Sandra Lüpkes Götterfall

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Inhaltsangabe zu „Götterfall“ von Sandra Lüpkes

Wencke Tydmers soll ihre Chefin auf einem Symposium zum Thema »Über die Zusammenhänge altgermanischer Mythen und moderner Politik« in Island vertreten. Eigentlich hat die LKA-Fallanalytikerin dazu keine Zeit: Ihr Job steht auf der Kippe, die Frau ihres Geliebten befindet sich kurz vor der Entbindung, und wohin mit ihrem Sohn während der Dienstreise? Da landen mysteriöse Briefe in ihrem Briefkasten. Wer schickt ihr diese Kopien von handschriftlichen Notizen ihrer verstorbenen Freundin Doro? Die Erinnerung an Doros tragischen Tod und an das rätselhafte Verschwinden des kleinen Jan vor 20 Jahren hatte sie bisher verdrängt. Der Flug nach Island wird für Wencke zur Tortur. Alle in den damaligen Fall verwickelten Personen befinden sich an Bord! Statt ihre Vorgesetzte auf dem Kongress zu vertreten, gerät Wencke in ein perfides Komplott, dessen Spuren weit in die Vergangenheit reichen …

Irgendwie ein bisschen zu viel des guten, besonders die Entwicklung zwischen Axel und Wencke. Hätte außen vor bleiben können.

— AnnieLovesTheSky
AnnieLovesTheSky

Spannend! Kurzweilig! Toller Schreibstil! Unbedingt lesen!

— Dancun
Dancun

"Götterfall" ist ein spannender Kriminalroman, der die nordische Mythologie thematisiert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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Ro_Ke

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    Götterfall
    Dancun

    Dancun

    02. January 2016 um 23:27

    ... wie immer! Einfach toll zu lesen! Bis zum Schluss wird die Spannung gehalten und die Lösung des Falls liegt nicht wie bei anderen Autoren schon von Anfang an auf der Hand. Toller Schreibstil! Man kann es kaum abwarten weiterzulesen!

  • Leserunde zu "Inselhochzeit" von Sandra Lüpkes

    Inselhochzeit
    SandraLuepkes

    SandraLuepkes

    Liebe Leserunde! Ich freue mich sehr, dass ihr dabei seid und euch meinen neuen Roman "Inselhotel", der offiziell am 30. Mai erscheint, als Erstleserinnen zur Brust nehmen werdet. Es wurden 30 Exemplare verlost - danke an den Rowohlt-Verlag -, doch natürlich freuen wir uns auch auf Leserunden-Teilnehmer, die mit einem gekauften Buch mitmachen wollen.   In diesemSommer steht eine ziemlich umfangreiche Lesereise auf dem Programm, in erster Linie entlang der Küste, aber auch auf dem norddeutschen Festland. Infos dazu findet ihr bei Facebook oder auf meiner Website. Vielleicht treffen wir uns ja bei einer der Veranstaltungen? Ich wünsche uns allen viel Spaß beim Lesen! Sandra

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    DieBerta

    DieBerta

    10. June 2015 um 22:26
    SandraLuepkes schreibt Schöne Idee! Mal schauen... Gesten auf der Lesung hatte eine Leserin die Idee, meine andere Serienfigur - die Kriminalistin Wencke Tydmers vom LKA Hannover, die durch den Erfolg der ...

    Übigens auch sehr zu empfehlen ...

  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.
    stebec

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Stimmunsvoll, aber....

    Götterfall
    Felice

    Felice

    24. May 2014 um 15:16

    Zunächst baut sich die Spannung stetig auf, Landschaft und  Stimmung in Island sind eindrucksvoll beschrieben, aber im letzten Viertel wird die Geschichte doch ein wenig zu haarsträubend. Schade, aber die ersten Bände der Reihe, als Wencke noch an der Nordsee ermittelte, gefielen mir besser.

  • "Jede Geschichte, die erzählt wird, verändert die Welt."

    Götterfall
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. January 2014 um 08:35

