Evil Hero

von Sandra Grauer und Jann Kerntke
4,5 Sterne bei31 Bewertungen
Evil Hero
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Endlich sieht man mal etwas mehr von Superschurken. Das Buch war spannend bis zum Ende. Ich hoffe auf eine Fortsetzung.

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Ein witziges und spannendes Buch für Jungs und Mädchen, die mal einen ganz besonderen Super(Helden)Schurken sehen wollen

Alle 31 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Evil Hero"

Ein Action-Abenteuer über Freundschaft und Vertrauen, Helden und Schurken und darüber, wie man eine Mission gegen alle Widerstände erfolgreich meistert! Wo lernen Superschurken, wie man so richtig böse ist? An der Evil Äcädemy natürlich. Und genau dorthin verschlägt es John, der eigentlich Sohn eines Superhelden ist. Denn John hat eine klare Mission: Er will an der Schurken-Schule den Erzfeind seines Vaters finden. Um nicht aufzufliegen, muss er so schnell wie möglich alles über Schurkische Etikette und Superwaffenkunde lernen! Dabei helfen ihm seine Mitschüler Max und Serena. Aber kann er den beiden trauen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783522505482
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:21.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    _Vanessa_s avatar
    _Vanessa_vor 4 Monaten
    Überzeugendes Kinderbuch

    Eigentlich hat John an der Evil Äcädemy absolut nichts zu suchen. Er ist der Sohn eines Superhelden, die Äcädemy ist die Schule für Kinder von Superschurken, wo man lernt, wie man so richtig böse ist. Doch John hat eine Mission. Er muss The Rockstar finden, den Erzfeind seines Vaters, um sich für seinen Tod zu rächen.
    Unter keinen Umständen darf er als Superheldensohn auffallen, was leichter gesagt als getan ist, wenn man absolut keine Ahnung vom Schurkendasein hat. Doch John gibt sein Bestes, sein Ziel immer im Blick. Hilfe bekommt er von seinen Mitschülern Max und Serena, doch kann er den beiden trauen?


    Meine Meinung:
    "Evil Hero: Superschurke wider Willen" ist mir zuerst aufgrund des Titels aufgefallen. Ein böser Held, ein Superschurke wider Willen.. Allein der Titel sprach mich sehr an und hat mich neugierig gemacht. Die Inhaltsangabe machte mich dann noch neugieriger und ich war sehr gespannt, was es mit allem auf sich hat.

    Sandra Grauer erzählt die Geschichte um John, der sich an der Superschurkenschule eingeschrieben hat, um den Erzfeind und Mörder seines Vaters zu finden, im Ich-Erzähler aus seiner Perspektive. Ihr Schreibstil las sich flüssig und angenehm und gefiel mir ziemlich gut, dass das Buch eigentlich für eine deutlich jüngere Zielgruppe, für Leser ab 10 Jahren, empfohlen ist, ist mir beim Lesen nicht aufgefallen.

    John gefiel mir als Hauptperson ziemlich gut. Er war mir sympathisch und ich konnte seine Gedanken/Gefühle/Handlungen die meiste Zeit über nachvollziehen. In wenigen Momenten fand ich ihn zwar nicht ganz überzeugend, doch die meiste Zeit über war er wirklich glaubwürdig. Ein wenig mehr Farbe hätte er meiner Meinung nach vielleicht vertragen können. Die anderen Figuren gefielen mir ebenfalls ziemlich gut, aber auch hier hätte ich mir ein bisschen mehr Lebendigkeit gewünscht, im Großen und Ganzen fand ich sie aber überzeugend.

    Die Geschichte fand ich von der ersten digitalen Seite an sehr interessant. Ich wollte unbedingt wissen, was John an der Evil Äcädemy erlebt und was er über den Tod seines Vaters herausfinden kann, ob er The Rockstar wirklich findet und was er macht, wenn er ihm gegenübersteht. Der Handlungsverlauf bringt nicht nur eine Überraschung mit sich, ist wenig vorhersehbar und konnte mich überzeugen. Das Buch konnte mich zwar nie so richtig packen oder mitreißen, warum das so war, weiß ich leider nicht, doch ich habe es trotzdem sehr gerne gelesen und fand es spannend und unterhaltsam. Das Ende lässt Spielraum für eine spannende Fortsetzung, ob in diese Richtung irgendwas geplant ist, weiß ich allerdings nicht. Ich würde es mir auf jeden Fall wünschen, da ich wirklich Spaß mit "Evil Hero: Superschurke wider Willen" hatte.

