Sandra Grauer Mehr als Freundschaft?

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Inhaltsangabe zu „Mehr als Freundschaft?“ von Sandra Grauer

Wie weit würdest du für die Liebe gehen? Was, wenn du dich in deine beste Freundin verliebst, sie aber schon vergeben ist? Wenn sie auf cool, sexy und durchtrainiert steht, du aber ziemlich genau das Gegenteil bist? Wenn sie alles ist, was du hast? Wenn du alles verlieren könntest? Was würdest du tun? Leon geht volles Risiko und setzt dabei nicht nur sein Herz aufs Spiel. Noch während er versucht, Mia für sich zu gewinnen, beginnen die Dinge aus dem Ruder zu laufen.

Was alles passieren kann, wenn man gemobbt wird. Manchmal ist es nicht so deutlich. Tolles Buch.

— tigger0705

Aufwühlend ... aber auf negative Art

— MonikaWick2809

Ein Buch das sehr unter die Haut geht..... sehr ergreifend und spannend...

— Binchen84

Ein gefühlvoller Roman, der zum nachdenken anregt und einen nicht mehr loslässt.

— MayaShepherd

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    Mehr als Freundschaft?

    Legeia

    15. November 2015 um 14:20

    Klappentext: Wie weit würdest du für die Liebe gehen? Was, wenn du dich in deine beste Freundin verliebst, sie aber schon vergeben ist? Wenn sie auf cool, sexy und durchtrainiert steht, du aber ziemlich genau das Gegenteil bist? Wenn sie alles ist, was du hast? Wenn du alles verlieren könntest? Was würdest du tun? Leon geht volles Risiko und setzt dabei nicht nur sein Herz aufs Spiel. Noch während er versucht, Mia für sich zu gewinnen, beginnen die Dinge aus dem Ruder zu laufen. Die Autorin: Sandra Grauer wurde 1983 im Ruhrgebiet geboren. Schreiben, Lesen und in die Welt fremder Geschichten eintauchen war schon immer ihre Leidenschaft. In Heidelberg studierte sie Sprach- und Übersetzungswissenschaften, später absolvierte sie ein fachjournalistisches Fernstudium und ein Volontariat in einer PR-Agentur in Karlsruhe. Mit ihrem Mann und zwei Meerschweinchen lebt sie im Ruhrgebiet. Sie schreibt Romane für Jugendliche und Frauen. Meine Meinung: Leon, Pitt und Mia sind seit Kindertagen befreundet. Leon ist ein Junge, der intelligent und eher unsportlich ist, Pitt der Schwarm und Mädchenversteher schlechthin und Mia ist ein Mädchen, das eher oberflächlich ist und nach dem Aussehen ihres Gegenübers geht und immer auf der Suche ist. Irgendwann gesteht sich Leon ein, dass er in Mia verliebt ist, doch die ist mit Patrick zusammen, der sich als gutaussehendes Ekelpaket erweist. Als Leon seiner besten Freundin seine Gefühle gesteht, wird sein Traum zum Albtraum, denn er wird nicht nur jeden Tag in der Schule gemobbt, sondern muss nun auch mit der Zurückweisung Mias leben. Doch das ist noch nicht alles, denn das Verhängnis nimmt seinen Lauf... "Mehr als Freundschaft" ist wahrlich keine leichte Kost, das kann man schon am Anfang des Buches erahnen, aber dass es so drastisch endet, hätte ich nicht gedacht. Dennoch war Leons Verhalten jederzeit nachvollziehbar, gekonnt wurde seine Psyche beleuchtet, und er war mir stets überaus sympathisch, im Gegensatz zu Pitt und Mia. Ich hatte das Gefühl, dass sie nie so richtig zu ihrem Freund standen, und dass er nur immer gut war, wenn sie sich zum Beispiel im Liebeskummer halb ertränkte, dann rannte sie zu ihm. Okay, als etwas Tragisches in Leons Leben geschah, war sie auch für ihn da, doch das vermochte trotzdem nicht meine Meinung über Mia zu ändern. Ich weiß auch nicht, was die Jungs an diesem Typ Mädchen gefunden haben, die stets auf der Suche nach einem neuen Kerl war und Bier becherte wie andere Wasser. Sie konnte ja angeblich nichts mit Leon anfangen, denn er war ihr Kumpel, den sie nicht verlieren wollte. Doch diese Aussage wurde später nichtig, als sie ihr eigens aufgestelltes Gesetz brach, nichts mit Freunden anzufangen, die sie schon ewig kennen. Verlogen. Leon tat mir echt leid, denn egal was er tat, er konnte einfach nicht gewinnen. In dem Buch stecken so viele Botschaften, u. a. über Mobbing und was es anrichten kann, dass es meiner Meinung nach keine Freundschaft zwischen Mädchen und Jungen geben kann - außer man findet sich nicht anziehend oder sexuell attraktiv. Irgendwer ist immer der Idiot, der verliert. Was aus einem Menschen werden kann, der keinen Rückhalt hat, der ständig kämpfen muss, auch wenn die Tat, die er beging, nicht rechtzufertigen ist. Dennoch ist er ein Produkt unserer Gesellschaft, der nette, verständnisvolle, drangsalierte, verliebte Leon, der bald keinen Ausweg mehr weiß. Die Geschichte vergisst man nicht so schnell, spiegelt sie doch das Alltägliche wider, mit denen ein jeder, der nicht dazugehört, weil er sich nicht für andere verbiegen will, auseinandersetzen muss. Ob er will oder nicht. Auch den Bericht, der am Ende folgte, lässt den Leser innerlich aufschreien, denn jeder, der aus seinem Gefüge gerät, hat andere Gründe, so etwas zu tun. Nicht immer ist alles mit Killerspielen erklärbar, das hätte man wohl gern. Einen Stern habe ich abgezogen, da die Geschichte etwas ausgefeilt und langweilig mitunter zu lesen war, da hätte ich mir mehr Dynamik gewünscht, eine solche, die das erbarmungslose Ende dann erzählte. 4 Sterne.

