Sandra Greaves Draußen im Moor

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Inhaltsangabe zu „Draußen im Moor“ von Sandra Greaves

Hätten sie das blöde Ding doch nur im Wald gelassen! Seit Matt und seine Cousine Tilda den Vogelschädel gefunden haben, liegt ein rabenschwarzer Schatten auf der Familie. Die Tiere auf der Farm spielen verrückt, Matt wird von Albträumen geplagt und Tilda sucht immerzu Streit. Der seltsame Alte von nebenan warnt die beiden vor einem mysteriösen Fluch. Gemeinsam können sie ihn abwehren, doch sie müssen sich beeilen. Denn sobald die Gänse bei Nacht übers Moor fliegen, droht großes Unheil...

Spannung, Grusel, Mystik - ein toller Jugendroman

— anke3006

Das Ende kam sehr abrupt.

— Schlehenfee

Eine schöne lockere Lektüre für zwischendurch mit etwas Grusel und etwas Mystery…

— LeoLoewchen

Ein spannender, kurzlebiger Roman, welcher im düsteren Moor- und Sumpfgebiet in England einen sehr ansprechenden Rahmen gefunden hat.

— LieLu

Gut, aber nicht weltbewegend genial

— sarahs-buecherwelt

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  • Grusel für Kinder

    Draußen im Moor

    Buechernixen

    10. December 2015 um 14:13

    https://youtu.be/Ixk6DdXyZI0

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  • Gruselig und unheimlich

    Draußen im Moor

    Sternenstaubfee

    08. September 2015 um 23:19

    Matthew (13) hat genug von Paul, dem neuen Freund seiner Mutter. So macht er sich auf zu seinem Onkel Jack, der mit seinen Töchtern Tilda (12) und Kitty (5) im Dartmoor auf einem Bauernhof lebt. Matthew, der in London aufgewachsen ist, findet es furchtbar langweilig und öde auf dem Hof, zumal seine Cousine Tilda ihn spüren lässt, dass er unwillkommen ist. Als Tilda Matt den nahen Wald zeigt, entdecken die beiden dort einen alten bleichen Vogelschädel. Sie nehmen den Schädel mit, nicht ahnend, dass sie damit dem Bösen die Tür öffnen... Mein Leseeindruck: "Düster, atmosphärisch, unheimlich" steht hinten auf dem Buchdeckel, und dem kann ich nur zustimmen. Das Buch ist wirklich sehr atmosphärisch geschrieben. Von der ersten bis zur letzten Seite verbreitet die Geschichte eine düstere Stimmung, die aber gut zum Buch passt und mir gut gefallen hat. Es geht um einen alten Fluch, um das Böse, und um die Feindschaft bzw. Freundschaft zwischen Matthew und Tilda und ihren Familien. Die Geschichte ist sehr einfach geschrieben, unkompliziert und immer abwechselnd aus Tildas sowie aus Matts Sicht. Das hat mir sehr gefallen, da man als Leser so sowohl Tildas als auch Matts Gedanken und Gefühle miterleben kann. Auch ist der Schreibstil wirklich gut; die Geschichte ist spannend und lässt sich flüssig und schnell lesen. Mir hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Ich werde es auf jeden Fall gerne weiterempfehlen.

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  • Leo Löwchen 14J. Rezi zu "Draußen im Moor"

    Draußen im Moor

    LeoLoewchen

    02. September 2015 um 17:54

    Ein Vogelschädel… Ein gruseliges Moor… Und ein mysteriöser Fluch… Heute habe ich für euch das Buch “Draußen im Moor” von Sandra Greaves aus demchicken house Verlag. Da Matt nichts mehr verabscheut als den neuen Freund seiner Mutter, muss er einfach weg hier! Also beschließt er für eine Zeit zu seinem Onkel und deren beiden Töchtern zu reisen. Doch als er auf dem altertümlichen Hof seines Onkels ankommt, ist seine Cousine Tilda alles andere als erfreut über seinen Besuch. Wieso ist Tilda so abweisend? Als die beiden mehr oder weniger freiwillig gemeinsam etwas unternehmen, finden sie etwas, das ihr Leben verändern sollte. Denn seit Matt und Tilda diesen Vogelschädel im Wald gefunden und ausgegraben haben, ist nichts mehr so wie es mal war. Die Tiere auf dem Hof spielen verrückt, Matt bekommt wahnsinnige Albträume und der alte Nachbar erzählt irgendetwas von einem mysteriösen Fluch. Kann es sein, dass er damit Recht behalten sollte? Zusammen wollen Matt und Tilda diesen Fluch stoppen, doch die Zeit arbeitet gegen sie… Die Idee rund um den Fluch ist zwar nichts, was es nicht schon mal gab, aber trotzdem war ich wirklich sehr gespannt auf dieses Buch!  Die Geschichte ist sehr einfach gestrickt und wird dennoch nicht langweilig. Es passiert viel und somit werden einige Längen gut vermieden. Der Schreibstil ist ebenfalls sehr einfach und unkompliziert, die Sätze kurz und auf das wesentliche beschränkt. Auch die Protagonisten, Matt und Tilda, sind sehr flach und nicht gerade die stärksten Charaktere. Da auch von der Spannung her für ein Jugendbuch nicht wirklich viel passiert, würde ich dieses Buch eher als Kinderbuch eingruppieren. Dafür ist es wirklich spannend und bietet schon den gewissen Gruselfaktor. Meiner Meinung nach ist dieses Buch also eher etwas für Kinder, die jünger sind als die empfohlene Altersspanne von 12-14 Jahren. Das kommt aber natürlich auch immer noch auf jeden Leser individuell an und wie gut er oder sie mit dunklem und gruseligem Lesestoff umgeht. Für alle Jüngeren finde ich es daher wirklich schön und gut zu lesen. Für alle Älteren wird es wahrscheinlich zu lasch und kindlich sein. Für mich ist es eine schöne lockere Lektüre für zwischendurch mit etwas Grusel und etwas Mystery… Ich vergebe 3 1/2 von 5 Löwchens! Das war es dann von mir! Viele Grüße Eure Leo Löwchen

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  • ein sehr gutes Debüt der Autorin