    Fazit:
    "Evil Hero: Superschurke wider Willen" ist ein überzeugendes Kinderbuch um den Sohn eines Superhelden, der sich an einer Schurkenschule einschreibt, um seinen verstorbenen Vater zu rächen. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt, fand die Geschichte spannend und sehr interessant. Auch wenn ich den ein oder anderen kleinen Kritikpunkt habe, kann ich das Buch empfehlen.


    Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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    Wanjavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein witziges und spannendes Buch für Jungs und Mädchen, die mal einen ganz besonderen Super(Helden)Schurken sehen wollen
    Man kann auch böse sein, um Gutes zu tun....

    John hat es nicht leicht im Leben. Sein Vater war ein Superheld, ist aber im Lauf seiner Karriere vom Oberschurken getötet worden. Die Umstände wurden nie genau geklärt, daher ermittelt John auf eigene Faust.
    Um das Handwerk des Superhelden zu lernen, geht man in die Scola, ein Internat. Dort wird er leider nicht angenommen. Umso besser, denn ohne das Wissen seiner Mutter fälscht er Absagen und Zusagen und schreibt sich in die Äcädemy ein, der Schule der Superschurken. Dort hofft er auf Hinweise zum Tod seines Vaters.
    Doch wie klappt der Alltag in einem Haus, wo man möglichst böse sein soll, man selber aber lange Zeit vom Vater als Superheld erzogen wurde? Keinem in der Not helfen, in den Trainingseinheiten möglichst hinterrücks die Konkurrenz ausschalten und vieles mehr. Gar nicht so einfach.
    Doch John findet Freunde, die sein wahres Ich zwar nicht kennen, ihn aber trotzdem gerne aufnehmen und ihm beistehen, wenn er wieder mal von einem Oberstufenschüler drangsaliert wird.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Stellenweise war es sehr witzig mit anzusehen, wie er den Spagat zwischen dem Kodex des Superhelden und dem des Superhelden zu meistern versucht. Vor allem für Jungs ein Superbuch!!

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    mii94s avatar
    mii94vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Gut für Jungs ab 9 Jahre
    Gut für Jungs ab 9 Jahre

    Inhalt
    Wo lernen Superschurken, wie man so richtig böse ist? An der Evil Äcädemy natürlich. Und genau dorthin verschlägt es John, der eigentlich Sohn eines Superhelden ist. Denn John hat eine klare Mission: Er will an der Schurken-Schule den Erzfeind seines Vaters finden. Um nicht aufzufliegen, muss er so schnell wie möglich alles über Schurkische Etikette und Superwaffenkunde lernen! Dabei helfen ihm seine Mitschüler Max und Serena. Aber kann er den beiden trauen?


    Charaktere
    John will Rache. Er ist ein sehr mutiger und direkter Junge. Er hat kein Blatt vor dem Mund und ist auch sehr fürsorglich. Des Weiteren ist er sehr frech. Er ist sehr aktiv und will einfach nur dazu gehören.

    Max ist ein sehr unsportlicher Junge. Er ist ein Technikfreak und er ist ein wenig ein Weichei. Des Weiteren ist er sehr fürsorglich und zurückhaltend.

    Serena ist ein sehr mutiges und loyales Mädchen. Sie ist sehr direkt und ehrlich. Des Weiteren ist sie sehr Vorlaut und eifert ihrem Vater nach. Sie ist auch sehr tapfer.

    Meine Meinung
    Das Buch ist leicht zu lesen und auch sehr flüssig und angenehm geschrieben. Jedoch ist es manchmal etwas zäh und zu ausladend. Es ist aber auch unterhaltsam und ich muss sagen, es ist ein schönes Setting und der Plot ist auch sehr gut.

    Zur Autorin
    Sandra Grauer wurde 1983 im Ruhrgebiet geboren. Schreiben, Lesen und in die Welt fremder Geschichten eintauchen war schon immer ihre Leidenschaft. In Heidelberg studierte sie Sprach- und Übersetzungswissenschaften, später absolvierte sie ein fachjournalistisches Fernstudium und ein Volontariat in einer PR-Agentur in Karlsruhe. Mit ihrem Mann und zwei Meerschweinchen lebt sie im Ruhrgebiet. Sie schreibt Romane für Jugendliche und Frauen und unter Pseudonym für den Cora-Verlag.

