Sandra Grauer , Jann Kerntke Evil Hero

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Inhaltsangabe zu „Evil Hero“ von Sandra Grauer

Ein Action-Abenteuer über Freundschaft und Vertrauen, Helden und Schurken und darüber, wie man eine Mission gegen alle Widerstände erfolgreich meistert! Wo lernen Superschurken, wie man so richtig böse ist? An der Evil Äcädemy natürlich. Und genau dorthin verschlägt es John, der eigentlich Sohn eines Superhelden ist. Denn John hat eine klare Mission: Er will an der Schurken-Schule den Erzfeind seines Vaters finden. Um nicht aufzufliegen, muss er so schnell wie möglich alles über Schurkische Etikette und Superwaffenkunde lernen! Dabei helfen ihm seine Mitschüler Max und Serena. Aber kann er den beiden trauen?

Gut für Jungs ab 9 Jahre

— mii94

Was wären Superhelden ohne Schurken? Könnten Helden und Schurken auch Freunde sein?

— KleinerKomet

Ein Superheld lernt es, sich zwischen Superschurken zu behaupten. Spannender Serienauftakt mit vielen ironischen Seitenhieben.

— EmmyL

Gute Idee, langsamer Start der Geschichte, die ein rasantes Ende bietet

— Tine_1980

Lustige Geschichte über das Verhältnis von Schurken und Helden, die in vielerlei Hinsicht überrascht. Begeistert jung und alt!

— SabrinaSch

Mit viel Humor und Spannung setzt die Autorin ihre Grundidee super um. Auf jeden Fall mal etwas anderes und absolut nach meinem Geschmack.

— Buechersalat_de

Eine Geschichte über eigene Entscheidungen treffen, Freundschaft und Vertrauen! Lustig, voller Abenteuer und echt toll zu lesen!

— Tiana_Loreen

Eine schöne Geschichte über Freundschaft und Vertrauen, aber leider gibt es viel zu viele Geschichten mit Helden/Bösewichten derzeit.

— MsChili

Spannung, Action und eine Prise Humor - perfektes Lesefutter (nicht nur) für Jungs ab 10

— Smilla507

Eine wundervolle, fulminante und witzige Geschichte, die ich absolut verschlungen habe.

— NickyMohini

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  • Gut für Jungs ab 9 Jahre

    Evil Hero

    mii94

    29. November 2017 um 17:25

    Inhalt Wo lernen Superschurken, wie man so richtig böse ist? An der Evil Äcädemy natürlich. Und genau dorthin verschlägt es John, der eigentlich Sohn eines Superhelden ist. Denn John hat eine klare Mission: Er will an der Schurken-Schule den Erzfeind seines Vaters finden. Um nicht aufzufliegen, muss er so schnell wie möglich alles über Schurkische Etikette und Superwaffenkunde lernen! Dabei helfen ihm seine Mitschüler Max und Serena. Aber kann er den beiden trauen?CharaktereJohn will Rache. Er ist ein sehr mutiger und direkter Junge. Er hat kein Blatt vor dem Mund und ist auch sehr fürsorglich. Des Weiteren ist er sehr frech. Er ist sehr aktiv und will einfach nur dazu gehören.Max ist ein sehr unsportlicher Junge. Er ist ein Technikfreak und er ist ein wenig ein Weichei. Des Weiteren ist er sehr fürsorglich und zurückhaltend.Serena ist ein sehr mutiges und loyales Mädchen. Sie ist sehr direkt und ehrlich. Des Weiteren ist sie sehr Vorlaut und eifert ihrem Vater nach. Sie ist auch sehr tapfer. Meine MeinungDas Buch ist leicht zu lesen und auch sehr flüssig und angenehm geschrieben. Jedoch ist es manchmal etwas zäh und zu ausladend. Es ist aber auch unterhaltsam und ich muss sagen, es ist ein schönes Setting und der Plot ist auch sehr gut. Zur AutorinSandra Grauer wurde 1983 im Ruhrgebiet geboren. Schreiben, Lesen und in die Welt fremder Geschichten eintauchen war schon immer ihre Leidenschaft. In Heidelberg studierte sie Sprach- und Übersetzungswissenschaften, später absolvierte sie ein fachjournalistisches Fernstudium und ein Volontariat in einer PR-Agentur in Karlsruhe. Mit ihrem Mann und zwei Meerschweinchen lebt sie im Ruhrgebiet. Sie schreibt Romane für Jugendliche und Frauen und unter Pseudonym für den Cora-Verlag.EmpfehlungIch kann euch das Buch ans Herz legen, wenn ihr Schurken und / oder Superhelden mögt. Es ist gut für Jungs ab ca. 9 Jahren geeignet und es ist sehr gut zu lesen.

