Sandra Gulland

 4.1 Sterne bei 184 Bewertungen
Autor von Joséphine, Die Sonne des Königs und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Sandra Gulland

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Joséphine

Joséphine

 (55)
Erschienen am 01.11.2000
Joséphine und Napoléon

Joséphine und Napoléon

 (46)
Erschienen am 26.06.2019
Die Sonne des Königs

Die Sonne des Königs

 (47)
Erschienen am 01.12.2010
Kaiserin Joséphine

Kaiserin Joséphine

 (29)
Erschienen am 28.08.2019
Joséphine - Napoléons große Liebe

Joséphine - Napoléons große Liebe

 (0)
Erschienen am 24.04.2019
Mistress of the Sun

Mistress of the Sun

 (0)
Erschienen am 07.04.2009

Neue Rezensionen zu Sandra Gulland

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Nelings avatar

Rezension zu "Joséphine" von Sandra Gulland

Josephine-Auf dem Weg zur Kaiserin Napoleons
Nelingvor 5 Monaten

Ein lesenswerter  Roman in Tagebuchform über die Frau Napoleons  und die spannende Geschichte der französischen Revolution.  


Inhalt :
Der Roman beginnt auf der Insel Martinique mit der 14 jährigen Marie Joseph Rose; Tochter eines verarmten Plantagenbesitzers. Ihr wird von einer Wahrsagerin vorausgesagt, dass sie die Frau eines Kaisers werden soll.  Rose kommt nach Paris und erlebt dort die Wirren und Grauen der französischen Revolution mit und irgendwann begegnet sie dann Napoleon, der sie in Josephine umbenennt. 

Meine Meinung : 
Die Autorin Sandra Gulland war mir bisher unbekannt. Das Buch ist wie ich jetzt erfuhr der 1. Teil einer Trilogie über die Kaiserin Napoleons. In dem Buch wird die Zeit von ihrer Kindheit bis zum 32. Lebensjahr geschildert und zwar in Tagebuchform.  Ich fand die Epoche fesselnd geschildert, über die Grauen der Französischen Revolution hatte ich bisher nichts dergleichen gelesen. Auch diese eigenwillige starke Frau wird anschaulich geschildert. Und zum Schluss des Romans lernen wir Napoleon Bonaparte kennen. Durch die Autorin kann man ihn sich auch plastisch vorstellen. 
Gut fand ich auch hinten das Personenverzeichnis und den Stammbaum.  Leider war der Roman etwas sehr langatmig und auch die Tagebuchform konnte mich nicht wirklich überzeugen. Und ich habe auch Zweifel, ob die Geschichte nicht hier recht frei zurechtgebogen wurde. Daher gebe ich diesem Buch 3 Sterne und eine Empfehlung für Freunde historischer Liebesromane. 

Kommentare: 1
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Aoibheanns avatar

Rezension zu "Die Sonne des Königs" von Sandra Gulland

Sandra Gulland - Die Sonne des Königs
Aoibheannvor 2 Jahren

Das Buch subt schon einige Zeit in meinem Regal herum. Urlaub - eine gute Gelegenheit, auch mal ein paar alte Schinken aus dem Regal zu fischen, den Staub wegzupusten und dem Buch eine Chance zu geben.

Vorweg möchte ich gleich sagen, dass ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe. Ich habe mich ziemlich geärgert und mich entschlossen, das Buch nach einem Drittel abzubrechen.
Laut Klappentext befasst sich das Buch mit der Geschichte der jungen Louise de la Valliére, ihrerseits die erste Mätresse König Ludwig XIV. Also eine Art Biografie in Romanform. Dafür bin ich grundsätzlich zu haben und es gibt wirkliche Schätze in diesem Genre. Dieses Buch gehört - zumindest für mich - nicht dazu.

Besagte Louise ist ein Ausbund ein positiven Tugenden. Freundlich, herzlich, fromm, uneigennützig und dazu ein absolut begnadete Reiterin. Eine 6 jährige, die mal eben ein junges Pferd einreitet und diesem innerhalb von drei Wochen die Lektionen der Hohen Schule beibringt. Da bekommt nicht nur der Abé im Buch Zweifel, da klingeln bei mir auch alle "Logikglöckchen", da krempeln sich jedem Bereiter in der berühmten Hofreitschule in Wien wahrscheinlich die Fußnägel um.
Louise selbst wird nur als "Petit" bezeichnet. Warum oder woher diese Kosename kommt wird leider nicht beleuchtet. Alle anderen Personen der Geschichte kommen weit weniger gut weg als die Protagonistin. Diese sind abwechselnd töricht bis dumm, eitel, naiv und farblos.