    Sandra Lüpkes' "Götterfall" ist der neunte Fall der Kommissarin Wencke Tydmers. Diesmal verschlägt es die LKA-Fallanalytikerin nach Island, wo sie ihre Chefin auf einem Symposium zum Thema »Über die Zusammenhänge altgermanischer Mythen und moderner Politik« in Island vertreten soll. Dabei hat Wencke gerade ganz andere Sorgen: weder beruflich noch privat läuft es rund; die Frau ihres Geliebten ist schwanger, eine Tatsache, die Axel und Wencke nur noch mehr auseinander bringt. Dass nun Schluss ist, ist zumindest Wencke klar. Weniger denn je glaubt sie an das heilige Versprechen "Für immer" und ärgert sich darüber, dass Axel diese Worte in den Mund nimmt. Ihre Gefühle für Axel kann Wencke jedoch nicht verstecken, weder vor ihrer Mutter und ihrem Sohn noch vor dem Leser. Ein weiteres Problem, das sich ihr stellt: wohin mit ihrem Sohn während der Dienstreise? Skuld. [...noch sieben Tage...] "Heute Nacht wird es brennen. Muss es brennen." So beginnt das erste Kapitel und wirft direkt die Frage auf, aus wessen Sicht erzählt wird und was es mit Skuld auf sich hat. "Skuld", so erfährt man später, ist der Name einer der drei Schicksalsfrauen, die die Schicksalsfäden eines jeden Menschen flechten. Diese ist "die schuldig Gebliebene", die Zukunft. Im Wechsel erfährt der Leser, was sich in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft abspielt, wobei nur die Zukunft in der Ich-Form geschrieben ist und wenig über den Erzähler preisgibt. Die Schicksalsfrau "Urd" ist "die Gewordene", die Vergangenheit, welche überwiegend aus Doros Sicht in Form von Briefen geschildert wird. Dabei erfährt man so manche Details über ihren Freund Frankie und seine Verurteilung als Mörder des kleinen Jan. Doro jedoch glaubt felsenfest an seine Unschuld. 20 Jahre später tauchen ihre Notizen wieder auf und landen in Wencke Tydmers Briefkasten. Doro kann ihr diese Briefe nicht geschickt haben, denn sie ist mittlerweile tot. Die Erinnerung an die Vorfälle von damals hat Wencke lange verdrängt, aber die Vergangenheit hat sie schnell wieder eingeholt. Alle, die vor zwanzig Jahren in dem Fall verwickelt waren, finden sich nun in Island wieder. Auch hier hat eine Schicksalsfrau ihre Finger im Spiel: "Verdandi", die Gegenwart, in der Wencke Tydmers sich vielen Problemen stellen muss und sogar in Lebensgefahr gerät... "Götterfall" ist ein spannender Kriminalroman, der die nordische Mythologie thematisiert. Das Schicksal spielt dabei eine sehr große Rolle. "Jede Geschichte, die erzählt wird, verändert die Welt", heißt es im Roman (S.32). "Es gibt kleine Geschichten, die fast unsichtbar bleiben in ihrer Wirkung. Und es gibt die ganz großen Geschichten, die Sagen, so voll von Leben und Tod, von Liebe und Hass, von Glaube und Verzweiflung, dass jeder, dem sie zu Ohren gekommen sind, sich daran erinnern wird, bewusst oder unbewusst, als hätte er sie selbst erlebt." "Götterfall" ist eine große Geschichte. Alexa

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  • Showdown auf Island

    Götterfall
    Spatzi79

    Spatzi79

    24. September 2013 um 15:03

    Ein neuer Fall für Wencke Tydmers. Da die Wohnung ihrer Vorgesetzten ausgebrannt ist, soll Wencke vertretungsweise für sie zu einem Symposium nach Island fliegen. Besonders begeistert ist sie zunächst nicht, denn durch einen anonymen Brief wurde sie gerade an ihre Vergangenheit erinnert und hat begonnen, in einem lange zurückliegenden Fall zu recherchieren. Damals wurde der Sohn eines bekannten Politikers Karl Hüffart entführt und ermordet. Wencke war damals auf der Polizeischule und der für die Tat verurteilte Frankie war der Liebhaber ihrer Zimmergenossin Doro. Sylvie, damals die Dritte im Bunde, ist heute die Frau von Hüffart. Doch was ist damals wirklich geschehen? Frankie wurde gerade aus der Haft entlassen und Wencke erhält Briefe mit Tagebuchauszügen, die Doro damals geschrieben haben muss und die Wencke bald immer mehr an Frankies Schuld zweifeln lassen. Als sie im Flieger nach Island feststellt, dass alle Beteiligten von damals, die noch am Leben sind, ebenfalls auf die Insel eingeladen wurden, kann sie kaum noch an einen Zufall glauben. Doch wer zieht hier an den Schicksalsfäden all dieser Menschen, wem liegt nach all den Jahren auf einmal so viel an der Aufklärung der wahren Ereignisse damals? Für mich war es der erste Fall mit Wencke Tydmers, es gibt ja schon eine ganze Reihe Bücher mit ihr. Dennoch hatte ich keine Probleme mit dem Einstieg in die Serie, der Fall ist in sich abgeschlossen und die notwendigen Informationen zu Wencke erhält der Leser gleich anfangs gut vermittelt. Der Autorin ist hier ein sehr verzwickter und gut verschachtelter Kriminalroman unter Einbindung nordischer Mythen gelungen. Island ist ein toller Schauplatz für diese Geschichte und die beiden Zeitebenen werden geschickt ineinander gebaut, so dass der Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappt und über die genauen Zusammenhänge nur rätseln kann. Ich habe mich hier absolut spannend und gut unterhalten gefühlt und werde nun auch sicher irgendwann auch Wenckes frühere Fälle lesen!