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  • Ein schurkischer Superheld

    Evil Hero

    EmmyL

    07. November 2017 um 21:02

    Als Sohn eines Superhelden hätte Jon an der Scola Super Heroica unterrichtet werden sollen. Aus unerfindlichen Gründen bekommt er jedoch keine Zulassung. Sein Vater war der Held Eagleman. Zeit seines Lebens kämpfte Eagleman gegen seinen Erzfeind The Rockstar, bis dieser ihn schließlich hinterrücks erschoss. Da es John verwehrt ist das Heldenhandwerk zu lernen, bewirbt er sich an der Evil Äcädemy. Das ist die Schule für angehende Superschurken. Dort erhofft er sich Informationen über The Rockstar. Er möchte dessen geheime Identität lüften und sich an ihm rächen. Vollkommen unerwartet wird John an dieser Schule aufgenommen. Nun muss er sich in einer Welt zurechtfinden, in der scheinbar jeder nur sich selbst der nächste ist. Fächer wie Schurkische Etikette und Finanzierung und Realisierung finsterer Machenschaften stehen auf dem Stundenplan. Trotz aller Vorsicht tappt John immer wieder in Fettnäpfchen. Zum Glück hat er Freunde wie Max und Serena gefunden, die ihn bei allen Projekten tatkräftig unterstützen. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite extrem spannend. Schon kurz nachdem ich mich in die Geschichte eingelesen hatte, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Story spielt nicht in einer Comicwelt, in welcher die Superhelden übernatürliche Kräfte haben. Hier handelt es sich um ganz normale Menschen, die nur durch ihre besondere Ausbildung und ihre natürliche Begabung auf bestimmten Fachgebieten „Super“ werden. An einigen Stellen gelingen dem Autor sehr gekonnte ironische Seitenhiebe. Zum Beispiel ist die Schule der Superschurken sehr modern, weitläufig und technisch bestens ausgestattet. Im Gegensatz dazu werden die Superhelden in einem alten Schloss mit heruntergekommener Einrichtung und mangelnder Ausrüstung unterrichtet. Ganz nach dem Motto: Ehrlich währt zwar am längsten, macht aber definitiv nicht reich. Auf dem Cover sieht man, wie sich die drei Freunde in Superheldenkostümen über das Dach aus der Schule schleichen. Diese Figuren wiederholen sich im Buch zu Beginn jedes Kapitels. Durch die kleinen Figuren lockert sich die Gesamtstruktur des Textes etwas auf. Das Buch ist genderneutral geschrieben. Es eignet sich perfekt für Mädchen und Jungen von 10-14 Jahren.  

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  • Superheld oder Superschurke?

    Evil Hero

    Tine_1980

    10. October 2017 um 20:56

    Wo wird man ein richtiger Superschurke? Natürlich an der Evil Äcädemy! John, der eigentlich der Sohn eines Superhelden ist, verschlägt es eben an diese Superschurkenschule, aber aus einem ganz anderen Grund als man meinen könnte. Denn er möchte endlich Gerechtigkeit für den Mord an seinem Vater, der durch einen Superschurken „The Rockstar“ hinterrücks getötet wurde. Es ist für einen Superheldensohn gar nicht so einfach, nicht aufzufliegen und alles über die schurkische Etikette und die ganzen Superwaffen zu erlernen. Zusammen mit seinen Mitschülern Max und Serena versucht er das Geheimnis zu lüften. Aber kann er den beiden überhaupt trauen?   Zusammen mit meinem Sohn bin ich mit in die Evil Äcädemy gereist und man merkt schon schnell die Unterschiede zwischen Superhelden und Superschurken kennen. Wo die Superschurken keine Probleme damit haben, ihre Mitschüler auszutricksen, hat John doch ab und an zu viele Superheldengene und bekommt so immer mal wieder eines auf die Nase. Aber auch Schurken haben Benimmregeln. Die Idee gefiel mir sehr gut, auch wenn es zurzeit immer mehr Bücher in Richtung Superhelden und Schurken gibt, fand ich es mit den zwei Schulen eine tolle Sache. John, der nach dem Tod seines Vaters nicht an der Scola angenommen wird, geht den ungewöhnlichen Weg und wählt den schurkischen Weg, der für ihn nicht immer einfach ist. Oft genug ist man der Ansicht, dass es den Anderen bald auffallen muss, doch kann er sich immer wieder retten. Er ist ein toller Kerl, dem die Freundschaft zu Max und Serena viel bedeutet und der mit viel Enthusiasmus die Aufklärung über den Mörder seines Vaters zu lösen versucht. Man kann ihn schon verstehen und nachvollziehen, warum es ihm so wichtig ist. Max ist für mich ein Glanzstück eines Schurken, er hat das Schurkensein drauf, setzt sich aber auch ohne Einschränkungen für John ein. Ein Freund wie man ihn sich nur wünschen kann. Serena, war etwas dynamitlastig, ging sie doch mal gerne an die Decke, doch auch sie hat ihr Herz am rechten Fleck und geht mit Max und John durch dick und dünn. Der Schreibstil war für die Altersgruppe ab 10 Jahren gut gewählt, doch fanden wir die Erzählung selbst bis John endlich Max einweiht, sehr langatmig. Klar muss John erst in der Schule ankommen, die Geschichte muss sich erst entwickeln, aber es plätscherte so vor sich hin. Das ist das Los der ersten Bände. Zum Glück wurde die Geschichte dann aber rasanter, spannender und hat einen für den langsameren Start entschädigt. Gerade im letzten Drittel wurde die Spannung gut hochgehalten und man hat auch einiges von Eagleman und The Rockstar erfahren. Da dies nicht der letzte Band ist, war die Geschichte zwar fürs Erste abgeschlossen, aber die eigentliche Lösung ist noch nicht gefunden und so bietet sich auf jeden Fall noch mehr Stoff zum Erzählen.   Schöne Kindergeschichte über Schurken und Helden, die mit vielen humorvollen Stellen untermalt ist. Zu Beginn mit langsamem Start, zum Ende hin nimmt die Geschichte an Fahrt auf und macht Lust auf den nächsten Band.