    Draußen im Moor

    Manja82

    02. September 2015 um 08:51

    Kurzbeschreibung Hätten sie das blöde Ding doch nur im Wald gelassen! Seit Matt und seine Cousine Tilda den Vogelschädel gefunden haben, liegt ein rabenschwarzer Schatten auf der Familie. Die Tiere auf der Farm spielen verrückt, Matt wird von Albträumen geplagt und Tilda sucht immerzu Streit. Der seltsame Alte von nebenan warnt die beiden vor einem mysteriösen Fluch. Gemeinsam können sie ihn abwehren, doch sie müssen sich beeilen. Denn sobald die Gänse bei Nacht übers Moor fliegen, droht großes Unheil … (Quelle: Chicken House) Meine Meinung Matt ist ziemlich genervt und hat die Nase voll vom neuen Freund seiner Mutter. Er kann ihn einfach nicht akzeptieren, obwohl dieser doch versucht nett zu ihm zu sein. Doch Matt hat noch immer die Hoffnung, dass seine Mutter und sein richtiger Vater wieder zusammenfinden. Und etwas Abstand zu bekommen fährt Matt für ein paar Wochen zu seinem Onkel Jack und zu seinen Cousinen Tilda und Kitty. Sie wohnen auf dem Land und Matt möchte hier etwas Ruhe haben. Doch es kommt anders, er und Tilda streiten die ganze Zeit. Außerdem finden sie bei einem Ausflug ins Moor einen Vogelschädel. Eben genau dieser Schädel ist mit einem Fluch belegt … Der Jugendroman „Draußen im Moor“ stammt von der Autorin Sandra Greaves. Es ist das Debüt der Autorin und ich war sehr gespannt auf die Geschichte, die mich hier wohl erwarten würde. Die Protagonisten wurden von Sandra Greaves wirklich sehr gut gezeichnet. Matt war mir irgendwie total sympathisch. Er hat ziemlich Wut im Bauch und wirkte zudem sehr unzufrieden auf mich. Mit der Trennung seiner Eltern kommt er nicht gut zurecht. Ebenso wenig wie mit dem neuen Freund seiner Mutter. Tilda machte auf mich einen recht unsympathischen Eindruck. Ich hatte bei ihr das Gefühl, sei wolle allen nur alles schlecht machen, ihnen auf die Nerven gehen, sie schikanieren. Kitty hingegen ist ein Sonnenschein. Sie ist immer fröhlich und freundlich gestimmt, hat immer gute Laune. Insgesamt ist mir aufgefallen, die Stimmungen der Charaktere und die Atmosphäre im Buch sind sehr aufeinander abgestimmt. Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und lässt sich flüssig und leicht lesen. Er ist nicht zu anspruchsvoll und man hat die 320 Seiten doch recht schnell gelesen. Die kurzen Kapitel tun hier ihr Übriges dazu. Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Matt, Tilda und Kitty. Hierfür hat Sandra Greaves jeweils die Ich-Perspektive verwendet. Die Handlung ist ziemlich spannend gehalten. Besonders aber das Mysteriöse überwiegt hier. Man ist als Leser gefangen im Abenteuer das Matt hier gemeinsam mit Tilda und Kitty erlebt. Die Ortsbeschreibungen sind hier sehr detailliert, man kann sie sich wirklich gut vorstellen. Allerdings ich muss zugeben mir hat hier etwas der Grusel gefehlt. Es wirkte alles ein wenig zu leicht auf mich. Das Ende ist leider ziemlich vorhersehbar. Es passt keine Frage und hier wird es wenigstens ein wenig düster aber leider auch recht traurig. Fazit Zusammenfassend gesagt ist „Draußen im Moor“ von Sandra Greaves ein sehr gutes Debüt der Autorin, das besonders Jugendliche ansprechen dürfte. Die gut beschriebenen Charaktere, der jugendlich leicht lesbare Stil der Autorin und eine spannende Handlung mit tollen Ortsbeschreibungen, der aber ein wenig der Grusel gefehlt hat, haben mich hier sehr gut unterhalten. Durchaus lesenswert!

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  • Draußen im Moor (Sandra Greaves)

    Draußen im Moor

    LieLu

    26. August 2015 um 13:53

    Chicken House Verlag Die Autorin Sandra Greaves wurde in Edinburgh geboren und arbeitete als Journalistin und Werbetexterin, bevor sie sich ganz aufs Geschichtenschreiben konzentrierte. Mit ihrem Mann und ihren Hühnern lebt sie auf einem kleinen Bauernhof in Devon. „Draußen im Moor“ ist ihr Debüt. Draußen im Moor Als Matt zu seinem Onkel Jack und seinen beiden Cousinen Tilda und Kitty aufs englische Land fährt, ahnt er nichts gutes. Keiner der drei scheint davon begeistert zu sein, dass Matt bei ihnen auftaucht. Als seine Tante und Mutter von Tilda und Kitty Rosie vor kurzer Zeit starb, warf das die ganze Familie aus der Bahn. Zudem lag Rosie seit einiger Zeit mit Matts Mutter Caroline im Streit um den Hof. Als Matthew auf dem Hof ankommt, empfängt ihn eine ziemlich zickige und aufgebrachte Cousine. Matt versteht die Welt nicht mehr. Als Tilda ihm die Gegend zeigt, landen die beiden im Old Scratch Wood und finden einen vergrabenen Vogelschädel. Kurz darauf folgen mehrere Vogelangriffe und beide wünschen sich, sie hätten Schädel da gelassen, wo sie ihn gefunden haben… Fazit Ein spannender, kurzlebiger Roman, welcher im düsteren Moor- und Sumpfgebiet in England einen sehr ansprechenden Rahmen gefunden hat. Zusammen mit dem düsteren und unheimlichen Cover, welches ein verfallenes Haus und vor allem Vögel zeigt, macht das Buch einen schaurigen Eindruck. Matt und Tilda sind beide auf ihre Art ansprechende Protagonisten. Während Matt die Welt nicht mehr versteht und vor allem vor seiner Mutter und deren neuen Freund Paul flüchtet, verhält sich Tilda seit Matt auf dem Hof ist sehr merkwürdig. Wenigstens Tildas kleine Schwester Kitty ist auf seiner Seite, denn auch sein Onkel Jack scheint über den Besuch nicht erfreut. Nach einigen unerfreulichen Gesprächen erfährt Matt, dass es Probleme zwischen seiner Mutter Caroline und seiner verstorbenen Tante Rosie gab. Der Schreib- und Erzählstil im Roman ist sehr gut abgestimmt, auf den Spannungsaufbau und die düstere Atmosphäre, welche im Buch widergespiegelt wird. Bis zum Schluss war ich wie gefesselt und konnte den Roman gar nicht mehr aus der Hand legen. Durch seine Schnelllebigkeit und die Erzählung der Handlung aus den Perspektiven von Matt und Tilda, ab und zu auch von Kitty, ist der Roman kurzlebig und verliert seine Spannung nicht. Viel weiter hätte man die haarsträubende Geschichte um den Gabbleratchet und die bösen Tiere auch nicht aufrecht erhalten werden können, ohne unglaubwürdig zu werden. Alles in allem ein angenehmer, unterhaltsamer und kurzlebiger Roman, welchen ich in einem Rutsch durchlesen konnte und welcher mir einen wunderbaren Nachmittag verschafft hat. Solche Bücher, welche vor allem unterhaltenden Charakter zum Abschalten haben, finde ich sehr ansprechend. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/08/drauen-im-moor-spannung-und-gansehaut.html

