Sandra Lessmann Narrenkind

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Inhaltsangabe zu „Narrenkind“ von Sandra Lessmann

Der Arzt Alan Ridgeway und sein Freund Jeremy, der im Verborgenen wirkende Jesuitenpater, kommen durch die unglaubliche Geschichte eines Patienten Alans einer ungeheuren Intrige auf die Spur. Ihre Suche führt sie in die grauenerregende Welt des berüchtigten Londoner Irrenhauses …

Spannender historischer Krimi, wie alle aus der Reihe.

— Blackfairy71

Spannend geschrieben und ein nicht erwartetes Ende

— Goldammer

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  • Narrenkind

    Narrenkind

    Blackfairy71

    Juli 1667. Fast ein Jahr nach der großen Brandkatastrophe befindet sich London immer noch im Wiederaufbau. Eines Tages steht der Kaufmann Peter Standish in der Chirurgenstube des Wundarztes Alan Ridgeway und seines Freundes und Kollegen Jeremy Blackshaw. Er wurde von einem Hund gebissen, will den beiden Männern aber nicht die Gründe für seine Nachforschungen auf dem Land nennen. Der Arzt und Jesuitenpater Jeremy, der sich seit jeher für jedes Rätsel interessiert, lässt aber nicht locker, besonders als der junge Mann wieder einen Unfall erleidet und ihm anscheinend jemand nach dem Leben trachtet. Als Peter Standish aufgrund des Hundebisses an Tollwut erkrankt und klar wird, dass es keine Rettung für ihn geben wird, erzählt er Jeremy, dass seine Schwester einen angesehenen Geschäftsmann heiraten soll, von dem man sich erzählt, dass er seine erste Frau und sogar sein Kind getötet haben soll. Peter nimmt Jeremy das Versprechen ab, der Sache nachzugehen und so seine Schwester vor der Heirat zu retten. Ihm bleiben knapp 2 Wochen Zeit. Zusammen mit Alan, der adeligen Amoret St. Clair und ihrem Mann Breandán macht der Arzt sich an die Lösung des Rätsels, die ihm und seinen Mitstreitern diesmal einiges abverlangt und Jeremy sogar in das berüchtigte Irrenhaus Bedlam bringt. Seine Entdeckungen lassen den Jesuit schließlich sogar an seinem Glauben zweifeln. Während Amoret St. Clair nach einem Weg sucht, den Hof von König Charles II. zu verlassen und ihr Leben nur noch ihrem Mann Breandán zu widmen, bringen Alan seine ständigen Weibergeschichten in Misskredit bei Amorets Zofe Armande. Und Jane Trelawney möchte zum katholischen Glauben konvertieren, könnte dadurch aber sich und ihren Mann als Richter des Königs in große Schwierigkeiten bringen, denn noch immer stehen hohe Strafen auf die Ausübung der Religion der katholischen Kirche. "Narrenkind" ist der vierte Teil der historischen Reihe von Sandra Lessmann und wie jedes Mal bin ich begeistert von der Geschichte. Zum Ende hin konnte ich es kaum noch aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, was aus Jeremy und Alan wird und wer hinter den Anschlägen auf Peter Standish steckt. Und wieder merkt man die gute Recherche der Autorin dem Buch an, es gibt interessante medizinische Aspekte. Der Roman unterhält also nicht nur, man kann auch noch was lernen. Die Geschichte ist spannend und auch gefühlvoll. Und wirft einen realistischen Blick auf die damaligen Zustände z.B. im Gesundheitswesen. Allein die Beschreibung der Gegebenheiten in Bedlam...schrecklich. Alle Figuren der vorherigen Bände sind wieder dabei: Wundarzt Alan Ridgeway und Jeremy Blackshaw, der als Dr. Fauconer praktiziert. Die Mätresse des Königs, Amoret St. Clair, ihr Mann, der Ihre Breandán MacMathuna. Der Richter Sir Orlando Trelawney und seine Frau Jane. Leider scheint dies aber der letzte Teil der Reihe zu sein, zumindest habe ich durch die Entwicklungen der Personen und das Ende der Geschichte diesen Eindruck. Schade.... 1. Die Richter des Königs 2. Sündentochter 3. Sündenhof 4. Narrenkind

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  • Rezension zu "Narrenkind" von Sandra Lessmann

    Narrenkind

    MerlinundPaula

    Der Arzt Alan Ridgeway und sein Freund Jeremy, der im Verborgenen wirkende Jesuitenpater, kommen durch die unglaubliche Geschichte eines Patienten Alans einer ungeheuren Intrige auf die Spur. Ihre Suche führt sie in die grauenerregende Welt des berüchtigten Londoner Irrenhauses … Bei einem Plot wie diesem und einem Titel wie "Narrenkind" hätte ich erwartet, dass das Buch tatsächlich mehr von dem "Irrenhaus" erzählt. Tatsächlich wurde das Irrenhaus erst 100 Seíten vor Schluß zum ersten Mal erwähnt und dann auch nicht durchgehend. In dem Buch gibt es sehr viele Personen deren Geschichte wohl wichtig für die Autorin waren, sonst hätte sie sie wohl nicht erzählt. Für mich war jedoch nicht immer ersichtlich, wieso einige Geschichten der Personen überhaupt erzählt werden mussten, weil sie für den Fortgang der Geschichte keine Wichtigkeit hatten. So verstrickt sich die Autorin nur in viele kleinere Geschichten und lässt das eigentlich versprochene Geschehen fast außen vor. Die Idee hatte mich sehr überzeugt, nur konnte sie nicht zu meinem Gefallen umgesetzt werden. Es wurde mir zu viel "drumherum" erzählt, sodass lange nicht klar war, worauf das Ganze hinaus laufen soll. Der Schreibstil von Lessmann war jedoch sehr angenehm zu lesen und konnte auch einen guten Einblick in die damalige Zeit geben. So war ich am Anfang des Buches noch sehr gespannt, im Laufe des Lesens wurde dies immer weniger, weil ich unendlich auf die "eigentliche Geschichte" warten musste, die dann doch nicht ganz kam. Wenn man ein Buch mit dem Titel "Narrenkind" schreibt, und dann so gut wie nichts davon im Buch zu finden ist, dann heißt das für mich - Thema verfehlt. Deswegen kann ich leider nur zwei Sterne vergeben.

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