Sandra Lüpkes Todesbraut

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Inhaltsangabe zu „Todesbraut“ von Sandra Lüpkes

Shirin Talabani, 33, ist tot. Die brutalen Würgemale an ihrem Hals sprechen eine eindeutige Sprache. Der Verdacht fällt sofort auf ihren Bruder, der bereits drei Jahre zuvor wegen versuchten Totschlags an ihr verurteilt worden war. Ein Ehrenmord? Wencke Tydmers hat sich in den USA als Profilerin ausbilden lassen und arbeitet jetzt beim LKA in Hannover. Ihr erster Fall führt sie direkt zu Shirin Talabanis Leiche. Gegen alle Dienstvorschriften stürzt Wencke sich in die Ermittlungen. Denn sie - oder besser: ihr Gefühl - weiß, dass Shirins Bruder den Mord nicht begangen hat. Zu spät merkt Wencke, dass sie beschattet wird. Und plötzlich ist ihr kleiner Sohn Emil verschwunden. Die Spuren führen nach Istanbul ...

Mäßig gute Fortsetzung.

— AnnieLovesTheSky

Terror, Kurden, Türken und Ehrenmord

— Mistermario

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  • Sandra Lüpkes hat mich überzeugt

    Todesbraut

    jenny_wen

    08. May 2013 um 09:06

    Eine junge Kurdin wird ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden. Ans Bett gefesselt und erdrosselt. Für die Polizei ist schnell klar, wer der Täter ist: der Bruder der Toten. Doch Wenke Tydmers zweifelt an der Schuld des Verdächtigen und macht sich auf die Suche nach Spuren. Doch das Handeln auf eigene Faust bringt ihr auch eine Menge Ärger ein. Trotzdem lässt sie sich nicht beirren und macht weiter, bis sie auf eine heiße Spur stößt, die sie allerdings in Lebensgefahr bringt.  Mein erstes Buch der Autorin Sandra Lüpkes. Diese durfte ich allerdings schon einmal Live erleben, welches ein absoluter Genuss gewesen ist.  Erst dachte ich, ich komme gar nicht rein in die Handlung. Doch ich glaube, nach so ca. 80 Seiten hat mich die Handlung gepackt und ich konnte nur schwer das Buch aus der Hand legen.  Die Autorin hat mich mit ihrer Recherche, mit vielen Infos, einfach in ihren Bann gezogen. Man merkte, dass sie viel über das Thema Kurden und Türken recherchiert hat und das fand ich richtig gut. Meiner Meinung nach hätte hier allerdings ein anderer Buchtitel hergemusst. Warum? Wenn ich darauf jetzt eingehe, würde ich zuviel verraten und ich möchte euch den Lesegenuss nicht vermiesen. Lest einfach selber das Buch. Ich fand es richtig toll und bereue es nicht, es gekauft zu haben. Mein Fazit: Dieses Buch hat mich fasziniert. Punktabzug gibt es wegen dem Buchtitel, der doch etwas unglücklich ist. Dennoch vergebe ich hier für Handlung, Spannung, Dramatik, etc. 4 Sterne!

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  • Rezension zu "Todesbraut" von Sandra Lüpkes

    Todesbraut

    PeterK

    10. December 2012 um 11:41

    Sehr interessantes Thema und spannend geschrieben. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass sich eine deutsche Frau in Istanbul vor der Blauen Moschee einfach vor`s Mikro stellt und die Feier unterbricht, ohne von Anwesenden unterbrochen zu werden! Na ja, vielleicht habe auch ich nur falsche Vorstellungen!