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  • Düstere Familiengeheimnisse

    Draußen im Moor

    Samy86

    26. August 2015 um 10:51

    Inhalt: Matt braucht dringend einen Tapetenwechsel, denn er ist total genervt von seiner auf Wolke sieben schwebenden Mutter und deren neuen Lebensgefährten Paul. Warum in sein Weg ausgerechnet ins verlassene Darkmoor zu seinem Onkel Paul und dessen beiden Töchtern Tilda und Kitty führt, weiß Matt selbst nicht so genau. Kaum angekommen schlägt ihm seitens seiner Cousine Tilda eine ordentliche Ladung Verachtung und Hass entgegen und bei einem Ausflug in den Old Scratch Wood, der eigentlich zu einer freundlichen Vereinigung führen soll, ist die riesen Katastrophe nicht weit. Ein mysteriöser Fund entfacht noch mehr die Abneigung der beiden Streithähne zueinander. Doch als die Tiere am Hof total außer Kontrolle geraten, seine Cousine streitsüchtiger denje wird und Matt selbst von Albträumen der grausamsten Art heimgesucht wird, steht für ihn fest, dass die ganzen Geschehnisse offensichtlich mit ihrem Fund im Moor zu tun hat.  Als sich dann noch herausstellt, dass auf dem Inhalt des Kästchens ein rabenschwarzer Fluch liegt und Kitty zudem noch sehr schwer erkrankt, raufen die Beiden sich zusammen und versuchen verzweifelt den Fluch zu bannen und den Fund zu beseitigen.  Aber mit den Hindernissen die sich ihnen in den Weg stellen, habe beide nicht gerechnet! Meinung: Sandra Greaves hat mit ihrem Jugendroman-Debüt einen Meilenstein der finsteren Sorte gesetzt. " Draußen im Moos " ist ein voller Geheimnisse steckender und sehr düsterer Roman, der zwar sehr interessant und spannend geschrieben ist, aber meiner Meinung nach ein paar gravierende Mängel aufweist.  Ist der Start in die Handlung echt super gelungen und auch das Drumherum sehr real und fesselnd geschildert, so viel mir persönlich eines ganz doll auf, denn in meinen Augen nahmen leider die Hasstiraden und Streitereien der beiden Hauptprotagonisten Matt und Tilda einen zu hohen Stellenwert ein und das eigentliche Finstere der Handlung geriet mehrmals in den Hintergrund, was sehr schade ist.  Öfter habe ich mir gewünscht Sandra Greaves würde mehr auf den Fluch und dessen Ursachen eingehen, das Ganze vertiefen und so der Handlung einen zusätzlichen spannenden Hauch vermitteln, aber leider wurde dieses Thema für mich nur Oberflächlich angekratzt. Auch das Geheimnis um die beiden zerstrittenen Schwestern, die Mütter unserer beiden Protagonisten, fand ich zu schnell abgehandelt und hätte mir gewünscht, dass auch dies ein bisschen mehr Aufmerksamkeit erhalten hätte. Nichts desto Trotz wurde ich bei diesem Buch nicht ganz enttäuscht, denn sie ist durchweg spannend geschrieben und geschildert und ich habe mit einem Gänsehautgefühl dem Ausgang der Handlung entgegen gefiebert.  Der Schreibstil von Sandra Greave ist genauso finster und spannend wie die Handlung an sich und verschafft einen angenehmen Lesefluss. Tilda und Matt, obwohl sie mir ab und an mit ihren Streitereien total auf den Nerv gingen, sind trotz allem zwei sympathische Zeitgenossen. Man kann sich in Beide sehr gut rein empfinden und eine Bindung zu ihnen, ihren Problemen aber auch ihrer Auseinandersetzung aufbauen. Das Cover so düster und beängstigend, wie die Handlung und der Schauort an dem diese spielt, finde ich sehr positiv und passend gewählt. Verbirgt sich in dem Nebelschleier ja einiges an Überraschungen, Wendungen und Geheimnissen, die es zu lüften gilt. Fazit: Ein gelungenes schauriges Jugendroman-Debüt, welches die ein oder andere Gänsehaut für den Leser parat hält und trotz kleiner Defizite, ein lesens - und  empfehlenswerter Jugendroman beinhaltet! 

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  • Ein gelungener Debütroman, Gänsehautfaktor nicht ausgeschlossen... aber da ginge noch was mehr ;)