    Empfehlung
    Ich kann euch das Buch ans Herz legen, wenn ihr Schurken und / oder Superhelden mögt. Es ist gut für Jungs ab ca. 9 Jahren geeignet und es ist sehr gut zu lesen.

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    EmmyLs avatar
    EmmyLvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Superheld lernt es, sich zwischen Superschurken zu behaupten. Spannender Serienauftakt mit vielen ironischen Seitenhieben.
    Ein schurkischer Superheld

    Als Sohn eines Superhelden hätte Jon an der Scola Super Heroica unterrichtet werden sollen. Aus unerfindlichen Gründen bekommt er jedoch keine Zulassung. Sein Vater war der Held Eagleman. Zeit seines Lebens kämpfte Eagleman gegen seinen Erzfeind The Rockstar, bis dieser ihn schließlich hinterrücks erschoss. Da es John verwehrt ist das Heldenhandwerk zu lernen, bewirbt er sich an der Evil Äcädemy. Das ist die Schule für angehende Superschurken. Dort erhofft er sich Informationen über The Rockstar. Er möchte dessen geheime Identität lüften und sich an ihm rächen. Vollkommen unerwartet wird John an dieser Schule aufgenommen. Nun muss er sich in einer Welt zurechtfinden, in der scheinbar jeder nur sich selbst der nächste ist. Fächer wie Schurkische Etikette und Finanzierung und Realisierung finsterer Machenschaften stehen auf dem Stundenplan. Trotz aller Vorsicht tappt John immer wieder in Fettnäpfchen. Zum Glück hat er Freunde wie Max und Serena gefunden, die ihn bei allen Projekten tatkräftig unterstützen.

    Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite extrem spannend. Schon kurz nachdem ich mich in die Geschichte eingelesen hatte, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Story spielt nicht in einer Comicwelt, in welcher die Superhelden übernatürliche Kräfte haben. Hier handelt es sich um ganz normale Menschen, die nur durch ihre besondere Ausbildung und ihre natürliche Begabung auf bestimmten Fachgebieten „Super“ werden. An einigen Stellen gelingen dem Autor sehr gekonnte ironische Seitenhiebe. Zum Beispiel ist die Schule der Superschurken sehr modern, weitläufig und technisch bestens ausgestattet. Im Gegensatz dazu werden die Superhelden in einem alten Schloss mit heruntergekommener Einrichtung und mangelnder Ausrüstung unterrichtet. Ganz nach dem Motto: Ehrlich währt zwar am längsten, macht aber definitiv nicht reich.

    Auf dem Cover sieht man, wie sich die drei Freunde in Superheldenkostümen über das Dach aus der Schule schleichen. Diese Figuren wiederholen sich im Buch zu Beginn jedes Kapitels. Durch die kleinen Figuren lockert sich die Gesamtstruktur des Textes etwas auf. Das Buch ist genderneutral geschrieben. Es eignet sich perfekt für Mädchen und Jungen von 10-14 Jahren.

     

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    Tine_1980s avatar
    Tine_1980vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gute Idee, langsamer Start der Geschichte, die ein rasantes Ende bietet
    Superheld oder Superschurke?

    Wo wird man ein richtiger Superschurke? Natürlich an der Evil Äcädemy! John, der eigentlich der Sohn eines Superhelden ist, verschlägt es eben an diese Superschurkenschule, aber aus einem ganz anderen Grund als man meinen könnte. Denn er möchte endlich Gerechtigkeit für den Mord an seinem Vater, der durch einen Superschurken „The Rockstar“ hinterrücks getötet wurde. Es ist für einen Superheldensohn gar nicht so einfach, nicht aufzufliegen und alles über die schurkische Etikette und die ganzen Superwaffen zu erlernen. Zusammen mit seinen Mitschülern Max und Serena versucht er das Geheimnis zu lüften. Aber kann er den beiden überhaupt trauen?

     

    Zusammen mit meinem Sohn bin ich mit in die Evil Äcädemy gereist und man merkt schon schnell die Unterschiede zwischen Superhelden und Superschurken kennen. Wo die Superschurken keine Probleme damit haben, ihre Mitschüler auszutricksen, hat John doch ab und an zu viele Superheldengene und bekommt so immer mal wieder eines auf die Nase. Aber auch Schurken haben Benimmregeln.