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  • Tolles Jugendbuch

    Mehr als Freundschaft?

    tigger0705

    20. February 2015 um 13:18

    In der ersten Szene im Buch wird deutlich, worum es eigentlich geht. Ein Junge steht mit einer Waffe in der Hand auf dem Schulhof. Seine beste Freundin sieht ihn und ist entsetzt. Man fragt sich automatisch, was wohl passiert ist. Die Erklärung folgt dann auch auf den nächsten Seiten. Man wird einige Monate vor dem Vorfall in die Vergangenheit versetzt. Leon ein ganz normaler Junge, der nicht besonders sportlich aber gut in der Schule ist. Er ist mit Mia und Pitt seit dem Kindergarten befreundet. Seine beiden besten Freunde haben sich aber anders entwickelt. Pitt ist sportlich und sehr beliebt bei den Mädchen, weil er einfach gut aussieht und cool ist. Mia ist auch in der Schule sehr beliebt. Leon ist ihr bester Freund und sie erzählt ihm alles. Ihre Freunde können immer nicht verstehen, warum sie sich mit Leon abgibt. Wie es jetzt zur Katastrophe kommen konnte, müsst ihr selber in Erfahrung bringen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Ein schönes Buch für die U-Bahn, da der Schreibstil sehr angenehm ist. Sofort ist man wieder im Geschehen. Ich konnte mich gut in die Personen hineinversetzen. Schade, dass es so einen Ausgang nehmen musste, aber es liest sich nicht vermeiden. Ein gutes Buch, um zu erfahren, was passiert, wenn man gemobbt wird. Auch wenn man die richtigen Freunde hat, können die einen vor den anderen Personen nicht schützen. Erschreckend finde ich auch, wie schnell man doch in eine solche Abwärtsspirale gerät, die Leon sich stellen musste. Ich habe mich immer wieder gefragt, wie man ihm hätte helfen könne. Seine Tat war nicht gut, aber ich konnte sie verstehen. Den Zeitungsartikel zum Schluss strotzte allerdings nur so von Vorurteilen, welche die Autorin bestimmt beabsichtigt hatte.

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  • klare Leseempfehlung

    Mehr als Freundschaft?