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  • Evil Hero - Superschurke wider Willen

    Evil Hero

    Gelis

    08. October 2017 um 14:04

    Buchtitel und Cover passen super zu dieser Geschichte! Der 14jährige John ist enttäuscht, als er nicht an der Superhelden-Schule, die auch sein Vater seinerzeit besucht hatte, angenommen wird, denn sein kürzlich verstorbener Vater war ein berühmter Superheld und er wäre gerne in seine Fußstapfen getreten. Weil John aber unbedingt den Mord an seinem Vaters beweisen will, steht ihm nur noch ein Weg offen: er muss an die Äcädemy gehen, die Schule an der die Superschurken ausgebildet werden. Vor seiner Familie verheimlicht er dies. Sie denken, er besucht nun die Superhelden-Schule. Und auch vor seinen neuen Lehrern und Mitschülern hält er seine Herkunft tunlichst geheim. John hat natürlich große Schwierigkeiten, sich so ganz ohne Vorkenntnisse in der Welt der Schurken zurecht zu finden. Aber er gibt nicht auf - weder beim Schulstoff, noch bei der Suche nach dem Mörder seines Vaters. In Serena und Max findet er gute Freunde, die ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die drei sind wirklich ein tolles Team! John lernt viel von ihnen, aber ein Held bleibt eben ein Held - so kommt er am Ende zu seinem Spitznamen "Evil Hero". Überhaupt ist nicht alles schwarz und weiß gemalt. Die Schurken haben Benimmregeln und sind gar nicht immer so übel wie gedacht. Die Schüler der Heldenschule sind nicht automatisch "Engel". Eine Freundschaft zwischen Helden und Schurken ist entgegen aller Vorurteile tatsächlich möglich. "Evil Hero" ist eine spannende Geschichte, die Lust auf mehr macht. Da die Ausbildung an der Äcädemy fünf Schuljahre dauert, hoffe ich auf Folgebände. Die Welt an der Äcädemy ist phantasievoll und neu. Sie hat mir richtig gut gefallen. Dazu die drei tollen Hauptfiguren, Max der Computerprofi, Serena die Sprengstoffexpertin und John,  der sich im Verlauf der Geschichte gewissermaßen vom "Schaf im Wolfspelz" zum "Evil Hero" mausert. Es hat viel Spaß gemacht, die drei auf ihren Abenteuern zu begleiten und ich hoffe, es gibt ein Wiedersehen.

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  • Lustige Schurken-/Heldengeschichte

    Evil Hero

    SabrinaSch

    23. September 2017 um 12:42

    Der Inhalt:Als sein berühmter Heldenvater von dem Superschurken The Rockstar hinterrücks umgebracht wird, schmiedet John Taylor einen furiosen Plan: Er will Rache nehmen. Doch dafür muss er die Identität des Halunken aufdecken. Und gibt es einen besseren Ort, um Informationen zu sammeln, als die Evil Äcädemy? Der Schule, wo künftige Schurken lernen, Verbrechen zu begehen, Waffen zu bauen und eben ... böse zu sein. Als er dort ankommt, stellt er jedoch fest, dass das kein leichtes Unterfangen wird. Denn als Sohn eines Helden ist es schwer, sich als Schurke auszugeben. Wird es John trotzdem gelingen, The Rockstar zu entlarven? Oder wird er zuerst entlarvt?  Die Geschichte: Die Idee mit der Superschurken-Schule hat mich auf den ersten Blick neugierig gemacht. Vor allem in Kombination damit, dass sich ein Heldensohn dort einschleicht. Wie soll der denn bitte die schurkische Etikette kennen? Gerade wegen solcher Konflikte kommt es immer wieder zu witzigen Ereignissen. Man fragt sich die ganze Zeit, wann John auffliegt. Aber mit Mühe und Not schafft er es, sein Geheimnis zu bewahren und findet sogar noch Freunde. Das macht das böse Drumherum irgendwie nichtig und ... na ja, süß. (Verratet aber nicht den Superschurken, dass ich das so genannt habe 😂) Die Charaktere: Man kann lange Zeit nicht zuordnen, wie alt die Figuren sind. Darum erscheinen sie manchmal älter und manchmal jünger. Das ist nicht ganz so ideal. Trotzdem fand ich die Charaktere recht sympathisch. Vor allem hat jeder so seine Marotten, die immer wieder für Schmunzler sorgen. Max und Serena sind da gute Beispiele und eine tolle Ergänzung für John. Aber auch die Lehrer sind sehr interessante Persönlichkeiten, was in Anbetracht des Settings wichtig ist. Der Schreibstil: Es ist schwer zu beurteilen, ob die Ausdrucksweise dem Alter der Figuren angemessen ist. Da kann ich mir auch keine allgemeingültige Antwort leisten, dafür ist es zu lange her, dass ich vierzehn war. Außerdem hat sich seitdem ja auch einiges geändert. In Anbetracht dessen ist es vielleicht nicht modern genug gehalten. Aber in Büchern wird die Ausdruckweise ja meistens literarisch beschönigt, also kann man damit gut leben. Auch deshalb, weil das Buch ab 10 Jahren ist - da will man manche modernen Ausdrücke gar nicht sehen 😏 Mein Fazit: Bücher ab 10 finde ich immer schwer einzuordnen. Nicht mehr so richtig kindlich, aber auch noch nicht jugendlich. Darum lese ich die auch nicht so oft, weil es schwierig ist, hier etwas zu finden, das genau zur Altersgruppe passt. "Evil Hero" hat mich allerdings von sich überzeugen können. Die Figuren sind zwar älter als die Leser, doch davon bekommt man nicht so viel mit. Außerdem täuscht der Witz über das eigentlich ernste Thema Verbrechen hinweg. Ich kann nur hoffen, dass es den Kindern kein falsches Bild von richtig und falsch vermittelt - was ich allerdings nicht glaube. Darum würde ich es auch weiterempfehlen. Sabrina S. Says: 4 von 5 Büchern

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  • Superheld oder Schurke?

