Sandra Gulland Joséphine

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Inhaltsangabe zu „Joséphine“ von Sandra Gulland

Was die Wahrsagerin der vierzehnjährigen Rose, Tochter eines verarmten Plantagenbesitzers auf Martinique, für die Zukunft voraussagt, ist umwerfend, aber zugleich auch völlig unglaubwürdig, wenn nicht sogar lachhaft. Rose soll die Frau eines Kaisers werden. Dabei ist sie doch völlig mittellos, ohne vornehme Erziehung und durch einen Ozean von der glanzvollen Welt der Kaiser und Könige getrennt.

Doch tatsächlich erzählt die Historie die Geschichte von Rose, die durch die Vermittlung ihrer Tante Désirée in eine reiche aristokratische Familie in Paris einheiratet. Nach einer unglücklichen Ehe mit Alexandre de Beauharnais bleibt Rose als Witwe mit zwei Kindern in den Wirren der Französischen Revolution zurück. Getrieben von dem Wunsch zu überleben, flüchtet sie sich in die Obhut des korrupten Barras, dem mächtigsten Mann Frankreichs. Und es ist seine Idee, daß Rose sich mit dem merkwürdigen kleinen Korsen anfreundet, dem Mann, der Rose zu Joséphine und zur Frau von Napoléon Bonaparte werden läßt.

Sandra Gulland entwirft in ihrem Roman nicht nur ein fesselndes Panorama dieser Epoche, sondern sie zeichnet einfühlsam und zugleich kraftvoll das außergewöhnliche Schicksal einer faszinierenden und eigenwillig starken Frau nach.

Ein sehr interessanter Roman über die französische Geschichte - allein das Tagebuchformat konnte mich noch nicht ganz überzeugen.

— libreevet

Ein packender Bericht über die junge Josephine und ihren Weg, ich war gefangen und konnte mich nicht von dem Buch losreißen.

— Skyhawksister

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    Marina_Nordbreze

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  • Rezension zu "Josephine" von Sandra Gulland

    Joséphine

    SitataTirulala

    12. May 2011 um 01:21

    Inhalt: Du wirst unglücklich verheiratet sein. Du wirst Witwe sein. Du wirst Kaiserin sein. Die vierzehnjährige Rose kann nicht glauben, was ihr da voraus gesagt wird - und wird eines besseren belehrt. Die von ihrer Tante iniitierte Ehe mit deren Stiefsohn Alexandre de Beauharnais gilt zwar als eine gute Partie, verläuft aber alles andere als glücklich. Alexandre ist ein unsteter Geist in Gefühlsdingen und doch trifft es Rose schwer, als er dem la Grande Terreur zum Opfer fällt. Sie war unglücklich verheiratet. Sie ist Witwe. Als sie den sonderbaren Korsaren Napoleone Buonaparte kennen lernt, ahnt Rose nicht, um welch schicksalhafte Begegnung es sich handelt. ---------- Meine Meinung: Es ist das zweite Werk, dass ich von Sandra Gulland gelesen habe und ich muss sagen, dass es sich doch sehr vom ersten unterschied. Anhand ihrer (mehr oder weniger) regelmäßigen Tagebucheinträge hat der Leser Einblick in das Leben von Rose, aus der später einmal Joséphine Bonaparte werden soll. Dieser erste Teil von Sandra Gullands "Joséphine-Trilogie" begleitet Rose von ihrem 14. Geburtstag bis zu ihrem 33. Lebensjahr. Meiner Meinung nach gelingt es der Autorin sehr überzeugend, den Wandel des naiven Mädchens aus einer französischen Kolonie Afrikas zu einer Dame von Rang und Namen im europäischen Paris darzustellen. Es fallen viele Namen, einige bekannt aus dem Geschichtsunterricht, andere völlig unbekannt. Ebenso werden viele Orte erwähnt, die für mich nicht immer ganz klar auseinander zu halten waren. Aber auch für den unsteten Leser für mich ist gesorgt - weiter hinten im Buch befindet sich ein Stammbaum von Roses Familie, sowie eine Chronologie der Ereignisse und ein Namensverzeichnis. Wer also wie ich nicht alle Namen auf Anhieb behalten und Kapitel später wieder richtig zuordnen kann, muss sich keine Gedanken machen, den roten Faden zu verlieren. Besonders die Chronologie der Ereignisse hat mir sehr geholfen, da sich die Dinge doch oft regelrecht überschlagen haben. Das war nicht zuletzt deswegen verwirrend, da Rose gelegentlich Wochen, manchmal sogar ganze Tage keinen Eintrag geschrieben hat und die Geschehnisse in der Zwischenzeit dann entsprechend im nächsten Eintrag wieder aufarbeiten musste. Aber die "Lücken" zwischen den einzelnen Tagen empfand ich auch oft als sehr angenehm. Ich musste nicht jede Bewegung, jedes Niesen, jedes Wort von Rose verfolgen, wodurch meine Fantasie genügend Spielraum hatte. Während man beispielsweise die Tagebucheinträge der 30-jährigen Rose gelesen hat, hatte man das Gefühl, dass die der 14-jährigen ein ganzes Leben lang zurückliegen, dabei sind es erst ein paar hundert Seiten. Was vielleicht negativ klingt, habe ich als sehr positiv erlebt - ich habe mich derart auf die Protagonistin einlassen können, dass auch mir ihre Kindheit als jahrelang zurückliegend erschien. Insgesamt ergibt sich doch ein schlüssiges Gesamtbild. Zu guter letzt muss ich noch einmal Sandra Gullands Talent betonen, sympathische Charaktere zu erschaffen. Als Beispiel seien nur Alexandre, Roses Ehemann, und Tallien, ein Abgeordneter der Versammlung, genannt. Beide haben ihre Schwächen, beide sind alles andere als perfekte Gentlemen und doch erscheinen sie menschlich, ja geradezu liebenswürdig, all ihren moralischen Missetaten zum Trotz. ---------- Fazit: Ein toller Auftakt zu einer hoffentlich auch weiterhin spannenden Trilogie um das Leben einer ganz besonderen Frau - Joséphine Bonaparte, Napoléons Stern.

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  • Rezension zu "Josephine" von Sandra Gulland

    Joséphine

    unendlichkeit

    29. November 2010 um 22:23

    Josephine, mit eigentlichen Namen Rose, kommt ursprünglich aus einer französischen Kolonie in Afrika. Eine Wahrsagerin sagt ihr voraus, sie sei einmal unglücklich verheiratet und Kaiserin sein, jedoch nicht sehr lange. Diese Prophezeiungen sollen sich schon bald erfüllen und die Trilogie behandelt diese Erfüllungen. Im ersten Teil, Josephine, geht es hauptsächlich um ihre erste Ehe, die nicht so verlaufen soll, wie sie will, und der französischen Revolution, in die sie nach und nach reingezogen wird. Das Buch ist nicht schlecht geschrieben und Menschen, die Historisches gerne lesen und bei Abweichungen ein Auge zudrücken, ist das Buch recht unterhaltsam. Wie eben erwähnt, wurde die Geschichte ein wenig umverändert, aber dies sollte man nicht so genau nehmen.

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