    Draußen im Moor

    Bibilotta

    23. August 2015 um 21:45

    Cover: Das Cover ist sehr dunkel und geheimnisvoll in tiefem Schwarz und Grau gehalten. Das macht alles auf den ersten Blick schon sehr spannend, gruselig und geheimnisvoll. Der Hof, die beängstigenden Bäume und die Vogelschar geben Inhalte und Plätze der Geschichte sehr gut wider… vor allem auch das gefährliche, dunkle Moor im Vordergrund, und der gefährliche dichte Nebel, der alles nur erahnen lässt. Der Titel ist in knalligem gelb hervorgehoben … rundum find ich das Cover sehr ansprechend und passend und zeigt sofort auf, dass es sich hier um eine gruselige und dunkle Geschichte handelt. Ganz toll find ich ausserdem, dass bei den Kapiteln immer Vogelschare abgebildet sind.. Absolut stimmig und sehr, sehr geheimnisvoll…. der Gänsehautfaktor wird hier schon groß geschrieben. Meine Meinung: Matt, 13 Jahre alt, hat zu Hause die Schnauze voll. Dass seine Mutter sich von seinem Vater getrennt hat ist das eine, aber dass nun Paul im Leben der Mutter eine wichtige Rolle spielt und sogar bei ihnen eingezogen ist, dait kommt Matt überhaupt nicht klar. So beschliesst er kurzerhand zu seinem Onkel Jack nach Dartmoore. Dort trifft er dann auch auf seine Cousine Tilda (12 Jahre alt) und die kleine Kitty. Tilda ist von seinem Besuch nicht angetan und lässt das Matt auch deutlich spüren. Doch Onkel Jack weist seine Tochter Tilda immer wieder zurecht und so muss sie sich mit Matt abgeben. Doch das ganze eskaliert bei einem gemeinsamen Rundgang ins Moor. So kommen die beiden zu einem geheimnisvollen Fund, der alte Flüche oder Schauergeschichten mit sich führt… es bricht regelrecht über Darkmoore ein. Auch wenn die beiden den Schauergeschichten keinen Glauben schenken, so passen alle Vorkommnisse doch irgendwie dazu … Was braut sich da zusammen? Was hat es mit den Vögeln und den anderen geheinisvollen Schauergeschichten auf sich? Warum spielen alle Tiere verrückt ? Tilda und Matt kommen einer Sache auf die Spur, die sehr geheimnisvoll und gefährlich zu sein scheint – ein Fluch, der es in sich hat…. Gänsehautfeeling pur. „Draußen im Moor“ ist der Debütroman von Sandra Greaves. Damit hat sie etwas sehr geheimnisvolles, spannendes und gruseliges geschaffen. Das Moor, genauergesagt der Ort Dartmoore, als Kulisse der Geschichte ist sehr gruselig, spannend und wirklich sehr geheimnisvoll auch. Der Hof, an dem sich das meiste anspielt… und das Moor im Umfeld, sowie die Nebel, der düstere Wald und andere gruselige Plätzen haben hier ihren Auftritt und sorgen alleine schon für Gänsehautstimmung. Dann die Sache mit dem Fluch, den verrückt spielenden Tieren und all den geheimnsivollen, mystischen Vorkommnissen geben der ‚Geschichte die richtige Würze an Spannung, Grusel, Mystik und Fantasy so dass die Nerven teilweise sehr angespannt sind. Auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt, so habe ich mich sehr spannend unterhalten gefühlt und ich konnte die kälte, das Grauen und die Anspannung, die sich in der Geschichte aufbaute, sehr deutlich spüren. Die Figuren zeigten boten die richtige Grundlage, doch ich fand sie zu oberflächlich gehalten. Ich hätte mir da mehr Tiefgang, mehr Einblicke gewünscht. So sind sie mir nicht ganz so ans Herz gewachsen. Auch die Sache mit dem Fluch hätte mehr T’iefgang bieten dürfen. Das Ende kam dann alles doch sehr schnell und lies mich mit einigen Fragen offen zurück. Ansonsten fand ich es sehr spanned und die Kulisse war perfekt gewählt. Für die angepriesene Altersstufe ist das alles aber durchaus ausreichend und sehr gruselig auch aufgebaut. Gänsehautfeeling definitv nicht ausgeschlossen. Fazit: „Draußen im Moor“ ist ein gelungener Debütroman von Sandra Greaves, der meiner Meinung nach aber einiges mehr noch hätte aufbieten können. Ich fühlte mich spannend und gruselig unterhalten auch wenn ich der Meinung bin, dass da noch mehr hätte gehen können. Für die empfohlene Altersgruppe ist es bestimmt mehr als ausreichend und der Gänsehautfaktor wird hier definitiv groß geschrieben. Wer sich auf den düsteren Herbst einlesen will, der ist in Dartmore genau richtig *zitter*. Deshalb gibt es von mir 4 gruselige Bewertungspunkte und eine spannende Leseempfehlung.

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  • Spannung von Anfang bis Ende

