Es ist zwar schon eine Weile her, seit ich das Buch gelesen habe, aber ich kann mich immer noch gut an dieses Buch erinnern, weil es eins meiner ersten Jugendthriller war.
Mir kam vieles an dieser Geschichte vor wie ein schlechter Horrorfilm.
Das unheimliche Moor, der verfluchte Wald, die Tierknochen, der weit von jeder Zivilisation entfernte Hof und der alte Mann mit den verwunschenen Legenden.
Alles Elemente, die gefühlt in jedem zweiten Horrorfilm vorkommen.
Eigentlich hätte nur noch der Axtmörder gefehlt, der hinter dem nächsten Baum wartet.
Aber da hat sich die Autorin glücklicherweise etwas Besseres einfallen lassen – den Gabbleratchet.
Die Idee hinter dem Fluch und dem Gabbleratchet fand ich sehr gelungen und spannend.
Leider wurde das Thema nicht so ausführlich behandelt, wie ich es mir gewünscht hätte, weil im Mittelteil die Streitereien von Tilda und Matt etwas überhandgenommen haben.
Dennoch ein solider Debütroman im Jugendthriller-Genre, der einen, wenn man ihm etwas Zeit lässt, gut unterhält.
Sandra Greaves
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Draußen im Moor
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Matt flüchtet vor seiner Mutter mit ihrem neuen Freund auf den Hof seines Onkels. Seine Cousine Tilda ist allerdings total abweisend, und so richtig spannend wird es, nachdem die beiden im alten Old Scratch Wood einen Vogelschädel finden und damit unheimliche Geschehnisse auslösen, die die Legende des Gabblratchet lebendig werden lassen...
Obwohl das Setting perfekt ist: abgeschiedener Hof, gruseliges Moor, verwunschener Wald, kauziger Gehilfe, der vor alten Legenden warnt - kam bei mir keine dauerhafte Gruselstimmung auf. Die Atmosphäre stimmte zwar, wurde aber durch den Schreibstil immer wieder durchbrochen. Dieser berichtet in wechselnder Perspektive aus der Sicht von Matt und Tilda, und benutzt dabei logischerweise auch die jugendliche Sprache der beiden. Leider hat aber genau das mich manchmal aus dem Lesefluss gebracht, weil die Gedanken von Matt und Tilda teilweise sehr kindisch wirkten - tja, da gehöre ich eindeutig nicht mehr zur Zielgruppe.
Die Legende des Gabbleratchet allerdings war äußerst faszinierend und die Geschichte endete in einem dramatischen Finale. Fazit: als Kinder- bzw. Jugendroman durchaus lesbar.
Matt will weg von seiner Mutter und ihrem neuen Freund. Er fährt zu seinem Onkel. Doch auf dem Hof in der Moorgegend ist er nicht sehr willkommen. Seine Cousine lässt ihn ihren Hass täglich spüren. Das fällt dem Nachbarn auf und er meint, dass sie aufhören sollen, sonst wird ein Fluch wiederbelebt.
Es war schon spannend, aber dann doch etwas unverständlich und das sollen Kinder verstehen.
Unmöglich, dass der alte Mann den Jungen ins Moor schickt bei gefährlichem Nebel. Der liebe Hund stirbt am Ende und irgendwie ist niemand darüber super traurig.
2 Sterne, war einfach nicht meins.
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