trifft irgendwie mit ihrem Humor genau ins Schwarze.  Ein Buch welches gute Laune macht, sehr empfehlenswert.

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  • Die Bestätigung

    Nenn mich nicht Hasi!

    Cupcakes2

    06. October 2014 um 19:53

    Angela genannt Anjela wohnt mit ihrem Mann und den beiden Kindern in einem Doppelhaus im Norden von Hamburg. Als sie ihren Nachbarn beobachtet, wie er eine Nobel-Herberge für die Kaninchen baut, wird ihr bewusst, dass es höchste Zeit ist, in ihrem Leben etwas zu ändern. Ihr Leben als Hausfrau sprüht nicht gerade vor Highlights. Die Mutter des Freundes ihres Sohnes hat eine Affäre mit dem Ex geliebten. Auch Angela möchte wieder sexy wirken, begehrt werden und Romantik erleben. Für ihren Mann ist das, was sie für die Familie macht selbstverständlich. Lange überlegt sie, wo sie Anerkennung und die Bestätigung holen kann. Sofort kommt ihr der attraktive Fleischverkäufer vom Milestone Wochenmarkt in den Sinn. Der Schreibstil ist flüssig und locker. Das Cover ist ein richtiger Hingucker. Einige Vergleiche der Vorkommnisse waren amüsant. Trotzdem hat es nicht meinen Erwartungen entsprochen. Das Lesen hat sich in die Länge gezogen. Bei der Handlung ist keine Spannung aufgekommen. Die Protagonistin ist mit ihrem Leben unzufrieden. Anstatt in ihrem Alltag als Hausfrau etwas zu ändern, sucht sie die Abwechslung durch Flirts und Bekanntschaften mit Männern. Auch für ihren Ehemann und den Bekanntenkreis konnte ich, keine Sympathie gewinnen. Ein Buch über das Fremdgehen, die Bestätigung und Anerkennung.

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  • Läusealarm - wirklich göttlich! :)

    Nenn mich nicht Hasi!

    Kartoffelschaf

    28. September 2014 um 18:55

    Inhalt: Hasi kann auch anders ... Angela wohnt mit ihrem Mann Jan-Rudi und den beiden Kindern Knöpfchen und Luca in der Hamburger Vorstadt. Alles verläuft in geordneten Bahnen – bis die spießigen Nachbarn einen Luxus-Kaninchenstall in ihrem Garten errichten und Angela klar wird: Ihr Leben ist stinklangweilig! Eine Affäre scheint die Lösung zu sein, und wer würde sich dafür besser anbieten als Arwid, der flirtende Fleischer vom Wochenmarkt, der auch noch wie ein hanseatischer Brad Pitt aussieht? Doch einen romantikfreien Kurztrip mit der Norwegen-Fähre und eine verwirrende Nacht am Elbstrand später muss Angela erkennen: In der Liebe hat meistens das Chaos das letzte Wort … Ihr Mann stellt seine Tasse immer auf und nicht in die Spülmaschine? Nach diesem Roman wird alles anders! Meine Meinung: So, ich gestehe vorab: Am Anfang war ich so gar nicht überzeugt, da der Einstieg erzwungen witzig wirkte und mir nicht das leiseste Schmunzeln abringen konnte. Aber! Im weiteren Verlauf des Buches habe ich mich köstlich amüsiert und wirklich gut unterhalten gefühlt. Die Protagonistin ist absolut einzigartig. Eigentlich lebt sie ein durchgetaktetes Leben mit Ehemann und zwei Kids. Irgendwann jedoch kommt man da - vielleicht unvermeidlicherweise - auf den Trichter, dass das Leben doch mehr zu bieten haben muss als den "normalen" Familienalltag. Ein kleines Abenteuer mit einem anderen Mann vielleicht? Ein kleiner Ausbruch aus dem täglichen Trott ... eventuell mit dem freundlichen Fleischverkäufer vom Wochenmarkt? Schließlich macht die beste Freundin sowas seit Jahren. Auch wenn die - zugegebenermaßen - nicht verheiratet und eigentlich Single ist. Derweil "alltägliche" Katastrophen, Nachbars entflohene Hasen, eine Freundin trösten, die von ihrem Mann betrogen wird und das beseitigen eines akuten Läusebefalls der Familie.... Wirklich köstlich! Ein toller Roman für kuschlige Herbstabende auf dem Sofa, zum lachen und mitfühlen. Der Schreibstil ist locker fluffig, gewürzt mit witzigen Redewendungen, die Story unterhaltsam und die Charaktere liebenswert und chaotisch. Irgendwie findet sich wahrscheinlich so ziemlich jede Frau an irgendeiner Stelle in diesem Buch wieder. Leseempfehlung meinerseits und nur ein Sternchen Abzug für den etwas zu gewollt witzig geschriebenen Anfang. 

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  • Nenn mich nicht Hasi

    Nenn mich nicht Hasi!

    laraundluca

    27. September 2014 um 11:51

    Inhalt: Hasi kann auch anders ... Angela wohnt mit ihrem Mann Jan-Rudi und den beiden Kindern Knöpfchen und Luca in der Hamburger Vorstadt. Alles verläuft in geordneten Bahnen – bis die spießigen Nachbarn einen Luxus-Kaninchenstall in ihrem Garten errichten und Angela klar wird: Ihr Leben ist stinklangweilig! Eine Affäre scheint die Lösung zu sein, und wer würde sich dafür besser anbieten als Arwid, der flirtende Fleischer vom Wochenmarkt, der auch noch wie ein hanseatischer Brad Pitt aussieht? Doch einen romantikfreien Kurztrip mit der Norwegen-Fähre und eine verwirrende Nacht am Elbstrand später muss Angela erkennen: In der Liebe hat meistens das Chaos das letzte Wort. Meine Meinung: Das Cover ist einfach klasse! Wirklich gelungen. Aufgrund des Klapptextes und der Leseprobe habe ich einen humorvollen Frauenroman erwartet. Die Unterschiede zwischen Mann und Frau, auf lustige Art und Weise auf den Punkt gebracht. Leider wurde ich enttäuscht. Ich bin in die GEschichte nicht hineingekommen. Es plätscherte so vor sich hin, ohne wirkliche Spannung. Mit den vielen Charakteren wurde ich einfach nicht warm. Angela war mir absolut unsympatisch, Jan-Rudi war die Krönung. Gespräche gibt es scheinbar in dieser Beziehung nicht, kein Wunder, dass dann irgendwann alles ausartet. Das war dann einfach zu viel. Ich konnte mich nicht in Angela hineinversetzen, keine Beziehung aufbauen. Ihr Verhalten hat mich meistens nur genervt. Ein paar Situationen gab es allerdings, bei denen ich schmunzeln musste und dachte: Ja, das kenne ich. Aber leider waren diese Moment nur eher selten. Der Schlusssatz hat mir am besten gefallen. Fazit: Ich habe ein lustiges Buch erwartet. Leider wurde ich enttäuscht, es ist nicht mein Humor.

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