Bis zu dem Punkt, an dem ich das Buch abgebrochen habe, ist schlicht und ergreifend nichts passiert, das auch nur annähernd spannend wäre.
Es dreht sich enorm viel um Louise und ihre Liebe zu Pferden. Und das ist auch noch so grauselig beschrieben, dass es mir schlicht die Lust nimmt noch weiter zulesen.

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mabuereles avatar

Rezension zu "Die Sonne des Königs" von Sandra Gulland

Rezension zu "Die Sonne des Königs" von Sandra Gulland
mabuerelevor 7 Jahren

Sechs Jahre ist Louise, als ihr der Vater einen weißen Schimmel kauft. Doch der Schimmel gilt als bösartig. Er lässt niemand an sich heran. Da wird Louises Vater an den Hof gerufen.
Es ist das Jahr 1650. In Frankreich regiert seit 8 Jahren König Louis XIV. Louise findet in der Bibliothek ihres Vaters ein Buch mit einem Pferdezauber. Als ihr Vater zurückkehrt, reitet Louise den Schimmel.
Einige Zeit später findet man den Vater tot im Pferdestall. Das Pferd ist verschwunden.
Der Roman erzählt die Lebensgeschichte der Louise de la Valliere, ihre Kindheit, die ersten Jahre im Kloster und ihr Leben als Mätresse des Königs.
Louise de La Valliere, die Petite genannt wurde, konnte ausgezeichnet mit Pferden umgehen und war eine begnadete Reiterin. Sie begleitete den König häufig auf der Jagd. Die Intrigen des Hofes durchschaute sie nur bedingt.
Ich hatte einen spannenden historischen Roman erwartet, musste aber feststellen, dass mich das Buch über weite Strecken nicht fesseln konnte. Die detailgenaue Beschreibung von Kleidung und Essen, die Tänze, die Komödien von Moliere der Vorgänge am Hofe nahmen dem Buch die Spannung. Normalerweise mag ich es, wenn ein Buch die Sitten und Gebräuche der Zeit wiederspiegelt, aber hier nahm es eindeutig zu viel Platz ein. Außerdem störte mich, dass vorwiegend das höfische Leben beschrieben wurde. Glanz und Pracht des Barock nehmen einen weiten Raum ein. Alles, was sich außerhalb abspielte, wurde ausgeklammert. Politische Ereignisse der Zeit fanden kaum Erwähnung.
Die Widersprüchlichkeit der Person des Königs wurde selten thematisiert. Petite wurde sehr positiv dargestellt. Die Widersprüche zwischen ihrer Erziehung, dem Leben am Königshof und ihren Begabungen werden nicht intensiv herausgestellt. Sie war für ihre Zeit und Verhältnisse eine gebildete junge Frau. Zu den gelungenen Teilen des Buches gehören für mich die Abschnitte, wo Petite gegen die aufkeimende Liebe kämpft und ihre Versuche, sich vom König zu trennen. Gut dargestellt wurde ihr Schmerz nach dem Verlust der Kinder.
Viele der Personen bleiben blass. Das gilt für ihren Bruder, aber auch ihre Nachfolgerin.
Die Teile, die nicht historisch belegt, sondern der Phantasie der Autorin entsprungen sind, wirken manchmal unglaubwürdig. So ist es für mich nicht nachvollziehbar, dass ein sechsjähriges Mädchen einen Pferdezauber allein durchzieht. Zauberei und Magie mag ja in der damaligen Zeit aktuell gewesen sein, doch es nimmt einen zu breiten Rahmen ein.

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Gespräche aus der Community

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Lynies avatar
Ist es Teil der Reihe oder nur von der selben Autorin? Muss man die Vorgängerbücher gelesen haben?
Lynies avatar
Letzter Beitrag von  Lynievor 8 Jahren
Ah alles klar .) vielen Dank ^^
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