    Draußen im Moor

    Sabrinaslesetraeume

    10. August 2015 um 16:40

    Matt hat die Nase voll. Der neue Freund seiner Mutter nervt ihn tierisch und deshalb beschließt er den Rest seiner Ferien bei seinem Onkel und seinen Cousinen Tilda und Kitty zu verbringen. Doch als er im Moor ankommt, scheint er auch dort nicht wirklich willkommen zu sein. Tilda macht ihm das Leben schwer und auch sonst ist alles sehr seltsam. Als Tilda und er im Wald schließlich einen alten Schädel ausgraben und sich auch die Tiere immer seltsamer verhalten, erzählt ihnen Gabe von einem alten Fluch, der alles für immer verändern wird, wenn sie ihm nicht Einhalt gebieten. Doch können die Kinder, die so gar nicht an den Fluch glauben wollen, das wirklich schaffen? Das Cover kommt sehr düster daher und bringt damit die Atmosphäre des Buches sehr gut rüber. Im Hintergrund sieht man ein altes, ziemlich verfallenes Haus, welches sicherlich einen Teil des Bauernhofes darstellen soll, auf welchem Tilde und ihre Familie leben. Den restlichen Vordergrund nimmt eine öde Landschaft mit einem verkrümmten Baum an. Dies ist die charakteristische Umgebung für das Dartmoor in dem dieses Buch spielt. Im Hintergrund flattern Unmengen an Vögeln am Himmel umher. Auch diese Tiere spielen eine wichtige Rolle, wobei ich denke, dass eine andere Formation noch besser gepasst hätte. Der Titel verrät wenig über den Inhalt und gleichzeitig alles, denn eine solche Geschichte kann sich nur in der Abgeschiedenheit eines Moores ereignen. Insgesamt finde ich Cover und Titel einfach klasse. Sie animieren so richtig dazu, das Buch in die Hand zu nehmen. Die Protagonisten Matt und Tilda sind es auch, welche die Geschichte abwechselnd aus der Ich-Perspektive erzählen, so dass man in den einzelnen Situationen sehr nah an ihren Gedanken und Gefühlen ist. Dennoch war nicht alles für mich nachvollziehbar, denn gerade die Wut, welche in beiden Teenagern brodelt, war für mich nicht so 100% verständlich. Nicht, dass sie unberechtigt gewesen wäre, aber sie war einfach teilweise sehr übertrieben und es wurden die völlig falschen Ventile genutzt, um sie abzulassen. Mit diesem Punkt sind die Gemeinsamkeiten der beiden dann aber auch schon abgeschlossen, denn während Tilda eine Frühaufsteherin ist, die ihr Leben auf dem Land verbringt und auf dem Bauernhof mitarbeitet, ist Matt ein Langschläfer, der gerne schicke Kleider trägt, shoppen geht und auch sonst eben ein absolutes Stadtkind. Auch was die Familiengeschichte angeht, haben die beiden einen sehr unterschiedlichen Kenntnisstand, so dass es hier zu noch mehr Spannungen kommt als durch die konfliktgeladene Gesamtsituation in der Familie ohnehin schon vorprogrammiert sind. Die Geschichte ist insgesamt sehr konfliktträchtig und steigt auch gleich voll ein. Es gibt kein Vorgeplänkel und auch keine lange Einführung. Man wird vor vollendete Tatsachen gestellt und mitten ins Geschehen hineingeschubst. Es geht dann auch gleich richtig los mit Streit, Spannung, mystischen Umständen und seltsamen Begegnungen. Dieses Tempo wird noch etwas angezogen und dann geht es rasant durch die Geschichte dahin ohne eine wirkliche Verschnaufpause. Die Spannung wird dann auch gehalten bis kurz vor Schluss. Lediglich die letzten 5-6 Seiten bilden eine Art kurzen Abspann, aber das war es dann auch schon. Für den Leser ist das natürlich eine sehr verzwickte Situation, denn einerseits ist das Buch fest zu lang um es auf einen Satz zu lesen, aber andererseits kann man es auch kaum noch aus der Hand legen, denn auch, wenn die Kapitel ziemlich kurz sind, kann man am Ende eines Kapitels unmöglich aufhören, sondern muss immer weitermachen. Ein wirklicher Teufelskreis, der auch durch den sehr angenehmen Schreibstil noch unterstützt wird. Empfehlen kann ich das Buch wirklich jedem, der es etwas grusliger mag, aber auch eine Verfilmung dazu könnte ich mir sehr gut vorstellen und ich wäre sicherlich eine der ersten im Kino. Von mir gibt’s hierfür auf jeden Fall 5 von 5 Punkten, da ich schlichtweg nichts finde über das ich richtig Meckern kann.

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  • LL rezensiert...

    Draußen im Moor

    lenasbuecherwelt

    06. August 2015 um 19:29

    Matt ist mehr als genervt. Ihre Mutter hat einen neuen Freund, mit dem Matt nicht mehr Zeit als nötig verbringen will, und so beschließt der Junge, seine Ferien auf dem Land bei Onkel Jack und seinen Töchtern Tilda und Kitty zu verbringen. Doch schon beim Ankommen merkt Matt, dass er dort unerwünscht ist. Besonders Tilda macht ihm das Leben auf dem Hof schwer und der alte Nachbar erzählt Schauergeschichten von einem Fluch, der durch ihn ausgelöst wird. Als Tilda und Matt im Moor dann einen Vogelschädel ausgraben, geht das Unheil erst richtig los! Tilda ist dauerhaft schlecht gelaunt, Matt plagen Albträume und die Tiere auf dem Hof spielen ebenfalls verrückt. Ist doch etwas an dem Fluch dran? An Draußen im Moor begeisterte mich gleich das geheimnisvolle Cover und auch der Inhalt klang wirklich schaurig-schön, und da ich sowieso wieder Lust auf eine düstere Geschichte mit Übernatürlichen Elementen hatte, bot sich das Buch mehr als an. Die Geschichte spielt auf einem abgeschiedenen Hof mitten auf dem Land, nebendran das Moor, welches um diese Jahreszeit ebenfalls alles andere als einladend wirkt. Diese Schauplätze strahlen eine so düstere Atmosphäre aus, dass ich diese beim Lesen wirklich spüren konnte. Alle Charaktere, die länger auf dem Hof bleiben, werden unausgeglichen, aggressiv, spannig, wie eine Bombe, die jeden Moment explodieren könnte. Diese bedrückende, angespannte Atmosphäre war von Anfang an vorhanden und unterstütze den Gruselfaktor der Geschichte. Ich konnte mir dank der detaillierten Beschreibungen die Gegend, in der das Buch spielt, gut vorstellen und ein wirkliches Kopfkino spielte sich beim Lesen ab.  Draußen im Moor hat wenige ruhige Momente, sondern es passiert immer wieder etwas, was zum Gruseln beiträgt. Die Geschichte war für ein Kinderbuch also wirklich spannend und ich las fast ohne Unterbrechungen und wollte wissen, was an dem Fluch dran ist. Zum Verschlingen tragen ebenfalls die kurzen Kapitel und der einfache Schreibstil bei. Die Auflösung war für mich auch sehr gelungen, genau so habe ich mir das Ende vorgestellt, während dem Lesen wurde der Leser permanent neugierig auf das Finale gemacht, in dem alles dann krönte und das Buch schließlich viel zu schnell vorbei war. Zwar einziges, aber dafür doch recht großes Problem waren für mich die Charaktere. Dadurch, dass alle so angespannt und böse waren, waren mir abgesehen von Kitty, der kleinen Schwester, alle Leute unsympathisch. Zu keinem konnte ich eine nähere Verbindung aufbauen. Von Onkel Jack hat man wenig gesehen, Tilda war dauerhaft am Motzen und auch wenn erklärt wurde, warum sie so sauer ist, war das für ihre Taten keine Begründung. Der unzufriedene Matt hat die Streiche dann ebenfalls als Anlass genommen, noch unausgeglichener zu werden. Sowohl zu den Dialogen, als auch zu den Handlungen der Beiden fällt mir kein anderes Wort als kindlich ein. Matt und Tilda waren für mich nicht älter als 10 und genau so haben sie sich auch verhalten. Einer fängt mit dem Ärgern an, der Andere macht weiter und so wird sich hochgestachelt. Reden ist hier natürlich auf keinen Fall eine Lösung…  Somit kommen wir zu einem Punkt, den ich auch noch unbedingt ansprechen wollte: Ich würde Draußen im Moor definitiv eher an Kinder von 10-12 empfehlen. In diesem Alter kann man sich sicherlich auch noch besser mit Tilda und Matt identifizieren. Zwar ist das Ende doch nicht ohne, aber die Geschichte ist wirklich ganz einfach geschrieben und man wird nicht durch komplizierte Verstrickungen aufgehalten.  Wer ein Kinderbuch bzw. leichte Jugendgeschichte zum Gruseln sucht, ist mit Draußen im Moor definitiv gut bedient! Mir waren zwar die Charaktere überhaupt nicht sympathisch, doch ich kann mir vorstellen, dass man in dem Alter 10-12 eher mit ihnen zu Recht kommen wird, und ihre Handlungen nachvollziehen kann… Ansonsten ist diese Geschichte zum Schauern und Verschlingen perfekt geeignet, schöne Lesestunden sind sicher! Für mich war Draußen im Moor zwar „nur“ eine 3, doch jüngere Leser werden mit dem Buch sicherlich mehr Spaß haben!!