    Binchen84

    31. October 2014 um 09:50

    Inhalt: Wie weit würdest du für die Liebe gehen? Was, wenn du dich in deine beste Freundin verliebst, sie aber schon vergeben ist? Wenn sie auf cool, sexy und durchtrainiert steht, du aber ziemlich genau das Gegenteil bist? Wenn sie alles ist, was du hast? Wenn du alles verlieren könntest? Was würdest du tun? Leon geht volles Risiko und setzt dabei nicht nur sein Herz aufs Spiel. Noch während er versucht, Mia für sich zu gewinnen, beginnen die Dinge aus dem Ruder zu laufen. Meine Meinung: "Mehr als Freundschaft" von Sandra Grauer ging mir sehr unter die Haut. Am Ende des Buches hatte ich Tränen in den Augen, Gänsehaut und konnte kaum noch Atmen. Die Spannung war zum Ende hin unerträglich hoch. Sandra Grauer hat hier ein sehr emotionales und spannendes Buch geschrieben - rund um die Freundschaft, erste Liebe aber auch Mobbing in der Schule wird sehr gut miteinander verbunden. Bis zum Ende wird die Spannung immer weiter aufgebaut und man selbst hält dann irgendwann den Atem an. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und werden abwechselnd von Mia und Leon aus Erzählersicht behandelt. Tagebucheinträge geben einen tieferen Einblick in die Gedanken und Gefühlswelt der beiden Charaktere. Die Protagonisten Mia (Emilia), Leon und Pitt sind gut dargestellt und kommen real und sehr glaubhaft rüber. Mia und Pitt sind beliebt in der Schule, haben viele Freunde und sind selbstbewusst. Diese Dinge fehlen Leon allerdings. Er ist in der Schule der Außenseiter und hat nur Mia und Pitt und ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt. Es wird auch sehr gut gezeigt, wie weit das Außenseiter sein und Mobbing an der Schule gehen kann. Der Prolog ist ein Ausschnitt vom Ende des Buches aber es wird noch nicht verraten wie es ausgeht. Am Ende wird es aber zusammengeführt und so ist die Geschichte sehr gut abgerundet. Allerdings ging das Ende anders aus, als ich es mir am Anfang noch erhofft hatte. Diese heiklen Themen hat Sandra Grauer sehr gut miteinander verbunden und die Geschichte musste nach dem Lesen erst mal nachwirken. Fazit: Eine sehr gelungene Geschichte die heikle Themen wie Liebe, Freundschaft und Mobbing sehr gut miteinander verbindet. Eine wirkliche Leseempfehlung nicht nur für Jugendliche. www.binchensbuecher.blogspot.de

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  • ein Buch das lange nachhallt

    Mehr als Freundschaft?

