Leserpreis 2018
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Sandra_Jungen

vor 3 Monaten

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Liebe Leser*innen, liebe Liebhaber*innen historischer Romane,

zur Leserunde, die am 19.11.2018 starten soll, verlose ich zusammen mit dem Rhein-Mosel-Verlag 10 Bücher - ob als Printausgabe oder E-Book, dürft Ihr selbst wählen, teilt es mir nur bitte bei der Bewerbung mit.
"Hanna - Kriegsjahre einer Krankenschwester" zeichnet die Geschichte meiner Großmutter nach, die während des Zweiten Weltkriegs als Frontschwester arbeiten und später den Luftkrieg in München erleben musste. In zahlreichen, teils sehr emotionalen Gesprächen hat sie ihre Erinnerungen mit mir geteilt, die ich dann in Romanform "gegossen" habe.

Zum Einstieg gibt es hier den Klappentext:

Das Deutsche Reich 1942: Kurz nach ihrem Examen wird Hanna in die Krankenpflege der Wehrmacht eingegliedert. Obwohl sie lieber bei ihrer Familie in der Eifel wäre, beugt sie sich dem Befehl und kämpft fortan als Frontschwester um das Leben der Verwundeten – ebenso wie um das eigene.
Nur mit knapper Not gelangt sie zurück nach Deutschland, wo sie in München den Luftkrieg in all seinen grausamen Facetten durchlebt und schließlich die harte Hand des Regimes am eigenen Leib erfahren muss.

Basierend auf den Erinnerungen ihrer Großmutter, Jahrgang 1922, die den Zweiten Weltkrieg als Krankenschwes­ter erlebte, schildert Sandra Jungen die Geschichte einer jungen Frau, die ihre Zweifel an der NS-Ideologie viel zu lange verdrängt. Wie so viele in dieser Zeit.


Eine Leseprobe könnt Ihr Euch unter folgendem Link anschauen:

https://r-m-v.de/leseproben/684-leseprobe-hanna-kriegsjahre-einer-krankenschwester

Einen Buchtrailer gibt es ebenfalls:

https://www.youtube.com/watch?v=X0ag7KbDcbA


Ich bitte Euch, mir bei der Bewerbung eine Frage zu beantworten: Was glaubt Ihr: Haben die Leute damals wirklich "nichts gewusst", wie die meisten nach dem Krieg im Kollektiv behaupteten?

Bewerbungsschluss ist der 12.11.2018, nach der Verlosung gehen die Bücher auf die Reise zu den Gewinnern, und Start der Leserunde ist am 19.11.2018, an der ich selbst regelmäßig teilnehmen und Eure Fragen gerne beantworten will.

Jetzt freue mich aber erst einmal auf Eure Antworten, dann auf die Leserunde mit reger Beteiligung, und nach der Leserunde freue ich mich über erwünschte Rezensionen hier auf Lovelybooks und bei amazon.

Herzliche Grüße,

Eure Sandra Jungen

Autor: Sandra Jungen
Buch: Hanna

415416

vor 3 Monaten

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Ok, dann bewerbe ich mich nun als erste für eine Print-Ausgabe für dieses Buch !
Ich kann Dich sehr gut verstehen, liebe Sandra. Meine Tante ist bereist über 90 und erzählt mir auch immer sehr viel aus dieser Zeit ! Fast wäre sie an Bord der Gustloff untergegangen,hatten aber Glück, dass das Schiff bereits mehr wie überbelegt gewesen ist.
Nun zu Deiner Frage: Ich glaube, einige wußten es echt nicht, was passiert ist, denn sie haben den normalen Mitbürgern wahrscheinlich etwas anderes erzählt. Und später im Nachhinein, wußten es oder glaubten es einige wirklich nicht.

Schneeflamme

vor 3 Monaten

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Persönlich glaube ich, dass es weit mehr gewusst haben als sie es zugegeben haben. Letztendlich wissen wir aber auch sehr viel was in anderen Ländern abgeht und unternehmen dagegen/als Hilfe wenig. Würd emich über das Buch freuen.

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Sandra1969

vor 1 Monat

Frontschwester
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Sandra_Jungen schreibt:
Aber Gerda hätte keinem deutschen Soldaten derart geschadet.

