Sandra Lessmann Die Sündentochter

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Inhaltsangabe zu „Die Sündentochter“ von Sandra Lessmann

Ein düsterer Abend im London des Jahres 1666: Hilflos muss Richter Orlando Trelawney mit ansehen, wie eine Hebamme kaltblütig ermordet wird. Nur durch beherztes Eingreifen kann verhindert werden, dass auch Anne, die Tochter des Opfers, niedergemetzelt wird. Voll Entsetzen über die grausame Tat wendet sich Orlando an seinen Freund, den Arzt Jeremy Blackshaw, der ihm schon einmal bei der Aufklärung eines Verbrechens geholfen hat. Zunächst steht Jeremy vor einem Rätsel – zumal Anne beharrlich schweigt. Und doch scheint das junge Mädchen mehr über die Hintergründe der Bluttat zu wissen. Wen aber schützt Anne? Was steckt hinter dem scheinbar sinnlosen Mord? Während Jeremy noch eine Antwort auf diese Fragen sucht, bricht der große Brand von London aus, der ihm die Lösung des Falls fast unmöglich macht … Nach dem erfolgreichen Erstling nun der neue Roman der Bestsellerautorin.

Ein durchschnittlich gutet Historienkrimi, der in England des Jahres 1666 spielt. Gutes überraschendes Ende

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Sehr schöne Fortsetzung. Die Figuren sind einem ans Herz gewachsen!

— Elphaba83
Elphaba83

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  • Rezension zu "Die Sündentochter" von Sandra Lessmann

    Die Sündentochter
    merle81

    merle81

    13. February 2013 um 20:46

    Historischer Krimi der im Jahre 1666 in London spielt. Wir befinden uns kurz nach der Pestwelle in der Zeit kurz vor und auch während des großen Feuers von London das innerhalb nur weniger Tage nahezu ganz London auslöschen konnte. Ein Mord an einer Hebamme weckt das Interesse des Richters Orlando und dessen Freund, Arzt und Pfarrer Jeremy Blackshaw. Immer weiter verstricken sich die Freunde in das Netz von Intrigen und weiteren Morden, bald ist einer der Ihren der Wundarzt Alan selbst Angeklagt und droht im Gefängnis zu sterben. Unter Einsatz ihres Lebens versuchen die Freunde den Fall zu lösen, doch es scheint so unendlich auswegslos und noch auswegsloser als auch noch die Stadt zu brennen beginnt. Wird es am Ende gelingen die Vertrickungen zu lösen? Spannend ist dieser hisorisce Roman allemal, jedoch mir persönlich an manchen Stellen etwas zu langatmig

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  • Rezension zu "Die Sündentochter" von Sandra Lessmann

    Die Sündentochter
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    01. July 2012 um 19:34

