Sandra Lessmann

 4.1 Sterne bei 189 Bewertungen
Autorin von Die Richter des Königs, Die Sündentochter und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sandra Lessmann

Sandra Lessmann wurde 1969 geboren und lebte nach ihrem Schulabschluss fünf Jahre in London. Zurück in Deutschland studierte sie Geschichte, Anglistik, Kunstgeschichte und Erziehungswissenschaften in Düsseldorf. Schon seit frühster Kindheit schreibt sie Geschichten und interessiert sich dabei besonders für die englische Geschichte.

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Sandra LessmannDie Richter des Königs
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Die Richter des Königs
Die Richter des Königs
 (60)
Erschienen am 01.01.2010
Sandra LessmannDie Sündentochter
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Die Sündentochter
Die Sündentochter
 (54)
Erschienen am 01.05.2006
Sandra LessmannSündenhof
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Sündenhof
Sündenhof
 (24)
Erschienen am 01.04.2009
Sandra LessmannNarrenkind
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Narrenkind
Narrenkind
 (16)
Erschienen am 27.01.2012
Sandra LessmannDas Jungfrauenspiel
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Das Jungfrauenspiel
Das Jungfrauenspiel
 (12)
Erschienen am 01.05.2010
Sandra LessmannDie Winterprinzessin
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Die Winterprinzessin
Die Winterprinzessin
 (10)
Erschienen am 01.12.2015
Sandra LessmannDie Kurtisane des Teufels
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Die Kurtisane des Teufels
Die Kurtisane des Teufels
 (4)
Erschienen am 02.12.2013
Sandra LessmannDas Lied der Seherin
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Das Lied der Seherin
Das Lied der Seherin
 (2)
Erschienen am 01.08.2017

Neue Rezensionen zu Sandra Lessmann

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JuliaBs avatar

Rezension zu "Die Winterprinzessin" von Sandra Lessmann

Ein spannender Roman über den Geheimvertrag von Dover
JuliaBvor 8 Monaten

Obwohl das Buch  schon Band 6 der Jeremy-Blackshaw-Reihe ist, funktioniert es auch gut als Einzelband, alle Figuren werden ausreichend eingeführt. Der Roman beleuchtet eine Epoche, die man in historischen Romanen eher selten findet. Gerade die schwelenden Konflikte zwischen Protestanten und Katholiken in England werden selten über die Tudors hinaus thematisiert, obwohl das Thema viel Stoff für interessante Geschichten bietet. Und obwohl es in der "Winterprinzessin" viel um höfisches Zeremoniell und diplomatische Verstrickungen geht, kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Dabei hält sich die Autorin sehr genau an historische Gegebenheiten, nicht nur in den grossen Zügen, sondern auch bei kleinsten Details. Definitiv lesenswert für alle, die bei einem historischen Roman mehr suchen als eine nette Liebesgeschichte in hübscher Kulisse.

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Blackfairy71s avatar

Rezension zu "Das Lied der Seherin" von Sandra Lessmann

Ein neues Rätsel für Jeremy Blackshaw
Blackfairy71vor einem Jahr

Irland 1670. Das Land ist tief gespalten. Breandán, der kürzlich von König Charles II. zum Baron von Shanrahan geadelt worden ist, kommt mit seiner Frau Amoret und Jesuitenpater Jeremy Blackshaw auf seinem neuen Besitz an. Von den Pächtern schlägt dem neuen Herrn offenes Misstrauen entgegen, denn die Wunden, die Oliver Cromwells Schreckensherrschaft geschlagen hat, sind noch lange nicht verheilt. Protestantische Adelige herrschen über die katholische Landbevölkerung, deren Alltag vom Glauben an Feen und Kobolde bestimmt wird. Und der Priester vor Ort gibt sich nicht gerade viel Mühe. 
Es dauert nicht lange, da stolpert Breandán auf seinem neuen Besitz über eine Leiche. Wer war der Mann und warum starb er in der Burg Shanrahan? Ein neues Rätsel für den cleveren Jeremy, der nicht eher Ruhe geben wird, bis er auch dieses gelöst hat. 