Das denke ich auch, Gerda war total Führertreu. :-(

Leseratte61

vor 1 Monat

Plauderecke

Danke für dieses Buch.
Hier meine Rezi:

https://www.lovelybooks.de/autor/Sandra-Jungen/Hanna-1530233019-w/rezension/1938062373/

Mit gleichem Wortlaut auch auf Amazon, Hugendubel und Thalia, die brauchen im Moment alle länger.

Sandra_Jungen

vor 1 Monat

Fahrt ins Ungewisse
@Sandra1969

Freut mich, dass es Dir gefällt!

Sandra_Jungen

vor 1 Monat

Plauderecke
@Leseratte61

Vielen lieben Dank für Deine Rezi und fürs Einstellen bei den online-Händlern! Und natürlich auch Danke, dass Du bei der Leserunde dabei warst!

camilla1303

vor 3 Wochen

München
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Ich finde es wirklich bewundernswert, wie viele geschichtliche Fakten in den Roman eingebaut wurden und wie authentisch die Zeit beschrieben wird. Von den Pflanzenversuchsanstalten beispielsweise habe ich bisher noch nie gehört.
Auch Lebensborn Heime hatte ich anders in Erinnerung. Meiner Meinung nach kamen dort alleinstehende Frauen zum Entbinden hin, da es in der damaligen Zeit nicht angesehen war, ein lediges Kind zu haben. Dass die Mütter gefühlskalt waren und nichts mit ihren Kindern zu tun haben wollten, war mir neu, ich dachte dies wäre größtenteils aus der Verzweiflung heraus geschehen. Andere Frauen wurden wohl gezwungen „arische“ Kinder zu bekommen. Gerade in den nordischen Ländern hatte man doch vermutet, die „Herrenrasse“ zu finden. Auch geraubte Kinder sind mir ein Begriff zum Thema Lebensborn, aber hier muss ich auf alle Fälle noch einmal nachlesen.
Grundsätzlich brauche ich lange mit der Lektüre, da ich so viele Dinge noch einmal nachschlage. Das ist aber ein gutes Zeichen und ich bin ganz begeistert von Hanna. Sowohl von der starken Persönlichkeit, als auch vom Buch selbst. Dass ihre Liebe mit Clemens ein jähes Ende nahm, tut mir leid. Nach dem wunderschönen Heiratsantrag hätte ich den beiden wirklich ein ewiges Glück gewünscht.

camilla1303

vor 3 Wochen

Verrat

Antek schreibt:
Vielleicht hat der Richter ja auch darauf gehofft, dass er ein Todesurteil weniger fällen muss?

Das würde ich zu gerne glauben. Würde ja einen Hauch von Menschlichkeit in einem fürchterlichen Regime bedeuten. Aber anscheinend haben wir beide den Richter vollkommen falsch eingeschätzt. Nun bin ich aber froh, dass Hanna doch noch "Glück" hatte und ihr verlängerter Urlaub ihr nicht das Leben gekostet hat.

Gerda ist für mich eine Verkörperung der damaligen Zeit. Solche Mitläufer, die immer nur auf ihren eigenen Vorteil aus waren und ihre Vergangenheit dann versucht haben zu verstecken, gab es wohl zu hauf. Vermutlich in fast jeder Familie. Furchtbar! Ich hoffe sehr, dass so eine schreckliche Zeit nie wieder über uns kommt!

Nun möchte ich mich aber von Herzen bedanken, dass ich dieses Buch lesen durfte. Es war mir wirklich eine Bereicherung!

Sandra_Jungen

vor 3 Wochen

München
@camilla1303

Deine Annahme, dass in diese Lebensbornheime auch alleinstehende Frauen zum Entbinden gehen konnten, ist ebenfalls richtig. Dort muss die medizinische Ausstattung sehr hochwertig und exklusiv gewesen sein. Die Recherche dazu ist schon so lange her, deswegen bin ich mir jetzt nicht mehr ganz so sicher, aber ich glaube, auch Frauen von SS-Angehörigen konnten dort entbinden.
Diese, wie Du es beschreibst, "Gefühlskälte" könnte vielleicht aber auch aus der Verzweiflung heraus entstanden sein, denn damals dürfte die Angst vor Stigmatisierung nicht gerade unerheblich gewesen sein, wenn Frau unehelich schwanger war und keine Aussicht auf Heirat des Kindsvaters bestand.
Da haben wir es heutzutage doch wesentlich leichter. :-)

Es freut mich, dass das Lesen von Hanna eine Bereicherung für Dich war. Ich bedanke mich herzlich für Deine Teilnahme an der Leserunde!

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