    Die Idee gefiel mir sehr gut, auch wenn es zurzeit immer mehr Bücher in Richtung Superhelden und Schurken gibt, fand ich es mit den zwei Schulen eine tolle Sache.

    John, der nach dem Tod seines Vaters nicht an der Scola angenommen wird, geht den ungewöhnlichen Weg und wählt den schurkischen Weg, der für ihn nicht immer einfach ist. Oft genug ist man der Ansicht, dass es den Anderen bald auffallen muss, doch kann er sich immer wieder retten. Er ist ein toller Kerl, dem die Freundschaft zu Max und Serena viel bedeutet und der mit viel Enthusiasmus die Aufklärung über den Mörder seines Vaters zu lösen versucht. Man kann ihn schon verstehen und nachvollziehen, warum es ihm so wichtig ist.

    Max ist für mich ein Glanzstück eines Schurken, er hat das Schurkensein drauf, setzt sich aber auch ohne Einschränkungen für John ein. Ein Freund wie man ihn sich nur wünschen kann.

    Serena, war etwas dynamitlastig, ging sie doch mal gerne an die Decke, doch auch sie hat ihr Herz am rechten Fleck und geht mit Max und John durch dick und dünn.

    Der Schreibstil war für die Altersgruppe ab 10 Jahren gut gewählt, doch fanden wir die Erzählung selbst bis John endlich Max einweiht, sehr langatmig. Klar muss John erst in der Schule ankommen, die Geschichte muss sich erst entwickeln, aber es plätscherte so vor sich hin. Das ist das Los der ersten Bände. Zum Glück wurde die Geschichte dann aber rasanter, spannender und hat einen für den langsameren Start entschädigt. Gerade im letzten Drittel wurde die Spannung gut hochgehalten und man hat auch einiges von Eagleman und The Rockstar erfahren.

    Da dies nicht der letzte Band ist, war die Geschichte zwar fürs Erste abgeschlossen, aber die eigentliche Lösung ist noch nicht gefunden und so bietet sich auf jeden Fall noch mehr Stoff zum Erzählen.

     

    Schöne Kindergeschichte über Schurken und Helden, die mit vielen humorvollen Stellen untermalt ist. Zu Beginn mit langsamem Start, zum Ende hin nimmt die Geschichte an Fahrt auf und macht Lust auf den nächsten Band.

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    Geliss avatar
    Gelisvor einem Jahr
    Evil Hero - Superschurke wider Willen

    Buchtitel und Cover passen super zu dieser Geschichte!


    Der 14jährige John ist enttäuscht, als er nicht an der Superhelden-Schule, die auch sein Vater seinerzeit besucht hatte, angenommen wird, denn sein kürzlich verstorbener Vater war ein berühmter Superheld und er wäre gerne in seine Fußstapfen getreten. Weil John aber unbedingt den Mord an seinem Vaters beweisen will, steht ihm nur noch ein Weg offen: er muss an die Äcädemy gehen, die Schule an der die Superschurken ausgebildet werden. Vor seiner Familie verheimlicht er dies. Sie denken, er besucht nun die Superhelden-Schule. Und auch vor seinen neuen Lehrern und Mitschülern hält er seine Herkunft tunlichst geheim.


    John hat natürlich große Schwierigkeiten, sich so ganz ohne Vorkenntnisse in der Welt der Schurken zurecht zu finden. Aber er gibt nicht auf - weder beim Schulstoff, noch bei der Suche nach dem Mörder seines Vaters.


    In Serena und Max findet er gute Freunde, die ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die drei sind wirklich ein tolles Team! John lernt viel von ihnen, aber ein Held bleibt eben ein Held - so kommt er am Ende zu seinem Spitznamen "Evil Hero". Überhaupt ist nicht alles schwarz und weiß gemalt. Die Schurken haben Benimmregeln und sind gar nicht immer so übel wie gedacht. Die Schüler der Heldenschule sind nicht automatisch "Engel". Eine Freundschaft zwischen Helden und Schurken ist entgegen aller Vorurteile tatsächlich möglich.