    Evil Hero

    Buechersalat_de

    20. September 2017 um 13:11

    Das Cover fand ich sofort ansprechend, und da ich Superhelden wirklich überaus cool finde, musste ich dieses Buch haben. John hat eigentlich alles gut geplant, er wollte auf die Scola, die Schule der Superhelden und beweisen, dass sein Vater, der berühmte Superheld Eagleman von einem Schurken umgebracht wurde. Doch aus unerfindlichen Gründen wurde John an der Scola nicht angenommen. Er will seine Pläne aber nicht aufgeben und meldet sich kurzerhand an der Evil Äcädemy an. Schließlich sollte man auf der Schule der Schurken auch Nachforschungen anstellen können, Neben der Tatsache, dass seine Tarnung nicht auffliegen darf, bekommt er auch noch Probleme mit den Schurken. Doch nicht alle Schurken sind so schlecht, wie er bisher dachte....Endlich mal wieder ein Buch, dass mich vollends überzeugen konnte. Die Autorin nutzt einige Klischees für ihre Geschichte, aber die werden so richtig schön auf die Schippe genommen. Gut gefallen haben mir die vielen Unterrichtsfächer und die Tatsache, dass auch Schurken sich an "Benimmregeln" halten müssen. John ist ein kluger Kerl, aber auch für ihn gibt es in dieser Geschichte noch viel zu lernen. Er muss seinen Platz finden, Held oder Schurke ist definitiv eine wichtige Frage. Doch er muss das zum Glück nicht allein herausfinden, denn Max und Serena stehen ihm bei. Aber was passiert, wenn sie erfahren, dass er der Sohn eines Superhelden ist. Mir hat die Grundidee und vor allem die Umsetzung sehr gut gefallen. Das Design auch in dem Buch ist toll geworden. Das Ende ist offen, das lässt definitiv auf einen weiteren Teil hoffen, was ich mir auch wünschen würde!Mit viel Humor und Spannung setzt die Autorin ihre Grundidee super um. Auf jeden Fall mal etwas anderes und absolut nach meinem Geschmack. Wohin willst du gehören? Schurke oder Superheld? Finde es ganz schnell heraus!

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  • Rezension zu "Evil Hero #1 - Superschurke wider Willen"

    Evil Hero

    Tiana_Loreen

    14. September 2017 um 23:25

    Eine Geschichte über eigene Entscheidungen treffen, Freundschaft und Vertrauen! Lustig, voller Abenteuer und echt toll zu lesen!Inhalt:Ein Action-Abenteuer über Freundschaft und Vertrauen, Helden und Schurken und darüber, wie man eine Mission gegen alle Widerstände erfolgreich meistert!Wo lernen Superschurken, wie man so richtig böse ist? An der Evil Äcädemy natürlich. Und genau dorthin verschlägt es John, der eigentlich Sohn eines Superhelden ist. Denn John hat eine klare Mission: Er will an der Schurken-Schule den Erzfeind seines Vaters finden. Um nicht aufzufliegen, muss er so schnell wie möglich alles über Schurkische Etikette und Superwaffenkunde lernen! Dabei helfen ihm seine Mitschüler Max und Serena. Aber kann er den beiden trauen? (© Planet!)Meine Meinung:Cover + Titel + Klappentext = Ich möchte UNBEDINGT dieses Kinderbuch lesen!Ja, es ist ein Kinderbuch.Ja, man kann es auch lesen, wenn man etwas Älter als „Kind“ ist xP.Alleine von der Idee war ich begeistert:Schulen auf denen ausgewählte Kinder lernen Helden oder Schurken zu sein. Auf denen sie die „Regeln“ kennenlernen, welche es im ständigen Kampf der beiden Seiten gibt und wie man am besten sein Ziel erreicht.Hierbei hat Sandra Grauer viele Klischees erklärt und im Unterricht erläutert! Endlich weiß ich, warum die Bösen so handeln, wie sie (in Filmen) immer handeln ^.^Die Charaktere sind gut getroffen! Manchmal etwas überspitzt, aber das gehört hier einfach dazu.John ist der Hauptprotagonist und in Wahrheit der Sohn eines Superhelden. Er ist klug, stur und sehr zielstrebig. Für seine selbsternannte Mission wagt er viel und scheint genau deshalb aus den falschen Gründen zu handeln, doch im Grunde seines Herzens ist und bleibt er ein Held. Er ist ehrlich, lügt nur, wenn er muss und ist seinen Freunden loyal gegenüber. Aber Moment?! Schurken können doch keine Freunde sein, oder?Max und Serena sind zwei wirklich besondere Kinder von Superschurken. Ich mag beide so gerne! Sie sind anders, als man sich solche Kinder vorstellt, aber...es passt. Viel zu schnell habe ich sie ins Herz geschlossen, doch, wie hätte ich nicht gekonnt?Die Schreibweise ist einfach, locker und das Buch ist schnell zu lesen.Manches Mal fand ich alles etwas langgezogen, sodass ich ab und an ein paar Zeilen übersprang, um nicht den Lesefluss zu verlieren, aber ansonsten ein tolles Kinderbuch für all jene, die gerne leichte Lektüre lesen oder eben für Kinder ab 10.FazitFür Kinder ist das Buch sicher spannender, aber mich konnte es lediglich unterhalten. Ich habe viel gelacht, denn es ist sehr humorvoll und das Ende war dann doch eine große Überraschung (ich hätte es anders vermutet). „Evil Hero“ ist der Beginn einer lustigen Reihe über einen Superhelden, der allen Widrigkeiten zum Trotz auf eine Schurken-Schule geht. Es transportiert die richtigen Messages (Freundschaft ist wichtig. Vertraue auf deine Stärken.) und ist für Kinder ein Buch voller Spannung und Abenteuer.Mich konnte es zwar gut unterhalten, aber DAS Highlight schlecht hin war es dann wiederum doch nicht.Von mir bekommt „Evil Hero #1 – Superschurke wider Willen“ 3,5 von 5 Federn!