  • Rezension zu "Todesbraut" von Sandra Lüpkes

    Todesbraut

    Gospelsinger

    04. August 2011 um 18:55

    Die 33jährige Kurdin Shirin Talabani wird erwürgt aufgefunden. Reflexartig kommt die Vermutung auf, dass es sich um einen Ehrenmord handele. Denn ihr Bruder hat schon drei Jahre zuvor versucht, Shirin umzubringen. Und ein Ehrenmord passt so schön ins Bild der archaischen Sitten der Kurden. Wencke Tydmers, die sich drei Jahre lang in den USA als Profilerin ausbilden ließ und nun eine neue Stelle beim LKA Hannover angetreten hat, ermittelt und taucht dabei in eine ihr gänzlich unbekannte Welt ein. Zum Glück hat sie kein Schwarz-Weiß-Denken, sondern ist in der Lage, offen und differenziert mit anderen Sitten und Denkweisen umzugehen. Im Gegensatz zu ihren Vorgesetzten ist Wencke der Meinung, dass der Bruder der Toten die Tat nicht begangen hat und dass hier etwas ganz anderes als ein Ehrenmord geschehen ist. Und dann wird es persönlich: Ihr kleiner Sohn wird in die Türkei entführt. Zusätzlich deutet alles darauf hin, dass dort etwas Schreckliches passieren wird. Ich habe bisher alle Bücher der Serie um Wencke Tydmers gelesen und finde, dass sie eine der sympathischsten Ermittlerinnen der deutschen Krimiszene ist. Alle Bücher der Reihe fand ich spannend, aber diesmal hat die Autorin noch mal zugelegt. Dieser Krimi ist wirklich sehr, sehr spannend und hat mich eine Nacht gekostet. Und vor allem sind die Charaktere authentisch und differenziert, das gilt auch für die Nebenfiguren. Bei den nicht so sympathischen Charakteren kann man zumindest die Beweggründe ihres Handelns nachvollziehen. Auch die Situation der Kurden wird einem viel verständlicher. Besonders befriedigend fand ich das Ende dieses absolut empfehlenswerten Krimis.

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  • Rezension zu "Todesbraut" von Sandra Lüpkes

    Todesbraut

    vormi

    05. November 2010 um 00:20

    Ein toller deutsch, sogar multikultureller, Krimi. Zum Thriller fehlt dem Buch, meiner Meinung nach, wirklich nur sehr wenig. Ein paar Figuren waren mir zu vorhersehbar. Aber trotzdem ein sehr spannender Krimi, nebenbei sogar noch sehr lehrreich und gesellschaftskritisch. Ein bißchen stört mich die Ahnung, daß wir von den beiden deutschen Ermittlern noch mindestens einen 2. Teil lesen werden. Den ich dann aber auch lesen würde, keine Frage. Aber ich finde in sich abgeschlossene Krimis auch nicht schlecht und es muß nicht immer eine ganze Serie um ein Ermittlerpaar aufgebaut werden. Vielleicht tue ich mit dieser Ahnung der Autorin ja auch Unrecht, ist halt nur so ein Gefühl. Der Roman hat ohne Frage 5 Punkte verdient (egal ob mit oder ohne 2. Teil) und ich würde diesen 2. Teil auch auf jeden Fall lesen. Auch gerne andere Romane von Sandra Lüpkes.

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  • Rezension zu "Todesbraut" von Sandra Lüpkes

    Todesbraut

    sueorange

    15. June 2010 um 12:30

    Wencke Tydmers, eine frühere Kommissarin, die sich in den letzten drei Jahren in den USA als Profilerin ausbilden ließ, tritt nun eine Arbeitsstelle beim LKA Hannover an. Ihr Aufgabengebiet besteht nun daraus neue Fallanalysen zu alten Fällen anzufertigen und diese dann in eine Datei namens ViCLAS einzugeben, in der weltweit Verbrecherdaten gespeichert werden. Ihr erster Fall betrifft den versuchten Mordanschlag an Shirin Talabani, der 3 Jahre zurückliegt. Wencke soll dafür Shirins Bruder Armanc noch einmal interviewen, der damals den Autounfall provozierte und auch das Opfer befragen. Doch als Wencke mit Shirin sprechen möchte, findet sie diese ermordet vor. War es ein Ehrenmord? Wieder gerät Armanc in Verdacht und er gesteht daraufhin auch den Mord. Wencke glaubt ihm jedoch nicht die Tat wirklich begangen zu haben und fängt an selbst zu ermitteln. Damit ist nicht nur der Ärger mit ihrer neuen Vorgesetzten vorprogrammiert, sondern sie begibt sich auch selbst in große Gefahr. Und nicht nur sich selbst, sondern auch alles, was ihr lieb ist. Sandra Lübkes ist ein herausragender Thriller gelungen, bei dem der Spannungsbogen von Anfang bis Ende aufrecht gehalten wird. Der Leser bleibt lange Zeit über die tatsächlichen Vorgänge im Unklaren. Es fällt leicht, sich in Wencke hinein zu versetzten und ihre Sichtweise nachzuvollziehen. Die Rückblicke, die ihre Vergangenheit betreffen, machen große Lust die früheren Bände auch noch zu lesen. Die Autorin eröffnet dem Leser einen differenzierten Blick auf eine fremde Kultur mit eigenen Riten und Bräuchen. Und dieser Roman lässt einen nachdenklich zurück. Mir hat „Todesbraut“ spannende Lesestunden beschert.