    "Evil Hero" ist eine spannende Geschichte, die Lust auf mehr macht. Da die Ausbildung an der Äcädemy fünf Schuljahre dauert, hoffe ich auf Folgebände. Die Welt an der Äcädemy ist phantasievoll und neu. Sie hat mir richtig gut gefallen. Dazu die drei tollen Hauptfiguren, Max der Computerprofi, Serena die Sprengstoffexpertin und John,  der sich im Verlauf der Geschichte gewissermaßen vom "Schaf im Wolfspelz" zum "Evil Hero" mausert. Es hat viel Spaß gemacht, die drei auf ihren Abenteuern zu begleiten und ich hoffe, es gibt ein Wiedersehen.

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    SabrinaSchs avatar
    SabrinaSchvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Lustige Geschichte über das Verhältnis von Schurken und Helden, die in vielerlei Hinsicht überrascht. Begeistert jung und alt!
    Lustige Schurken-/Heldengeschichte

    Der Inhalt:
    Als sein berühmter Heldenvater von dem Superschurken The Rockstar hinterrücks umgebracht wird, schmiedet John Taylor einen furiosen Plan: Er will Rache nehmen. Doch dafür muss er die Identität des Halunken aufdecken. Und gibt es einen besseren Ort, um Informationen zu sammeln, als die Evil Äcädemy? Der Schule, wo künftige Schurken lernen, Verbrechen zu begehen, Waffen zu bauen und eben ... böse zu sein. Als er dort ankommt, stellt er jedoch fest, dass das kein leichtes Unterfangen wird. Denn als Sohn eines Helden ist es schwer, sich als Schurke auszugeben. Wird es John trotzdem gelingen, The Rockstar zu entlarven? Oder wird er zuerst entlarvt?
     
    Die Geschichte:
    Die Idee mit der Superschurken-Schule hat mich auf den ersten Blick neugierig gemacht. Vor allem in Kombination damit, dass sich ein Heldensohn dort einschleicht. Wie soll der denn bitte die schurkische Etikette kennen? Gerade wegen solcher Konflikte kommt es immer wieder zu witzigen Ereignissen. Man fragt sich die ganze Zeit, wann John auffliegt. Aber mit Mühe und Not schafft er es, sein Geheimnis zu bewahren und findet sogar noch Freunde. Das macht das böse Drumherum irgendwie nichtig und ... na ja, süß. (Verratet aber nicht den Superschurken, dass ich das so genannt habe 😂)

    Die Charaktere:

    Man kann lange Zeit nicht zuordnen, wie alt die Figuren sind. Darum erscheinen sie manchmal älter und manchmal jünger. Das ist nicht ganz so ideal. Trotzdem fand ich die Charaktere recht sympathisch. Vor allem hat jeder so seine Marotten, die immer wieder für Schmunzler sorgen. Max und Serena sind da gute Beispiele und eine tolle Ergänzung für John. Aber auch die Lehrer sind sehr interessante Persönlichkeiten, was in Anbetracht des Settings wichtig ist.

    Der Schreibstil:

    Es ist schwer zu beurteilen, ob die Ausdrucksweise dem Alter der Figuren angemessen ist. Da kann ich mir auch keine allgemeingültige Antwort leisten, dafür ist es zu lange her, dass ich vierzehn war. Außerdem hat sich seitdem ja auch einiges geändert. In Anbetracht dessen ist es vielleicht nicht modern genug gehalten. Aber in Büchern wird die Ausdruckweise ja meistens literarisch beschönigt, also kann man damit gut leben. Auch deshalb, weil das Buch ab 10 Jahren ist - da will man manche modernen Ausdrücke gar nicht sehen 😏

    Mein Fazit:
    Bücher ab 10 finde ich immer schwer einzuordnen. Nicht mehr so richtig kindlich, aber auch noch nicht jugendlich. Darum lese ich die auch nicht so oft, weil es schwierig ist, hier etwas zu finden, das genau zur Altersgruppe passt. "Evil Hero" hat mich allerdings von sich überzeugen können. Die Figuren sind zwar älter als die Leser, doch davon bekommt man nicht so viel mit. Außerdem täuscht der Witz über das eigentlich ernste Thema Verbrechen hinweg. Ich kann nur hoffen, dass es den Kindern kein falsches Bild von richtig und falsch vermittelt - was ich allerdings nicht glaube. Darum würde ich es auch weiterempfehlen.

    Sabrina S. Says: 4 von 5 Büchern

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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mit viel Humor und Spannung setzt die Autorin ihre Grundidee super um. Auf jeden Fall mal etwas anderes und absolut nach meinem Geschmack.
    Superheld oder Schurke?