    Manja82

    28. October 2014 um 12:31

    Kurzbeschreibung: Wie weit würdest du für die Liebe gehen? Was, wenn du dich in deine beste Freundin verliebst, sie aber schon vergeben ist? Wenn sie auf cool, sexy und durchtrainiert steht, du aber ziemlich genau das Gegenteil bist? Wenn sie alles ist, was du hast? Wenn du alles verlieren könntest? Was würdest du tun? Leon geht volles Risiko und setzt dabei nicht nur sein Herz aufs Spiel. Noch während er versucht, Mia für sich zu gewinnen, beginnen die Dinge aus dem Ruder zu laufen. (Quelle: amazon) Meine Meinung: Leon und Mia sind beste Freunde. Doch sie sind eigentlich total verschieden. Mia ist beliebt, cool und hat bereits einen Freund. Leon hingegen ist nicht so selbstbewusst und beliebt ist er auch nicht besonders. Da passiert es, Leon verliebt sich in Mia. Er versucht sie für sich zu gewinnen. Doch kann das wirklich klappen? Werden Mia und Leon ein Paar? Oder ist alles für umsonst? Der Jugendroman „Mehr als Freundschaft?“ stammt von der Autorin Sandra Grauer. Es war mein erstes Buch der Autorin, doch mit ganz großer Sicherheit war es nicht mein letztes von ihr. Mia und Leon, zwei beste Freunde, die eigentlich komplett verschieden sind. Mia, die eigentlich Emilia heißt, wird im Verlauf der Geschichte 17 Jahre alt. Sie ist hübsch, cool, beliebt und hat viele Freunde. Und sie ist vergeben. Leon ist auch 17 Jahre alt aber er ist nicht so sonderlich selbstbewusst. Beliebt ist er auch nicht sonderlich und Leon ist Single. Er traut sich nicht Mädchen anzusprechen. Nur Mia gegenüber ist er recht offen. Bis zu dem Zeitpunkt als er merkt er hat sich verliebt, in Mia. Ab da macht Leon einen Wandel durch. Auch die anderen Figuren sind wunderbar gezeichnet. Egal ob man Patrick oder Pitt oder die Lehrer oder die Familien der beiden nimmt, jeder wirkt realistisch und glaubhaft. Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und flüssig zu lesen. Sie bringt die Gefühle der Charaktere, die hier ganz klar im Mittelpunkt stehen wunderbar zum Leser. Man kann sich in die Charaktere hineinversetzen, es ist alles nachvollziehbar und glaubhaft geschildert. Erzählt wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Mia und Leon. Man lernt so beide sehr gut kennen. Zwischendrin gibt es immer wieder Tagebucheinträge der beiden, die kursiv dargestellt sind. Die Handlung beginnt mit einem Prolog, der eine Szene schildert, die bereits böses ahnen lässt. Doch insgeheim hat man als Leser Hoffnung, darauf da es doch noch gut gehen kann. Die Handlung steigert sich nach und nach, es spitzt sich immer mehr zu bis es schließlich in einem Höhepunkt gipfelt. Man lernt die Teenager kennen, ihren Alltag mit den ganz alltäglichen Problemen. Es geht um Freundschaft und Liebe und auch um Akzeptanz untereinander. Das Ende hat mich überrascht, auch wenn, wie bereits geschrieben, der Prolog so etwas in der Art schon angedeutet hat. Es hat mich bewegt und sehr zum Nachdenken angeregt. Und auch nach dem Beenden des Buches hat es mich noch begleitet, musste wirklich erst mal sacken. Gut fand ich das Nachwort der Autorin, das sie niemanden zu nahe treten möchte und Mitleid mit denen hat, die so etwas bereits erlebt haben. Es ist ein schwieriges Thema mit dem sie sich hier auseinander gesetzt hat. Fazit: Abschließend gesagt ist „Mehr als Freundschaft?“ von Sandra Grauer ein Buch in dem mehr steckt als man ahnt und das nachhallt. Die realistisch beschriebenen Charaktere, der jugendlich flüssige Stil und eine Handlung, die sich nach und nach steigert, berührt und zum Nachdenken anregt haben mich hier gefangen genommen und bis zum Ende nicht losgelassen. Ganz klar zu empfehlen!

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  • Eine sehr emotionale Geschichte, die nachdenklich macht und noch lange nachhallt.

    Mehr als Freundschaft?