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  • Held oder Schurke? Evil Hero!

    Evil Hero

    Nynaeve04

    09. September 2017 um 21:03

    John - Sohn eines Superhelden - bewirbt sich an der Äcädemie für Schurken. Denn sein Vater wurde von seinem Erzfeind hinterrücks ermordet und John will Vergeltung. Also versucht er The Rockstar ausfindig zu machen um seinen Vater zu rächen. Aber das ist gar nicht so einfach - vor allem nicht in einer Schule voller Schurken.Als ich den Klappentext gelesen habe war ich ganz begeistert. Das Buch wollte ich unbedingt lesen, immerhin ist das doch mal eine neue Idee. Der flotte Schreibstil, aber einfache Schreibstil hat auch dafür gesorgt dass ich mit dem Lesen gut voran gekommen bin. Bis mir die Story dann doch mal zu langatmig geworden ist. Aber nach ein paar Tagen Abstand vom Buch habe ich mich wieder heran gewagt und es nicht bereut. Denn nach der Flaute nimmt es wieder Fahrt auf und man rätselt dann selbst mit wer denn nun The Rockstar sein könnte. Natürlich sind ein paar Situationen ziemlich überzogen, aber trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten. Immerhin reden wir hier von einem  Kinderbuch und das darf ruhig fantasievoll und auch etwas unrealistisch sein. Die Charaktere sind authentisch, wenn auch manchmal ein bisschen flach. Grade beim Protagonisten  hätte ich gerne noch ein wenig mehr Persönlichkeit gehabt. Er ist doch ziemlich durchschnittlich. Serena oder Max stechen da z. B. mehr heraus. Der Schluss ist zufriednenstellend. Letztendlich ist The Rockstar enttarnt, es folgen aber definitiv noch weitere Bücher da die Geschichte noch nicht beendet ist. Ich werde die Reihe sicher weiter verfolgen. Was sehr störend war (ich habe eine Ebook Ausgabe gelesen) sind die fehlenden Absätze. Der Text geht einfach weiter und in der Geschichte sind aber manchmal sogar Tage, wenn nicht Wochen vergangen. Das hat stellenweise sehr verwirrt und ist definitiv verbesserungswürdig. Ich denke aber mal dass das bei der Print Version nicht der Fall ist.Ich empfehle das Buch gerne weiter, vor allem natürlich für ältere Kinder, aber auch für Jugendliche und Erwachsene.

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  • Grundidee leider zu sehr "ausgelutscht" derzeit

    Evil Hero

    MsChili

    07. September 2017 um 21:30

    „Evil Hero – Superschurke wider Willen“ von Sandra Grauer handelt von John, Sohn eines Superhelden und neues Schulmitglied an der Schule für Superschurken. Denn an der Evil Äcädemy will er den Erzfeind seines Vaters finden. Dort lernt er Max und Serena, seine neuen Mitschüler kennen.   Wieder eine Geschichte über Superhelden und Superschurken. Derzeit gibt es diese leider wie Sand am Meer und meist spielen sie auch noch in einer Schule, so wie auch hier. Und auch hier ist der Kampf zwischen Held und Bösewicht sehr wichtig. Doch trotzdem habe ich John und seine Erlebnisse gerne verfolgt, denn er wächst nach und nach in seine Rolle hinein und er ist mir schnell ans Herz gewachsen, wie auch seine Mitschüler Max und Serena. Dabei wird es nie langweilig, denn die drei stolpern von einer Sache zur nächsten. Lesen lässt sich die Geschichte super, auch wenn ich mit den Szenenwechseln ohne wirklichen Übergang meine Probleme hatte.   Eine schöne Geschichte über Freundschaft mit liebevoll gestalteten Charakteren, die mir schnell ans Herz gewachsen sind.