    Das Cover fand ich sofort ansprechend, und da ich Superhelden wirklich überaus cool finde, musste ich dieses Buch haben. 
    John hat eigentlich alles gut geplant, er wollte auf die Scola, die Schule der Superhelden und beweisen, dass sein Vater, der berühmte Superheld Eagleman von einem Schurken umgebracht wurde. Doch aus unerfindlichen Gründen wurde John an der Scola nicht angenommen. Er will seine Pläne aber nicht aufgeben und meldet sich kurzerhand an der Evil Äcädemy an. Schließlich sollte man auf der Schule der Schurken auch Nachforschungen anstellen können, Neben der Tatsache, dass seine Tarnung nicht auffliegen darf, bekommt er auch noch Probleme mit den Schurken. Doch nicht alle Schurken sind so schlecht, wie er bisher dachte....
    Endlich mal wieder ein Buch, dass mich vollends überzeugen konnte. Die Autorin nutzt einige Klischees für ihre Geschichte, aber die werden so richtig schön auf die Schippe genommen. Gut gefallen haben mir die vielen Unterrichtsfächer und die Tatsache, dass auch Schurken sich an "Benimmregeln" halten müssen. 
    John ist ein kluger Kerl, aber auch für ihn gibt es in dieser Geschichte noch viel zu lernen. Er muss seinen Platz finden, Held oder Schurke ist definitiv eine wichtige Frage. Doch er muss das zum Glück nicht allein herausfinden, denn Max und Serena stehen ihm bei. Aber was passiert, wenn sie erfahren, dass er der Sohn eines Superhelden ist. 
    Mir hat die Grundidee und vor allem die Umsetzung sehr gut gefallen. Das Design auch in dem Buch ist toll geworden. Das Ende ist offen, das lässt definitiv auf einen weiteren Teil hoffen, was ich mir auch wünschen würde!


    Mit viel Humor und Spannung setzt die Autorin ihre Grundidee super um. Auf jeden Fall mal etwas anderes und absolut nach meinem Geschmack. Wohin willst du gehören? Schurke oder Superheld? Finde es ganz schnell heraus!


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    Tiana_Loreens avatar
    Tiana_Loreenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Geschichte über eigene Entscheidungen treffen, Freundschaft und Vertrauen! Lustig, voller Abenteuer und echt toll zu lesen!
    Rezension zu "Evil Hero #1 - Superschurke wider Willen"

    Eine Geschichte über eigene Entscheidungen treffen, Freundschaft und Vertrauen! Lustig, voller Abenteuer und echt toll zu lesen!

    Inhalt:
    Ein Action-Abenteuer über Freundschaft und Vertrauen, Helden und Schurken und darüber, wie man eine Mission gegen alle Widerstände erfolgreich meistert!

    Wo lernen Superschurken, wie man so richtig böse ist? An der Evil Äcädemy natürlich. Und genau dorthin verschlägt es John, der eigentlich Sohn eines Superhelden ist. Denn John hat eine klare Mission: Er will an der Schurken-Schule den Erzfeind seines Vaters finden. Um nicht aufzufliegen, muss er so schnell wie möglich alles über Schurkische Etikette und Superwaffenkunde lernen! Dabei helfen ihm seine Mitschüler Max und Serena. Aber kann er den beiden trauen? (© Planet!)

    Meine Meinung:
    Cover + Titel + Klappentext = Ich möchte UNBEDINGT dieses Kinderbuch lesen!
    Ja, es ist ein Kinderbuch.
    Ja, man kann es auch lesen, wenn man etwas Älter als „Kind“ ist xP.

    Alleine von der Idee war ich begeistert:
    Schulen auf denen ausgewählte Kinder lernen Helden oder Schurken zu sein.
    Auf denen sie die „Regeln“ kennenlernen, welche es im ständigen Kampf der beiden Seiten gibt und wie man am besten sein Ziel erreicht.
    Hierbei hat Sandra Grauer viele Klischees erklärt und im Unterricht erläutert! Endlich weiß ich, warum die Bösen so handeln, wie sie (in Filmen) immer handeln ^.^

    Die Charaktere sind gut getroffen! Manchmal etwas überspitzt, aber das gehört hier einfach dazu.
    John ist der Hauptprotagonist und in Wahrheit der Sohn eines Superhelden. Er ist klug, stur und sehr zielstrebig. Für seine selbsternannte Mission wagt er viel und scheint genau deshalb aus den falschen Gründen zu handeln, doch im Grunde seines Herzens ist und bleibt er ein Held. Er ist ehrlich, lügt nur, wenn er muss und ist seinen Freunden loyal gegenüber. Aber Moment?! Schurken können doch keine Freunde sein, oder?