    Ein historischer Krimi vor dem Hintergrund der Ereignisse des Großen Feuers von London im Jahr 1666. Allerdings....der Titel ist etwas unpassend, da hätte man etwas anderes wählen können, was mehr im Zusammenhang mit dem Inhalt steht. Die Hebamme Margret Laxton wird zu einem Notfall gerufen. In Begleitung ihrer Tochter Anne kämpft sie sich in einer kalten Februarnacht durch das verschneite London. Im Vorjahr hatte die Pest Tausende Todesopfer gefordert, aber langsam kehrt wieder das normale Leben in die Stadt zurück. "Die Sündentochter" ist der Nachfolgeband von "Die Richter des Königs". Diesen habe ich nicht gelesen und ich finde auch, es ist nicht unbedingt notwendig, denn die Ereignisse werden in "Die Sündentochter" ausreichend erwähnt und erklärt, die Personen vorgestellt und man kann die Zusammenhänge und die Beziehungen der Charaktere sehr gut nachvollziehen. Da ist einmal Richter Sir Orlando Trelawney, der durch sein zufälliges Auftauchen verhindern kann, dass Anne Laxton ebenfalls getötet wird. Dabei wird sein Diener schwer verletzt und der Richter bringt ihn zu einem Bekannten, dem Wundarzt und Chirurgen Alan Ridgeway. Dort trifft er auf seinen alten Freund Jeremy, der sich als Dr. Fauconer in London aufhält. In Wahrheit ist er katholischer Priester, darf sich aber nicht öffentlich zu seiner Religion bekennen. Jeremy versucht etwas über den Mord an der Hebamme herauszufinden, aber Anne schweigt und der Pater ermittelt schließlich mit seinem Freund Alan und dem Richter. Er liebt Rätsel und diese Leidenschaft bringt ihn mehr als einmal in Gefahr. Mächtige und einflussreiche Familien scheinen in den Fall verstrickt zu sein und diese wollen um jeden Preis verhindern, dass schmutzige Geheimnisse ans Licht kommen. Dafür ist ihnen jedes Mittel recht und auch vor Mord schrecken sie nicht zurück. Ich mochte Jeremy, Alan und auch Sir Orlando auf Anhieb. Auch Lady Amoret St. Clair und der Ire Breandán waren mir gleich sympathisch. Entgegen aller Widerstände der damaligen Zeit setzen sie sich füreinander ein, ihre Freundschaft ist ihnen sehr wichtig und füreinander würden sie alles tun. Werte, die in unserer egoistischen Zeit heute leider sehr oft verloren gehen. Auch die Mischung aus historischen Fakten und Fiktion der Autorin hat mir sehr gut gefallen und wurde gut umgesetzt. Ich habe sogar noch ein paar Dinge gelernt, z.B. wer die Gabel erfunden hat. ;-) Ich wusste bereits, dass das Große Feuer in der königlichen Bäckerei in der Pudding Lane ausbrach und es hier wieder zu lesen, war sehr interessant. Die meisten Londoner Bürger haben damals alles verloren und in ihrer Verzweiflung suchten sie nach einem Sündenbock. Da sie sowieso misstrauisch gegenüber anderen Religionen wie den Quäkern, Puritanern oder Katholiken waren, war klar, dass der "Zorn Gottes" nur durch einen dieser "Ketzer" auf die Stadt gezogen werden konnte. Eigentlich sehr traurig, dass sich das bis heute nicht geändert hat und es immer noch religiöse Fanatiker gibt. Alles in allem ein sehr spannender historischer Krimi, sehr anschaulich geschrieben. Man sieht die Straßen Londons direkt vor sich, die alten Häuser, den Tower, den Palast und das Gefängnis. Und wenn man sich anstrengt, kann man sogar den Rauch des Großen Brandes riechen... ;-)

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  • Rezension zu "Die Sündentochter" von Sandra Lessmann

    Die Sündentochter
    Henriette

    Henriette

    12. November 2010 um 14:34

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Autorin ist es gut gelungen, die Spannung bis zum Ende zu halten. Die Geschichte wird nie langweilig. Die historischen Teile der Geschichte (die Lebensumstände, der große Brand in London) klingen alle sehr plausibel. Wie gut das recherchiert wurde, kann und will ich auch nicht beurteilen, dafür ist es für mich auch "nur" ein Roman. Sehr zu empfehlen.

  • Rezension zu "Die Sündentochter" von Sandra Lessmann

    Die Sündentochter
    Huebner

    Huebner

    09. November 2010 um 17:28

    London, 1666 ein Wiedersehen mit Pater Jeremy Blackshaw, dem jesuitischen Priester, und seinen lebenslustigen Freund, den Wundarzt Alan Ridgeway. Eine Hebamme wird getötet und diesmal gerät der Wundarzt Alan ins Kreuzfeuer übler Verleumdungen. Das London kurz nach dem 30jährigen Krieg wird imposant dargestellt zur Hilfe kommt dem Leser eine Stadtkarte. Der Vergleich mit den Beschreibung in Patrick Süsskinds "Das Parfüm" kommen unweigerlich zum Tragen, was der Gesamtatmosphöre des Romans keinen Abbruch tut.