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  • Willkommen an der Evil Äcädemy

    Evil Hero

    Archer

    06. September 2017 um 15:15

    John Taylor ist der Sohn des Superhelden Eagleman. Des toten Superheldens, denn dieser wurde vor kurzem von seinem Erzfeind The Rockstar ermordet. Dieser hat sich keinesfalls an die Superhelden- und Superschurkenetikette gehalten, sondern ihn hinterrücks ermordet - geht gar nicht! Da John bei der Superheldenakademie abgelehnt wird, bewirbt er sich kurzerhand an der Evil Äcädemy, der Schule für Superschurken, denn dort will er die Identität des Superschurkens Rockstar herausfinden. Womit John nicht gerechnet hat: dass er dort echte Freunde findet, die ihm jederzeit zur Seite stehen. Eine klasse Idee und ziemlich witzig, sich vorzustellen, dass Schurken und Helden sich an diverse Etikette halten müssten. Mir gefiel auch die Schule und ihr Unterricht selbst, zumal sich die meisten als weniger evil herausstellten, als man meinen möchte. (Wobei die Sache mit den Krokodilen schon grenzwertig war, aber das sollte wohl das "evil" betonen. Was mir nicht so gefiel, war, dass es zwischendurch öfter abrupte Brüche gab, als ob es unnötig wäre, geschmeidige Übergänge zu schreiben. Das hat mich teilweise irritiert. In einem Moment noch ärgert sich John über einen Lehrer oder einen Schüler, und anstatt diese Momente ein wenig auszuloten, in die Tiefe zu gehen, wird das halt mal nebenbei vermerkt und weiter geht's. Das verbreitete den Eindruck, dass es zwischendurch zu zackig ging, was ein bisschen die Luft aus der Geschichte nahm. Ansonsten bin ich gespannt, ob die Reihe fortgeführt wird und werde mir dann Johns nächstes Schuljahr ansehen. 3,5/5.

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  • Unter Feinden

    Evil Hero

    ChrischiD

    03. September 2017 um 17:57

    Der Tod seines Vaters ist für John nicht nur emotional schwer zu verkraften. Er kann einfach nicht verstehen, dass Eagleman, DER Superheld und Johns Vater, einfach hinterrücks von Erzfeind The Rockstar erschossen wurde. John sinnt auf Rache und will eigenmächtig herausfinden wer sich hinter der Maske des Schurken verbirgt, um für Gerechtigkeit zu sorgen. Doch wird ihm beinahe eine Hürde zum Verhängnis als er nicht an der Scola, der Schule für Superhelden, angenommen wird. Kurzentschlossen bewirbt er sich an der Evil Äcädemy, das Pendant für Schurken, und erhält einen positiven Bescheid. Jetzt liegt es allein an John, bloß nicht aufzufallen, und seine Mission dennoch erfolgreich durchzuführen... Superhelden und Schurken entstehen nicht einfach so, auch sie müssen eine Ausbildung durchlaufen, theoretischen wie praktischen Unterricht absolvieren und neben Motivation viel Kampfgeist und Willen beweisen. John besitzt zwar bereits einige dieser Eigenschaften und dennoch ist und bleibt eine gewisse Unsicherheit allgegenwärtig, schließlich befindet er sich streng genommen unter lauter Feinden. Der Leser schließt den sympathischen Ich-Erzähler sofort ins Herz, auch wenn er sicherlich nicht immer moralisch korrekt agiert, und ist bereit mit ihm den schwierig Weg zu gehen, der noch vor ihm liegt. Das Ziel ist klar gesetzt, der Ansporn absolut nachvollziehbar, jetzt muss nur noch die Durchführung klappen. Doch wird John dies alleine gelingen oder muss er doch einsehen, dass es besser ist, Verbündete an seiner Seite zu haben? Woraufhin sich zwangsläufig die Frage stellt, wem er so sehr vertrauen kann, dass derjenige sich nicht plötzlich gegen ihn wendet. Je tiefer der Leser in die Geschichte eintaucht, desto deutlicher wird, dass einiges mehr hinter den damaligen und auch den heutigen Ereignissen steckt, als auf den ersten Blick sichtbar. Und es gibt mindestens eine Person, die verhindern möchte, dass John das Geheimnis aufdeckt beziehungsweise überhaupt in dessen Nähe kommt. Auch der Leser grübelt ob der verwirrenden Vorkommnisse, die sich manches Mal nicht so recht ins Gesamtgeschehen einfügen wollen, und doch ahnt man, dass ein tieferer Sinn hinter dem Ganzen steckt. Mit einigen Überraschungen darf ebenso gerechnet werden wie mit vorhersehbaren Situationen, die sich bereits über einen längeren Zeitraum ankündigen. Das Verhältnis dieser Passagen ist im Großen und Ganzen aber ausgeglichen, fällt entsprechend als Kritikpunkt nicht allzu negativ ins Gewicht. Die Hoffnung ist groß, dass es ein Wiedersehen mit John und der Evil Äcädemy geben wird, denn obwohl die Geschichte in weiten Teilen abgeschlossen ist, gibt es noch einiges an Potential, um weiterführende Ereignisse zu erschaffen. Man darf gespannt sein...

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  • Was bist du? Ein Schurke mit Herz oder ein Held in Unterhosen?