    Max und Serena sind zwei wirklich besondere Kinder von Superschurken. Ich mag beide so gerne! Sie sind anders, als man sich solche Kinder vorstellt, aber...es passt. Viel zu schnell habe ich sie ins Herz geschlossen, doch, wie hätte ich nicht gekonnt?

    Die Schreibweise ist einfach, locker und das Buch ist schnell zu lesen.
    Manches Mal fand ich alles etwas langgezogen, sodass ich ab und an ein paar Zeilen übersprang, um nicht den Lesefluss zu verlieren, aber ansonsten ein tolles Kinderbuch für all jene, die gerne leichte Lektüre lesen oder eben für Kinder ab 10.

    Fazit
    Für Kinder ist das Buch sicher spannender, aber mich konnte es lediglich unterhalten. Ich habe viel gelacht, denn es ist sehr humorvoll und das Ende war dann doch eine große Überraschung (ich hätte es anders vermutet). „Evil Hero“ ist der Beginn einer lustigen Reihe über einen Superhelden, der allen Widrigkeiten zum Trotz auf eine Schurken-Schule geht.
    Es transportiert die richtigen Messages (Freundschaft ist wichtig. Vertraue auf deine Stärken.) und ist für Kinder ein Buch voller Spannung und Abenteuer.
    Mich konnte es zwar gut unterhalten, aber DAS Highlight schlecht hin war es dann wiederum doch nicht.
    Von mir bekommt „Evil Hero #1 – Superschurke wider Willen“ 3,5 von 5 Federn!

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    Nynaeve04s avatar
    Nynaeve04vor einem Jahr
    Held oder Schurke? Evil Hero!

    John - Sohn eines Superhelden - bewirbt sich an der Äcädemie für Schurken. Denn sein Vater wurde von seinem Erzfeind hinterrücks ermordet und John will Vergeltung. Also versucht er The Rockstar ausfindig zu machen um seinen Vater zu rächen. Aber das ist gar nicht so einfach - vor allem nicht in einer Schule voller Schurken.

    Als ich den Klappentext gelesen habe war ich ganz begeistert. Das Buch wollte ich unbedingt lesen, immerhin ist das doch mal eine neue Idee.
    Der flotte Schreibstil, aber einfache Schreibstil hat auch dafür gesorgt dass ich mit dem Lesen gut voran gekommen bin. Bis mir die Story dann doch mal zu langatmig geworden ist. Aber nach ein paar Tagen Abstand vom Buch habe ich mich wieder heran gewagt und es nicht bereut. Denn nach der Flaute nimmt es wieder Fahrt auf und man rätselt dann selbst mit wer denn nun The Rockstar sein könnte. Natürlich sind ein paar Situationen ziemlich überzogen, aber trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten. Immerhin reden wir hier von einem  Kinderbuch und das darf ruhig fantasievoll und auch etwas unrealistisch sein.
    Die Charaktere sind authentisch, wenn auch manchmal ein bisschen flach. Grade beim Protagonisten  hätte ich gerne noch ein wenig mehr Persönlichkeit gehabt. Er ist doch ziemlich durchschnittlich. Serena oder Max stechen da z. B. mehr heraus.
    Der Schluss ist zufriednenstellend. Letztendlich ist The Rockstar enttarnt, es folgen aber definitiv noch weitere Bücher da die Geschichte noch nicht beendet ist. Ich werde die Reihe sicher weiter verfolgen.

    Was sehr störend war (ich habe eine Ebook Ausgabe gelesen) sind die fehlenden Absätze. Der Text geht einfach weiter und in der Geschichte sind aber manchmal sogar Tage, wenn nicht Wochen vergangen. Das hat stellenweise sehr verwirrt und ist definitiv verbesserungswürdig. Ich denke aber mal dass das bei der Print Version nicht der Fall ist.

    Ich empfehle das Buch gerne weiter, vor allem natürlich für ältere Kinder, aber auch für Jugendliche und Erwachsene.

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