Zum Ende des letzten Bandes der Reihe (Die Winterprinzessin), überließ König Charles II. dem Iren Breandán als Dank für seine Dienste ein Stück Land in seiner früheren Heimat. Angekommen in Shanrahan, ist er erst einmal leicht geschockt, denn die Burg befindet sich in ziemlich baufälligem Zustand. Und so kommen er und seine Familie sowie Jeremy erst einmal beim Verwalter Prendergast unter, auch wenn dieser ihn nicht gerade überschwänglich empfängt. Später erfährt Breandán auch den Grund dafür.
Aber es gibt auch andere Bewohner im Dorf, die ihnen freundlich gesinnt sind, wie z. B. der Wirt der einzigen Herberge. 
Parallel zu der Handlung in Irland und Jeremys Ermittlungen, gibt es einen zweiten Handlungsstrang, der in London spielt und den königlichen Richter Sir Orlando Trelawney betrifft. Unfreiwillig wird er in einen Entführungsfall verwickelt, dessen Auswirkungen ihn schließlich bis nach Irland zu seinen Freunden führen. Auch der Wundarzt Alan Ridgeway wird in die Sache hineingezogen, so dass wieder alle bekannten Gesichter der Reihe dabei sind. Hinzu kommen auch ein paar neue Charaktere, bei denen ich mich freuen würde, wenn sie im nächsten Teil wieder dabei wären.

Am Ende werden wie immer alle Fäden gekonnt von der Autorin zusammengeführt und historische Fakten und Fiktion ergeben ein stimmiges Bild.
Der Schreibstil ist anschaulich und lebendig und besonders die Beschreibungen der Landschaft lässt das Irland des 17. Jahrhunderts vor dem geistigen Auge aufleben. Auch das Leben zur damaligen Zeit, mit welcher Selbstverständlichkeit die Menschen an das Mystische glaubten, an Feen und Kobolde, das bringt Sandra Lessmann wunderbar rüber. 

Der Titel "Das Lied der Seherin" bezieht sich auf die Banshee, die Todesfee, die sich in der irischen Mythologie immer zeigt, bevor ein Mensch stirbt. Manchmal singt sie ein Lied, manchmal erscheint sie als Krähe.

Ein bisschen schwierig fand ich manchmal die gälischen Namen, aber dadurch ist die Geschichte natürlich auch authentischer, denn zur damaligen Zeit sprachen die Iren eben noch kein Englisch. Und zu Beginn des Buches werden die gälischen Namen genannt und die entsprechende englische Aussprache, das machte das Ganze einfacher, um die Dorfbewohner alle auseinander zu halten. Und auch zum Ende gibt es ein Glossar mit Erklärungen und einem Nachwort der Autorin. 

Fazit: Wieder ein historischer Krimi aus der Reihe, der mich von Beginn an gut unterhalten und begeistert hat, dieses Mal auch mit einem Hauch Mystik, alleine schon durch den Schauplatz Irland. 


Und hier noch mal die Teile in chronologischer Reihenfolge:
1. Die Richter des Königs
2. Die Sündentochter
3. Sündenhof
4. Narrenkind
5. Die Winterprinzessin
6. Das Lied der Seherin

Kommentare: 8
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Rezension zu "Die Winterprinzessin" von Sandra Lessmann

DIE WINTERPRINZESSIN von SANDRA LESSMANN
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Zum Inhalt:
England 1670: Im Auftrag König Charles´ II. reist der Jesuitenpater Jeremy Blackshaw nach Paris, auf der Suche nach einem verschwundenen Briefwechsel zwischen Charles und seiner Schwester Henriette, der Schwägerin König Ludwigs. Keinesfalls darf die Korrespondenz in die falschen Hände geraten, denn diese birgt ein brisantes Geheimnis. …

Meine Meinung zum Buch:
Angezogen von dem wunderschönen Cover und der Buchbeschreibung, war ich total neugierig auf die Geschichte und habe mich sehr gefreut das Buch durch die Aktion „Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal“ lesen zu dürfen!
„Die Winterprinzessin“ von Sandra Lessmann ist eine Mischung aus historischem Roman und Krimi. Das Buch liest sich sehr angenehm und besonders interessant empfand ich hier den historischen Aspekt. Gerade im Bezug auf die Charaktere ist das sehr schön herausgearbeitet worden! Allerdings muss ich leider auch sagen, dass mich die Geschichte nicht richtig packen konnte und zeitweise sehr mühsam für mich war. Ich habe das Buch oft aus der Hand gelegt, weil es einfach zeitweise doch recht trocken war... Das Kopfkino kam für mich einfach nicht richtig in Fahrt...

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