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  • Familiendrama, Grusel und Abenteuer

    Draußen im Moor

    steffibeffi90

    26. July 2015 um 14:08

    Matt hat die Nase gestrichen voll vom neuen Freund seiner Mutter.  Obwohl er sehr nett zu Matt ist, kann dieser ihn einfach nicht akzeptieren und er gibt die Hoffnung nicht auf, dass sein richtiger Vater und seine Mutter wieder zusammen finden. Um der Situation zu entfliehen, reist er für ein paar Wochen zu seinem Onkel Jack und zu seinen Cousinen Tilda und Kitty aufs Land. Hier möchte Matt Ruhe finden, aber er hätte nicht gedacht, dass Tilda und er sich die ganze Zeit streiten. Außerdem finden beide, als sie das Moor und den "Old Scratch Wood" erkunden, einen Schädel von einem Vogel und mit diesem Schädel beginnt der Fluch..... "Draußen im Moor" ist das Debüt der Autorin Sandra Greaves. Die Geschichte um den "Gabbleratchet - Fluch" konnte mich trotz kleiner Kritikpunkte überzeugen. Der Einstieg beginnt mit der Ankunft von Matt bei seinem Onkel Jack. Als Leser merkt man sofort die schlechte Laune von Matt und auch als er dann auf seinen Onkel und seine Cousinen trifft, sind diese alles andere als begeistert. Man erfährt aber recht schnell warum das so ist. Im Laufe der Geschichte gibt es immer wieder Streitereien zwischen Matt und Tilda, was die trübe Stimmung im Buch nur noch ergänzt.  Die Charaktere sind alle sehr grimmig und haben meist schlechte Laune. Die einzige Person, die immer gut drauf und fröhlich ist, ist Tildas kleine Schwester Kitty.  Die Stimmung der Personen passt aber super zur düsteren Atmosphäre, welche das Buch verbreitet. Auf dem Hof von Onkel Jack arbeitet auch noch Gabe, dieser brabbelt immer etwas von einem "Gabbleratchet - Fluch" und Tilda und Matt wollen ihm einfach keinen Glauben schenken. Matts Mutter und ihr Freund kommen nur am Rande zum Einsatz.  Das Buch ist in einzelne Kapitel aufgeteilt, bei denen die Sichtweise immer zwischen Matt, Tilda und Kitty wechselt. Der Schauplatz ist hauptsächlich der Bauernhof von Jack und seinen Töchtern und das Moor.  Bei der Geschichte gab es spannende Punkte, die sich hochgeschaukelt haben bis zum Ende hin. Leider ist mir das Ende zu abrupt gekommen, es kam mir so vor, wie wenn die Geschichte einfach abgeschnitten worden ist. Hier hätte man alles noch etwas besser ausbauen können. Zu den Charakteren konnte ich auch nicht wirklich eine tiefere Beziehung aufbauen.  Die Geschichte vereint Familiendrama, Geheimnisse,  Abenteuer und Grusel, was für mich eine perfekte Mischung ist um eine düstere Atmosphäre zu schaffen. Trotz der kleinen Kritikpunkte ist das Buch für mich lesenswert und für Leser ab 12 Jahren vom Gruselfaktor her bestens geeignet. 

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  • gute 3,5 Sterne für dieses spannende Buch.....