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  • Rezension zu "Todesbraut" von Sandra Lüpkes

    Todesbraut

    Magda

    09. June 2010 um 00:05

    „Todesbraut“ ist der nächste Roman von Sandra Lüpke über die Kommissarin Wencke Tydmers. Die sympathische Ermittlerin hat nach der erfolgreichen Ausbildung als Profilerin eine Stelle bei LKA Hannover bekommen. Sie sollte jetzt für die Datei mit Verbrechensdaten alte Fälle katalogisieren und diverse Fallanalysen erstellen. Von der neuen Arbeitsstelle erhofft sie sich keine Überstunden mehr machen zu müssen und mehr Zeit für ihren sechsjährigen Sohn Emil zu haben. In dem ersten Fall, mit dem sie befassen muss, geht es um einen Mordversuch vor drei Jahren. Armanc Mérdin wollte seine Schwester umbringen, weil sie ihren Mann verlassen hat und somit die Ehre der Familie verletzt. In dem Gespräch mit Wencke bedauert Armanc, dass es ihm nicht gelungen worden ist, die Familienehre herzustellen. Als Wencke mit Shirin sprechen will, ist es bereits zu spät: sie findet die 33-jährige Kurdin und Mutter zweier Kinder in ihrer Wohnung erwürgt. Sofort gesteht Armanc den Mord an seiner Schwester und bekommt Unterstützung von der ganzen Familie. Aber Wencke glaubt ihm nicht. Obwohl sie gegen die Dienstvorschriften handelt, ermittelt sie auf eigene Faust und bringt sich selbst in Gefahr. Und eines Tages verschwindet Emil und die Spuren führen nach Instanbul…. „Todesbraut“ handelt über ein Thema, dass immer wieder für Schlagzeilen sorgt. Immer wieder hört man über Mädchen und Frauen, die „in Namen der Ehre“ ermordet oder lebensgefährlich bestraft werden. Sandra Lüpke erzählt in ihrem Buch über solches Verbrechen in einer kurdischen Familie, die seit Jahren in Deutschland lebt. Die Geschichte wurde sehr spannend in einer flüssigen und bildreichen Sprache erzählt. Außerdem erfährt der Leser vieles über die exotische Kultur und Rituale des kurdischen und türkischen Volkes, lernt ein bisschen näher Istanbul und die dortigen Sehenswürdigkeiten kennen. Der Roman wird mit einer Strophe eines kurdischen Volksliedes eröffnet. Sehr ausdrucksvoll und poetisch sind die Einschübe zwischen den einzelnen Kapiteln, deren Titeln aus den einzelnen Wörtern dieses Liedes gebildet worden sind und die das Geschehene auf perfekte Weise erklären und ergänzen. Die Protagonistin Wencke Tydmers hat meine Sympathie gewonnen. Ich bin sehr auf ihr weiteres Schicksal gespannt.

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  • Rezension zu "Todesbraut" von Sandra Lüpkes

    Todesbraut

    ashura

    04. June 2010 um 22:04

    Im Namen der Ehre Shirin Talabani ist tot, sie wurde erwürgt. Schon vor drei Jahren hat ihr Bruder versucht ihr das Leben zu nehmen, im Namen der Ehre, denn sie hat ihren Ehemann verlassen. Damals und heute sagte er, er würde seine Tat vollenden. Wencke Tydmers beschäftigt sich zunächst nur mit seinem Mordversuch, sie ist Profilerin beim LKA und soll alte Fälle von Ehrenmord analysieren, um sie in Zukunft vielleicht zu verhindern. Sie glaubt nicht, dass der Bruder von Shirin diesen Mord begangen hat und schaltete sich selber in den Fall ein. Dabei kommt sie immer mehr in den Strudel zwischen den westlichen Idealen und den Traditionen der Kurden und deren Freiheitskampf gegenüber der Türkei. Sie lernt verschiedene Formen der Ehre kennen und gerät am Ende selber mit ihrem Sohn zwischen die Fronten. Ein hoch spannender Krimi bis zum Ende.

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