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  • Crimetime in Island

    Götterfall
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    20. September 2013 um 14:17

    Die Profilerin Wencke Tydmers vom LKA Hannover wird anstelle ihrer Vorgesetzten zu einem Symposium nach Island geschickt. Ausgerechnet jetzt, wo sie private Probleme mit ihrem verheirateten Liebhaber hat. Kurz vor Abflug erhält sie von einem unbekannten Absender Auszüge aus Tagebucheinträgen ihrer früheren Freundin Doro, die seit 20 Jahren tot ist. Die Aufzeichnungen beziehen sich auf die damalige Ermordung des entführten Jan Hüffart, dem 12-jährigen Sohn des damals einflußreichen Politikers Karl Hüffart. Neben Wencke und Doro war auch Silvie, die jetzige Frau von Hüffart, bei der Suche nach dem entführten Jan beteiligt, als alle drei Frauen noch Polizeianwärterinnen waren. Als Wencke im Flugzeug nach Island entdeckt, daß sämtliche Personen, die damals in den Fall verwickelt waren, mit an Bord sind, wird ihr klar, daß es jemanden geben muß, der die Fäden im Hintergrund zieht. In diesem Buch ermittelt Wencke Tydmers bereits zum 9. Mal – für mich war es allerdings das erste Buch von Sandra Lüpkes. Das Buch hat mich ab der ersten Seite in den Bann gezogen und ich konnte es kaum auf die Seite legen, so spannend und flüssig war es zu lesen. Die Autorin verknüpft die spannende Krimihandlung mit Elementen der nordischen Mythologie: so sind die einzelnen Kapitel mit je einem Namen der 3 Nornen, den Schicksalsfrauen, die für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stehen, gekennzeichnet. Hinweise und Andeutungen zur Handlung versteckt Sandra Lüpkes geschickt in den Erzählungen aus der Mythologie. Die Spannung in dem Buch wird sehr schnell aufgebaut und kann über das gesamte Buch gehalten werden. Dabei hatte ich über lange Strecken keinen konkreten Verdacht, irgendwie waren sämtliche Personen verdächtig und auch das Motiv war für mich einfach nicht greifbar. Es gab einige Wendungen in dem Buch, mit denen ich nicht gerechnet hatte und auch die Auflösung, die in einer großen Inszenierung endet, hat mich überrascht – und aber auch schockiert. Durch die Tagebucheinträge von Doro, die Wencke per Brief erreichen, erhält der Leser einen guten Einblick in die Geschehnisse vor rund 20 Jahren, die durch Wenckes Erinnerungen noch ergänzt werden. Sämtliche offenen und wichtigen Fragen werden beantwortet, für mich blieb aber auch noch Platz für eigene Überlegungen. Einige Wendungen waren vielleicht etwas theatralisch, was dem spannenden Lesegenuss allerdings keinen Abbruch getan hat, da es zur Handlung passte. Wencke Tydmers hat mir mit ihrer lockeren und forschen Art sehr gut gefallen, auch wenn es etwas gedauert hat, bis ihre Profiler-Fähigkeiten richtig zur Entfaltung kommen konnten. Ihre Beziehung zu dem verheirateten Axel fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da ich aber die Entwicklung zwischen den Beiden aus den vorigen Bänden nicht kannte, sehe ich das sicherlich auch etwas anders. Nachdem die Autorin uns einen kleinen Überblick über die bisherige Beziehung gegeben hat, wurde sie für mich dann doch verständlicher. Aber auch die vielschichtige Darstellung der anderen Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Das Buch wird für mich sicherlich nicht das einzige Buch von Sandra Lüpkes bleiben, außerdem möchte ich nun in jedem Fall die früheren Fälle von Wencke Tydmers noch lesen.

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  • "Die Wahrheit ist ein Eisberg."

    Götterfall
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    06. September 2013 um 18:31