    Evil Hero

    Normal-ist-langweilig

    31. August 2017 um 18:14

    Unsere Meinung: Wir haben das Buch schon in der Vorschau entdeckt und wollten es unbedingt lesen. Was für eine tolle Idee, einen Superheldensohn in der Schurkenschule einzuquartieren und den Oberschurken suchen zu lassen. Sandra Grauer schreibt sehr eingängig und wir hatten beim Lesen den Eindruck, dass sie selbst sehr viel Spaß beim Ausdenken und Schreiben hatte. Die Geschichte strotzt nur so von kreativen Einfällen und vor allem über die Fächer, die an dieser Superschurkenschule unterricht werden,  konnten wir uns herrlich amüsieren. Auch die gespielten Auseinandersetzungen zwischen „Gut und Böse“, wie man sich hier verhält und dass es tatsächlich eine Art Etikette gibt, fanden wir super! Aber ein Schurke zu werden, wenn man davon so gar keine Ahnung hat, ist gar nicht leicht und die Steine, die John in den Weg gelegt werden, sind gar nicht so klein. Manches Mal geht es sogar um Leben und Tod. An zwei/drei Stellen ist das Buch schon „hart“ im Sinne von: es werden Handgranaten oder Dynamit eingesetzt, Pistolen mit echter Munition benutzt und auch Bomben gezündet. Für unser Verständnis hätte das Buch ruhig auch ab 11/12 Jahren empfohlen werden können. Aber wer schon mit 8 Harry Potter liest, wird auch hier verstehen, dass keiner wirklich verletzt werden wird. Zumindest nicht die Guten!  Da in der Geschichte neben John und Max auch ein Mädchen namens Serena die Hauptrolle spielt, ist das Buch für Jungs und Mädchen gleichermaßen geeignet. Diese hat es übrigens faustdick hinter den Ohren oder eher gesagt, ist sie „bombenmäßig“ drauf! Das fand meine Tochter besonders cool, dass hier das Mädchen die zündenden Ideen hat (haha…)! Insgesamt eine wirklich mitreißende, lustige und auch spannende Geschichte, die zeigt, wie wichtig Freundschaft ist, dass man Freundschaft nicht immer da findet, wo man sie finden sollte, dass man vieles erreichen kann, wenn man denn daran und dafür arbeitet und dass nicht immer alles so ist wie es scheint. Das Ende ist zwar ein momentanes Ende, aber die letzte Bombe ist hier noch nicht gefallen, die letzte Bank noch nicht ausgeraubt. Wir würden John, Max und Serena gerne wiederlesen!

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  • Eine wundervolle, fulminante und witzige Geschichte, die ich absolut verschlungen habe

    Evil Hero

    NickyMohini

    23. August 2017 um 19:14

    "Evil Hero" ist ein spannendes Abenteuer, welches von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt. Wie verschlägt es den Sohn eines Superhelden an eine Schule für Superschurken? Die Antwort darauf kennt nur John. Er macht sich auf den Weg zur Evil Äcädemy um seinen Vater zu rächen und dessen Erzfeind zu finden. Johns Suche gestaltet sich mehr als schwierig, denn als Sohn eines Superhelden darf er an der Äcädemy unter keinen Umständen auffallen und muss sein Geheimnis bewahren. Er versucht sich in "Schurkischer Etikette" und "Superwaffenkunde" zu beweisen. Hilfe bekommt er dabei von Serena und Max, seinen Mitschülern. Und ihm stellt sich die Frage: Kann man Schurken vertrauen? Das Cover zeigt die Äcädemy-Schüler John, Serena und Max, wie sie, als Helden verkleidet, über ein Dach rennen. Die Gestaltung des Covers wirkt sehr liebevoll und es passt sehr gut zur Geschichte. John ist mutig und agiert heldenhaft. Mit der Zeit wächst er über sich hinaus, auch wenn er es nicht leicht hat. Serena ist impulsiv und absolut verrückt. Genau das macht sie aber so sympathisch und liebenswert, auch wenn sie eine Superschurkin werden will. Sie ist um keine Idee verlegen und für jede Schandtat zu haben. Max ist das Genie im Bunde. Er ist unglaublich schlau, hat tolle Ideen und ergänzt das Trio perfekt, da er einfach einzigartig ist. Er ist ein treuer Freund und immer eine große Hilfe. Eine wundervolle, fulminante und witzige Geschichte, die ich absolut verschlungen habe. Ich hoffe sehr auf ein baldiges Wiedersehen mit John, Serena, Max und der Evil Äcädemy.

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  • Ein wahrhaft schurkisches Abenteuer!