    Draußen im Moor

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    25. July 2015 um 07:30

    Kurzbeschreibung Hätten sie das blöde Ding doch nur im Wald gelassen! Seit Matt und seine Cousine Tilda den Vogelschädel gefunden haben, liegt ein rabenschwarzer Schatten auf der Familie. Die Tiere auf der Farm spielen verrückt, Matt wird von Albträumen geplagt und Tilda sucht immerzu Streit. Der seltsame Alte von nebenan warnt die beiden vor einem mysteriösen Fluch. Gemeinsam können sie ihn abwehren, doch sie müssen sich beeilen. Denn sobald die Gänse bei Nacht übers Moor fliegen, droht großes Unheil … Meinung Die Anfrage vom Verlag, eine tolles Cover und ein sehr mysteriöser Klappentext machten mich sehr neugierig auf dieses Buch. Altersempfehlung laut Hersteller ist ja 12 – 14 Jahre. Dem kann ich nur zustimmen. Einige gruselige Szenen gibt es zwar, aber es hält sich alles in Grenzen. Für diese Altersgruppe auf jeden Fall geeignet. Für mich als Erwachsene dann doch etwas zu „leicht“. Die Handlung beginnt schon ab der ersten Seite ziemlich spannend und vor allem mysteriös. Matt hat die Nase von seinen Eltern voll. Sie haben sich getrennt und seine Mutter hat einen Neuen. Somit will er weg und verbringt seine Restferien bei seinem Onkel und seiner Cousine Tilda. Was er noch nicht weiß, auf dessen Farm liegt ein alter Fluch. Tilda ist immer auf Streit aus und als sie eines Tages im Wald unter einem Opferstein ein Kästchen mit einem Vogelskelettkopf finden, beginnt das Unheil. Laut alter Prophezeiung können nur Tilda und Matt das Geschehene wieder rückgängig machen. Somit beginnt ein Abenteuer, das die beiden so schnell nicht wieder vergessen werden. Die Protagonisten wurden von Frau Greaves gut in Szene gesetzt. Ich erfuhr fiel über sie. Mit Tilda kam ich nicht sofort zurecht. Sie erschien mir als das kleine, das jedem das Leben schwer machen will. Im Laufe des Buches allerdings, wurde mir detailliert dann aufgezeigt, warum sie so handelte. Matt dagegen war mir irgendwie von Anfang an sympathisch. Er kommt mit der Trennung der Eltern nicht ganz zurecht und ist sehr verschwiegen. Nur die kleine Kitty, Tildas Schwester, findet sofort Draht zum ihm. Sie ist der Sonnenschein in der Familie und so wird auch ihr Charakter im Buch dargestellt. Auch die anderen Darsteller, wie Onkel Jack, Gabe usw. fügen sich optimal in die Geschichte hinein und werden Teil davon. Ein großes Lob an die Umgebungs- und Ortsbeschreibungen. Dieser waren sehr ausführlich und detailliert. Ich konnte mir alles sehr gut bildlich vorstellen und das Kopfkino nahm seinen Lauf. Das Ende war für mich vorhersehbar, dennoch aber düster und traurig. Der Schreibstil der Autorin war leicht, flüssig und altersgemäß. Ich hatte das Buch in einem Rutscher durch. Die Kapitel wurden kurz gehalten und es wurde immer jeweils aus Sicht von Matt, Tilda und Kitty in der Ich-Perspektive erzählt. Über jedem Kapitelanfang fliegt in der rechten Ecke eine Vogelschar. Einige schwierige Wörter gab es auch, diese wurden aber in Fußnoten sehr gut erklärt. Cover Welch wunderschön gruseliges und schauriges Cover. Ganz nach meinem Geschmack. Es deutet auf ein Buch voller Spannung hin. Auf jeden Fall ein Hingucker und Sofort-in-die –Hand-nehm-Cover. J Fazit So düster wie das Cover ist auch die Stimmung im Buch. Dies hat mir gut gefallen, es passt einfach zum Gesamtbild. Spannung blieb nicht aus und ich fühlte mich kurzweilig gut unterhalten. Für „Draußen im Moor“ vergebe ich gute 3,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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  • Spannend mit offenen Fragen

    Draußen im Moor

    sarahs-buecherwelt

    22. July 2015 um 16:41

    Matt hat die Schnauze voll. Sein Vater ist irgendwo mit dem Schiff unterwegs, der neue seiner Mutter ist einfach nur ein Idiot und all seine Freunde sind verreist. Zu Hause hält er es jedenfalls nicht aus und reist einfach zu seinem Onkel auf dessen Bauernhof auf dem er schon seit Jahren nicht gewesen ist. Das die Begrüßung von Jack und den beiden Cousinen Tilda und Kitty nicht herzlich ist, kann er gar nicht verstehen. Erst nach und nach erfährt Matt, warum ihn und insbesondere seine Mutter alle aus dem Haus hassen. Wegen ihrer Gier musste schon so viel gutes Weideland verkauft werden und sie war nicht mal bei der Beerdigung ihrer eigenen Schwester. Klar, dass alle davon ausgehen, dass Matt genauso ist. Trotzdem macht Matt das Beste aus der Situation. Obwohl Tilda keine Lust hat, muss sie ihm die Gegend zeigen und so kommen sie in den alten Wald ganz in der Nähe. Nach einem kleinen Streich und Zank, bei dem sich Tilda den Fuß verletzt, finden beide eine Kiste mit einem Vogelschädel drin. Das der alte Helfer Gabe sie vor den Vögeln und dem Anfang von etwas Bösem, einem Fluch und dem Teufel gewarnt hat, vergessen beide. Sie streiten sich und erst als sie merken, dass wirklich etwas im Busch ist, beginnen beide an einem Strang zu ziehen. == MEINE MEINUNG ZUM BUCH == „Draußen im Moor“ ist ein Buch über Wut, Freundschaft, Hass und Trennung. Es ist ein außergewöhnliches Buch, welches leider nicht vollends überzeugen kann. Weder mich als „älteren Leser“ noch meine Nicht, als Zielgruppe. Warum das der Fall ist, versuche ich euch einfach mal zu erklären. Erzählt wird das Buch aus den verschiedenen Perspektiven und zwar aus den Sichtweisen von Tilda, Matt und Kitty. Diese Perspektiv-Wechsel sollen veranschaulichen, was die verschiedenen Figuren denken und in den Situationen empfinden. Leider kommt in meinen Augen dadurch eine gewisse Unruhe ins Lesen. Zwar ist deutlich, wer gerade erzählt, aber während des Lesens kommen immer wieder Momente, wo man doch denkt, eine andere beteiligte Figur erzählt dies. Nun gut, das ist immer eine Frage des Geschmacks. Was mir vielleicht die Sache etwas erschwerte, war die Tatsache, dass die Figuren etwas blass geschildert wurden. Zwar werden am Rande Fakten, wie Tod, Trennung oder der neue Partner erwähnt, aber ganz ehrlich es ist schwer eine Bindung zu den Figuren aufzubauen. Ich hatte das Gefühl reingeworfen zu werden und bis zum Ende bin ich nicht mit den Figuren warm geworden. Zwar konnte ich manche Ansätze verstehen, aber die Hauptfiguren wirkten so, kindlich, stur und bockig, während die jüngste, also Kitty hingegen schon so reif wirkte. Manchmal sehr realistisch, aber mir hat es nicht geholfen. Zumal die Geschichte eben sehr verworren ist. Die Geschichte selbst befasst sich mit einer alten Legende und einer Art Fluch, der schon vor Jahren einmal den Hof der Familie heimgesucht hat. Am Anfang glaubt niemand daran, aber mit der Zeit passiert eben so viel, dass die beiden großen Kinder, um die es diesmal geht, eben erkennen, dass der Fluch erneut hervorgerufen wurde. Hervorgerufen durch Wut und Streit. An sich eine schöne Lektion zu zeigen, dass Wut und Streitigkeiten nicht sein müssen, wenn man einfach mal innerlich loslässt, oder mit der anderen Person sachlich redet. Die Autorin zeigt deutlich, wie leicht Streit durch Handlungen, äußere Einflüsse und eigene Gedanken beeinflusst wird. Von dem Aspekt super interessant umgesetzt und gerade für die jüngere Generation, aber auch uns Großen eine kleine gedankliche Anregung. Neben Streitigkeiten wird auch die Thematik Freundschaft, Familie in Kombination mit Trennung und Tod behandelt. Authentisch wird gezeigt, wie manche Kinder nach dem Tod des Elternteils weiterleben und kämpfen, während andere, deren Eltern sich nur Trennen völlig hängen lassen und in Selbstmitleid aufgehen. Das Drumherum hat die Autorin also im Grunde schön, verständlich und greifbar geschildert. Was mir, aber auch meiner Nichte nicht sonderlich gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Autorin nur sehr wage an die Sache herangeht. Immer nur kleine Bruchstücke, der Fluch selbst ist ein Geheimnis und erst ganz zum Schluss wird darüber überhaupt wirklich offen geredet. Ob damit versucht wird die Spannung bis zum Schluss aufzubauen, kann ich nicht sagen, denn von uns empfand es keiner als spannend. Das Hauptproblem war jedoch einfach der Punkt, dass weder meine Nichte noch ich, wirklich nachvollziehen konnten, war der Fluch selbst. Ich will nicht zu viel verraten, aber für mich klang das alles zum Ende des Buches sehr künstlich und an den Haaren herbeigezogen. Die Entstehung selbst, aber auch den Verlauf, wobei ich ehrlich sagen muss, dass dies noch der glaubwürdigste Teil war. Die Neuauflage oder Rückkehr vom Fluch und dem Teufel gehen jedoch in meinen Augen so gar nicht. Ich habe das Buch aus der Hand gelegt und dachte mir nur „Ah ja, war das alles und vor allen Dingen was zur Hölle war es?“. Sicherlich keine gute Grundvoraussetzung, weswegen ich das Buch eben meiner Nichte gegeben habe. Auch sie war am Ende eher verwirrt und hatte einige Fragen, die sich beim Lesen nie aufgeklärt haben. Im Ansatz gut, aber es mangelt in unseren Augen an der Umsetzung.