    Wencke ist Fallanalytikerin beim Landeskriminalamt Hannover. Beruflich wird sie nach Island geschickt, weil ihre Chefin, die eigentlich für die Islandreise vorgesehen war, verhindert ist. Bald muss Wencke erkennen, dass jemand nachgeholfen hat - sie ist alles andere als zufällig in Island. Heimlich werden Wencke alte Notizen ihrer früheren Arbeitskollegin Dorothee zugesteckt. Es geht um einen zwanzig Jahre zurückliegenden Entführungs- und Mordfall. Was ist damals tatsächlich passiert? Mein Leseeindruck: Ich habe schon einige Krimis von Sandra Lüpkes gelesen, und meiner Empfindung nach kann man sehr schön erkennen, wie die Hauptprotagonistin Wencke Tydmers  sich immer weiter entwickelt. Das gefällt mir sehr gut. Dieser vorliegende Krimi hat mir dann auch richtig gut gefallen. Der Aufbau mit den drei Nornen - Schicksalsfrauen - ist sehr gelungen. Ich mag es sehr, wenn Krimis rätselhaft bleiben, wenn der Täter nicht sofort erkannt werden kann. Das ist hier der Fall; für mich hatte die Geschichte einige Überraschungen zu bieten. Wer in Krimis ganz viel Aktion braucht, wird hier vielleicht ein bisschen enttäuscht werden. Für mich ist "Götterfall" eher ein ruhiger Krimi, der aber dennoch von Anfang an spannend ist und mir viel Freude bereitet hat!  

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  • Die Rache des nordischen Gottes

    Götterfall
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    02. September 2013 um 12:44

      Loki ist jener der nordischen Götter, der den zwiespältigsten Eindruck hinterlässt. Einer, der hinterhältig sein kann oder einfach nur schlau, je nachdem, aus welcher Richtung man ihn betrachtet. Vor allem aber einer der Götter, der ein gutes und langes Gedächtnis hat und Kränkungen nicht so schnell ad acta legen wird.   Nicht der Gott Loki selbst, aber „einer wie Loki“, wird eine gewichtige Rolle in diesem neuen, eher unfreiwillig über sie kommenden, Fall für die Hannoversche Profilerin Wencke Tydmers spielen. Wobei zunächst der Ruf aus ferner Vergangenheit den gegenwärtigen Alltag überfällt. Als Tymers noch in der Ausbildung war, als sie mit zwei „besten Freundinnen“, das Zimmer teilte, als der Sohn eines hohen Politikers entführt und rituell getötet wurde.   Ereignisse von vor 20 Jahren, die, wie sich zeigen wird, auch für die Gegenwart eine wichtige Rolle spielen werden. Denn zwar scheint der Mord an dem Jungen damals geklärt worden zu sein, der Geliebte einer der beiden Freundinnen Tydmers wurde gefasst und verurteilt, aber nicht alles scheint so zu sein, wie es den Anschein hatte. Denkt sich zumindest Tydmers.   Andererseits, viel Zeit, Licht in das Dunkle der damaligen Gewalttat zu bringen, hat sie nicht.  Auch wenn ihre Abteilung durchaus Erfolge vorzuweisen hat, der Rotstift droht. Da bietet sich eine Teilnahme an einer europäischen internationalen Konferenz an. Die Abteilung ist eingeladen und Tydmers ist bereit, zu fahren. Ihre Chefin ist zu sehr mit den Folgen eines unverhofft auftretendem Brandes im eigenen Haus beschäftigt, um selber an der Konferenz teilzunehmen.   Wie Lüpkes durch die Überschriften ihrer Kapitel und den Bezug auf die drei nordischen Nornen bereits im Lauf der Entwicklung des Falles in den Raum stellt, dass die Konferenz gerade in Island stattfindet, im Land der Feen, Sagen und nordischen Götter, das wird durchaus einen wichtigen Bezug zur Lösung des alten Mordes und der neuen Bedrohungen spielen.   Ein stückweit doch vorhersehbar ist, wie sich die Beziehungen und gegenseitigen Verstrickungen der Protagonisten am Ende darstellen werden. Andererseits bietet Lüpke auch in ihrem neuen Roman um die Profilerin Wencke Tydmers viel nordische Mentalität und Atmosphäre und bringt ihre Geschichte durchaus temporeich voran. Die kritischen Seitenbemerkungen gegen die allzu einseitigen Entwicklungen nach dem Mauerfall, die Gier des Kapitalismus und die Käuflichkeit der Politik werden ebenso realistisch in die vielen Fäden des Falles mit eingebaut, wie die sich weiter entfaltende und differenziert dargestellte Hauptfigur Tydmers. Der es hier und da gut stehen würde, wenigstens ein wenig Mehr an engeren und kontinuierlichen sozialen Beziehungen als literarische Figur  „zu leben“.   Sprachlich gradlinig, durchaus unterhaltsam, hier und da überzogen (im Blick auf die „neue Frau“ an des mächtigen Politikers Seite und ihre „medizinische Behandlungsweise“) bietet auch der neue Fall um Wencke Tydmers herum „nordisch“ geprägte Unterhaltung mit vorhandener, aber nicht allzu hoher Spannung.

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  • Wencke Tydmers in Island...

    Götterfall
    abuelita

    abuelita

    25. August 2013 um 12:42

    …ein bisschen sehr viele Themen für ein einziges Buch. Dazu Sagen, Mythen, nordische Götter……alles zusammen zu einem spannenden Fall vermixt.