    InaVainohullu

    27. October 2014 um 17:27

    Obwohl sie komplett verschieden sind, sind Mia und Leon schon seit dem Kindergarten die besten Freunde. Während Mia, die eigentlich Emilia heißt bei ihren Mitschülern sehr beliebt ist und viele Freunde hat, ist Leon ein Außenseiter. Mia versucht Leon immer wieder in gemeinsame Treffen mit anderen einzubinden, besonders jetzt, wo sie mit dem attraktiven Patrick zusammen ist. Denn der will sie nur ungern mit Leon teilen, aber Mia will auch nicht auf ihren besten Freund verzichten, der sich in letzter Zeit wirklich komisch verhält. Was sie nicht ahnt: Leon's Gefühle für sie haben sich verändert und gehen weit über Freundschaft hinaus. Als er sich durchringt ihr seine Liebe zu gestehen, eskaliert die Situation und die Dinge laufen aus dem Ruder... Meinung: Das Buch beginnt mit einem spannenden Prolog, der den Leser frösteln und nichts Gutes ahnen lässt. Ich hatte Gänsehaut und eine schlimme Vorahnung, die jedoch erstmal wieder in den Hintergrund rückte, als die Geschichte drei Monate in der Vergangenheit zurückgeht und hier richtig beginnt. Der Schreibstil ist leicht gehalten und liest sich sehr flüssig. Die Kapitel wechseln zwischen Leon und Mia hin und her, wobei Leons Gefühls- und Gedankenwelt aus Sicht einer dritten Person geschildert wird, während Mia uns ihre Perspektive in der Ich-Form näherbringt. Zu beiden Protagonisten konnte ich recht schnell eine Verbinung aufbauen, da sie, wie auch einige der Nebencharaktere, sehr authentisch ausgearbeitet sind. Im Fokus dieser Geschichte steht Leon, der gerade in einer sehr schwierigen Phase seines Lebens steckt. Als Mia ihren ersten festen Freund Patrick anschleppt, legt sich in Leon ein Schalter um. Plötzlich muss er seine beste Freundin nicht nur mit einem echten Weiberhelden teilen, der Mia in seinen Augen nur ausnutzt, er muss auch mit seinen eigenen Gefühlen kämpfen, die völlig neu sind und ihn überraschen. In ihm tobt die Eifersucht, doch das darf er Mia auf keinen Fall zeigen, denn schließlich will er auf keinen Fall diese besondere Freundschaft aufs Spiel setzen. Schließlich ist Mia alles was er noch hat. Zu seiner Mutter hat er ein merkwürdig distanziertes Verhältnis und die Leute in der Schule würden sich eher die Zehen abhacken, als etwas mit ihm zu tun haben zu wollen. Als er sich nach langem Hin und Her schließlich doch dazu entschließt ihr seine Gefühle zu gestehen, eskaliert die Situation und die Geschichte läuft in eine Richtung, die man so nicht hat kommen sehen. Wenn ich ehrlich bin, dann hat mich das Ende wirklich erschreckt und sehr sehr nachdenklich zurückgelassen. Was für mich leider nicht so ganz klar war, ist der Grund warum Leon überhaupt zu einem Außenseiter wurde. Seine Mutter ist alleinerziehend, das Verhältnis zu ihrer Mutter, Leons Oma ist schlecht, er ist nicht ultracool oder hip, aber für mich sind das jetzt nicht wirklich nachvollziehbare Gründe, warum er in der Schule von anderen gemobbt oder gar komplett ignoriert wird. Er ist ziemlich schlau und auch wenn er nicht supersportlich ist, so sieht er eigentlich doch ganz gut aus, das findet zumindest Mia. Fazit: "Mehr als Freundschaft ?" gibt Einblicke in die Gefühlswelt eines Jugendlichen, der mit einer Riege von verschiedensten Empfindungen zu kämpfen hat und sich selbst verliert. Eine sehr emotionale Geschichte, die nachdenklich macht und noch lange nachhallt. ©Ina's Little Bakery

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  • Berührend

    Mehr als Freundschaft?

    MayaShepherd

    17. October 2014 um 09:26

    Der Roman startet direkt mit einer spannenden Szene, die bereits vermuten lässt, dass die Geschichte nicht gut ausgehen wird. Trotzdem wollte ich als Leser wissen wie es dazu kam. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht zwei der Protagonisten erzählt. Obwohl beide grundverschieden sind, konnte ich mich in beide Charaktere immer gut hineinversetzen und empfand jede Handlung und jeden Gedankengang als nachvollziehbar und realistisch. Die Autorin hat es geschafft ihren Figuren Leben einzuhauchen, sodass ich sie beinahe bildlich vor mir sehen konnte. Mir wurde durch den bereits spannenden Einstieg von Anfang an eine bedrückende Stimmung vermittelt, die sich durch das gesamte Buch zieht und sich langsam bis zum Höhepunkt steigert. Die Gefühle der einzelnen Personen stehen im Vordergrund und haben mich tief berührt zurückgelassen. Es ist eine traurige Geschichte, die mich auch nach Beenden des Buches noch bewegt hat.   Fazit: Ein gefühlvoller Roman, der zum nachdenken anregt und einen nicht mehr loslässt.

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