Sandra Ladwig , Anne Ebert LESEMAUS Sonderbände: Starke Geschichten für neugierige Kinder

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Inhaltsangabe zu „LESEMAUS Sonderbände: Starke Geschichten für neugierige Kinder“ von Sandra Ladwig

Sechs tolle Lesemaus-Geschichten zum Vorlesen: von kuscheligen Kaninchen und niedlichen Hunden, von Angst und Glück, vom Weglaufen und Neinsagen und von den Jahreszeiten auf dem Bauernhof. Starke Geschichten zum gemeinsamen Anschauen und Vorlesen. Enthält folgende Geschichten: Auf dem Bauernhof durch das Jahr Max wünscht sich ein Kaninchen Jule geht nicht mit Fremden mit Darf ich den Hund streicheln Conni und der Wackelzahn Paul und Marie reisen zu den Sternen

6 Geschichten, die sich an der Alltagswelt der Kinder orientieren und auf die Zielgruppe und ihre Bedürfnisse wunderbar eingeht

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    LESEMAUS Sonderbände: Starke Geschichten für neugierige Kinder
    Kinderbuchkiste

    Kinderbuchkiste

    29. August 2017 um 16:06

    6 Vorlesegeschichten in einem Band6 bekannte Titel sind hier unter dem Thema Neugier vereint.Neugierde ist eine Eigenschaft, die wir uns bewahren sollten. Neugierig und offen für alles in der Welt, das sind Kinder wenn man sie lässt, wenn man sie nicht mit Erwachsenen- Ängsten und Übervorsicht verunsichert.Dieses wunderbare Buch nimmt uns mit auf die Entdeckungsreisen neugieriger Kinder, die man ihre eigenen Erfahrungen machen lässt.Zuerst besuchen wir einen Bauernhof."Auf dem Bauernhof durch das Jahr" Hier erzählt ein kleiner Junge von sich und seiner Familie, die mit Kühen, Kälbern und einigen anderen Tieren auf einem Bauernhof leben.Das Leben auf einem Bauernhof ist geprägt von den Jahreszeiten, die immer andere Aufgaben fordern.Die Kühe stehen im Winter ständig im Stall. Sie müssen gemolken, gefüttert und gemistet werden. Vielfach bedient man sich hier auch der modernen Technik. All das lernen wir hier kennen. Im Februar müssen die Maschine für die kommende Arbeit auf dem Feld gewartet werden, denn im Frühjahr müssen die Felder bestellt werden. Dann ist kaum noch Zeit für solche Arbeiten.Es ist aber auch die Zeit in der die Kinder wann immer es das Wetter erlaubt draußen spielen können.Spätestens im April sind dann alle Familienmitglieder damit beschäftig auszusäen. Im Garten und auf dem Feld ist die Familie unterwegs und wir erfahren in den Bildern auch noch wie z.B. eine Möhre unter und über der Erde wächst.Der Mai ist der Monat in dem viele Tierkinder das Licht der Welt erblicken. Eine spannende und wunderbare Zeit gerade für die Kinder.Und so geht es Richtung Sommer in dem immer wieder neue Dinge zu ernten sind. Was geerntet wird muss auch verarbeitet werden. Das geht so bis in den späten Herbst. Nach dem die Weihnachtszeit beginnt.*Max wünscht sich ein KaninchenAuch so ein Thema, das Tag täglich in den Familien von Kindern thematisiert wird. Der Wunsch nach einem Haustier. Die wenigsten Eltern sind gleich begeistert, so auch Max Eltern. Zwar hat sein Bruder Felix schon ein Meerschweinchen dennoch sind die Eltern skeptisch. Sie möchten nicht, dass Max ein Kaninchen bekommt, schließlich weiß er gar nicht wie man mit solch einem Tier umgeht. was es frisst und überhaupt, wer soll den Stall sauber halten.Max jedoch lässt alle Einwände nicht gelten, schließlich weiß es was Kaninchen brauchen und wie man mit ihnen umgeht. Jeden Tag geht er mit seiner Freundin Paulina am Schaufenster der Zoohandlung vorbei. Er weiß auch schon ganz genau welches der Kaninchen er möchte. Ja sogar einen Namen hat er ihm schon gegeben. Zorro heißt es.Paulina hat eine Idee, wie Max seine Eltern doch noch davon überzeugen könnte ihm ein Kaninchen zu schenken.Zuhause basteln sie Hasenohren und Möhren aus Papier. Jetzt ist Max ein Kaninchen und Kaninchen wissen ganz genau was für sie gut ist.Leider lassen sich die Eltern nicht erweichen.Oder dich?Am Tag vor Max Geburtstag besuchen sie wieder die Kaninchen im Schaufenster. Doch was ist das? Zorro ist weg. Einfach weg! Sie fragen im Geschäft nach und die nette Dame erzählt ihnen, dass er verkauft wurde.Max ist furchtbar traurig.Am nächsten Morgen hat er gar keine Lust aufzustehen und Geburtstag zu feiern.Er verkriecht sich unter seiner Decke und schmollt. Doch dann überlegt er was seine Mutter damit gemeint haben könnte, als sie