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  • Spannende und mystische Fantasy

    Draußen im Moor

    Natalie77

    21. July 2015 um 09:42

    Inhalt: Matt will nichts als weg von seiner Mutter, die einen neuen Freund hat. Da ist es ihm auch recht in die Einöde zu reisen zu seinem Onkel auf dem Hof. Dort wird er nicht gerade freudig empfangen. Erstrecht nicht von Tilda, seiner Cousine. Doch merkwürdig wird es erst nachdem sie diesen Kasten gefunden haben. Gabe redet von Vorboten und Unheil, spinnt der alte Mann oder ist etwas dran an seinen Redereien von einem Fluch... Meine Meinung: Draußen im Moor klingt schon gruselig und auch das Cover zeigt eine düstere Stimmung. Ein Grund dieses Buch zu lesen auch wenn es ab 12 Jahren ist. Zunächst lernt man Matt und seinen Groll kennen, wenn auch nicht alles direkt auf den Leser einströmt, merkt man die grummelige Stimmung die ihn zu seinen Onkel flüchten lässt. Dort geht es jedoch grummelig weiter, denn Tilda ist gar nicht begeistert und das merkt man in jeder Zeile. Jeder ist grummelig irgendwie außer Kitty, die kleine Schwester von Tilda sie ist sehr aufgeschlossen und sticht mit ihrer Fröhlichkeit heraus. Ich habe mich von Anfang an gefragt warum alle so böse aufeinander sind, schon alleine wegen den Umständen die man als Leser zu Beginn erfährt. Recht schnell wird jedoch klar was mit den Kids und auch mit den Erwachsenen los ist. Draußen im Moor ist ein Fantasy Roman, der mit einiger Spannung daher kommt. Diese steigert sich zu Beginn nur zaghaft und hat ihren Höhepunkt am Ende. Ich wusste nicht bei allem wohin das führen sollte und fand das Buch somit auch für mich, außerhalb der Altersangabe, sehr interessant und lesenswert. Die Figuren haben ihre Probleme und zeigen eigentlich auch nur diese Groll. Hin und wieder blitzen mal die netten Seiten durch, aber das ist eher selten der Fall. So das mir, wenn ich nur ein Wort nennen dürfte, um dieses Buch zu beschreiben, "Düster" wählen würde. Ein düsterer Titel, ein düsteres Cover und auch eine düstere Gesamtstimmung. Auf jeden Fall ist Draußen im Moor kein heiteres Buch auch wenn es mir trotzdem Spaß machte dieses Buch zu lesen. Am Ende sei noch zu sagen, das ich das Alter ab 12 Jahren gut gewählt finde, für Kids, die die düstere Stimmung vertragen. Ansonsten sollte man vielleicht noch ein, zwei Jahre warten.

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  • Der Plot hat einige Längen, aber es war gut zu lesen.

    Draußen im Moor

    Johannisbeerchen

    19. July 2015 um 22:21

    Meinung: Ist das Cover nicht einfach herrlich schaurig ? Das und die Kurzbeschreibung konnten mich von Anfang an begeistern. Matt verbringt seine Ferien bei seinen Verwandten auf dem Land. Er hat keine Lust mit seiner Muter und deren neuen Freund die Zeit zu verbringen, aber bei seiner Ankunft wird er nicht gerade herzlich aufgenommen und so freut er sich jetzt schon, wenn sein Vater vom Surfen zurück kommt. Gemeinsam mit seiner verhassten Cousine Tilda entdeckt er im Moor einen Totenschädel eines Vogels und damit erwecken sie einen uralten Fluch, der ihnen das Liebste in ihrem Leben nehmen kann. Die Stimmung ist von Anfang an sehr gedrückt. Alle sind schlecht gelaunt, haben keine Lust auf die restlichen Personen und das Moor wirkt zu dieser kalten Jahreszeit auch nicht gerade sehr einladend. Es ist also alles sehr grau und Freude wird kaum zu finden sein. Einzig die kleine Kitty ist ein Lichtblick, die immer und überall gute Laune versprüht und ihrem kindlichen Charme ist man direkt erlegen. Die Handlung hat gebraucht, bis sie in Fahrt kam und selbst dann zieht es sich noch leicht. Als jüngerer Leser wäre ich schnell gelangweilt gewesen und hätte es in der Mitte wohl abgebrochen. Das Ende war gut, wenn auch leicht vorhersehbar und auch traurig. Fazit: Der Plot hat einige Längen, aber es war gut zu lesen.

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