    Evil Hero

    Rebecca1493

    21. August 2017 um 18:38

    Erschienen am 21.08.2017 bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH für 12,99€ Klappentext: Ein Action-Abenteuer über Freundschaft und Vertrauen, Helden und Schurken und darüber, wie man eine Mission gegen alle Widerstände erfolgreich meistert! Wo lernen Superschurken, wie man so richtig böse ist? An der Evil Äcädemy natürlich. Und genau dorthin verschlägt es John, der eigentlich Sohn eines Superhelden ist. Denn John hat eine klare Mission: Er will an der Schurken-Schule den Erzfeind seines Vaters finden. Um nicht aufzufliegen, muss er so schnell wie möglich alles über Schurkische Etikette und Superwaffenkunde lernen! Dabei helfen ihm seine Mitschüler Max und Serena. Aber kann er den beiden trauen? Drei Superhelden auf dem Cover eines Buches, das sich eigentlich um eine Akademie der Schurken dreht? Dieser Widerspruch hat mich sofort neugierig gemacht. Ebenso der Titel der Geschichte, der genauso widersprüchlich erscheint und das Titelbild zu einem ganz besonderen Blickfang macht. Wer das Buch liest, merkt auch schnell, dass sich der Gestalter die Erzählung zu Herzen genommen hat, denn genauso habe ich mir Max, Serena und John vorgestellt! Eigentlich lese ich ungern Geschichten, in denen keine herzzerreißende und romantische Liebesgeschichte vorkommt und dass eine solche in diesem Buch eher nicht vorkommen würde, war zu erwarten. Allerdings haben mich Titelbild und Inhaltsangabe so sehr in ihren Bann gezogen, dass der Erzählung eine Chance geben wollte. Ein Buch aus der Sicht eines vermeintlichen Helden zu lesen, der sich unter Schurken mischt, die ihr Handwerk lernen, fand ich faszinierend. Nach den ersten Seiten wusste ich dann auch, dass ich keinen Fehl-, sondern eine wahren  Glückgriff getätigt hatte! Da bei meiner Ebook-Version keine Absätze angezeigt wurden, war ich zu Beginn etwas irritiert, da nicht klar ersichtlich war, wann ein Handlungsabschnitt beendet und ein neuer begonnen wurde. Da aber der Schreibstil mich als Leserin von der ersten Seite an abholen konnte, war diese Tatsache eher nebensächlich. Die Autorin Sandra Grauer wusste genau wie man einen guten Spannungsbogen aufbaut und konnte mich auf diese Weise die gesamte Geschichte bei der Stange halten. Es gab in meinen Augen keine Längen, sondern es war immer etwas los. Ich kenne zwar Superhelden-Geschichten und habe einige Marvel-Verfilmungen gesehen, aber bisher nur wenig aus der Sicht der Schurken und Bösewichte gelesen. Ich war wirklich gespannt, wie Sandra Grauer, diese Idee umsetzen würde und war schlichtweg begeistert. Vor allem die Tatsache, dass nicht nur Helden, sondern auch ihre Gegner Regeln haben sollten, an die sie sich halten müssen, war ein super Einfall. Und auch die Beschreibung der Fächer wie „Superwaffenkunde“ oder „Heldenkunde“ haben genau meinen Geschmack getroffen. Irgendwann habe ich mich bei dem Gedanken ertappt, dass ich auch gerne eine solche Schule besucht hätte. Man sieht Schurken und ihre Handlanger einfach ab einem gewissen Punkt in einem ganz anderen, fast schon positiven Licht. John ist derjenige, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, sodass ich schnell einen Draht zu ihm hatte. Der innere Konflikt sich einerseits am Mörder seines Vaters zu rächen und sich wie ein Held verhalten zu wollen und sich andererseits immer mehr mit den Machenschaften der „Bösen“ zu identifizieren, hat mir sehr gefallen. Etwas zu übertrieben fand ich allerdings, dass immer wieder auf Johns Unwissen bezüglich schurkischen Verhaltens herumgeritten wurde. Das war z.T. etwas zu viel des Guten. Allerdings konnte das meinen positiven Eindruck kaum schmälern. Max und Serena haben es mir ebenfalls angetan und ergänzen den „heldenhaften“ John bestens. Sie geben ein wirklich gutes Team ab und ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird! Fazit: 4.5 Sterne für ein wahrhaft schurkisches Lesevergnügen, ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung!

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  • Superhelden und Superschurken

    Evil Hero

    Darkmoon81

    21. August 2017 um 18:32

    Der 14-jährige Johnathan, genannt John, Sohn des berühmten Superhelden Eagleman wird an der Scola, der Schule der Superhelden, abgelehnt. Er beschließt, sich für die Evil Äcädemy, die Schule der Superschurken, zu bewerben und wird prompt genommen. Dort will er die wahre Identität des Mörders seines Vaters finden und dessen Tod rächen. Doch was wird er dort wirklich finden? Und wird es ihm gelingen, seine Identität geheim zu halten? Zuerst aufgefallen ist mir das Cover des Buches. Es zeigt ein Hausdach bei Nacht, auf dem Catwoman, Spiderman und Batman zu sehen sind. Mir gefällt das Cover richtig gut, auch wenn mir ein berühmter Schurke zusätzlich zu den Superhelden noch gut gefallen hätte. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und sehr flüssig zu lesen. Die Geschichte hat mich von Anfang bis Ende am lesen gehalten und mich neugierig gemacht. Es ist der Autorin gelungen, mir den Hauptprotagonisten John und auch seine beiden Mitstreiter Max und Serena näher zu bringen und sie hat auch die Nebencharaktere nicht blass und unbeleuchtet gelassen, was mir gut gefallen hat. Bei dem Buch handelt es sich um ein Kinderbuch, die Altersempfehlung liegt vom Verlag bei 10-12 Jahre. Das finde ich, kann man auch durchaus so stehen lassen. Es ist in meinen Augen aber nicht nur ein reines Kinderbuch, denn dazu sind die Protagonisten auch schon zu „alt“, sondern auch für Erwachsene ist es sehr gut zu lesen, ohne dass es zu kindisch wirkt. Das Einzige, was mich an dem Buch gestört hat, war, dass die Szenenwechsel mitten in einem Kapitel so abrupt erfolgen, dass ich etwas verwirrt war. Da hätte ich mir dann einen etwas größeren Absatz gewünscht oder einfach eine Unterteilung im Kapitel. Es kann natürlich sein, dass das im gedruckten Buch besser gehandhabt ist, aber ich finde, auch im Ebook sollte es nicht so holprig sein in der Hinsicht. Was ich leider nicht rausfinden konnte, war, ob es sich bei „Evil Hero“ um einen Einzelband handelt oder ob noch mehr Teile geplant sind. Ich für meinen Teil würde sehr gerne lesen, wie es John und allen anderen weiter ergeht nach dem ersten Schuljahr. Ich kann hier eine klare Leseempfehlung aussprechen, für alle, denen Superhelden und auch Superschurken gut gefallen und die vor einem sogenannten „Kinderbuch“ nicht zurückschrecken. Manchmal ist es doch ganz schön, ohne all die Liebesgeschichten und Irrungen und Wirrungen diesbezüglich auszukommen.

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