vorhin gesagt hatte "Schade, .... dann kann er dich ja gar nicht kennenlernen."Die Neugier siegt, Max schaut nach und was steht im Wohnzimmer?Zorro in einem wunderschönen Stall.Von da an kümmert sich Max rührend um seinen Zorro. Er putzt regelmäßig mit seinen Eltern den Stall, bürstet und füttert ihn täglich, geht mit ihm raus und spielt auch zuhause mit seinem Zorro.Selbst sein Vater mag Zorro.Es ist eine sehr gefühlvolle Geschichte, voller Sehnsucht, Enttäuschung, Trauer und aber auch Freude. Der Zuhörer wird auf diese Reise der Gefühle mitgenommen, versetzt sich in Max hinein, durchlebt all das auch und freut sich mit Max über den Ausgang.Die Bilder unterstützen die Geschichte, verleihen ihr noch mehr Ausdruck und Tiefe.Diese Geschichte geht gut aus. Ich hingegen überlege ob sie Kindern zu viel Hoffnung macht, denn nicht immer wird der Wunsch nach einem Haustier von den Eltern wirklich erfüllt. Da man jedoch in diesem Alter die Geschichten für die Kinder noch mit aussuchen kann, bleibt es einem überlassen sie auch richtig einzusetzen.*"Jule geht nicht mit Fremden mit"Jule muss mal wieder alleine spielen. Ihre Mutter muss im Haus arbeiten, ihr Bruder ist verreist.Als Jule beim Spielen im Sandkasten Kitty, die Katze entdeckt möchte sie mit ihr spielen, doch Kitty läuft ihr davon.Man ahnt es schon was nun passiert. Jule läuft hinter Kitty her. Irgendwann, irgendwo auf dem Weg ist Kitty dann endgültig verschwunden.Ein Mann kommt auf Jule zu und bittet ihr seine Hilfe an. Jule erzählt von Kitty und der Mann erzählt er hätte auch eine Katze Zuhause, die sogar gerade Katzenbabys hat. Er bietet ihr an ihr eines der kleinen Katzenkinder zu schenken wenn sie mit ihm kommt.Jule überlegt. Sie weiß, das man nicht mit Fremden mitgehen darf.Als der Mann sie drängt endlich einzusteigen schreit sie ganz laut: "Nein, ich steig nicht ein!"Das war wirklich gut und auch mutig.Als der Mann davon fährt taucht auch Kitty plötzlich auf und beide gehen nach hause.*"Darf ich den Hund streicheln?Erzählt vom richtigen Umgang mit fremden Hunden, was natürlich auch für andere Tiere gilt.Das Thema Hund taucht in Familien genauso häufig auf wie bei Mia und Tim.Mia und Tim streicheln im Park hin und wieder einen, wissen aber ganz genau, dass sie erst den Besitzer fragen müssen, denn man weiß ja nicht wie der Hund reagiert.Wer wirklich ein Tier haben möchte muss eine Menge mehr wissen als wie man es streichelt.Bei Mia und Tim biezet sich die Gelegenheit sich für einige Zeit um einen Hund zu kümmern. Mit allem was dazu gehört.Was sie alles machen und was man alles für einen Hund benötigt, davon erzählt diese sehr informative, realistische Geschichte.Im Anschluss an die Geschichte gibt es noch viele Sachinformationen zu Hundesprache, Körperbau und Regeln im Umgang mit dem Hund. * "Conni und der Wackelzahn"greift ein Thema auf, das Kleinkinder immer wieder gerne vorgelesen bekommen.Was Conni erlebt erfahren wir in dieser Geschichte, in der sehr realistisch genau auf die Kinderbedürfnisse, Erlebnisse und auch Ängste eingegangen wird.*Die letzte Geschichte ist eine fantastische Geschichte"Paul und Marie reisen zu den Sternen"Ein Rollenspiel, in dem die Fantasie eine große Rolle spielt und das mit Sicherheit viele Kinder in ähnlicher Form in ihren Kinderzimmern auch spielen.Paul und Marie beobachten am Abend den Sternenhimmel und entdecken mit uns ganz viel. Hier sind auf wunderbare Weise, Illustration, Geschichte und Sachinformationen miteinander verwoben, und bringen so der Zielgruppe die Himmels und Sternenwelt näher.*Alle Geschichten werden von wunderbaren, farbigen, sehr empathischen und detailreichen, realistischen Bildern illustriert, die nicht nur die Geschichten begleiten sondern auch noch sehr viele Informationen und kleinere zusätzliche Geschichten erzählen. Gerade im Bereich der Sachinformationen veranschaulichen sie z.B. den Wachstum einer Möhre, den Körperbau eines Hundes oder auch den Sternenhimmel.*Nicht nur unsere Kinder lieben diese Lesemaus Sammelbände sehr. Ich kann mich mit den oft kleinen dünnen Lesemaus Heften nicht so anfreunden. Sie lassen sich zwar gut mal eben schnell in die Tasche packen und sind leicht jedoch knicken sie auch schnell.In solch einem Sammelband sind die zum Vorlesen und blättern wesentlich handlicher und stabiler.*

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