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  • Rezension zu "Die Sündentochter" von Sandra Lessmann

    Die Sündentochter
    ZwergPinguin

    ZwergPinguin

    27. May 2010 um 22:39

    Dies ist der zweite Band um Pater Jeremy Blackshaw, den jesuitischen Priester, und seinen lebenslustigen Freund, den Wundarzt Alan Ridgeway. Dieses Mal ist der gewaltsame Tod einer Hebamme aufzuklären, doch birgt dies auch einige Gefahren für Leib und Leben. Es werden weitere Morde und Anschläge verübt bis schließlich die Hintergründe der Tat aufgeklärt werden können.... Während sowohl Sir Orlando als auch Alan Ridgeway damit zu kämpfen haben, ihre jungen Ehefrauen zu verstehen, folgt Pater Blackshaw seinen Instinkten und jedem noch so kleinen Hinweis. Doch alles versinkt in Chaos als der große Brand von London ausbricht. Wie schon im ersten Roman gelingt es der Autorin, den Spannungsbogen bis zum Schluss zu halten. Wieder gibt es ganz nebenbei Informationen zum damaligen Leben, einerseits über Charles II. und seine Mätressen, über die Arbeit der Hebammen und schließlich die Geschichte der Katholiken im protestantischen England. Natürlich sind auch die alten Bekannten aus dem ersten Band, Lady Amoret St. Clair und der Ire Breandan mit von der Partie. Ein sehr unterhaltsamer Krimi, der sich auch lesen läßt, wenn man den ersten Teil nicht kennt (andernfalls kommen einem die erklärenden Zusammenfassungen der Vorgeschichte manchmal etwas überflüssig vor.... aber nicht jeder „frisst“ die Bücher direkt hintereinander, da ist ein bißchen Auffrischung vielleicht gar nicht verkehrt). Sehr zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Die Sündentochter" von Sandra Lessmann

    Die Sündentochter
    Klusi

    Klusi

    23. February 2009 um 20:58

    Die Autorin entführt den Leser in die Stadt London, Mitte des 17. Jahrhunderts. Die Bevölkerung hat gerade eine Pestepidemie überstanden. Richter Sir Orlando Telawney, der Wundarzt Meister Alan Ridgway und der Jesuitenpater Blackshaw sehen sich mit dem Tod einer Hebamme konfrontiert, die auf offener Straße, in Gegenwart ihrer Tochter Anne, von einem Unbekannten erschossen wurde. Beim Beginn ihrer Nachforschungen stoßen sie überall auf Ungereimtheiten und auf eine Mauer des Schweigens. Nach und nach stellt sich heraus, dass die Geschichte verfahrener ist als gedacht, und es ergeben sich immer wieder ungeahnte Probleme. Sandra Lessmann verbindet sehr gekonnt die historischen Fakten mit Fiktion zu dieser spannenden mittelalterlichen Kriminalstory. Ihre Protagonisten sind keine Superhelden, sondern es sind ganz normale Menschen der damaligen Zeit, alle mit ihren kleinen Lastern und Problemen, und gerade das macht sie so liebenswert und sympathisch. Wie bei einem Puzzle wird ein Teilchen zum anderen gefügt, es gibt verschiedene Lösungsansätze, und manches der zahlreichen Indizien führt in eine Sackgasse. Flüssig geschrieben, vom Anfang bis zum Schluss, kommt gewiss keine Langeweile auf. Die 600 Seiten des Buches sind prall gefüllt mit Spannung und Aktion, eine Aufregung jagt die andere. Und dann bricht Anfang September 1666 der große Brand aus, durch den 80 % der Londoner Innenstadt völlig zerstört wurde. Auch dieses historische Drama hat die Autorin geschickt in ihre Story eingeflochten und sehr beeindruckend beschrieben. Die ausführlichen Erklärungen in Anhang zu ungewohnten Begriffen und historischen Begebenheiten, zusammen mit einem kleinen Stadtplan vom damaligen London, runden das Buch wunderbar ab. Die Autorin hat sehr gründlich recherchiert, und es lohnt sich, auch einen Blick auf ihre Homepage zu werfen, wo man noch mehr Interessantes und Wissenswertes über die Hintergründe, die Schauplätze und die Personen erfährt, sehr schön ergänzt durch Zeichnungen z.B. von Newgate, London Bridge und einige mehr. Ich bin begeistert und kann das Buch allen Liebhabern mittelalterlicher Kriminalgeschichten nur ans Herz legen.

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  • Rezension zu "Die Sündentochter" von Sandra Lessmann

    Die Sündentochter
    lokalistin

    lokalistin

    05. April 2007 um 20:50

    Wunderbar. Dieses Buch legte ich nicht so schnell aus der Hand. Sehr spannend geschrieben. Kaum war ein Problem gelöst, kam schon das nächste.
    Die Figuren schön umschrieben, schlüssig zusammengeführt, niemals unübersichtlich.